Quantcast
Channel: The Boutique Agency Magazin

Effektiveres SEO mit Long Tail Keywords

$
0
0
Wenn Unternehmen ihre Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich verkaufen möchten, müssen sie auch von Interessenten gefunden werden. Weil dieser Suchvorgang heute oft mit einer Suchmaschinenanfrage beginnt, spielt die Search Engine Optimization (SEO) eine wichtige Rolle. Ein zentraler Bestandteil sind hier Keywords. Diese sollten so gewählt werden, dass die Suchmaschine bei relevanten Suchanfragen die Webseite des jeweiligen Unternehmens in der Ergebnisliste möglichst weit oben positioniert. Denn so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Interessenten die Internetpräsenz auch besuchen und einen Kauf tätigen. Diese grundlegenden Zusammenhänge sind längst Allgemeingut. Deshalb investieren auch viele Unternehmen inzwischen hohe Summen, um in ihre Webseitentexte bestimmte Keywords zu integrieren. Doch eine derartige SEO ist in vielen Fällen ineffektiv, weil zu oft ungeeignete Schlüsselwörter Verwendung finden. Ein solches Verhalten sorgt nicht nur für hohe Kosten, sondern verschenkt auch Erfolgspotenziale. Warum das so ist und wie es mit Long Tail SEO besser geht, wird im Folgenden ausgeführt. Ein abschließendes Beispiel am Ende dient der zusätzlichen Verdeutlichung.   Was sind Long Tail Keywords?  Long Tail Keywords – oft auch nur verkürzt Long Tails (Longtails) genannt – sind generell mehrteilig. Diese Long Tail Definition sorgt für eine Abgrenzung zu generischen Keywords, die in der Regel nur aus einem einzelnen Begriff bestehen. Longtails sind spezifischer als generische Keywords und zeichnen sich so durch einen höheren Informationsgehalt aus. Gleichzeitig sind die Suchvolumina im Vergleich zu generischen Keywords geringer. Welche Vorteile bieten Long Tails?  Generische Keywords, die aus einem Wort bestehen, sind oft hart umkämpft. Zahlreiche Unternehmen versuchen ihre Webseiten bezüglich dieser Schlüsselwörter zu optimieren, um möglichst viele Interessenten anzulocken. Bei Longtails ist die Konkurrenz im Vergleich dazu deutlich geringer, was sich auch in den kürzeren Ergebnislisten bei Suchanfragen mit mehrteiligen Keywords widerspiegelt. Hier sinkt dann der Optimierungsaufwand und gleichzeitig steigt die Chance für Unternehmen, sich in den Ergebnislisten weiter oben zu platzieren. Zudem bedeuten Longtails für Unternehmen oft qualitative Vorteile, wenn die Schlüsselwortreihen ihre Angebote hinreichend spezifizieren. Es lockt nämlich eher Interessenten an, die nach speziellen Produkten oder Dienstleistungen suchen. Das minimiert Streuverluste und macht den Besuch der Webseite sowie eine Konversion wahrscheinlicher. Setzt ein Unternehmen Long Tails zusammen mit einem Werbesystem wie Google Ads ein, verbessert das die Zielgruppenansprache und senkt außerdem die Kosten, da die Klickpreise für Longtails meist niedriger sind. Die Bedeutung von Long Tails hat zudem durch die steigende Verbreitung von gesprochenen und lokalen Suchanfragen – vor allem über Smartphones – zugenommen, weil hier Interessenten oft nicht nach einzelnen Begriffen, sondern Wortreihen suchen. Dieser Trend dürfte in Zukunft sogar noch wichtiger werden, da die Sprachsuche mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Wie lassen sich geeignete Longtail Keywords finden ?  Welche Long Tails für ein Unternehmen geeignet sind, hängt vor allem von der Branche, in der es tätig ist, dem jeweiligen Produkt- und Dienstleistungssortiment sowie der Wettbewerbssituation ab. Um geeignete mehrteilige Schlüsselwörter zu identifizieren, kann es sinnvoll sein, eine spezialisierte SEO-Agentur zu beauftragen. Diese kann etwa auch untersuchen, welche Keywords die wichtigsten Konkurrenten verwenden und wo sich hier interessante Nischen ergeben. Wer sich aus Kostengründen dagegen entscheidet, kann auf verschiedene Programme zurückgreifen, von denen einige – zumindest mit eingeschränktem Funktionsumfang – sogar kostenfrei verfügbar sind. Mit diesen Tools erhalten Unternehmen Ideen bezüglich geeigneter mehrteiliger Keywords und können durch Angaben zum jeweiligen Suchvolumen die attraktivsten Long Tails finden. Das Angebot ist hier allerdings inzwischen so groß, dass für eine genauere Betrachtung ein eigener Blogartikel notwendig wäre. Besonders für Neulinge bietet der Google-Keyword-Planer einen guten Einstieg. Allerdings ist für die Nutzung dieses Tools ein Google-Konto notwendig. Eine gute Ergänzung oder sogar Alternative dazu ist keywordtool.io, weil dieses Online-Tool für jeden Suchterm zahlreiche Long Tails vorschlägt und sich sogar ohne Account nutzen lässt. Wer allerdings mehr zu den Suchvolumina erfahren möchte, kommt um die kostenpflichtige Version nicht herum. Das dürfte aber für viele Unternehmen, die keine Agentur beauftragen möchten, langfristig eine lohnenswerte Investition bedeuten. Eine vor allem optisch sehr ansprechende Darstellung von möglicherweise geeigneten Long Tails bietet außerdem answerthepublic.com. Hier steht allerdings die Ideengenerierung im Vordergrund, weil Angaben zu Suchvolumina fehlen. Neue Besucher mit Longtail-Keywords gewinnen? So geht's!  Unternehmen sollten die ermittelten mehrteiligen Keywords nicht selbst in bestehende Texte integrieren oder in Eigenregie keywordlastige Texte verfassen. Besser ist es, entweder eine Webagentur mit der Abwicklung zu betrauen oder zumindest einen professionellen Texter mit SEO-Kenntnissen mit dem Verfassen der Texte zu beauftragen. Während die erste Variante einen Rund-um-Service verspricht, hilft die zweite Option dabei, Kosten zu sparen. Denn diese Profis werden hochwertige und weitgehend fehlerfreie Texte verfassen und so gestalten, dass die Long Tails genau in der richtigen Zahl und Position in den Texten auftauchen. Fehlerhafte Texte, die nur mit Keywords vollgestopft sind bzw. eine unrealistische hohe Keyworddichte haben, werden hingegen von Suchmaschinen durch ein schlechtes Ranking abgestraft. Für wen sind Long Tail Keywords besonders wichtig?  Long Tails eignen sich vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, die in umkämpften Branchen tätig sind. Die attraktivsten generischen Keywords sind hier oft schon von größeren Konkurrenten besetzt, die über ein umfangreicheres (Marketing-)Budget verfügen, das sie auch für die Suchmaschinenoptimierung einsetzen. Deswegen ist es häufig nicht sinnvoll oder wirtschaftlich, diese Keywords „anzugreifen“. Bei der Search Engine Optimization in Bezug auf eine oder mehrere Long Tails hilft es zudem, wenn Unternehmen in einem klar umrissenen Sektor tätig sind, beziehungsweise eine klar abgrenzbare Gruppe von Produkten und Dienstleistungen anbieten. Hier kann auch ein lokaler oder regionaler Fokus von Vorteil sein. Ein Beispiel für effektiveres SEO mit Long Tails  Herr B. betreibt mehrere Bäckereien in München, in denen er mit großem Erfolg seine Brezeln in Bio-Qualität verkauft sowie weitere zugekaufte Backprodukte zur Ergänzung des Sortiments anbietet. B. möchte seine Umsätze steigern und beauftragt daher eine SEO-Agentur. Diese ermittelt für generische Schlüsselwörter wie „Bäcker“ und „Bäckerei“, zwar über 600,000 mal gesucht im Durchschnitt pro Monat in Deutschland, jedoch mehr oder weniger spezifischeren Einträge dazu in der Google-Suchmaschine. Selbst für den Eintrag „Backwaren“ bietet Google Millionen von Suchergebnis-Resultaten. Durch eine einfache Optimierung könnte die Agentur B. den Kunden bei entsprechenden Suchanfragen vielleicht unter den Top 5.000 platzieren. Mit aufwendigerer und damit kostspieliger SEO wäre eine Platzierung unter den ersten 200 möglich. Ist das sinnvoll? Nein. Denn fast niemand scrollt so weit die Google-Ergebnisliste herunter. Die Agentur testet das Longtail „Bäckerei München“, was sinnvoll ist, da B. seine Backwaren nur in dieser Stadt anbietet. Das verkürzt zwar die Trefferliste. Diese umfasst aber immer noch mehr als 16 Millionen Einträge und viele prominente Bäckereien, welche die ersten Plätze bei Google belegen. Nach weiteren Tests und der Betrachtung des Geschäftsbetriebs ergibt sich als Longtail dann „Bäckerei München Bio Brezn“ als eine mögliche attraktive Option. Zwar wird diese Wortkombination deutlich weniger gesucht, aber dieses Longtail umschreibt die Kernkompetenz der Bäckerei und führt zudem zu einer Suchergebnisliste von unter 100 Treffern. Durch die Integration des Keywords auf der Webseite sowie flankierende Maßnahmen – etwa der Integration in Meta-Title und der Meta-Description oder in Google My Business – ist hier durch Long Tail SEO eine gute Platzierung in der Ergebnisliste dieser für B. besonders wichtigen Nische möglich. Fazit Longtail Keywords können gerade für kleine und mittelständische Unternehmen mit geringem Media-Budget sehr interessant sein Es lohnt sich eine differenzierte Keyword-Rechereche im Bereich der eigenen Produktspezifikationen zu machen Wer nicht die nötige Erfahrung oder hilfreiche SEO-Tools zur Hand hat, kann sich von Agenturen unterstützen oder ein paar Vorschläge geben lassen Titelbild Quelle: ©mariait – Shutterstock.com

Merchant Promotions für Google Shopping

$
0
0
In den Suchanzeigen gibt es eine Vielzahl von Erweiterungen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Bei Google Shopping sind die Möglichkeiten leider etwas eingeschränkter. Mit Merchant Promotions hat Google jedoch eine Möglichkeit geschaffen, sich auch bei Google Shopping mit Aktionen von den Mitbewerbern abzuheben. Möchte man bei Google Shopping Leute zum Kauf animieren ist wohl der Preis einer der besten Hebel. Hat man jedoch immer die günstigsten Preise auf dem Markt ist dies selten langfristig profitabel. Um dennoch auf sich aufmerksam zu machen sollte man demnach noch andere Möglichkeiten neben des reinen Verkaufspreises nutzen. Eine dieser Möglichkeiten sind die Merchant Promotions für Google Shopping. Hier können Aktionen für Preisnachlässe, Geschenke oder Versand-Rabatte erstellt werden. Diese werden dann als kleines Badge in den Shopping-Anzeigen dargestellt, womit sich die Anzeige etwas von den Mitbewerbern abhebt. Möchte man eine neue Merchant Promotion anlegen, findet man diese im Merchant Center in der linken Navigationsleiste unter Aktionen. Falls dieser Punkt nicht vorhanden sein sollte, muss man sich zunächst über ein Online Formular bei Google freischalten lassen (Link zum Formular).   Definieren der Produkte für die Aktion  Anschließend sollte man sich darüber Gedanken machen, welche Produkte in der Aktion enthalten sein sollen. Oftmals kann es sinnvoll sein nicht gleich das komplette Sortiment für eine Aktion zu verwenden. Stattdessen kann es auch förderlich sein, sich auf Produkte mit einer sehr hohen Marge oder einem hohen Neukundenanteil zu beschränken. Gefiltert werden kann dabei nach ID, Produkttyp, Marke, Artikelgruppen-ID oder nach einem Promotion-Label im Datenfeed. Hat man z. B. Produkte mit einem besonders hohen Neukundenanteil, können diese Produkte direkt in einem Produktdaten-Management-Tool mit dem entsprechenden Promotion-Label im Feed versehen werden. Somit würde man potentiellen Erstkäufern einen zusätzlichen Anreiz geben, mal den eigenen Shop auszuprobieren. Einschränkungen bei Merchant Promotions  Hier ist allerdings zu beachten, dass das Angebot nicht auf bestimmte Personenkreise beschränkt sein darf. Natürlich kann man sich auf Produkte mit einem hohen Neukundenanteil beschränken. Allerdings muss der Rabatt auch den Bestandskunden, die sich mit ihrem bestehenden Kundenkonto anmelden, gegeben werden. Des Weiteren muss das Angebot zeitlich auf maximal 6 Monate beschränkt sein. Auch darf der Rabatt erst im Warenkorb oder an der Kasse abgezogen werden. Ein sofortiger Abzug des Rabatts auf der Landing-Page ist nicht erlaubt. Die vollständigen Richtlinien sind hier zu finden. Festlegen der Aktionseinstellungen  Im nächsten Schritt geht es darum, die genauen Bedingungen für die Aktion festzulegen. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: Aktion direkt im Merchant Center Interface erstellen Diese Methode ist grundsätzlich für die meisten Verkäufer die deutlich komfortablere Variante. Hier können sämtliche Einstellungen wie u. a. die Art des Rabatts oder ein Mindestbetrag festgelegt werden. Aktion mithilfe eines Promotion-Feeds erstellen Die Erstellung eines eigenen Promotion-Feeds eignet sich vor allem für Verkäufer mit regelmäßigen Aktionen. Dazu werden sämtliche Einstellungen der Aktion in einen Feed geschrieben. Dieser wird dann im Merchant Center hinterlegt (Link zur Doku). Praktischerweise kann hier ebenfalls eine Google Tabelle verwendet werden. Hat man nun eine Aktion erstellt möchte man natürlich feststellen, wie sich diese auf die Performance der Kampagnen auswirkt. Zum einem kann die komplette Performance der betreffenden Produkte mit den vorhergegangen Zeitraum verglichen werden. Hier können allerdings auch viele andere Faktoren Einfluss haben. Daher empfiehlt es sich zusätzlich zu überprüfen, wie oft der Rabattcode auf der Webseite eingelöst wurde. Dazu muss dieser natürlich einzigartig für die Kampagne sein. Außerdem ist es möglich direkt im Google Ads-Interface die Kampagnen nach Klicktyp zu segmentieren. Unter dem Segment "Shopping – Produkt – Gutschein" werden dann alle Klicks aufgeführt, die durch die Aktion aufgelaufen sind. Aber bringt das Ganze nun was?  Wir haben bereits bei einigen unserer Kunden aus verschiedenen Branchen Merchant Promotions getestet. Hier konnten wir allerdings meistens keine wirklichen Auswirkungen auf die Performance feststellen. Ein Grund dafür ist wahrscheinlich, dass die Aktionen nur sehr dezent in den Shopping-Anzeigen dargestellt werden und somit kaum auffallen. Demnach empfiehlt es sich erstmal mit einer einfachen Aktion zu starten. Anschließend kann man austesten, ob sich dies überhaupt im großen Stil lohnt. Nachdem Google allerdings erst kürzlich die komfortable Erstellung der Aktionen im Interface eingeführt hat sind wir gespannt, was zukünftig noch für dieses Format kommt und ob diese evtl. noch öfter auf den Suchseiten ausgespielt werden. Beitragsbild: © MPetrovskaya; Shutterstock

Anzeigenauswertung in Google Data Studio

$
0
0
Obwohl Google Data Studio nach und nach weiterentwickelt wird, stößt man oftmals doch an Grenzen. Seien es nun Metriken die gar nicht in Google Ads verfügbar sind oder Ansichten bei denen Data Studio eine Fehlermeldung wirft. In diesem Artikel zeige ich wie man mit ein paar Zeilen Code eines Google Ads Scripts den Funktionsumfang von Data Studio noch weiter ausbauen kann. Das Arbeiten mit Google Data Studio ist in vielen Punkten schon deutlich komfortabler als mit Excel oder anderen Tabellenkalkulationsprogrammen. Meistens sieht das Ergebnis am Ende dann auch deutlich ansprechender aus. Auch wenn das Tool seit dem Start mehr und mehr ausgebaut wurde gibt es doch noch immer einige Einschränkungen. So können z. B. keine Auswertungen zu Anzeigentexten erstellt werden, auch wenn es eigentlich ganz interessant zu sehen wäre, wie bestimmte Textbausteine gegeneinander abschneiden. Im folgenden Beispiel haben wir Anzeigen nach der 1. Headline „SEA Agentur München“ gefiltert und mit den 2. Headlines verglichen, die jeweils dazu ausgespielt wurden. Hier sieht man, dass die 2. Headline „Mehrfach ausgezeichnet“ eine deutlich bessere CTR als „Gewinner des SEMY Awards 2018“ hat: Da dies so nicht in Data Studio verfügbar ist, muss man auf die Google Ads Reports Bibliothek zurückgreifen. Hier gibt es verschiedene Reports über die auf eine Vielzahl zusätzlicher Metriken zugegriffen werden kann. Für unser Beispiel haben wir den Ad Performance-Report verwendet. Eine vollständige Liste aller möglichen Reports ist unter folgendem Link zu finden: https://developers.google.com/adwords/api/docs/appendix/reports?hl=de#available-reports   Schritt für Schritt zum Report Im ersten Schritt muss im Google Drive eine neue leere Tabelle angelegt werden, in die man später die Daten aus dem Script schreiben lässt. Im Anschluss erstellt man im jeweiligen Google Ads Konto ein neues Script. Scripts sind im Google Ads Interface unter „Tools“ => „Scripts“ zu finden. Anschließend legt man mit einem Klick auf das Plus-Symbol ein neues Script an. Das Script, welches für die obige Anzeigenauswertung nötig ist, besteht dabei lediglich aus 8 Zeilen: function main() { var sheet = SpreadsheetApp.openByUrl("https://docs.google.com/spreadsheets/d/fi2ffphp2-29fhhf3pfj2-29fh92fp/edit#gid=0").getActiveSheet(); AdsApp.report( "SELECT HeadlinePart1, HeadlinePart2, Clicks, Impressions, Conversions " + "FROM AD_PERFORMANCE_REPORT " + "DURING LAST_MONTH").exportToSheet(sheet); } In Zeile 2 wird die URL von der gerade erstellten Google Tabelle hinterlegt In den Zeilen 4 – 7 erfolgt eine AWQL-Abfrage. Hinter der SELECT-Anweisung definiert man auf welche Werte des Reports zugegriffen werden soll. In diesem Fall sind das Headline Headline Klicks Impressionen Conversions Hinter der FROM-Anweisung wird festgelegt auf welchen Report zugegriffen werden soll. Hinter der DURING-Anweisung wird der Zeitraum für die Leistungs-Werte definiert. Sobald das Script gespeichert und alle Berechtigungen gegeben wurden, muss hinter dem Script noch ein automatischer Zeitplan hinterlegt werden, damit das Script selbstständig durchläuft. In diesem Fall reicht es aus, wenn die Daten einmal monatlich aktualisiert werden, denn hier wird sowieso immer nur auf die Daten des letzten Monats zurückgegriffen. Im nächsten Schritt müssen für das Tabellenblatt die korrekten Einstellungen getroffen werden, da ansonsten die Verknüpfung mit Data Studio nicht richtig funktioniert. Da die Daten aus dem Script im amerikanischen Format ausgegeben werden, muss die Google Tabelle dementsprechend eingestellt werden. Die Option ist direkt in der Google Tabelle unter „Datei“ => „Tabelleneinstellungen“ bei „Land/Sprache“ zu finden. Diese muss nun auf „Vereinigte Staaten“ umgestellt werden. Anschließend ist die korrekte Formatierung der Spalten wichtig. In unserem Beispiel sollte jedoch schon alles korrekt formatiert sein. Verwendet man jedoch einen Prozent- oder Komma-Wert, kann es sein, dass hier noch „Prozent“ oder „Zahl“ als Format festgelegt werden muss. Jetzt sollte das Tabellenblatt bereit sein, um mit Data Studio verknüpft zu werden. Dazu fügt man dem Data Studio Report eine neue Datenquelle hinzu und wählt als Connector „Google Tabelle“ aus. Hat man das korrekte Tabellenblatt ausgewählt sollten nun auch die Spalten richtig erkannt werden. Wichtig ist dabei, dass wie im folgenden Screenshot die Dimensionen (Headline 1 und 2) grün und die Metriken blau markiert werden. Sonst werden die Zahlen im Google Tabellenblatt nicht als solche erkannt und die Formatierung des Tabellenblatts muss nochmals angepasst werden. Da wir hier die Anzeigen-Performance auswerten wollen, sollte außerdem die CTR als Metrik nicht fehlen. Für diese muss also ein neues Datenfeld in der Datenquelle erstellt werden. Diese Metrik ist zwar auch direkt in dem Ads Performance Report verfügbar, jedoch würde dann für die CTR eine Summe gebildet werden, wenn dieselbe Kombination von Headlines bei mehr als einer Anzeige vorkommt. Dies würde bei der CTR natürlich keinen Sinn machen. Das Feld wird über den Button „Feld hinzufügen“ erstellt, welches sich in der Datenquelle oben rechts befindet. Da jeweils die Summe der Klicks durch die Summe der Impressionen geteilt werden soll ergibt sich folgende Formel: SUM(Clicks)/SUM(Impressions) Anschließend sollte die Datenquelle folgendermaßen aussehen: Diese Datenquelle wird nun mit einer „Pivot-Tabelle mit Heatmap“ verknüpft in der folgende Dimensionen eingestellt werden: Außerdem sollte sowohl die Sortierung der Spalten als auch der Zeilen absteigend nach Klicks erfolgen, was ebenfalls direkt in den Einstellungen der Pivot-Tabelle erfolgt. Nachdem nun alle möglichen Kombinationen von Anzeigen-Headlines in der Pivot-Tabelle dargestellt werden kann es schnell sehr unübersichtlich werden. Oftmals werden aufgrund der großen Datenmenge auch gar keine Daten mehr angezeigt. Daher ist es im letzten Schritt sinnvoll einen Filter für die Headline 1 oder Headline 2 zu erstellen. Somit kann man sich nach und nach durch die einzelnen Headlines klicken und diese auswerten. Je nachdem welchen Zeitraum man im Script eingestellt hat und wie häufig das Script durchläuft aktualisieren sich die Daten nun selbstständig, so wie man dies auch von anderen Reports aus Data Studio gewohnt ist. Dies ist natürlich nur ein Beispiel - es gibt noch viele weitere Möglichkeiten Data Studio und Scripts zu verknüpfen. Falls also etwas mal nicht direkt in Data Studio zu finden sein sollte lohnt sich oftmals auch ein Blick in die Google Ads-Reports Bibliothek. Bildquelle: rawpixel.com

SEO in Unternehmen

$
0
0
Weil heute viele Kunden Produkte und Dienstleistungen mithilfe von Suchmaschinen finden möchten, ist für Unternehmen die Investition in Search Engine Marketing (SEM) nahezu überlebenswichtig geworden. Um seine Webseite möglichst sichtbar in den Suchmaschinen zu präsentieren, entscheiden sich Verantwortliche aus Gründen der schnellen Sichtbarkeit von Ergebnissen und den vermeintlich einfachen Kontrollmöglichkeiten, häufig für die bezahlte Werbung, das so genannte Search Engine Advertising, kurz SEA.  Welche Gefahren für Unternehmen durch eine reine Investition in den Kanal SEA entstehen können und welche Maßnahmen und Kosten für gutes SEO eingeplant werden müssen, erfahren Sie im Folgenden. Was gehört alles zu einer umfassenden SEO?SEO umfasst ein Bündel von Maßnahmen, die dazu dienen, eine Webseite in den organischen Suchmaschinenergebnissen bei relevanten Anfragen möglichst weit oben zu positionieren. Denn eine vordere Position erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Interessenten die jeweilige Webseite besuchen und hier Produkte oder Dienstleistungen kaufen. Weil Google als Suchmaschine in der westlichen Welt eine so überragende Bedeutung hat, handelt es sich oft de facto eigentlich um Google Optimierung. Ein wichtiger Bestandteil von SEO ist die sogenannte OnPage Optimierung. Hier gilt es, die sichtbaren und unsichtbaren Inhalte auf der Webseite so zu gestalten, dass daraus ein hohes Suchmaschinen Ranking resultiert. Dabei stehen eine einwandfreie Webseiten-Qualität und -technik, hochwertiger und relevanter Content, die Integration von passenden Keywords an geeigneten Stellen und in bestimmter Quantität sowie die Optimierung der Meta-Daten im Zentrum.  Die OffPage Optimierung ist eine weitere zentrale Komponente. Der Begriff fasst alle Maßnahmen zusammen, die außerhalb der Webseite stattfinden und dazu dienen, die Reputation der Webseite zu verbessern. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang das Linkbuilding. Denn durch geeignete – und vor allem qualitativ hochwertige – Backlinks schließen Suchmaschinen auf die Qualität einer Webseite. Teil der OffPage Optimierung ist auch ein regelmäßiges Monitoring der Backlinks. SEO als Marketing-Maßnahme ist folglich viel mehr als nur eine Positionierung der Unternehmenswebseite möglichst weit vorne im Google Ranking. Ein SEO Manager hat die gesamte Qualität der Webseite im Blick und optimiert diese im Interessenfeld zwischen Nutzer, Suchmaschine und internen Unternehmensstrukturen. Was kostet professionelle Suchmaschinen-Optimierung?Allgemein einen Preis für SEO festzusetzen ist nicht ganz einfach. Das liegt vor allem daran, dass sich der Service von SEO-Agenturen sowie der Umfang der zu optimierenden Webseiten häufig deutlich unterscheiden. Zudem sind Optimierungen natürlich aufwendiger und kostspieliger, wenn ein Unternehmen bei einem beliebten generischen Keyword unter den Top 5 ranken will, als wenn es sich um ein Long-Tail-Keyword handelt und nur eine Position unter den ersten 20 Suchergebnissen gefordert ist. Allenfalls lassen sich bezüglich der auf Unternehmen zukommenden SEO Kosten Orientierungswerte angeben. So kann SEO für eine kleinere Webseite, die fünf Kategorien und ein Magazin umfasst und das monatlich einen Magazinartikel veröffentlicht, etwa so viel wie ein Kleinwagen kosten – und das nicht einmalig, sondern Jahr für Jahr. Denn durch professionelle SEO entstehen zwangsläufig Folgekosten, weil es notwendig ist, Autoren mit der Erstellung von Texten zu beauftragen, Inhalte zu pflegen und technische Justierungen vorzunehmen. SEO ist keine Einmal-Aufgabe, sondern ein Prozess, was beispielsweise auch Prof. Dr. Mario Fischer, Chefredakteur und Herausgeber des Fachmagazins Website Boosting betont: „Suchmaschinenoptimierung ist wie das Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, fällt man zurück.“ Noch deutlich kostspieliger ist Inhouse SEO und lohnt sich deshalb nicht für kleine Unternehmen und oft auch darüber hinaus nur für solche, bei denen eine derartige Kompetenz Teil des Kerngeschäfts ist. Warum bevorzugen viele Unternehmen SEA gegenüber SEO?Es gibt eine Reihe von möglichen Ursachen, warum Verantwortliche in Unternehmen eher auf SEA als auf SEO setzen. Auch wenn im Einzelfall unterschiedliche Gründe – oder eine Kombination davon – eine Rolle spielen, ist die schwierige Erfolgszuordnung bei SEO oft ein Problem. Während bei SEA sich recht einfach Kosten-Nutzen-Analysen erstellen lassen, ist das bei SEO schwierig. Es lässt sich hier nämlich nicht so einfach nachvollziehen, warum der Besucher den Weg auf die Webseite gefunden hat. Bei SEA dient hingegen das Anklicken der Werbeanzeige als eindeutiges Indiz. Sind hier die Kosten für die Werbung geringer als die Erlöse durch die Konversion, lohnt sich Suchmaschinenwerbung offensichtlich und lässt sich rechtfertigen. Bei SEO ist eine derartige direkte Zuordnung und damit auch die Rechtfertigung der Ausgaben in dieser Form jedoch kaum möglich. Dazu kommen die nicht unbeträchtlichen Kosten für professionelle Suchmaschinenoptimierung. Dabei ist vielen Verantwortlichen nicht klar, wie umfangreich SEO-Maßnahmen in der Praxis tatsächlich sind. Viele verstehen unter SEO oft nur die Integration von Keywords in Texten und das Auffrischen von Content. Das ist aber letztlich nur ein Teilbereich von SEO. Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass SEO im Unterschied zu SEA nicht kurz-, sondern bestenfalls mittelfristig oder sogar erst langfristig wirkt. Dr. Chris Dayagdag, SEO Spezialist und CEO von Marketlink Web Solutions, verdeutlicht das durch eine Metapher: „SEO is an investment just like a tree that needs effort, patience and time to grow before you can see the result.” Wer eine Suchmaschinenanzeige schaltet, dürfte – durch die Analyse der Klicks und Konversionsraten – bereits nach kurzer Zeit sehen, ob sich das lohnt. Wer via SEO eine Webseite optimieren möchte und eine entsprechende Reputation aufbauen will, benötigt hingegen Zeit. Mancher Unternehmensverantwortliche streicht allerdings viel zu schnell die Mittel für SEO, sodass die Suchmaschinenoptimierung kaum Wirkung entfalten kann. Warum kann es gefährlich sein, am organischen Traffic zu sparen?Die einseitige Konzentration auf SEA ist riskant. Das lässt sich an einem Beispiel illustrieren. Angenommen, ein Unternehmen hat im Vorjahr hohe Summen in Suchmaschinenwerbung investiert, muss aber nun massiv Marketingkosten einsparen. Wenn nun kein Geld mehr in SEA fließt, kann das Unternehmen in diesem Bereich auch keine Anzeigen mehr schalten. Dadurch finden auf einen Schlag deutlich weniger Besucher den Weg auf die Webseite. Bei SEO sinkt die Wirkung zwar auch, wenn die Investitionen ausbleiben und so kein Geld für Adjustierungen mehr zur Verfügung steht. Dennoch kann die Suchmaschinenoptimierung auch bei wegfallenden Ausgaben noch eine gewisse Wirkung entfalten. Die ist natürlich noch ausgeprägter, wenn eine Pflege der SEO-Kanäle stattfindet. Zudem verschenken Unternehmen, die nicht in SEO investieren, allgemein Erfolgspotenziale. Diese können in Branchen mit einem ausgeprägten Wettbewerb überlebenswichtig sein. Da ist es riskant auf organischen Traffic zu verzichten, zumal SEO Traffic, wenn Ranking einmal aufgebaut sind, kostenlos sind. Darüber hinaus haben einige Suchmaschinennutzer Vorbehalte gegenüber Werbeanzeigen. Diese Zielgruppe konzentriert sich bei Suchergebnissen auf die organischen Resultate und ignoriert die gesponserte Werbung oder die Nutzer verwenden Adblocker, um Anzeigen nicht sehen zu müssen. Laut dem Reuters Institute Digital News Report 2018 lag der Anteil der Adblocker-Nutzer in Deutschland bei 33%. Solche Nutzer erreichen Unternehmen nicht mit SEA, sondern nur mit SEO. Wer aber nur in SEA investiert, kann offensichtlich Mitglieder dieser Gruppe durch Suchmaschinenmarketing nicht erreichen und überlässt sie der Konkurrenz. FazitUnternehmen sollten im Rahmen des Suchmaschinenmarketings nicht nur einseitig in Suchmaschinenwerbung, sondern auch in Suchmaschinenoptimierung investieren, da organischer Traffic vielfältige Chancen und nachhaltigen Traffic bietet. Ansonsten verzichten Verantwortliche auf ein wichtiges Instrument, um Interessenten auf ihre Webseite zu lotsen und überlassen potenzielle Käufer der Konkurrenz. Bei Vorbehalten gegenüber SEO in Unternehmen und zur Rechtfertigung der nicht unbeträchtlichen Kosten kann es helfen, den Umfang der SEO-Maßnahmen und deren eher mittel- und langfristige – aber eben auch nachhaltigere – Wirkung im Vorfeld ausreichend zu kommunizieren.   Bildquelle: pathdoc / shutterstock.com

Was bringt ein SEA Audit (wirklich)?

$
0
0
Die möglichen Gründe für ein Audit sind vielfältig und in den meisten Fällen schließen diese sich nicht gegenseitig aus – in der Regel können sie jedoch in einen der folgenden Bereiche eingeordnet werden: Ziele eines AuditsZiel: Kosten einsparen Ziel ist es, Kampagnen, Keywords oder andere Elemente zu finden, die hohe Kosten verursachen, ohne zufrieden stellende Ergebnisse zu bringen.  Ein Audit erlaubt einen vom Tagesgeschäft unabhängigen, tiefen Blick in die Kennzahlen, um auch über längere Zeiträume oder Cluster eine Identifikation von Kostenfressern zu ermöglichen. Was sollte geprüft werden?   Elemente mit hohen Kosten (Grenzwert überschritten), die keine Conversions bringen.   Elemente mit zu hohen durchschnittlichen Akquisitionskosten   Möglichkeit der Gebotsanpassung für Zielgruppen   Möglichkeit der Gebotsanpassung für Geräte   Budgetverteilung zwischen den Kampagnen   Ziel: Reichweite erhöhen Ziel ist es, Potenziale für den Reichweitenausbau zu finden. Im Zuge eines Audits geht es dabei vor allem um Ausbaumöglichkeiten in bestehenden Kampagnen, jedoch können oft z. B. auch aus den Suchanfragen neue Keywords identifiziert werden, die in eigene Kampagnen oder Anzeigengruppen ausgelagert werden sollten.   Was sollte geprüft werden?   Elemente mit nicht voll ausgereiztem Anteil an möglichen Impressionen   Keywords, die nicht prominent ausgespielt werden   Ungenutzte Zielgruppen (Remarketinglisten oder Zielgruppendefinitionen der Suchmaschine)   Budgetbeschränkte Kampagnen   Aufgrund schlechter Performance pausierte Elemente, die reaktiviert werden könnten   Einschränkende Kampagneneinstellungen wie beispielsweise Gebotsanpassungen   Abdeckung des Produktportfolios bzw. Sortiments   Ziel: Prozessoptimierung Ziel ist es, das Account Management zu vereinfachen – z.B. durch Automatisierung von sich wiederholenden Vorgängen. Hierzu dienen beispielsweise Reports und der Einsatz eines Alarm- bzw. Benachrichtigungssystems.   Was sollte geprüft werden?   Der Aufbau des Kontos und die Kampagnenstruktur   Duplikate und Redundanzen   Einsatz von Skripten zum Budgetmanagement   Einsatz von Skripten zur Integration externer Daten   Einsatz von Skripten zur Optimierung von Placements   Einsatz von Skripten oder Tools zur automatischen Prüfung der Statuscodes der Zielseiten   Einsatz von Alarmsystemen zur Benachrichtigung bei Fehlern und Problemen   Ziel: Fehler finden Ziel ist es, falsche Einstellungen oder Fehler in Anzeigen aufzudecken. Fehler passieren schnell – insbesondere bei großen Datenmengen und Importen kommt es immer wieder vor, dass falsche Einstellungen vorgenommen werden oder an der ein oder anderen Stelle mal was "durchrutscht". Das führt dazu, dass Kampagnen, die eigentlich Potenzial haben, keine oder nur eine geringe Reichweite erzielen oder auch hier die Kosten unnötig ausschlagen.   Was sollte geprüft werden?   Kampagnen- und Anzeigengruppeneinstellungen   Schreibfehler in Text- oder Displayanzeigen   Falsche Verlinkungen in Anzeigen oder Keywords   Ziel: Wettbewerbsfähigkeit des Accounts prüfen Ziel ist es zu prüfen, ob der Account up-to-date ist oder Aktualisierung benötigt Die Geschwindigkeit der Veröffentlichung neuer Features und Möglichkeiten bei Google und den anderen Suchmaschinen hat sich in den letzten Jahren immer stärker erhöht. Im Tagesgeschäft ist es daher eine Herausforderung, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben oder gar eine Kosten-Nutzen-Analyse für Umbaumaßnahmen des Accounts durchzuführen. Was sollte geprüft werden?   Potenziale für den Einsatz neuer Anzeigenformate   Potenziale für den Einsatz automatisierter Gebotsstrategien   Können weitere Daten, z. B. aus dem CRM, in das System eingespielt werden? Wie oft sollte ein Audit durchgeführt werden?Ein Account Audit macht nicht nur Sinn, wenn größere Veränderungen notwendig werden – vielmehr sollte auch ein regelmäßiger Zyklus für die Tiefenanalyse gefunden werden. Wir empfehlen daher, einen Prozess und eine Struktur einzuziehen, die es erlauben, spätere Analysen zu vereinfachen. Oft kann nach einem höheren Initialaufwand für einen ersten Audit, in dem die wichtigsten Eckpunkte definiert wurden, und den Einsatz von Frameworks (z. B. das OKR-Framework oder das von uns entwickelte SIER-Framework für Account Audits) so wie Dashboards auch die Frequenz der Auditierung deutlich verringert werden. Zeitpunkte, zu denen eine Account-Analyse jedoch unbedingt anzuraten ist, sind   Im Zuge eines Relaunches der Website Nach dem Umbau eines Suchmaschinenkontos Bei geplanter Internationalisierung des Accounts Bei Übernahme des Accounts durch einen neuen Dienstleister Interner Audit vs Externer Audit Wichtig bei einem Audit ist weniger, ob er von intern oder extern durchgeführt wird, sondern vielmehr, dass dieser strukturiert abläuft. Ein interner Audit – auch vom Accountverantwortlichen – kann durchaus gute Ergebnisse bringen, sofern z. B. eine objektive Checkliste, zur Hilfe genommen wird. Als Alternative dazu kommt auch in Frage, einen anderen Experten aus dem eigenen Team damit zu beauftragen. Auch wir wählen regelmäßig diesen Weg und lassen unsere Kollegen die Accounts unserer Kunden prüfen.   Vorteile eines internen Audits Genauere Kenntnisse über das eigene Produktportfolio Genauere Kenntnisse über die eigenen Ziele   Vorteile eines externen Audits Unabhängiger Expertenrat Kann Empfehlungen zu (evtl. abweichenden) Audit-Schwerpunkten geben Der Auditierende ist up-To-Date zu den neuesten Tools und Features der Suchmaschinen Erfahrungen von anderen Accounts können mit in die Bewertung einfließen Und was bringt ein SEA Audit nun wirklich?Ein Audit ist eine Investition, dient aber in den allermeisten Fällen auch als Katalysator für eine deutliche Performance-Verbesserung. Wichtig ist dabei nur, dass eine Struktur verwendet wird, die den Fokus auf die wirklich wichtigen Ziele des Unternehmens legt, so dass die abgeleiteten Maßnahmen allesamt als wahre Optimierungshebel dienen. Ein aktuelles und fehlerfreies Konto, das Best Practices berücksichtigt, hebt sich sehr schnell deutlich von der Konkurrenz ab und sichert Wettbewerbsvorteile. Aus den möglichst konkreten Learnings und Takeaways sollte am Ende der Analyse ein Konto entstehen, dessen Aufbau up-to-date und ideal auf die Suchmaschinenalgorithmen angepasst ist. Zusätzlich unterstützt ein Dashboard mit den wichtigsten Kennzahlen Sie dabei, den Überblick über "High Performer" und "Low Performer" zu behalten. Des Weiteren empfehlen wir, ein System aus benutzerdefinierten Benachrichtigungen zu erstellen, das bei Auffälligkeiten ausgelöst wird. Oft ergeben sich aus einem Account Audit auch neue Perspektiven und Hinweise auf Optimierungspotenziale, z. B. durch Einsatz dedizierter Tools und Software. Quelle Beitragsbild: @BadBrother / shutterstock.com ➡ Kostenlose SEA Audit ChecklisteDie SEM Boutique SEA Account Audit-Checkliste mit über 90 Prüfkriterien hilft Ihnen dabei, Stellschrauben in Ihrem Account zu identifizieren und Ihre Wachstums- oder Effizienz-Ziele zu erreichen. Kostenlos anfordern

B2B Performance Marketing Day 2019

$
0
0
Am 26.11.19 veranstaltete die SEM Boutique in Zusammenarbeit mit Google den ersten B2B Performance Marketing Day und versprach einen informativen Nachmittag mit spannenden Interviews, B2B Brancheninsights und interessanten Vorträgen rund um das Thema Digitalisierung, Leadgenerierung und Internationalisierung mit SEA. Digitalisierung im Mittelstand & Wachstumsmärkte für SEA im B2B (Stefanie Karch, Google)Den Einstieg machte Stefanie Karch, New Business Manager Agency bei Google. Sie erinnerte an die Anfänge des digitalen Zeitalters und machte wieder einmal bewusst, wie unverzichtbar das Handy in der heutigen Zeit geworden ist. Daher ist es umso wichtiger, als Unternehmen im richtigen Moment die richtige Botschaft zu liefern. Das Internet dient als Entscheidungshilfe, Suchanfragen zum Thema „best place to buy“ sind über die Jahre um 70% gestiegen und auch YouTube Videos werden immer beliebter, wenn es darum geht, das richtige Produkt zu finden. Die Digitalisierung macht es möglich immer schneller neue Märkte zu erschließen und auch der Nutzer wird immer globaler. Mittlerweile spielt es sogut wie keine Rolle aus welchem Land das Produkt kommt - „We’ve become borderless“. Gleichzeitig werden wir immer verwöhnter. Die Ansprüche an die Seitenladezeit sind hoch, ebenso ist für 87% der Nutzer die Verwendung der Landessprache auf Website und in Anzeigen ausschlaggebend, was auch von unseren Interviewpartnern bestätigt werden konnte. Interview: Herausforderungen der Digitalisierung (Pilz)Im zweiten Programmpunkt berichtete Markus Klaumünzner unter der Moderation von Andreas Hörr von den Herausforderungen, vor denen die Firma Pilz aktuell steht.   Pilz ist ein internationaler Komplettanbieter im Bereich Automatisierungstechnik und hat aktuell 2400 Mitarbeiter in 80 Ländern. In den nächsten 5 Jahren stehen vor allem zwei Herausforderungen im Fokus. Auf der einen Seite steht das Ziel die Tochtergesellschaften weiter zu internationalisieren und zu organisieren. Auch hier wird der Fokus auf die Landessprache gesetzt, was jedoch einen deutlichen Aufwand mit sich bringt. Auf der anderen Seite steht das Thema Suchmaschinenmarketing. Die Suchanfragen werden immer individueller und damit das Keywordset immer größer, während der Klickpreis oftmals steigt. Auch hier muss ein sinnvoller Weg gefunden werden damit umzugehen. SEA im B2B: Best Practices (Helen Hanselmann)Best Practices zum Thema Suchmaschinenmarketing im B2B teilte Helen Hanselmann, Senior Online Marketing Manager bei SEM Boutique, mit uns. Unterteilt in 3 Themenbereiche lieferte sie uns Antworten auf einige Fragen, die besonders für Unternehmen von Bedeutung sind. Im Bereich Strategie & Vorbereitung ist es zunächst wichtig die eigenen Ziele zu kennen, alle Voraussetzungen zu erfüllen, die richtigen Conversions zu definieren und KPIs festzulegen. Ebenso muss definiert werden was eine Conversion wert ist und wie viel ein Klick überhaupt kosten kann. Gleichzeitig stellen sich oft die Fragen ob es immer Position 1 sein muss und wie SEA und SEO zusammen spielen. Ebenfalls wichtig sind externe Faktoren und die Zielgruppe. Wie können die Wettbewerber überwacht werden, wie kann irrelevanter B2C Traffic vermieden werden und wie sollte mit dem Thema Brandbidding umgegangen werden? Und gilt Mobile First auch für B2B? Der letzte Themenbereich befasste sich mit dem Thema Optimierung und Wachstum. Offline Conversions, Automatisierung bei geringen Datenmengen und geringes Suchvolumen sind oftmals Probleme aus dem B2B Bereich. Auch hierfür hatte Helen wertvolle Tipps und Tricks auf Lager. Interview: Herausforderungen in der Internationalisierung (Personio)Im Anschluss berichtete Sebastian Teichmann, Online Marketing Manager beim Startup Personio, im Interview mit Andreas Hörr von seinen Erfahrungen bei der Internationalisierung von Personio. Personio ist eine Personalverwaltungssoftware, die HR-lern das Leben vereinfachen soll. Derzeit wächst Personio stark und stellt monatlich 30-50 Mitarbeiter ein – die eigene Software wird gerne genutzt! Seit Mai ist Personio in sieben Ländern aktiv, der Fokus liegt vor allem auf KMUs. Den Anfang machten englische Anzeigentexte, nach und nach erfolgt die Umstellung auf die Landessprache. Die sprachliche Expertise hierfür ist eine der Herausforderungen, vor denen das Unternehmen steht. Die bessere Performance belohnt jedoch die Mühen. Weitere Herausforderungen sind die hohen Klickpreise und die DSGVO. The impact of culture on international expansion plans (Manuel Schulze)Den Einfluss der Kultur auf Internationalisierungspläne beleuchtete Manuel Schulze. Der Business Coach konnte durch zahlreiche Auslandsaufenthalte beispielsweise auf den Philippinen, in Indonesien und Ghana viele Erfahrungen sammeln, die er mit uns teilte. Länderspezifische Differenzen waren oftmals eine Herausforderung, mit der er lernte umzugehen. Ein Weg diese Unterschiede zu verstehen und zu überbrücken, ist das Framework von Erin Meyer. Es unterteilt die kulturellen Gegebenheiten in verschiedene Dimensionen und bildet die unterschiedlichen Länder darauf ab. Durch das Vergleichen verschiedener Nationalitäten lässt sich schnell erkennen wo Differenzen auftreten können und wie mit dem Gegenüber umgegangen werden sollte. YouTube für B2B (Marek Witte)Einen spannenden Vortrag zum Thema YouTube im B2B Bereich lieferte Marek Witte, Senior Online Marketing Manager bei SEM Boutique. Er zeigte den Skeptikern, Interessierten und auch Erfahrenen mithilfe von zahlreichen Videos, dass auch im B2B Bereich Videos viele Aufrufe bekommen können. Mit Hilfe von Emotionen und der richtigen Zielgruppenansprache können so auch im Business Bereich Videos entstehen, die die Nutzer fesseln. Innerhalb der ersten 5 Sekunden sollte die Brand untergebracht werden, die Problemstellung sollte erläutert werden und das eigene Produkt als Lösung hierfür präsentiert werden. Diese Videos eignen sich auch hervorragend zum Prospecting. Dank gezieltem Targeting bietet Youtube demnach die perfekte Plattform, um mit Werbespots und Videos die richtigen Kunden zu erreichen und Streuverluste zu vermeiden. FazitNach diesen wertvollen Insights blieb noch genug Zeit zum Networken und für kulinarische Köstlichkeiten aus der Google Küche. Besten Dank an dieser Stelle an unseren Partner Google, alle Helfer und natürlich auch an die zahlreichen Teilnehmer.  Sollten Sie Interesse an den Präsentationen haben, schicken Sie einfach eine Nachricht an info@sem-boutique.de Wir freuen uns auf den nächsten B2B PMD!

Die Google Search Console einrichten – Eine kurze Anleitung

$
0
0
1. Was ist die Google Search Console genau?Bei der Google Search Console handelt es sich um ein kostenloses Programm von Google, das vor allem Analyse-, Konfigurations-, Statistik- und Überwachungsfunktionen bietet. Mithilfe der Software lassen sich Rückschlüsse über die Performance einer Webseite in den Google-Suchergebnissen schließen, wie die durchschnittlichen Impressionen, Klicks, Klickrate oder Positionen. Zudem liefert die Google Search Console eine Reihe nützlicher Statistiken, warnt vor unnatürlichen Backlinks oder Verstößen gegen Google-Richtlinien und kann so die Suchmaschinenoptimierung (SEO) sehr gut unterstützen. Damit ist das Programm nicht nur für Webmaster, sondern auch für Entwickler und SEO-Spezialisten ein praktisches und vielseitiges Werkzeug, zumal es sich mit Services wie Google Analytics verbinden lässt, um so ein noch vollständigeres Bild der Webseiten-Performance zu liefern zu können. 2. So richten Sie die Google Search Console für eine Webseite einWenn Sie die Google Search Console einrichten möchten, sind eine Reihe von Arbeitsschritten notwendig. 2.1 Google-Konto anlegen und einloggen Ohne Google-Konto lässt sich die Google Search Console nicht nutzen. Das gilt gleich in doppelter Hinsicht. Denn Sie benötigen sowohl ein Konto bei Google als auch ein Nutzer-Konto bei der Google Search Console. Wenn Sie später weitere Services von Google verwenden möchten – etwa Google Analytics – achten Sie darauf, dasselbe Google-Konto zu nutzen. Loggen Sie sich nun als erstes in Ihr Google-Konto und anschließend in die Google-Search-Console-Anmeldemaske ein. 2.2 Die Google Search Console Property anlegen Durch einen Klick auf "Property hinzufügen" legen Sie eine Datenansicht für die jeweilige Webseite an. Das ist sowohl für einzelne Segmente einer Domain (URL-Präfix-Property) als auch für eine komplette Domain möglich. Dabei deckt die Domain-Property alle Varianten einer Domain sowie Subdomains ab.  2.3 Property-Typ auswählen: Domain oder URL-Präfix? Vor allem für kleinere Webseiten empfiehlt sich eine Domain-Property, da hier bereits ein vollständiges Bild der Webseiten-Performance erlangt werden kann und die Aggregation aller Daten das Gesamtbild der Leistung nicht verwässert. Die URL-Präfix-Property ist hingegen für größere Webseiten geeignet, wenn man möglichst präzise Erkenntnisse über einzelne Verzeichnisse der Webseite erhalten möchte. Grundsätzlich läuft das Anlegen einer URL-Präfix-Property, wie für eine Domain-Property, nach den hier beschriebenen Schritten ab. Wählen Sie die jeweilige Option, tippen Sie den Domain-Teil ein, für den Sie eine Property anlegen möchten und bestätigen Sie die Eingabe mit einem Klick auf die Schaltfläche "Weiter". 3. Eine Property für WordPress anlegenKlicken Sie zunächst zum Anlegen einer Domain Property auf "Domain". Es erscheint ein Fenster mit dem Titel "Domaininhaberschaft über DNS-Datensatz bestätigen". Den unter zweitens genannten Eintrag, im Informationsfenster, gilt es nun zu kopieren, am besten direkt über den "Kopieren"-Button oder über Markieren und Kopieren der Buchstaben- und Zahlenfolge nach "google-site-verification="  3.1 In WordPress mittels Yoast-Plugin die Google Search Console bestätigen   In WordPress und via Yoast-Plugin, ein sehr bekanntes SEO-Plugin für WordPress, kann der Code ab der Zahlenfolge nach "google-site-verification="  einfach an entsprechender Stelle unter "Webmaster Tools" im Yoast-Plugin hineinkopiert werden. Genauso lässt sich der Code über den Reiter "Search Console" im Yoast-Plugin-Menü einfügen. 3.2 In WordPress ohne Yoast-Plugin Wer kein Yoast Plugin verwendet, dem bieten die WordPress-Themes verschiedene Möglichkeiten an, die Google Search Console einzubinden. Meist verbirgt sich der Eintrag unter dem Theme-Menü und dort im Bereich "Costume" oder "Optionen"- Der Code lässt sich über WordPress aber auch immer unter dem Theme und dort im Editor eintragen. Nun kopiert man den Code zwischen den Head-Bereich, möglichst weit oben hinein, z.B. in der Form:   /** Google Search Console-Code einbinden */ <meta-name="google-site-verfifaction" content="RExBgUq4BKWpXHIERSTEHTMEHRCODE" /> " 4. Eine Porperty anlegen, wenn kein WordPress verwendet wirdWer seine Webseite nicht über WordPress verwaltet, kann den TXT-Eintrag in den "Einstellungen" des Webhoster-Accounts einfügen. Wählt man seinen Hoster aus der Liste an vorgeschlagenen Webhostern direkt über die Google Search Console aus, wird man mittlerweile in der Regel automatisch zur Anmeldemaske seines Webhosters weitergeleitet. Einmal angemeldet, wird die Verknüpfung automatisch eingerichtet. Das kann mitunter ein paar Minuten dauern. Ist der eigene Webhoster nicht in der Vorschlagsliste aufzufinden oder klappt die Verbindung nicht, empfiehlt es sich mit dem eigenen Webhoster Kontakt aufzunehmen, um nachzufragen, wo man am besten den TXT-Eintrag hinterlegt. Die Service-Hotlinen geben hier gerne Auskunft. 5. Inhaberschaft verifizierenHat Google die Inhaberschaft Ihrer Webseite erfolgreich abgeglichen, erscheint ein grünes Bestätigungsfeld und Ihre Property, sowie Daten dazu im Interface der Google-Search-Console. 6. Die Google Performance Ihrer Webseite mit der Google Search Console analysierenNun haben Sie erfolgreich Ihr Nutzer-Konto bei der Google Search Console eingerichtet und können die Performance Ihrer Webseite analysieren. Folgende Fragen, lassen sich jetzt beispielsweise genauer beantworten: Für welche Suchbegriffe ist Ihre Webseite in den letzten drei Monaten an welcher Position in Google erschienen? Welcher Suchbegriff bekam die meisten Klicks? Welche URL Ihrer Webseite wird mit welchem Suchbegriff in Verbindung gebracht? Versteht Google Ihre Webseite richtig, oder gibt es technische Fehler? Viel Spaß und Erfolg bei der Analyse!

Budget-Hochrechnung in Google Ads

$
0
0
Die vorgestellte Herangehensweise bezieht sich lediglich auf bereits bestehende Accounts. Wie man für ein neues Konto eine sinnvolle Budgetabschätzung erstellt ist im Artikel von meiner Kollegin Miriam zu finden: Sinnvolles Google Ads Budget in 3 Schritten Schwankungen während der WocheZunächst sollte man prüfen, ob sich die Kosten auf alle Wochentage gleich verteilen. Vor allem im B2B Bereich können die Kosten am Wochenende stark von denen unter der Woche abweichen. Ist dies der Fall sollten zunächst die durchschnittlichen Kosten pro Wochentag und pro Wochenendtag für den letzten Monat ermittelt werden. Hat man genügend Daten können auch schon die letzten 7 Tage ausreichend sein, womit die Daten nochmals aktueller wären. SaisonalitätAnschließend sollte man sich ansehen, ob es eine Saisonalität im Account gibt. Ist dies der Fall, so ist zu prüfen ob diese wirklich den gesamten Account betrifft. Trifft dies nur auf einen Teil des Accounts zu, so können für den fixen Teil die durchschnittlichen Kosten aus der vorherigen Wochentags-Rechnung verwendet werden. Für den variablen Teil sollte man sich auf die Werte des vergangenen letzten Jahres stützen. Wobei hier nochmal berücksichtigt werden sollte, ob es irgendwelche größeren Änderungen im Account gab. Dabei kann eine vorab sauber geführte Dokumentation sehr hilfreich sein. Budgetbeschränkte KampagnenMöchte man wissen wie viel Potential in seinem Konto durch bloße Budgetbeschränkungen verloren geht, sollte man dies ebenfalls berücksichtigen. Dabei kann es hilfreich sein, sich anzusehen wie hoch das Budget aktuell eingestellt ist und was Google vorschlägt auszugeben.   Ist man mit der Berechnung fertig, sollte man nun folgende Werte haben: Durchschnittliche fixe Kosten pro Wochentag Durchschnittliche fixe Kosten pro Wochenendtag Variable Kosten pro Monat aus dem letzten Jahr Nicht ausgegebene Kosten aufgrund von budgetbeschränkten Kampagnen   Um nun die Kosten für das kommende Jahr auf Monatsbasis auszurechnen benötigt man noch die durchschnittlichen Anzahl der Tage pro Jahr: 30,41 Tage pro Monat 8,71 Wochenendtage pro Monat 21,75 Arbeitstage pro Monat Weitere EinflussfaktorenAnteil an möglichen Impressionen Ein Weiterer Hebel für mehr Volumen kann ebenfalls im Impression Share liegen. Dieser zeigt an bei wie viel Prozent der möglichen Impressionen für das eingbuchte Keyword wirklich die eigene Anzeige erschienen ist. Hier sollte man prüfen ob es bei relevanten Keywords noch Potential gibt. Dies ist auch stark von der eingebuchten Keywordoption abhängig. So kann bei einem Weitegehend- oder Wortgruppe-Keyword ein niedriger Impression Share durchaus sinnvoll sein, da man evtl. nicht auf alle sich in diesen Keywords befindlichen Suchbegriffe ganz oben ausgespielt werden möchte. Für Genau passende Keywords sollte man den Impression Share jedoch nochmals genauer überprüfen und die Gebote für performante Keywords erhöhen. Neben den Keywords kann es ebenfalls Potential auf Standort- oder Geräte-Ebene geben. Konkurrenzsituation Ein sich stark veränderndes Wettbewerbsumfeld hat natürlich ebenfalls einen direkten Einfluss auf die Kosten. Deshalb sollten bei der Budget-Hochrechnung die Auktionsdaten im Google Ads Konto ebenfalls berücksichtigt werden. Daraus sollte dann eine Prognose für die zukünftige Entwicklung abgegeben werden.   Änderungen an der Landing-Page Möchte man eine bestimmte Rentabilität beibehalten, so können Änderungen auf der Landing-Page ebenfalls auf die Kosten einzahlen. So kann durch eine Verbesserung der Conversion-Rate mit weniger Kosten die gleiche Anzahl an Conversions erzielt werden.   Optimierungspotential im Google Ads Account Was aktuell noch nicht berücksichtigt wurde ist das Optimierungspotential innerhalb des Google Ads Kontos. Hier kann z. B. eine Umstellung auf Smart Bidding deutliche Änderungen in der Performance bewirken. Auch kann durch eine Erweiterung des Keyword-Sets noch deutlich mehr oder besserer Traffic eingekauft werden. FazitAm Ende des Tages ist dies auch nur eine grobe Abschätzung wo man mit dem Konto im kommenden Jahr hinkommt und was theoretisch ausgegeben werden könnte. Neben den blanken Zahlen sollten natürlich auch strategischen Themen, die über den bloßen Bereich SEA hinausgehen berücksichtigt werden.

Google Ads Checkliste für den Website Relaunch

$
0
0
Was passiert, wenn ein Relaunch durchgeführt wird, ohne Google Ads größere Beachtung zu schenken?Im schlimmsten Fall wird viel Geld verschwendet, denn eine Verlinkung auf 404- oder falsche Seiten kann auf Dauer sehr teuer werden. Außerdem leidet die User Experience und im schlimmsten Fall sinkt die Conversion Rate und der Qualitätsfaktor, weil der Nutzer das eigentlich gesuchte Produkt oder die Seite nicht findet.  Sofern ein Großteil des relevanten Traffics und der Conversions über Google Ads kommt, kann es dadurch auch zu signifikanten Umsatzeinbrüchen kommen.   Beziehen Sie Google Ads frühzeitig in das Relaunch Projekt mit ein. Während eines Relaunches der Website verändern sich nicht nur Design sondern womöglich auch Seitenstruktur, Wording und einzelne Landingpages. SEA sollte daher bereits frühzeitig einbezogen werden, um die Google Ads Kampagnen während des Going-Live möglichst geringe Zeit pausiert zu lassen und potenzielle Fehlerquellen bereits im Vorfeld zu beseitigen. Conversion TrackingEiner der wichtigsten Aspekte ist das Conversion Tracking, ohne das eine sinnvolle Optimierung des Google Ads Kontos fast unmöglich ist. Hierbei gilt es zunächst zu beachten, dass das Conversion Tracking möglichst nahtlos weiterläuft. Grundsätzlich kann das Tracking wie zuvor auf der neuen Website eingebunden werden. Hierbei ist es relevant, falls möglich, die Implementierung bereits im Vorfeld zu testen. Wichtig: Vergessen Sie nicht, das Google Site Tag auf allen Seiten einzubinden, vor allem wenn sich die Seitenstruktur verändert hat. Der Relaunch ist außerdem der richtige Zeitpunkt, die Implementierung des Trackings zu überdenken und bei einem bisher über den Quellcode eingefügten Tag die Implementierung des Google Tag Managers in Erwägung zu ziehen.  Obwohl hierfür ein zusätzlicher Schritt notwendig ist, bietet der Tag Manager den Vorteil, dass jede weitere Änderung nicht mehr den Einsatz eines Developers benötigt, sondern einfach selbst vorgenommen werden kann.  Sofern die Conversions aus Google Analytics importiert werden, sollte dies noch einmal einer zusätzlichen Prüfung unterzogen werden, um hier potenzielle Fehler zu vermeiden. Auch die einzelnen Conversion-Eigenschaften, wie Attributionsmodell oder oder auch der Tracking-Zeitraum können zu diesem Zeitpunkt sinnvoll überdacht werden. Des Weiteren bieten sich gerade bei Konten mit wenig Traffic diverse Micro-Conversions, wie möglicherweise Newsletter Anmeldung, Downloads oder Kontaktanfragen, an, um Googles Gebotsstrategien mit weiteren Daten anzureichern. KampagnenstrukturÄndern sich die einzelnen Seiten der Website, so ist es möglich, dass die aktuelle Kampagnen- und Keywordstruktur nicht mehr optimal ist. In diesem Fall sollte vor Änderung der Details zunächst über die einzelnen Ebenen des Accounts reflektiert und mögliche Kampagnenstrukturen überarbeitet werden. Eine sinnvolle Maßnahme ist es das aktuelle Keyword Set durchzugehen und sollte sich dieses geändert haben, darauf basierend eine neue Kampagnenstruktur zu erarbeiten. Anpassung der URLsUm eingangs genannte Fehler mit 404-Seiten oder falschen Landingpages zu vermeiden, können bereits im Vorfeld alle URLs der Anzeigen, Sitelinks und Display-Anzeigen angepasst werden. Dies kann im Google Ads Editor bequem im Bulk vorbereitet und pausiert in das Google Ads Konto hochgeladen werden. Vorhandene Anzeigen kopiert man bestenfalls, um für den Startschuss vorbereitet zu sein. Im Idealfall werden die neuen Anzeigen mit einem Label versehen, damit sie während des Relaunches mit einem Klick oder einer Regel aktiv werden können. Weiterhin sollten auch die URLs von Anzeigenerweiterungen wie Sitelinks oder Preiserweiterungen und Display Ads ausgetauscht werden. Kommen gesonderte URLs auf Keyword-Ebene zum Einsatz, so können diese ganz einfach ausgetauscht werden. Überprüfung der Wordings und Bildern in allen WerbemittelnWerden auf der Website Wordings angepasst, so darf eine Angleichung der Werbemittel nicht fehlen. Um eine einheitliche User Experience zu ermöglichen, sollten Formulierungen mit ähnlichen Sprachelementen versehen werden. Stichwort ist hierbei die einheitliche Zielgruppen Ansprache.    Display Ads Neben den Texten sollte auch die Bildsprache einheitlich sein. So können alte Bilder in den Display Anzeigen, welche sich von denen auf der Website unterscheiden, für Verwirrung sorgen und so die User Experience und Conversion Rate negativ beeinflussen. Um Nutzer gezielt auf den Relaunch aufmerksam zu machen, können Display Ads und Remarketing-Listen verwendet werden. So kann für Nutzer, die die Website bereits besucht haben, ein neuer Besuchs- oder Kaufanreiz gegeben werden. Gebotsstrategien und BiddingWerden Gebotsstrategien genutzt, so ist es wichtig zu wissen, dass diese bei größeren Änderungen erneut in eine Lernphase gehen. Seit einem Update im Oktober 2019 werden allerdings weniger Daten für die Optimierung durch die Gebotsstrategie benötigt, sodass die Lernphasen i.d.R. nicht mehr ganz so lange sind. Auch bisherige Kontoeinstellungen sollten im Vorfeld überprüft und mögliche Gebotsanpassungen auf zum Beispiel Geräte-Ebene ggf. geglättet werden. War so beispielsweise Mobile Traffic aufgrund langsamer Seitenladezeiten ausgeschlossen, kann dies zum Relaunch bereinigt werden. Shop StrukturNicht nur Search sollte beim Relaunch eine Beachtung finden, sondern auch Google Shopping. Durch die Änderungen an der Website und im Backend kann es möglich sein, dass sich Änderungen im Feed ergeben. Sofern konkrete Kategorien des Datenfeeds zur Strukturierung der Shopping Kampagnen verwendet werden, sollte hier ebenfalls die Datenstruktur überprüft werden. Stimmt der neue mit dem alten Aufbau nicht mehr überein, kann es passieren, dass Produkte nicht mehr beworben werden. Des Weiteren kann der Relaunch dafür genutzt werden, um neue Kategorien zu ergänzen. Während des LivegangsSind alle Aspekte überprüft, Entscheidungen für die veränderte Website getroffen und Operatives wie URLs vorbereitet, so sollte während des Livegangs das gesamte Google Ads Konto pausiert werden. Nun können sorgfältig alle noch fehlenden Themen umgebaut und alle Eigenschaften angepasst werden. Im Anschluss sollte erneut ein ausführliches Testing des Conversion Trackings erfolgen. In der darauffolgenden Phase sollten Kennzahlen und vor allem Smart Bidding intensiv gemonitored werden, um mögliche Blocker für die angestrebte Performance zu eruieren und eliminieren. TL;DREin Relaunch ist ein langes und detailliert geplantes Projekt, welches auch aus SEA-Sicht entscheidende Aspekte beinhalten soll. So ist es wichtig, nicht nur das Conversion-Tracking richtig zu implementieren, sondern auch Themen wie Kampagnen-, Shopping- und Keyword-Strukturen, Anzeigenassets und auch Gebotsstrategien zu beachten.

Interne Verlinkung - 16 Hacks für Einsteiger und Tool Tipps

$
0
0
Links sind auf Websites allgegenwärtig. Doch viele Webmaster schöpfen das Potenzial, das die Verlinkung bietet, nicht aus und setzen Verweise bestenfalls intuitiv. Vor allem die internen Links, spielen in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Damit Sie von einer optimierten internen Verlinkung profitieren können, möchten wir Ihnen kurz die wichtigsten Informationen skizzieren, 16 leicht umsetzbare Tipps geben und dabei einige hilfreiche Werkzeuge vorstellen. Interne Verlinkung, was ist das?Links sind allgemein Verknüpfungen, die auf andere Seiten verweisen. Bei internen Links sind diese Seiten immer Teil derselben Website. Dementsprechend offenbaren interne Verlinkungen die Verbindungen und Verweisstruktur aller Seiten in der jeweiligen Website. Außerdem ermöglichen interne Links, Besucher durch interne Verweise gezielt durch den Internetauftritt zu führen. Eingehende Links können in der Menü-Navigation, auf der rechten oder linken Seite einer Website, im Content oder im Footer einer Website sein. So, wie hier im Visualisierungsmodus “Crawl Tree Graph” mit dem Tool “Screaming Frog” dargestellt, kann man sich die interne Linkstruktur einer Website vorstellen. Die oberste Ebene stellt dabei die Startseite dar, die Ebene darunter sind ihre durch die interne Verlinkung deutlich gemachten, nächstgelegenen Seiten, meist die Seiten der Menü-Navigation. Je tiefer man den Baum nach unten geht, desto mehr müsste man sich durch interne Links klicken, um die dort verlinkten Seiten zu erreichen. Der Unterschied zwischen externen und internen LinksLinks sind auf Websites allgegenwärtig. Doch viele Webmaster schöpfen das Potenzial, das die Verlinkung bietet, nicht aus und setzen Verweise bestenfalls intuitiv. Vor allem die internen Links, spielen in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Damit Sie von einer optimierten internen Verlinkung profitieren können, möchten wir Ihnen kurz die wichtigsten Informationen skizzieren, 16 leicht umsetzbare Tipps geben und dabei einige hilfreiche Werkzeuge vorstellen. Link Juice und Page Rank- das beste aus den internen Links herausholenEine wohlüberlegte interne Verlinkung birgt für den Webmaster außerdem das Potential der selbst gesteuerten Linkkraft-Verteilung, auch Link Juice genannt. Hinter dem recht abstrakten Konzept der “Linkkraft” verbirgt sich die Idee, dass jeder interne Link einer Webseite ein kleines Paket an Bewertungsfaktoren mit sich bringt. Die Bewertungsfaktoren des Links setzen sich aus seiner Qualität, der Anzahl der Verwendung auf der Webseite und der Art der Verteilung auf der Webseite zusammen. Man kann sich die Linkkraft eines Links wie eine kleine Bilanzrechnung aus den genannten Faktoren vorstellen. Je besser die Rechnung ausfällt, desto stärker ist die Kraft des Links und damit sein Potential die Seite, auf die er verlinkt, zu stärken. Eng einhergehend mit dem Begriff Link Juice, geht der Begriff Page Rank, welcher die Bewertung einer Webseite aufgrund ihrer eingehenden Verlinkungen beschreibt. Weiterführende Literatur zum Thema Link Juice und Page Rank bietet das Ryte Wiki. Webmaster sehen sich bei der Überarbeitung der internen Verlinkungen demnach folgenden Herausforderungen gegenüber: Sie müssen einen Überblick über die Kraft der internen Links behalten. Sie müssen richtig einschätzen können, welche Seiten ihrer Internetpräsenz gestärkt werden müssen. Sie müssen erkennen, welcher Link hohes Potential zur richtigen Verteilung des Link Juices hat. Damit das gelingt, haben wir im Folgenden 16 Tipps für Einsteiger zur internen Verlinkung zusammengestellt und geben dabei gleichzeitig Tool-Tipps zur Erleichterung im Umgang mit den Links. Tipp 1: Keine Linktexte ohne Aussage vergebenWenn Sie einen internen Link setzen, sollte dieser aus einem aussagekräftigen Keyword bestehen, der den Inhalt des Textes, auf den verlinkt wird, adäquat widerspiegelt. Im Beispiel: Wenn wir auf unseren Magazin-Artikel zu Long Tail Keywords mit einem internen Link verweisen möchten, dann verwenden wir als Linktext Long Tail Keywords und nicht “Den Artikel finden Sie hier” oder ähnlich lese-auffordernde Phrasen oder Keywords wie “Zum Artikel”. Das zentrale Thema und Keyword des im Beispiel genannten Artikels ist auch “Long Tail Keywords”. Damit werden wichtige Keywords der Link-Ziele in den Fokus gerückt, was auch das Verständnis von Google zum thematisch Aufbau der Seite unterstützt. Vorteil: Durch die Verwendung des passenden Keywords zur Ziel-Seite im Linktext, enthält der Leser bereits einen Hinweis darauf, was ihn erwartet. Auch Google bekommt dadurch die Möglichkeit eine Beziehung zwischen Keyword und Seiten / Themen in ihrer Website herzustellen. Nachteil: Verlinkungen werden sachlicher und animieren weniger Nutzer zum Weiterlesen oder klicken. Tipp 2: Mit den richtigen Keywords verlinkenWelches Keyword ist nun das passende für den internen Linktext? Bestenfalls hat jede ihrer Webseiten, die bei Google gefunden werden sollen, ein einziges Thema und damit ein zentrales Keyword, das für dieses Thema steht. Das Thema und Hauptkeyword dieses Artikels ist beispielsweise “interne Verlinkung”. Wenn wir nun intern von anderen Artikeln auf diesen verweisen möchten, nutzen wir als zentrales Keyword des Link-Textes “interne Verlinkung”. Die SEM Boutique hat aber auch zum Beispiel einen Artikel über “Link Cleaning” geschrieben. Hier ist es nun wichtig konsistent in der Benennung der internen Links zu bleiben, um weder Google, noch den Nutzer beim Folgen eines internen Links zu verwirren. Es ist also ratsam den Linktext zum Magazin-Artikel über “Link Cleaning” nicht “interne Verlinkung” zu nennen, sondern beim Thema und beim zentralen Keyword des Artikels zu bleiben, der da heißt: “Link Cleaning”. Das Ergebnis derartiger durchdachter Linktexte ist eine Linkstruktur, die sich an den Themen der Webseite orientiert und diese sinnvoll miteinander vernetzt. Vorteil: Eine Seite wird durch ihre interne Verlinkung mit dem passenden Keyword auch von Google richtig thematisch eingeordnet. Außerdem kann das gesamt Ranking für dieses Keyword so gestärkt werden, da die Seite Linkkraft enthält. Nachteil: Je nachdem, wie der Satzbau im Text gerade ist, kann es mitunter schwer werden das Keyword einer Seite sprachlich geschickt im Text zu verlinken. Tipp 3: Thematisch passende Verlinkungen im Fließtext setzenAuch wenn die interne Verlinkung wichtig ist, um einzelne Webseiten ihres Internetauftritts miteinander in Bezug zu setzen, sollte damit dennoch mit Bedacht umgegangen werden. Aus Nutzerperspektive macht es Sinn beim Lesen eines Content-Abschnittes nur dort Links zu setzen, wo der thematisch Bezug passt. Vorbildlich macht das Wikipedia, zu sehen an den blau hervorgehobenen Verlinkungen, die alle im thematischen Bezug zum übergeordneten Thema stehen. Im Gegensatz dazu stehen spamige Link-Seiten, die in nahezu jedes Wort eines Textabsatzes einen Link integrieren, ungeachtet seines thematischen Bezugs. In einem Webmaster-Hangout vom Oktober 2019 sagt Googles Sprecher Johannes Müller zudem, dass Google Links, die im Fließtext gesetzt werden, besser verstehen kann, als Links, die zu Beispiel im Footer gesetzt werden. Das hat damit zu tun, dass Links im Fließtext in einem besseren Kontext zum Thema stehen, als Links im Footer. Vorteil: Der Link wird in einem Kontext gesetzt, der Lesern und Google hilft sich zu orientieren. Die Verlinkung geschieht natürlich. Nachteil: Mitunter haben Sie viele Links die thematisch passen könnten und müssen hier eine Entscheidung treffen, welche Verlinkungen sie priorisieren, um nicht unseriös zu wirken. Tipp 4: Nicht zu viele interne Links pro Seite setzenEine Webseite mag objektiv betrachtet viel Potential bergen, um von ihr ausgehend auf andere Seiten der eigenen Internetpräsenz zu zeigen. Dennoch ist es ratsam mit dem Setzen von Links bedacht umzugehen: Nur enger thematischer Bezug und die notwendige Navigation sollten miteinander in Bezug gesetzt werden. Zu viele Links auf einer Seite haben nicht nur den Nachteil, dass die Bezüge der Seiten untereinander verwässert werden, sondern haben auch einen negativen Effekt auf die Linkkraft. Je mehr Links von einer Seite abgehend auf eine andere verweisen, desto mehr teilt sich die weitergebende Linkkraft zwischen der Anzahl der Links auf und liefert im Endergebnis nur noch schwachen Link Juice. Vorteil: Jede Seite wirkt authentisch und vertrauensvoll. Die wenigen gesetzten Links geben ihre Linkkraft optimal weiter. Nachteil: Eine überlegte interne Verlinkung, auf der man gezielt auf jeder Seite die Anzahl seiner internen Links überwacht, ist zeitaufwendig und gerade bei großen Webseiten nicht ohne Tools zu schaffen. Viel zu leicht gelangt man in Versuchung zu oft auf die gleiche Seite zu verlinken oder zu wenig auf eine andere. Tipp 5: Doppelte interne Verlinkungen auf einer Seite vermeidenEine Webseite mag objektiv betrachtet viel Potential bergen, um von ihr ausgehend auf andere Seiten der eigenen Internetpräsenz zu zeigen. Dennoch ist es ratsam mit dem Setzen von Links bedacht umzugehen: Nur enger thematischer Bezug und die notwendige Navigation sollten miteinander in Bezug gesetzt werden. Zu viele Links auf einer Seite haben nicht nur den Nachteil, dass die Bezüge der Seiten untereinander verwässert werden, sondern haben auch einen negativen Effekt auf die Linkkraft. Je mehr Links von einer Seite abgehend auf eine andere verweisen, desto mehr teilt sich die weitergebende Linkkraft zwischen der Anzahl der Links auf und liefert im Endergebnis nur noch schwachen Link Juice. Vorteil: Jede Seite wirkt authentisch und vertrauensvoll. Die wenigen gesetzten Links geben ihre Linkkraft optimal weiter. Nachteil: Eine überlegte interne Verlinkung, auf der man gezielt auf jeder Seite die Anzahl seiner internen Links überwacht, ist zeitaufwendig und gerade bei großen Webseiten nicht ohne Tools zu schaffen. Viel zu leicht gelangt man in Versuchung zu oft auf die gleiche Seite zu verlinken oder zu wenig auf eine andere. Tipp 6: Mit Bildern verlinkenBilder bieten viel Potential zur internen Verlinkung. Zum einen können Sie Google dadurch helfen ein Bild besser zu verstehen und damit auch das Ranking des Bildes in der Google-Bilder-Suche fördern. Zum anderen stellen Bilder ein anderes Mittel zur Nutzer-Navigation durch den Webseiten-Content dar. Bei der Verlinkung durch Bilder ist es optimal den Bild-Title-Tag und Bild-Alt-Tag mit thematisch passenden Keywords zu belegen. Ähnlich der Verlinkung in Content-Passagen, sollte auch hier mit Keywords verlinkt werden, die zu dem Linkziel passen. Das folgende Bild aus dem Windel.de-Magazin führt den Nutzer zu einem Artikel über einen gesunden Rücken bei Babys und Kindern. Der Title-Tag enthält genau diese Keywords und eine Klickaufforderung an den Leser, “jetzt informieren”. Der Alt-Tag beschreibt thematisch nahe am Artikel-Inhalt, was auf dem Bild zu sehen ist. Vorteil: Durch Bilder, die bereits in der internen Verlinkung optimiert sind, kann auch das Ranking dieser Bilder für bestimmte Keywords in der Bildersuche gestärkt werden. Nachteil: Die Bilder-optimierung ist zeitaufwendig und häufig muss man Verlinkungen doppeln, wenn nicht nur ein Teaserbild, sondern auch der Teaser, beispielsweise auf einen Magazinartikel, verweisen. Tipp 7: Die Menü-Navigation optimierenDie Menü-Navigation einer Website enthält viele interne Links, die sich zudem auf jeder Webseite wiederholen. Damit ist die Menü-Navigation an sich ein mächtiges Werkzeug zur internen Verlinkung. Hierbei ist es wichtig die Linktexte der Navigation mit den thematisch passenden Keywords der Zielseiten zu belegen, welche optimalerweise auch Keywords mit hohem Suchvolumen sind. Dadurch fördert man seine Keyword-Rankings und macht dem Nutzer sowie der Suchmaschine deutlich, welches die eigenen, wichtigsten Seiten sind. Vorteil: Nutzer sehen auf einen Blick, welche Seiten sich hinter den Verlinkungen der Navigation befinden. Google enthält ein wertvolles Keyword-Konzept zu den Verlinkungen und gleichzeitig das Signal, dass diese Seiten auf der Webpräsenz sehr wichtig sind. Nachteil: Wenn wichtige Seiten eher Longtail-Keywords sind, kann der Linktext in der Menü-Navigation design-technisch sehr lang werden oder umgebrochen werden. Tipp 8: Die Breadcrumb pflegenDie Breadcrumb-Navigation befindet sich meisten weit oben auf einer Seite. Sie besteht aus internen Verlinkungen und Keywords und bietet dem Nutzer Orientierung. Von der Startseite ausgehend findet sich ein Nutzer leichter auf einer Seite wieder, denn Dank der Breadcrumb ist auf einen Blick klar, wo der Nutzer gerade ist, welche Seite über der jetzigen Seite liegt, bzw. zu welcher Kategorie diese Seite gehört und wie weit die Startseite von dieser Kategorieseite entfernt ist. Vorteile: Nutzer können sich leichter auf der Website orientieren. Google kann die Breadcrumb des Weiteren bereits in den Suchergebnissen ausspielen. Nachteile: Das Einrichten einer Breadcrumb erfordert einen kleineren Programmieraufwand. Außerdem muss man sich, je nach Komplexität einer Webseite, ein Konzept für die Breadcrumb überlegen, so dass tatsächlich ein vereinfachter Navigationspfad dargestellt wird. Tipp 9: Footer-Links strategisch setzenAuch der Footer bietet Platz für weitere Links. Da sich Footer-Links am Ende einer Webseite befinden und sehr spät erst in das Sichtfeld eines Nutzer gelangen und weil Footerlinks, sich ähnlich wie die Links der Menü-Navigation häufig auf Webseiten wiederholen, sollten sie mit wohlüberlegt gesetzt werden. Grundsätzlich bietet sich hier die Verlinkungen zum Datenschutz, Impressum, Cookie-Einstellungen oder Social-Icons an. Außerdem können hier weitere Links auf sehr relevante Seiten wie die Newsletter, Teamseite oder Referenzen gesetzt werden. Im E-Commerce können hier Verweise auf weitere (internationale) Shops oder ein Magazin erfolgen. Auch Partnerschaftsprogramme oder Gutscheine können im Footer angepriesen werden. Beim Setzen der Footer-Links sollte man versuchen eine Wiederholung zu vermeiden. Wenn beispielsweise bereits in der Menü-Navigation oben auf der Webseite auf die Gutscheinseite aufmerksam gemacht wurde, dann sollte man den Link nicht noch einmal zusätzliche im Footer wiederholen. Aus Gründen der Konsistenz, weil man eine thematische Linkgruppe wie mehr Informationen zu einem Unternehmen, im Footer abbilden möchte, lässt sich eine Linkdopplung allerdings häufig nicht vermeiden. Vorteil: Der Footer bietet viel Platz für Verlinkungen. Hier können auch Verlinkungen gesetzt werden, die man bisher nicht einfach im Textfluss unterbringen konnte Nachteil: Der Footer wird meist auf allen Seiten gleichausgespielt. Werden die Verlinkungen nicht überlegt gesetzt, so kann es passieren, dass man auf bestimmten Seiten eine hohe Zahl an Linkdopplungen hervorruft. Tipp 10: Mit dem CheiRank den Überblick bewahrenWie gut wäre es auf Anhieb eine Liste aller relevanter und verlinkungswürdiger Seiten der eigenen Website-Struktur zu haben? So könnte man schnell Seiten erkennen, die Link Juice perfekt auf der Website verteilen. Der so genannte CheiRank macht das möglich. Hier werden alle Webseiten einer Internetpräsenz auf Grundlage eines komplexen Berechnungssystems bewertet. Seiten mit einem hohen CheiRank bieten sich dabei besonders zur internen Verlinkung an. Zudem hat man beim Setzen von internen Links jederzeit einen Überblick, welche Seite CheiRank gewinnt und verliert und kann so das gleichgewicht bei der Linkverteilung wahren. Ein Tool, welches den CheiRank ermittelt, ist Audisto. Vorteil: Mit ein wenig Analyse der Daten sieht man auf einen Blick, welche starken und verlinkungswürdigen Seiten man in seiner Webpräsenz hat. Die Entscheidung von wo man was verlinkt wird vereinfacht und spart Zeit. Nachteil: Das Tool ist kostenpflichtig und muss erst einmal eingerichtet werden. Tipp 11: Sich die interne Linkstruktur veranschaulichen - Screaming FrogEin Überblick über die eigene bisherige Seitenarchitektur zu haben, ist unumgänglich bei der Verbesserung der internen Verlinkung. Ein Tool zur Visualisierung der Verlinkungen auf der eigenen Seite, ist Screaming Frog. Unter “Visualisations”, “Forced Directed Crawl Diagram” kann man sich die eigene Website als Vernetzung anzeigen lassen. Die Kreise stehen für die Seiten einer Website und die Striche zwischen den Seiten stehen für die Verbindung durch einen Link. Screaming Frog zeigt dabei zur Übersichtlichkeit nicht jeden einzelnen eingehenden Link an, sondern veranschaulicht nur einen Link, meist den ersten, den das Tool auf der Seite findet. Rote Kreise markieren nicht indexierte Seiten. In diesem Abbildungs-Beispiel haben wir uns von dem Tool anzeigen lassen, um wie viele eingehende interne Links eine Seite jeweils verfügt. Das Tool ermöglicht dabei eine Vielzahl an Visualisierungsmöglichkeiten: So kann man sich die Linktiefe anzeigen lassen oder die Anzahl der ausgehenden Links. Vorteil: Die eigene interne Verlinkung wird visuell anschaulich dargestellt und Schwächen können auf den ersten Blick identifiziert werden. Nachteil: Je nach Größe der Webseite kann die Visualisierung einiges an Rechenleistung des Computers und damit Zeit in der Darstellung in Anspruch nehmen. Auch ein entsprechendes Fokussieren auf Bereiche der eigenen internen Verlinkung wird damit aufwendiger. Tipp 12: Nofollow vermeidenVerlinkungen, die von der eigenen Website nach außen, auf eine andere Website zeigen, lassen sich allgemein zusätzlich mit folgenden Attributen charakterisieren: Mit dem Sponsored-Attribut: rel=’sponsored’, für Links die einen bezahlten Hintergrund haben, wie Werbe-Links. Mit dem UGC-Attribut: rel=’ugc’, für Links, die auf Inhalte zurückzuführen sind, die von Nutzern selbst stammen. Mit dem Nofollow-Attribut: rel=’nofollow’, für Links, für die ein Webseitenbesitzer keine Empfehlung abgeben möchte. Durch diese Art der Kennzeichnung von Links auf der eigenen Website, auf eine andere, externe Website, macht man Google als Website-Besitzer deutlich, in welchem Verhältnis man zu diesen Links steht. Für eine interne Verlinkung von einer eigenen Seite auf eine andere eigene Seite, macht es wenig Sinn das nofollow-Attribut einzusetzen, da eine jede Seite der eigene Webpräsenz Bestandteil ihrer Struktur ist und Google damit zugänglich gemacht werden sollte. Nofollow bei einer Webseite würde nämlich bedeuten, dass man nicht möchte, dass Google dem Link auf einer Webseite folgt. Im Anwendungsfall sieht man ein internes nofollow-Attribut häufig bei “unwichtigen” internen Seiten, wie dem Impressum, der Datenschutzerklärung, Formularen oder Login-Seiten. Im Quelltext eines Forums, bei dem sehr viele Beiträge ohne Mehrwert für die Website generiert werden, kann das zum Beispiel so aussehen: <a href="/forum/posting/755838" class="forum-latest-reply" title="zum letzten Beitrag" rel="nofollow"></a> Vorteil: Man kann Google explizit sagen, dass es einer Verlinkung auf einer Seite nicht folgen soll. Nachteil: Nofollow-Links vererben keine Linkkraft an ihre Zielseite; jede abrufbare Seiten in der Struktur einer Webseite hat ihre Berechtigung und sollte daher nicht durch ein “nofollow” gesondert behandelt werden Tipp 13: Kaputte Verlinkungen vermeidenEin kaputter interner Link ist ein Verweis auf eine andere Seite, der nicht mehr funktioniert. Interne Links können auf kaputte Seiten verweisen, wenn diese gelöscht, umbenannt oder verschoben wurde. Interne kaputte Links sind ein schlechtes Signal an Nutzer, die zu einer solchen Seite navigieren und nicht das vorfinden, was sie erwarten. Außerdem sind sie ein negatives Signal an Google zur Struktur der eigenen Webseite. Vorteile: Durch das regelmässige Überwachen und Vermeiden von kaputten internen Links, hält man seine Webseite insgesamt auf dem Stand einer “gesunden” Seitenstruktur. Das ist auch ein gutes Signal an Google. Nachteile: Kaputte Seiten einer Webpräsenz können einfach mit Tools gecheckt und ausfindig gemacht werden, dies gilt allerdings nicht für die internen Verlinkungen auf diese kaputte Seiten. Hier können nur besondere Tools wie Audisto und begrenzt auch der Screaming Frog Auskunft geben. Tipp 14: Interne Verlinkungen vermeiden, die im Linkziel auf eine andere URL weiterleitenMit internen Verlinkungen, die im ersten Schritt auf eine andere Seite weiterleiten, anstatt gleich auf das eigentliche Linkziel zu führen, verhält es sich ähnlich wie mit kaputten Verlinkungen. Häufig passiert das bei alten Textverlinkungen, die noch auf eine http-Seite gehen oder bei Verlinkungen, bei denen das www. vergessen wurde, als der Text-Link hinterlegt wurde. http://www.domain.de leitet dann automatisch auf https://www.domain.de weiter oder https://domain.de leitet auf https://www.domain.de weiter. Im Textlink selbst ist das ohne Tool zunächst nicht so einfach sichtbar. Auch der Nutzer bekommt das in der Regel nicht mit, wenn er auf eine Seite weitergeleitet wird. Aus der Sicht von Google bedeutet eine Weiterleitung aber immer eine kleine Relevanz-Schwächung. Auch in der Weitergabe der Linkkraft, die zuerst auf die erste Link-Zielseite geht und dann im nächsten Schritt an die eigentliche Linkzielseite weitergegeben wird. Tool-Tipp: Das Google Chrome AddOn SEO Minion veranschaulicht mit einem Klick alle internen Verlinkungen einer Seite und zeigt explizit an, welche Links Redirects, kaputt oder leer sind. Vorteile: Eine interne Verlinkung, die nicht auf eine Weiterleitung geht, birgt volle Linkkraft. Nachteile: Im Webseiten-Alltag kommt es häufig zu Umzügen von Seiten und damit zu Weiterleitungen. Auch hier können nur Tools leicht über den exakten Aufenthaltsort der betroffenen Links auskunft geben. Tipp 15: Vorsicht vor vorschneller Automatisierung der internen VerlinkungDas Problem bei der internen Verlinkung ist meistens, dass man auf seiner Webseite viele interne Links gesetzt hat und Jahre später sich etwas an der Seitenstruktur ändert oder einige Seiten gar nicht mehr existieren. Beispielsweise hat man das Magazin umbenannt oder internationalisiert. Es heißt jetzt nicht mehr domain.de/magazin/ sondern domain.com/de/blog/. Möglicherweise hat man noch daran gedacht alle Seiten richtig weiterzuleiten, damit werden aber auf einmal viele interne Links, die als Linkziel domain.de/magazin/ hatten, zu Weiterleitungen. Der hohe Aufwand bei der manuellen Korrektur der internen Verlinkung mag den ein oder anderen Marketing-Chef grundsätzlich von der Überarbeitung abhalten oder er hofft auf ein Tool oder Ressourcen in der IT, die das ganze automatisch und schnell bereinigen können. Eine Automatisierung kann jedoch hohe Konsequenzen haben, wenn sie nicht strategisch durchdacht und von Experten zu diesem Thema geplant, durchgeführt und überwacht wird. Bei der Automatisierung können sich Fehler einschleichen, die tausende von funktionierenden Links kaputt oder fehlerhaft setzen können. Das Signal an Google und den Nutzer ist katastrophal. Die Webseitenstruktur wird nicht mehr verstanden und kann im schlimmsten Fall wertvolle Sichtbarkeit bei Google kosten. Vorteile: Wer nicht vorschnell automatisiert, hat, wenn er automatisiert oder gar den manuellen Anpassungsweg geht eine höhere Korrektheit, Effizienz und Aktualität bei der Überarbeitung der internen Verlinkung. Nachteile: Entwicklungen von durchdachten Automatisierungskonzepten zur internen Verlinkung sind zeit- und kostspielig. Ebenso die manuelle Anpassung einer Vielzahl an internen Links. Tipp 16 Expertentipp: Gephi zur Veranschaulichung der internen Verlinkung nutzenGephi ist keine Spezialsoftware zur Linkoptimierung, sondern ein kostenloses Programm zur Visualisierung von Netzwerken. Da aber Linkstrukturen eine Art von Netzwerken bilden, eignet sich Gelphi auch gut zur Link-Analyse, indem es die einzelnen Verlinkungen inklusive ihrer Gewichtungen veranschaulicht. Für Auswertungen ist allerdings etwas Know-how notwendig, sodass sich die Software eher an Fortgeschrittene richtet. Vorteile: Das Tool stellt die interne Verlinkung auf höchstem Niveau grafisch dar und liefert akkurate Berechnungen zu den einzelnen Verlinkungen. Eine Gephi-Visualisierung lässt sich auch gut im Marketing-Meeting auflegen und schafft Verständnis für die Thematik und daraus resultierende Optimierungsmaßnahmen. Nachteile: Das Einrichten des Tools ist komplex und bei großen Webseiten wird eine hohe Rechenleistung des eigenen Rechners oder der Rückgriff auf eine Cloud zur Ablage der zu analysierenden Daten vorausgesetzt.

SEA in Corona Zeiten: Google Ads Kampagnen optimal aussteuern

$
0
0
Hinweis: Dieser Artikel wird laufend aktualisiertLetzte Aktualisierung: 19.03.2020 In Corona-Zeiten sind im SEA drei Dinge gefragt. Hier haben wir sie mit einer Menge hands-on Tipps zusammengetragen: Cash sichern Auf Sicht fahren wichtige Ressourcen behalten, um gestärkt aus der Krise herauszukommen Google Ads ist ein großartiges Marketing-Instrument, dessen Stärke gerade in diesen Zeiten zum Einsatz kommt: Flexibilität.   Wer wissen möchte, welchen Branchen steigende oder sinkende Conversion Rates aus PPC Traffic erfahren, kann sich diesen Artikel von Wordstream durchlesen: https://www.wordstream.com/blog/ws/2020/03/18/covid-19-google-ads-data   Wir wollen uns auf drei Dinge fokussieren:    Was müssen wir an operativen Prozessen ändern? Wie können wir kurzfristig Kosten sparen, ohne zu viel Umsatz zu opfern? Wie erkennen wir Chancen? 1. Die operativen ProzesseEssentiell: tägliches Monitoring. Ein Google Data Studio Dashboard mit folgenden Metriken sollte täglich überwacht werden, mit Daten ggü. Vortag und Vorwoche:   Kosten vs. Leads/Umsätze Impressionen Ownbrand und Conversion Rate Ownbrand Kosten / Klick Auktionsdaten Wenn Conversion Rates zurückgehen, könnte es sein, dass die Gebotsstrategien den Traffic bereits runterfahren. Möglicherweise müssen wir an der Stelle nachhelfen: Ziel ROAS etwas senken bzw. Ziel CPA etwas erhöhen, evtl. einen max. cpc einziehen für bestimmte Anzeigengruppen.   Prüfen Sie regelmäßig die Übersichtsseite nach neuen Suchbegriffen.   Oftmals steigt der Anteil an informationalen Suchbegriffen, zum Beispiel werden verstärkt Aktienkurse von Unternehmen gesucht, oder Anleitungen/Dinge zum selber machen, die Leute sind zu Hause und haben Zeit.     Aktualisieren Sie die Botschaften in den Textanzeigen. Schnelle Lieferung ist vielleicht derzeit nicht das richtige Versprechen. Stattdessen vielleicht verlängerte Fristen für den Rückversand, oder eine realistische Lieferzeit angeben. Vermeiden Sie, Covid-19 in den Textanzeigen zu nennen. Dies wird meist nicht ausgespielt und führt auch zu einer sehr negativen Konnotation.   Versuchen Sie, Transparenz zu schaffen. Google’s neue smarte Kampagnentypen mögen auf dem Papier gut funktionieren, jedoch werden hier Umsätze untergejubelt, die unter Umständen wenig inkrementell sind. Dies zu erkennen und mit der jeweils richtigen Strategie auszusteuern, erfordert Fingerspitzengefühl.   2. Kosten sparenIn diesen Zeiten darf kein Anzeigen-Euro verschwendet werden. Relativ einfach können mit folgenden Maßnahmen Kosten eingespart werden: Analysieren Sie jetzt mehrmals wöchentlich die Suchbegriffe nach irrelevanten Terms, und pflegen Sie die Ausschlüsse. Such-Werbenetzwerk prüfen. Es gibt möglicherweise mehr Impressions auf Suchnetzwerk Seiten, es ist zu prüfen, wie die Performance entwickelt. Gegebenenfalls auszuschließen in den Kampagnen-Einstellungen.     Schließen Sie im Display Netzwerk Placements nach unterschiedlichen Kriterien aus: Mobile Apps unnatürlich hoher CPM und/oder CTR unpassende Domainnamen und -endungen   Prüfen Sie die Performance nach Standort. Vielleicht ist es sinnvoll, schlecht konvertierende Standorte temporär auszuschließen. Ein Bandbreite der Performance nach Bundesland von +/- 30% ist nicht unüblich.     Analog zu Standorten können Sie demographische Gruppen ausschließen, bestimmte Zielgruppen, Werbezeiten oder Geräte. Setzen Sie sich einen Kalendereintrag, diese in besseren Zeiten wieder zu aktivieren.   Filtern Sie nach Keywords mit einem Qualitätsfaktor <4 und sortieren Sie die Liste nach Kosten. Gehen Sie die Keywords nach und nach durch. Vielleicht können sie diese entfernen, oder mit neuen Anzeigen und Zielseiten versehen.   Prüfen Sie die Auktionsdaten der Ownbrand Kampagne (Ihre eigene Marke). Ist kein Wettbewerber zu sehen, und dominieren Sie auch ohne Anzeigen die SERP, können Sie testen, die eigene Brand im Exact Match nicht mehr zu buchen. Diese Taktik würden wir aber eher bei B2C Umfeldern empfehlen, bei denen die eigene Marke sehr stark ist.   Bestimmte Brand Kombinationen wie brand + login oder brand + homeoffice können Sie getrost ausschließen.   Zielgruppen geschickt einsetzen: Nutzen Sie RLSA in den Search Kampagnen. Bevor Sie eine eher schlecht performende Kampagne pausieren, können sie diese mit internen Zielgruppen auf Ausrichtung stellen und somit die Anzeige nur noch Nutzern zeigen, die Sie bereits kennen   In Google Shopping könnten Sie eine catch-all Kampagne mit niedrigem cpc einstellen und in den anderen Kampagnen Produktgruppen mit niedriger Performance pausieren. 3. Chancen erkennenPassen Sie das Geschäftsmodell den Gegebenheiten an. Wo vorher persönlicher Kontakt nötig war, helfen nun kostenlose Web Conferencing Tools wie Hangout oder Skype.    Passen Sie die Retargeting Botschaft an. Wie wäre es mit einer Nachricht, dass auch in Corona Zeiten das Lager gepflegt ist und die Ware rechtzeitig versendet wird?   Erkennen Sie potenzielle Bedenken der Konsumenten und passen Sie die Landing pages pro-aktiv an. Hier ein Beispiel von einer snocks.com Produkt-Detailseite:   Screenen Sie die Suchbegriffe nach neuen Suchintentionen. Vielleicht ist eine Diversifizierung möglich, oder zunehmende informational Suchbegriffe verlangen nach einer umfassenden Zielseite. CPC-Niveaus sinken. Dies ist in Social Networks zu beobachten und für manche Branchen auf bei Google Ads. Dies ist eine Chance für mehr Effizienz oder einen höheren Anteil an möglichen Impressionen. Nutzen Sie die Zeit der geringeren Nachfrage, um Ihren Account auf den Prüfstand zu stellen.    Die SEM Boutique SEA Account Audit-Checkliste mit über 90 Prüfkriterien hilft Ihnen dabei, Stellschrauben in Ihrem Account zu identifizieren und Ihre Wachstums- oder Effizienz-Ziele zu erreichen. Kostenlos anfordern Links zum ThemaOnline Marketing Tipps https://www.more-fire.com/blog/online-marketing-in-krisenzeiten/ https://www.optmyzr.com/blog/five-things-ppc-pros-can-do-now-to-keep-commerce-moving-in-the-covid-19-era/ https://www.wordstream.com/blog/ws/2020/03/18/covid-19-google-ads-data https://www.internetworld.de/seo-sea-performance/die-wichtigsten-tipps-fuer-sea-2513723.html https://www.absatzwirtschaft.de/corona-krise-als-chance-jetzt-aktiv-in-den-zukunftsmodus-wechseln-170915/ FazitGerade Krisenzeiten zwingen uns dazu, wachsamer für Veränderungen zu sein und schnell und beherzt einzugreifen. Vielleicht ist dies unsere Chance - dass wir die Mentalität auch für die Zeit nach der Krise mitnehmen und die Verluste in den nächsten Quartalen und Jahren mehrfach wieder reinholen.    Quelle Bild: Sergey Nivens / shutterstock.com

Keine Leads? Stimmt nicht!

$
0
0
Suchmaschinenmarketing wird vor dem Hintergrund der wegfallenden Messen und Veranstaltungen für die Leadgenerierung wichtiger denn je. Um eine zielgerichtete Customer Journey abzubilden, Erfolg zu messen und potenzielle Abschlüsse mit Hilfe von Google Ads zu generieren, ist es relevant dem Algorithmus möglichst viele Signale durch Conversions zur Verfügung zu stellen. Nur so kann beispielsweise der Algorithmus von Google Ads auch bei geringem Traffic im B2B Bereich genügend Daten zum nachhaltigen und effizienten Einsatz von Smart Bidding erhalten. Welche Optionen haben Unternehmen, neben dem klassischen Kaufabschluss, Conversions in Google Ads zu übergeben? Was kann und sollte gemessen werden?   Hier bekommen Sie einen Überblick über die Möglichkeiten. Conversions zur LeadgenerierungGehen wir zunächst auf die klassischen Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit Ihrem Unternehmen und der daraus resultierenden Leadgenerierung ein. Kontaktanfrage / Formulareinsendung Die Kontaktanfrage ist eine der wichtigsten Optionen Leads zu generieren, denn hier äußert der Nutzer bereits Interesse daran, mit Ihnen als Unternehmen zusammenzuarbeiten. Sie ist nah am Kaufabschluss und enthält wichtige Daten, um den Lead später zu kontaktieren. Dieser Conversion sollten Sie große Gewichtung geben. Telefonanruf Auch der Telefonanruf signalisiert ein deutliches Interesse des Nutzers. Hier haben Sie drei Optionen: Anrufe über Anzeigen Klicks auf eine Telefonnummer auf Ihrer mobilen Website Anrufe über die Website Um Anrufe über Anzeigen zu tracken können Sie ganz einfach eine Anzeigenerweiterung in Google Ads hinzufügen. Dies ist vor allem dann besonders relevant, wenn Sie einen hohen Anteil an mobilem Traffic in Ihrem Geräte Tab in Google Ads feststellen. Sie können aber auch eine Nur-Anrufanzeige verwenden. Hierbei handelt es sich um eine Sonderform, bei der der Nutzer mit Klick auf die Anzeige direkt einen Telefonanruf tätigt.   Auch die Klicks auf eine Telefonnummer auf Ihrer mobilen Website können gemessen werden, wenn der Nutzer sich mit seinem Mobilgerät über eine Anzeige auf Ihre Seite navigiert hat und dann erst den Anruf tätigt.   Aber auch die Anrufe über die Website können mit einer Conversion gemessen werden. Ist diese Art der Conversion implementiert, integriert Google bei jedem Aufruf über eine Anzeige eine individuelle Weiterleitungsnummer auf der Website. Zu beachten gilt allerdings, dass diese nicht konkret einem Unternehmen zugeordnet wird und nur für diesen Anruf gültig ist, daher kann dies auch zu versehentlich falschen Anrufen kommen. E-Mail Neben den bereits genannten Optionen ist der Klick auf eine verlinkte E-Mail Adresse ebenso eine wichtige Möglichkeit Conversions festzuhalten. Dabei kann auch die Art der Kontaktaufnahme unterschieden werden und Bewerbungen von Kontaktanfragen auf unterschiedliche Mailadressen (info@..,job@...,kontakt@..., oder direkte Mail Adressen von Ansprechpartnern) differenziert erhoben werden. Lead Formularerweiterung Diese Anzeigenerweiterung ist im Moment noch in einer Beta, aber in den meisten Konten bereits enthalten. Hierbei können Nutzer innerhalb einer Anzeige ein Formular ausfüllen. Dabei kann beispielsweise eine Kontaktanfrage aber auch der Download von relevantem Content erfolgen. Download Neben den direkten Kontaktanfragen sind auch Content-relevante Conversions entscheidend. Diese sind eher dem Upper Funnel zuzuordnen und bringen den Nutzer dazu mit dem Unternehmen zu agieren. Downloads bieten daher nicht nur eine Conversion-Option für Google Ads, sondern helfen auch dabei wichtige Lead-Daten im CRM zu erfassen und den Nutzer mit Einwilligung weiterführend zu kontaktieren. Anmeldung für einen Newsletter oder eine Veranstaltung Außer dem Download von relevantem Content sind Newsletter Abonnenten ebenso wertvoll, um sie beispielsweise gezielt mit Content zu bespielen. Auch eine Anmeldung zu einer Veranstaltung ist eine relevante Option Conversions zu messen. Beide Möglichkeiten können beispielsweise über ein Formular oder eine Klick-Conversion gemessen werden.   Leaderfassung ohne direkte Kaufabsicht Button Klicks / Seitenaufrufe Ein kleiner Exkurs zu den Button Klicks und Seitenaufrufen:   Jeglicher Klick auf Jobanzeigen, bestimmte wichtige Seiten der Website, der Aufruf und Abschluss einer Vergleichsstrecke oder auch eines Tarif-Rechners sollten getracked werden. Dies ist nicht nur dann relevant, wenn sie einen entscheidenden Teil der Customer Journey ausmachen sondern auch dafür den Erfolg zu messen. Video Video-Views können gemessen werden und die Interaktion des Nutzers mit bestimmten Inhalten signalisieren. Hierbei wird eine Conversion durch Klick auf das Video ausgelöst. Scrolltiefe Die Scrolltiefe, auch True Reader, gibt Aufschluss auf die Qualität Ihres Contents bei Blog Artikeln. Hierbei sollten die Conversions über Google Analytics in Google Ads importiert werden.   App Downloads Der Vollständigkeit halber sollte auch die Möglichkeit des App Downloads als Conversion erfasst werden. Da sie jedoch für viele B2B Unternehmen weniger relevant ist, wird hierbei nicht gezielt darauf eingegangen.   Einbau der ConversionsEs gibt viele Möglichkeiten Conversions einzubauen, aber wie legen Sie die Conversions in Google Ads an? Über Tools und Einstellungen gelangen Sie unter dem Punkt Messung direkt zur Erstellung Ihrer individuellen Conversions. Hier werden Sie User-freundlich durch die möglichen Typen geleitet und können weitere Details der Conversions aufnehmen. Bei Conversion-Aktionen für Ihre Website wählen Sie zunächst die richtige Kategorie und geben einen Namen an. Im Anschluss wählen Sie einen Wert, der entweder dynamisch oder bei einer bestimmten Aktion immer der gleiche sein kann. Um den Wert zu berechnen gehen Sie dabei rückwirkend davon aus, wie viel Prozent der Kontaktanfragen beispielsweise zu einem Abschluss führen und wie viel Ihnen dieser Kontakt Wert ist. Auch die Zählmethode ist entscheidend. Wenn es um Leads geht kann die einfache Zählmethode relevant sein. Möchten Sie hingegen die einzelnen Interaktionen bewerten kann sich auch die Auswahl Alle bewähren. Im vorletzten Schritt wird nun der Tracking Zeitraum, die Auswahl ob die Conversion in die Spalte “Conversions” einbezogen wird oder man sich lediglich auf Micro-Conversions beschränkt. Je größer der Tracking-Zeitraum ist, desto größer ist die Chance Daten auch rückwirkend in Google Ads sichtbar zu machen. Dabei sollten Sie sich im Klaren sein, dass bei der Wahl des Attributionsmodells entscheidend ist, dass die Daten auf die möglicherweise mehreren Anzeigenklicks verteilt werden. Steht wie im hier gezeigten Beispiel aufgrund geringer Datenlage die datengetriebene Attribution nicht zur Verfügung empfiehlt es sich auf linear, Zeitverlauf oder positionsbasiert zu setzen.   Zusammenfassung und Start in die UmsetzungWichtig ist es in der Umsetzung zunächst eine Bestandsaufnahme zu machen und zu prüfen was Ihre Zielsetzung ist und wen Sie wie erreichen möchten. Dabei sollten Ihre Ziele stark auf die Unternehmensziele abgestimmt sein. Unterstützung bei der Priorisierung der Maßnahmen und Ziele bieten u.a. auch verschiedene Frameworks, wie das OKR oder SIER Framework. Auch eine Analyse der Website bringt Klarheit, welche Conversion Optionen Ihnen aufgrund der Seitenstrukturen und dem enthaltenen Content zur Verfügung stehen. Um dem eingangs erwähnten Algorithmus mit möglichst vielen Daten anzureichern ergibt es Sinn, das volle Potenzial an Conversions auszuschöpfen. Um Ihre Performance Analyse allerdings sauber zu halten können Sie manche Conversions als weniger relevant kennzeichen, indem Sie diese nicht in die Conversion Spalte einfließen lassen und den einzelnen Conversions Werte zuweisen, beispielsweise je nachdem wie nah diese Conversion am letztlichen Kaufabschluss steht.     Quelle Beitragsbild: @astel design / shutterstock.com Möchten Sie mehr über effizientes Wachstum mit SEA für B2B erfahren?Unser White Paper für B2B gibt Ihnen Hands-On Tipps, wie Sie ein effizienteres Wachstum mit Hilfe von Google Ads im B2B Umfeld erreichen können.

Googles Fullistic Approach – Fluch oder Segen?

$
0
0
Fullistic – was ist das?Seit geraumer Zeit spukt der Begriff “Fullistic“ durch die Reihen der Online Marketing Szene. Kritiker dieses Ansatzes behaupten, dass Google zunehmend die Analysemöglichkeiten für Performance Marketing Manager erschwert. Zusätzlich befürchten viele Marketer, dass durch die Automatisierung die Rolle der Performance Marketing Manager und folglich auch die der Agentur zunehmend obsolet wird. Andere wiederum haben den Google Ansatz erfolgreich in ihre Search Strategie etabliert und generieren erste positive Erfahrungswerte. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Fullistic? Unter Fullistic versteht Google einen „holistischen“, also ganzheitlichen Ansatz, bei dem die Kampagnenautomatisierung im Vordergrund steht. Bei dem Begriff Fullistic handelt es sich um eine Wortschöpfung, welche sich aus “Full” und “Holistic” zusammensetzt. Der Aufbau von Accounts wird deutlich verschlankt, das Bidding komplexer. Jahrelang waren granulare Kampagnensetups ein fester Bestandteil der Google Best Practices – ganz nach dem “Motto” je granularer desto besser. Die Kampagnen wurden meist nach Match Types, Geräten oder Zielgruppen konzipiert – also perfekt für das menschliche Gehirn und damit fürs manuelle Bidding. Performante Attribute konnten somit schnell identifiziert und mittels manueller Bid Modifier gepusht werden. Allerdings können Usersignale, wie beispielsweise Zielgruppen, Geräte, Standortdaten, Browser, Websiteverhalten, Suchanfragen etc., heutzutage aufgrund der zunehmenden Komplexität nicht mehr ganzheitlich vom menschlichen Gehirn erfasst werden. An dieser Stelle kommt Googles „Fullistic Ansatz“ ins Spiel. Hierbei werden alle einst separat betrachteten Entitäten (Match Types, Geräte, Zielgruppen) in einer Kampagne konsolidiert. Ziel der Datenbündelung ist es, dem Algorithmus eine größtmögliche Datenmenge für die optimale Kampagnensteuerung zur Verfügung zu stellen. Am folgenden Beispiel von Google wird deutlich, dass hierdurch eine Verschlankung der Accounts stattfindet: Step 1: KampagnenaufbauUm die Übersichtlichkeit der Google Ad Accounts zu gewährleisten ist analog zum granularen Setup eine einheitliche Naming Convention weiterhin essenziell. Soll der Fullistic Ansatz in einem bestehenden Google Ads Account getestet werden, ist die Wahl einer volumen - bzw. conversionstarke Kampagne, für schnelle und valide Ergebnisse empfehlenswert. Zudem sollte für eine bessere Vergleichbarkeit (Granular vs. Fullistic) eine neue Testkampagne aufgesetzt werden. Im Testzeitraum sollte darüber hinaus keine hohe Volatilität der Performance erwartet werden - dies ist vor allem für einen Vorher-nachher-Vergleich wichtig. Um den Usern relevante Textanzeigen innerhalb der SERPs auszuspielen ist weiterhin eine Clusterung ähnlicher Keywords eines Matchtypes innerhalb einer Anzeigengruppe sinnvoll. Welche Anzeigengruppenstruktur hierbei die richtige ist, sollte auch hier an der strategischen Ausrichtung des Search Accounts gekoppelt sein. Step 2: ZielgruppenUm den Google Algorithmus mit weiteren relevanten Daten für die Aussteuerung zu „füttern“ werden First Party Zielgruppen, wie Remarketinglisten, Similar Audiences, Analytics- oder Customer Match Listen hinterlegt. Hier empfiehlt Google die Integration von Userlisten mit größtmöglichen Cookie-Laufzeiten (540 Tage). Eine Trennung der Listen nach unterschiedlichen Laufzeiten ist in diesem Setup nicht mehr notwendig. Wer jedoch weiterhin detaillierte Informationen über seine Zielgruppen erhalten möchte, kann weiterhin neben den großen Listen auch kleinere Listen erstellen und hinterlegen. Tipp Auch wenn der Algorithmus bereits First Party Audience-Daten ohne aktive Hinterlegung in der Kampagnenaussteuerung einbezieht, sollten diese dennoch für weitere Zielgruppen Insights auf Kampagnenebene hinterlegt werden. Somit lassen sich die Zielgruppen, welche über die Suchanzeigen auf die Website gelangen, sichtbar machen. Folglich kann nachvollzogen werden welche Interessen, Affinitäten und Demographische Merkmale die User aufweisen - diese Erkenntnisse können beispielsweise für die Anzeigenoptimierung genutzt werden.    Step 3: GebotsstrategienFür den Start der Fullistic Kampagne empfiehlt Google initial als Gebotsstrategie eCPC oder Conversion maximieren. Häufig erzielt der Google Algorithmus in den ersten Tagen nicht die gewünschten Ergebnisse - hier wird die Geduld der meisten Online Marketer auf die Probe gestellt. Jedoch ist es gerade zu Beginn der Lernphase, welche je nach Volumen mal länger oder kürzer andauert, besonders wichtig nicht einzugreifen, um somit die Lernphase nicht zu verlängern oder falsche Impulse zu setzen. Nachdem die Fullistic Kampagne ein gewisses Conversionniveau erreicht hat, sollte sie je nach Ziel entweder auf tCPA oder tROAS umgestellt werden: Tipp Bei streng gedeckelten Budgets empfiehlt es sich mit Conversion maximieren bzw. Conversionwert maximieren zu arbeiten. Jedoch sollte eine Nutzung von tCPA oder tROAS angestrebt werden. Step 4: AttributionBei der Wahl des Attributionsmodells sollte ein Modell gewählt werden, bei dem eine gesamtheitliche Betrachtung der Customer Journey sichergestellt wird. Bei einer Last-Click-Attribution liegt der Aussteuerungsfokus meist auf Lower Funnel Kampagnen, also solchen, bei denen nach dem letzten Klick die Conversion stattfindet. Hierbei werden wichtige Upper Funnel Touchpoints (Kampagnen) vernachlässigt, wodurch meist wichtige Potentiale verloren gehen. Für eine Ausschöpfung des Gesamtpotentials ist eine Verwendung des datengetriebenen  Attributionsmodell zu empfehlen. Insbesondere bei kleineren Accounts wird die Mindestanforderung für die Umstellung auf das dynamische Attributionsmodell meist nicht erfüllt. Nichtsdestotrotz sollte auch hier keinesfalls Last Click, sondern ein lineares oder positionsbasiertes Modell verwendet werden.  Interne Erfahrungswerte und FazitWie anfangs beschrieben ist der neue Google Ansatz umstritten. Besonders erfahrene Marketing Manager, die jahrelang mit den bewährten granularen Strukturen gearbeitet haben, stehen diesem meist kritisch gegenüber. Auch bei uns gab es intern zu Beginn Diskussionen und zahlreiche Fragestellungen zum Thema Fullistic. Nachdem die ersten Zweifel beseitigt waren, wurden erste Testcases erstellt und nach Google Best Practices umgesetzt. Die Ergebnisse fielen dabei sehr unterschiedlich aus: In allen Szenarien konnten wir die Reichweite sowie den Traffic mittels des Fullistic Setups deutlich steigern. Während wir bei einigen Kunden steigende Conversionzahlen, effizientere CPOs und teilweise sogar rückläufige CPCs beobachteten, fielen andere Testszenarien weniger positiv aus. Auch die anfänglich beschriebenen Befürchtungen, dass die Position der Online Marketing Manager zunehmends obsolet wird, können wir nach den ersten Testszenarien nicht bestätigen. Der Google Fullistic Ansatz mag zwar automatisiert sein - von einem Wegfall der operativen Tätigkeiten kann jedoch nicht die Rede sein. Zwar konnten wir feststellen, dass aufgrund der automatisierten Kampagnensteuerung mehr Zeit für strategische Ansätze gewonnen wird - sich nach der Kampagnenerstellung zurücklehnen und Google die weitere Arbeit überlassen? Davon kann nicht die Rede sein: Tätigkeiten wie Kampagnenmonitoring (bspw. Suchanfragen auswerten) sowie die Analyse und die Optimierung von Zielgruppen und Anzeigentexten sind nach wie vor essentiell, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Ob sich der Ansatz letztendlich in allen Branchen durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.    Quelle Titelbild: PopTika / shutterstock.com

Dynamic Search Ads für B2B

$
0
0
Herausforderungen im B2B MarketingIm B2B Marketing gibt es eine Reihe von Herausforderungen, die im B2C Bereich so nicht vorzufinden sind. Zum einen bewegen sich viele B2B-Anbieter eher in einem Nischenumfeld, bei dem die Suchnachfrage oftmals gering ist. Somit stehen weniger Daten zur Verfügung, anhand derer Kampagnen optimiert werden können. Zum anderen ist der Entscheidungsprozess bis zum Abschluss bzw. Kauf häufig deutlich länger als im B2C-Bereich. Dynamische Suchanzeigen (DSA bzw. Dynamic Search Ads) bieten die Möglichkeit, Suchanfragen in jedem Step des Funnels auf Basis des Seiteninhalts abzugreifen und eignen sich somit optimal, um den Herausforderungen des B2B-Geschäfts zu begegnen. Was sind Dynamic Search Ads?Dynamische Suchanzeigen sind sowohl für Google Ads als auch Microsoft Advertising verfügbar. Bei DSAs crawlt die Suchmaschine die indexierten Webseiten und die Suchanfragen der User werden auf Basis des Seiteninhalts gematched, woraufhin jeweils dynamische Anzeigen ausgespielt werden. Bei diesen Anzeigen werden zwar die Titel dynamisch mit relevantem Inhalt befüllt, die Beschreibungen hingegen werden vorab manuell befüllt, sodass man ein gewisses Maß an Kontrolle über den Anzeigeninhalt behält. Dynamische Suchanzeigen können entweder als eigene Kampagne oder in einer AdGroup innerhalb bestehender Keyword-Kampagnen erstellt werden und sind ebenfalls mit Smart Bidding kompatibel. Für welche Möglichkeit man sich entscheidet hängt vom individuellen Kontenaufbau und der Kampagnenstruktur ab. Es gilt allerdings zu beachten, die Keywords aus bestehenden Keyword-Kampagnen möglichst auszuschließen. Die dynamischen Anzeigenziele können entweder die gesamte Website, eine oder eine spezifische URL targeten. DSA für B2BDurch die Besonderheiten des B2B-Bereichs sind Dynamic Search Ads sehr gut geeignet. Hier können sie beispielsweise zur Keywordrecherche eingesetzt werden, um durch Auswerten der Suchanfragen weitere Keywordpotenziale zu identifizieren. Dies bringt eine erhebliche Zeitersparnis mit sich. Ähnlich wie bei Broad-Match-Keywords werden darüber hinaus über die DSA Longtail-Keywords abgefangen, die man aufgrund geringen Suchvolumens sonst gegebenenfalls nicht eingebucht hätte, die aber dennoch relevant sind. Der Vorteil besteht hier darin, dass keine vorherige Keywordrecherche benötigt wird und man auf Basis des Seiteninhalts deutlich mehr Input erhält. Außerdem eignen sich DSA Kampagnen zur einfachen und schnellen internationalen Expansion. Dabei empfiehlt es sich für die internationalen Webseiten zunächst DSA-Kampagnen anzulegen, die primär zur Keywordrecherche dienen, um im nachfolgenden Schritt dann passende Keywords in separate Kampagnen auszulagern. Der Vorteil ist hier, dass erstmal keine umfangreiche landessprachliche Keywordrecherche notwendig ist. RisikenEin Risiko von DSA-Kampagnen besteht möglicherweise darin, dass der Content auf den Seiten nicht ausreichend ist, um auf Suchanfragen zu matchen. Somit können die DSAs auch keine Reichweite bzw. keinen Traffic generieren, was oftmals spezifische, reduzierte Landing Pages betrifft. Im Gegensatz dazu besteht ein weiteres Risiko in einer zu breiten Ausspielung, insbesondere wenn der Seiteninhalt vielfältig ist. Daher sollten DSA-Kampagnen nicht ohne weitere Targeting-Optionen laufen. Zunächst einmal ist es relevant, negative Keywords hinzuzufügen, um zu vermeiden, dass Anzeigen für irrelevante Suchanfragen ausgespielt werden. So kann auch die Gefahr der Vermischung mit B2C-Traffic reduziert werden, beispielsweise durch Ausschluss von Suchanfragen mit deutlichem B2C-Bezug. Eine weitere Möglichkeit der Verfeinerung besteht darin, die DSA Kampagne auf definierte Zielgruppen auszurichten. Hierbei kann sowohl auf First- (eigene Remarketing-Listen) als auch auf Second- und Third-Party-Zielgruppen zurückgegriffen werden (z.B. von Google bereitgestellte Listen wie die kaufbereiten Zielgruppen). Jedoch gilt zu beachten, dass die Reichweite nicht zu sehr begrenzt wird, da gerade im B2B Bereich die Zielgruppenlisten oftmals eher kleiner sind. Insbesondere in den dynamischen Anzeigen sollte klar kommuniziert werden, dass es sich um ein B2B Produkt handelt, um den Traffic von B2C abzugrenzen, denn auch wenn die Headlines dynamisch befüllt werden, kann in den Description Lines die individuelle Werbebotschaft vermittelt werden. Somit können irrelevante Klicks vermieden werden. Wie sollte man starten?Für einen einfachen Start bietet es sich an, eine DSA Kampagne für die gesamte Website zu implementieren (z.B. www.sem-boutique.de). Möchte man einzelne Bereiche trennen, z.B. SEA und SEO, kann man auch DSA Kampagnen für einzelne Domains www.sem-boutique.de/sea und www.sem-boutique.de/seo anlegen. Anstatt eigener Kampagnen können diese auch als DSA-Adgroup in die bestehenden Keyword-Kampagnen integriert werden und beispielsweise nach Website-Kategorien untergliedert werden. Durch diese Ergänzung werden weitere Keyword-Kombinationen abgefangen, die zwar relevant sind, man aber aufgrund des geringen Suchvolumens und um damit das Konto nicht aufzublähen, nicht separat einbucht. Dies könnten beispielsweise einzelne Größen, Artikelnummern oder detaillierte Produkttypen sein, für die man zwar ausgespielt werden möchte, es sich jedoch nicht lohnt, für jedes dieser Details eine eigene Adgroup mit spezifischen Texten zu erstellen. Überschneidungen vermeidenIn der Regel matcht eine dynamische Suchanzeige nur auf eine Suchanfrage, wenn das Keyword noch nicht im Account vorhanden ist. Um mögliche Überschneidungen mit den regulären Keyword-Kampagnen aufgrund von Match Types, Fehlschreibweisen etc. zu vermeiden ist es bei den DSA Kampagnen essentiell, die Negatives von Anfang an strategisch zu hinterlegen: Keywords, die bereits im Account sind, sollten gleich zu Beginn als Liste ausgeschlossen werden. Um nicht an die Kapazitätsgrenze zu stoßen sollte hier auf einen Ausschluss im Phrase- oder Broad-Matchtype zurückgegriffen werden, der auch Wortfolgen, Fehlschreibweisen etc. umfasst. Das regelmäßige Auswerten der Suchanfragen spielt bei dynamischen Anzeigen ebenfalls eine große Rolle, um Überschneidungen mit Keyword-Kampagnen zu verhindern und Streuverluste zu minimieren. FazitObwohl dynamische Suchanzeigen durchaus das Risiko des Streuverlustes bergen, das sich jedoch durch strategische Ausschlüsse und regelmäßiges Auswerten der Suchanfragen minimieren lässt, sind sie eine geeignete Möglichkeit, inkrementelle Reichweite zu erzielen, da man für relevante Suchanfragen ausgespielt wird, die man noch nicht im Keyword-Portfolio hat. Durch diese Funktion kann das Keyword-Portfolio kontinuierlich erweitert werden und es besteht eine große Chance, dabei Suchanfragen zu identifizieren, auf die bisher nicht in Erwägung gezogen wurden – dies ist nicht nur, aber insbesondere, für den B2B Bereich von großer Bedeutung, da hier oftmals kleinere, spezifischere Keyword-Sets eingesetzt werden,, die in der Reichweite limitiert sind. Möchten Sie mehr über effizientes Wachstum mit SEA für B2B erfahren?Unser White Paper für B2B gibt Ihnen Hands-On Tipps, wie Sie ein effizienteres Wachstum mit Hilfe von Google Ads im B2B Umfeld erreichen können.

Google Ads Budget mit einfacher Zapier Automatisierung monitoren

$
0
0
Betreut man ein laufendes Google Ads Konto, so steht man häufig vor der Herausforderung genaue Monatsbudgets einzuhalten und auch weitere KPIs tagesaktuell zu überwachen. Man möchte nicht nur Kosten, sondern auch Kennzahlen wie Umsätze, Conversion Rates oder den ROAS im Blick behalten, um Prognosen über die relevanten Zahlen bis zum Monatsende geben zu können. Dies lässt sich zwar einerseits manuell berechnen, eine automatisierte Variante spart jedoch Zeit und hält das gesamte Team auf dem Laufenden. Eine einfache Möglichkeit findet sich in der Verknüpfung mit Zapier. Mit diesem Tool lassen sich einfach automatisierte Benachrichtigungen erstellen, die es erlauben, alle Kennzahlen über den bevorzugten Kommunikationskanal mit einer Runrate allen relevanten Personen zur Verfügung zu stellen. Ein Initialaufwand der sich langfristig aber lohnt. Hier erhalten Sie eine einfache Schritt für Schritt Anleitung. 1. Schritt: Zapier Konto erstellenZunächst benötigt man ein Zapier Konto, welches für diesen Einsatz kostenlos zur Verfügung steht. Um dieses mit dem Google Ads Konto zu verknüpfen und Runrates zu berechnen, muss jedoch ein kurzen Zwischenschritt mit Hilfe eines Budget Monitoring Sheets über eine Google Tabelle und Google Analytics erfolgen. 2. Schritt: Budget Monitoring Sheet als Google Tabelle erstellenHat man ein neues Spreadsheet in Google Docs geöffnet, so muss als Erstes das Google Analytics Add On hinzugefügt werden, um einen terminierten Report anzulegen. Nachdem auf Create Report geklickt wurde, kann der Google Analytics Account, die Property und Datenansicht und anschließend die hier zu erfassenden Metriken ausgewählt werden. In unserem Beispiel beschränken wir uns zunächst auf die Kosten. Damit man allerdings die gewünschten Daten für Runrate und aktuellen Kosten auf Monatsbasis vornehmen kann, sind noch ein paar Konfigurationen und Spalten notwendig.   Damit man allerdings die gewünschten Daten für Runrate und aktuellen Kosten auf Monatsbasis vornehmen kann, sind noch ein paar Konfigurationen und Spalten notwendig. In Spalte B wird der Report für die monatlichen Kosten bis heute erfasst. Das Start- und Enddatum sollte dynamisch über die beiden folgenden Formeln integriert werden, damit der Report automatisch tagesaktuell ist:   Start Date (=Erster des Monats) =DATUM(JAHR(HEUTE());MONAT(HEUTE());1)   End Date (= Heute) =WENN((HEUTE()-1)<B4;HEUTE();HEUTE()-1)   Das End Date muss für den Monatswechsel auf den ersten Blick kompliziert dargestellt werden, da ansonsten das Startdatum vor dem Enddatum liegen kann. Die Formel überprüft allerdings lediglich, ob das Enddatum kleiner als das Startdatum ist: Wenn ja, dann soll das Enddatum, das heutige Datum sein, wenn nein wird es ganz normal gezogen. Außerdem ist es relevant den folgenden Filter einzubauen, um nur die Google Ads und keine sonstigen CPC Kosten zu tracken:   ga:source==google;ga:medium==cpc   In Spalte C, welche direkt aus B kopiert werden kann, werden nun die Kosten bis einschließlich zum Vortag erhoben. Auch hier wird wieder das Start- und Enddatum dynamisch hinterlegt:   Start Date (=analog zu Spalte B) =DATUM(JAHR(HEUTE()),MONAT(HEUTE()),1) End Date (= Vorgestern)  =HEUTE()-2   In Spalte D wird isoliert der gestrige Tag betrachtet, aufgeschlüsselt auf die einzelnen Tage.   Start Date (=Vorgestern) =HEUTE()-2 End Date (=Gestern) =HEUTE()-1   Anschließend kann der Report zum Test ausgeführt werden und bei erfolgreichem Durchlauf erhält man pro konfigurierter Spalte ein neues Tabellenblatt mit den gezogenen Informationen. Jetzt geht es in den ersten Schritt der Automatisierung und der Terminierung des Reports. Möchte man jeden Morgen auf den aktuellen Stand gebracht werden, so kann der Report auch auf diese Zeit geplant werden. Bevor nun eine Verknüpfung mit Zapier erfolgt, werden noch zwei weitere Tabellenblätter benötigt.  Zunächst ein Blatt, mit dem Titel Extract, welches sich die Daten aus den Reports zieht. Dabei erstellt man eine nachfolgend dargestellte Matrix bestehend aus Datum, Kosten und dem Delta. Diese Zahlen werden aus den vom Analytics Report erstellten Tabellenblättern mit Hilfe der folgenden Formeln übertragen.   Kosten für Month to Date ='Month to Date'!A12 Kosten für Month to Date-1 ='Month to Date -1'!A12 Gestern =Yesterday!B17 Vorgestern =Yesterday!B16 Δ Month to Date =(B2-B3)/B3 Δ Month to Date =(B4-B5)/B5   Berechnet man das Delta wird ein Fehlerwert ausgegeben, da der Report die Zahlen mit einem Punkt getrennt auf Englisch erfasst. Das Problem lässt sich jedoch ganz einfach beheben, indem die Sprache in den Tabelleneigenschaften auf Vereinigte Staaten oder Vereinigtes Königreich angepasst wird. Der letzte Schritt stellt das Tabellenblatt 6, die Ressource für die Zapier Integration, dar.   Im neuen Tabellenblatt Zapier wird der gestrige Tag um die Kosten, das Delta und die Runrate ergänzt. Date  =HEUTE()-1 Cost =Extract!B2 Δ =Extract!C2 Runrate =B2/TAG(HEUTE()-1)*TAG(MONATSENDE(HEUTE(),0))   3. Schritt: Zap erstellenNach Abschluss des Reports geht es nun an die Erstellung des Zaps, also der Benachrichtigung über die aktuellen Zahlen via zapier.com. Hier kann man beispielsweise eine individualisierte Channel Nachricht für den Instant-Messaging-Dienst Slack erstellen oder sich, dem Team oder auch dem Kunden eine individualisierte Nachricht zukommen lassen. Der erste Schritt ist das sogenannte Trigger Event, in der die App Google Sheets und das Event New or Updated Spreadsheet Row ausgewählt wird. Im Anschluss daran wird der Account verknüpft. Schließlich kann die richtige Tabelle, Worksheet und das Trigger Element, in diesem Fall die Kosten, ausgewählt werden. Hat man den Trigger fertiggestellt ist es Zeit für die Aktion. In diesem Fall soll eine Slack Direktnachricht gesendet werden. Ist der Slack Account verknüpft, muss nur noch eine individualisierte Nachricht erstellt und der jeweilige Empfänger (Person oder Channel) ausgewählt werden. Diese wird mit den Daten dynamisch befüllt, indem man die einzelnen Daten per Klick im Drop Down hinzufügt. Nach einem Test bleibt nur noch die Aktivierung des Zaps, womit die automatisierte Zustellung der Runrate abgeschlossen ist. ZusammenfassungObwohl man zunächst einen Initialaufwand hat, so stellt die Automatisierung dennoch eine langfristige Zeitersparnis dar. Das tägliche Update mit Berechnung der aktuellen Runrate für relevante KPIs stellt auf Dauer sicher, dass jeder, der am Projekt und der Accountbetreuung beteiligt ist, immer auf den neuesten Stand gebracht wird. Hat man einmalig die Konten korrekt verknüpft und den Zap integriert ist es daher ein nützliches Tool, um sich die Zeit für Hochrechnungen und Prognosen zu sparen.   Quelle Beitragsbild: @wrangler / shutterstock.com

Budget einsparen im Display Marketing

$
0
0
In der Krise an der richtigen Stelle Budget einsparenWährend viele Eltern mit ihren Kindern zuhause bleiben und Homeschooling an der Tagesordnung ist, stehen wir mit unserem Targeting vor der Herausforderung, dass Geräte gemeinsam genutzt werden und viele Anzeigen an den falschen Empfänger gelangen, was schnell ganz schön teuer werden kann.  SEER Interactive hat darum eine Liste mit über 4.000 YouTube-Kanälen für Kinder zur Verfügung gestellt, die Marketer als ausschließende Placements in ihren Kampagnen hinterlegen können.  Um diese Initiative zu unterstützen, haben auch wir eine Google Sheets-Vorlage mit über 400 weiteren Placements zum Ausschluss (auch) deutschsprachiger YouTube-Kanäle erstellt. In der Liste finden Sie außerdem auszuschließende Keywords für das Displaynetzwerk und eine Liste an Apps für Kinder, für die Sie sich die Werbekosten vielleicht sparen möchten. Schritt-für-Schritt-Anleitung: Ausschluss von YouTube-KanälenSo schließen Sie YouTube-Kanäle über den Google Ads Editor aus Ausschluss von Apps und KeywordsDas Vorgehen beim Ausschluss von Apps und Keywords ist analog zu dem Ausschluss von YouTube Channels: Ausschluss von Apps: Kopieren Sie die Spalten "App Store" und "Package Name" und laden Sie die Liste unter "Mobile Apps, Auszuschließend" hoch Ausschluss von Keywords: Kopieren Sie die Spalten "Keyword und Criterion Type" und laden Sie die Liste unter "Keywords, Auszuschließend" hoch Vorlagen mit YouTube-Kanälen und Apps zum Ausschluss Zur Liste mit über 4.000 Placements von SEER Interactive Zur Vorlage mit deutschsprachigen YouTube Kanälen (+Apps und Keywords)   Bildquelle: Harrison Haines / Pexels

Smart Bidding und Google Ads Automatisierung für B2B

$
0
0
B2B hat zu wenig Traffic? Smart Bidding kann man nur als E-Commerce Unternehmen nutzen? Automatisierung ist für das B2B Geschäft nicht relevant? Diese Vorurteile kommen gerne auf, wenn man an Suchmaschinenmarketing für das B2B Geschäft denkt. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, automatisierte Funktionen und Gebotsstrategien effizient in Google Ads zu implementieren. ConversionsUm die Datengrundlage möglichst groß zu halten sollten Sie sich zunächst folgende Frage stellen: Beziehen Sie alle Conversion mit ein? Eine wichtige Basis zur optimalen Aussteuerung von verschiedenen Smart Bidding Strategien stellt eine solide Datenbasis dar. Nicht nur Kontaktanfragen oder Käufe können getrackt werden, vielmehr sollten auch Microconversions wie Newsletter Anmeldungen, Whitepaper Downloads oder Seitenbesuche erfasst werden.  Smart BiddingAuch wenn Smart Bidding vor allem für große E-Commerce Accounts genutzt wird, ist im B2B Bereich ebenfalls ein sinnvoller Einsatz möglich. Smart Bidding berücksichtigt alle Nutzer-Attribute und kann somit entscheidende Vorteile gegenüber der manuellen Aussteuerung haben. Können manuell die einzelnen Aspekte nur separat betrachtet werden, so bezieht Google eine Kombination aus Signalen zu verwendeten Geräten, Standorten, Wochentagen und Tageszeiten, Zielgruppen, demografische Merkmale, Browser und Betriebssystem auf verschiedenen Dimensionsebenen mit ein. Diese Aspekte sind gerade auch für B2B relevant, da es hier besonders wichtig ist, mehr Datenpunkte zu haben. Im Folgenden werden die Gebotsstrategien auf ihre Eignung hinsichtlich B2B Konten vorgestellt. eCPCDer erweiterte CPC (auto-optimierter CPC) ist im klassischen Sinne keine Gebotsstrategie, da er keine festen Zielwerte beachtet und sich hauptsächlich auf das Keyword-Gebot bezieht. Google erhöht das entsprechende manuelle Gebot automatisch unter Berücksichtigung der Signale wie Gerät oder Standort. Klicks maximierenEin guter Start, um zunächst möglichst viel Traffic zu generieren, ist die Gebotsstrategie Klicks maximieren. Diese kann ohne Datengrundlage eingestellt werden, eignet sich aber nicht, um Effizienz herbeizuführen. Klicks maximieren erweist sich dann als besonders sinnvoll, wenn wenig organischer Traffic vorhanden ist. Der zusätzlich gewonnen Traffic sollte nachträglich beispielsweise über Micro Conversions noch qualifiziert und auf eine RLSA-Liste (Remarketing Lists for Search Ads) gesetzt werden, um dann die Gebote für diese Liste zu erhöhen. Wichtig: Hierbei wird der Algorithmus erfahrungsgemäß das gesamte Kampagnenbudget aufbrauchen und zum Teil auch weniger adäquate Suchanfragen auf Keywords matchen. Ein intensives Monitoring der Suchanfragen empfiehlt sich daher besonders. Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen (Target Impression Share)Geht es vorrangig um Brand Kampagnen, kann sich neben Klicks maximieren auch der Target-Impression Share als sinnvoll erweisen. Dabei geht es nicht in erster Linie um Klicks, sondern darum, einen möglichst hohen Anteil an Impressionen der Anzeige zum passenden Keyword zu erhalten. Der Target Impression Share macht auch Sinn, wenn man die Sichtbarkeit als einer der Key Player sicherstellen beziehungsweise über den Wettbewerbern platziert sein möchte. Bei dieser Gebotsstrategie werden nicht unbedingt mehr Klicks generiert, weshalb diese Strategie kostensparender gegenüber Klicks maximieren sein kann. Aber: Die Klicks sind auf hoher Position zum Teil natürlich auch teuer. Conversions maximierenAuch bei dieser Strategie ist mittlerweile keine Mindestanzahl an Conversions mehr notwendig. Conversions maximieren zielt dabei logischerweise auf die aus Google Ads Sicht maximal erreichbare Conversion-Zahl ab, die unter gegebenem Budget und den Keywords erreicht werden kann. Dies berücksichtigt allerdings nicht den Warenkorbwert, was für B2B Shops möglicherweise relevant wäre. Hier empfiehlt sich stattdessen die Gebotsstrategie Conversion-Wert maximieren. Ziel-CPLJe nach Datenlage kann der Ziel-Cost per Lead relevant sein. Hierbei gibt man an, wie viel man bereit ist, auf Basis des Customer Lifetime Value und anderen relevanten Kennzahlen, wie dem durchschnittlichen Vertragswert, für einen Lead auszugeben. Theoretisch werden hier ebenfalls keine Daten mit einer Mindestconversion-Anzahl benötigt, dennoch empfehlen sich erfahrungsgemäß mindestens 30 Conversion in 30 Tagen. Regeln & LabelsRegeln und Labels können jederzeit in allen Accounts genutzt werden. Labels dienen zur Auswertung und Segmentierung verschiedener Themen, sofern diese nicht bereits über Kampagnen abgedeckt werden, können aber zur Kategorisierung von Low- und Top-Performer eingesetzt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, diese mit Regeln zu kombinieren. Regeln waren die erste Form von Automatisierung in Google Ads, erweisen sich aber heute noch als sinnvoll, um abgelehnte Anzeigen oder niedrige Qualitätsfaktoren reporten zu lassen. Dynamic Search Ads für B2BDynamic Search Ads crawlen den Website-Inhalt und matchen passende Suchanfragen auf die hinterlegten Anzeigen. Zudem wird die Headline automatisch zur Zielseite generiert. Sie bieten daher die Option, Suchanfragen in jedem Bereich des Funnels auf Basis des Seiteninhalts abzugreifen und eignen sich, um den Herausforderungen des B2B-Geschäfts mit wenig Suchvolumen entgegenzuwirken. SkripteSkripte sind eine ideale Ergänzung zu den bestehenden Google Ads Möglichkeiten. Diese müssen nicht immer neu gebaut werden denn es gibt eine Vielzahl an Vorlagen und Templates, bei denen lediglich kleine Konfigurationen zur Implementierung notwendig sind. Dabei können noch viel gezielter beispielsweise Account-Anomalien oder Links, die auf ein nicht mehr erreichbares Ziel verweisen, sofort identifiziert werden. Details und einen Überblick, welche Skripte unbedingt implementiert werden sollten, gibt der Artikel Google Ads Skripte - effizienter Arbeiten. Möchten Sie mehr über effizientes Wachstum mit SEA für B2B erfahren?Unser White Paper für B2B gibt Ihnen Hands-On Tipps, wie Sie ein effizienteres Wachstum mit Hilfe von Google Ads im B2B Umfeld erreichen können. ZusammenfassungZusammengefasst lässt sich sagen, dass sich auch in einem B2B Konto viele Automatisierungs-Optionen nutzen lassen und diese effizient und gezielt zum Wachstum mit SEA beitragen können. Damit ist vor allem auch richtig eingesetztes Smart Bidding ein relevanter Faktor für das B2B Geschäft.   Quelle Beitragsbild: @Wright Studio / shutterstock.com

YouTube SEO

$
0
0
YouTube ist nach Google die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Somit ergibt sich - wie auch in der Google-Suche - die Frage, welche Faktoren für eine gute Platzierung in den YouTube-Suchergebnissen verantwortlich sind. Im Folgenden erläutern wir Ihnen ein paar Best-Practice-Tipps, damit Ihr Video auf YouTube besser gefunden werden kann. Zu Beginn der Optimierung steht die Video-KeywordrechercheRelevante Suchanfragen sollten sorgfältig recherchiert werden. Dabei kann YouTube-Suggest von Vorteil sein. Nachdem das gewünschte Thema in die Suchleiste eingegeben wurde, schlägt YouTube-Suggest mögliche Keyword-Kombinationen vor, welche von Nutzen sein können.   Eine weitere Möglichkeit ist der Besuch der Website Google Trends, um mehr über Themen zu erfahren, die Nutzer aktuell beschäftigen. Sowie eine Wettbewerbsanalyse auf YouTube selbst, um herauszufinden, welche Videos Konkurrenten veröffentlicht haben und mehr über die Verschlagwortung der Konkurrenz zu erfahren. Der Video-Dateiname sollte mit bedacht gewählt werden Dieser sollte Hauptkeyword enthalten, kleingeschrieben werden und keine Umlaute enthalten (ae, ue, oe, ss). Dies erleichtert es dem YouTube Algorithmus den Inhalt der Videos besser erfassen zu können. Der Blickfang - Einen aussagekräftigen Videotitel erstellenBeim Videotitel gilt: Keep it short and simple. In maximal 100 Zeichen, sollten die wichtigsten Begriffe genannt werden. Dabei ist das Hauptkeyword am Anfang zu nennen. Wichtig ist, deutlich zu machen, worum es in Ihrem Video geht. Zudem können Klammern für Erläuterungen verwendet werden:   ( )  { }  [ ]   Sie sollten nur beachten, dass die Klammern auch den Lesefluss stören können. Daher gilt es immer abzuwägen, welche Zusätze wirklich notwendig zu nennen sind und welche Informationen den Nutzern an dieser Stelle Mehrwert bieten. Um Aktualität zu signalisieren, bietet es sich zum Beispiel an Jahreszahlen in Klammern zu nennen. Der Beschreibungstext soll neugierig auf das Video machenDie ersten 100-120 Zeichen des Beschreibungstexts sind in den Suchergebnissen sichtbar. In der Beschreibung sollte das Video Thema möglichst prägnant vorgestellt werden. Dabei ist Wert auf das Hauptkeyword, sowie wichtige Nebenkeywords (auch Longtail Keywords) zu legen. Nach Möglichkeit sollte das Hauptkeyword möglichst weit vorne im Text genannt werden. Weitere Nennungen des Hauptkeywords im Text sind möglich, es sollte allerdings auf Sinnhaftigkeit geachtet werden (kein Keyword-Stuffing). Die Gesamtlänge der Beschreibung sollte 5.000 Zeichen (100-250 Wörter) nicht überschreiten. Um eine inhaltliche Beschreibung zu verfassen, ohne Details preiszugeben, hilft die Orientierung an den W-Fragen (Was, wer, wo, wann, wie, warum, wie, wozu...?). Passende Verlinkungen auf eigene Videos runden den Beschreibungstext ab. Was gehört in die Video-Einleitung?In den ersten Filmminuten ist es sinnvoll den Inhalt bzw. den Titel des Videos nochmals aufzugreifen und mündlich zu bestätigen. Kreative Gestaltung der Thumbnail Hierbei handelt es sich um das Vorschaubild des Videos, welches in den YouTube Suchergebnissen neben dem Titel und der Beschreibung angezeigt wird. Dieser sollte aus der YouTube Umgebung herausstechen, um möglichst viel Benutzerinteraktionen zu generieren. Best Practice für die Schrift auf Vorschaubildern: Großschreibung und Fettdruck Nicht mehr als 30 Zeichen Harmonische Balance aus Schrift und Bild Untertitel für ein besseres VerständnisDiese sind im Allgemeinen als Hilfe für Hörgeschädigte gedacht oder für Nutzer, welche die Audio-Sprache des Videos nicht verstehen können. Untertitel können auch von Suchmaschinen gelesen werden. Hierbei gilt die Unterscheidung zwischen „Closed Captions“, die ein- oder ausgeschaltet werden können und „Open Captions“, die zum Video dazugehören. “Closed Captions” oder “Open Captions”? Welche Variante eignet sich für welches Video? „Closed Captions” müssen, um angezeigt zu werden, vom Nutzer aktiviert werden. Dem Nutzer wird das Anzeigen der Untertitel bei dieser Variante also zur Wahl gestellt und ist insofern hilfreich, wenn Nutzer wissen, dass sie diese Auswahlmöglichkeit haben. Nutzer, die sich weniger mit YouTube beschäftigen, sind sich möglicherweise über diese Option nicht bewusst. „Open Captions“ können für einige Nutzer ablenkend und störend sein und verdecken Teile des Videos. Sind Untertitel noch immer ein Rankingfaktor in 2020? Nach aktuellsten SEO-Quellen liegt weiterhin die Vermutung nahe, das YouTube die Untertitel nutzt, um die Videos zu verstehen und in ihrem Inhalt besser kontextuell im Video-Netzwerk einordnen zu können. Die richtigen Tags setzenEin Tag beschreibt Ihr Video in einem Wort (“Schlagwort”). Es sollten nicht zu viele Tags gesetzt werden. Best Practice sind vier bis zehn spezifische Tags: Erster Tag: bestehend aus dem Hauptkeyword Zwei oder drei Tags: bestehend aus einer spezifischer und detaillierter Beschreibung des Hauptkeywords Ein oder zwei Tags: bestehend aus etwas weiterem inhaltlichen Kontext Optional zwei oder drei Latent Semantic Indexing Keywords (LSI-Keywords): Suchanfragen, die inhaltliche Verwandtschaft zum Hauptkeyword aufweisen Ein oder zwei Tags: die einen etwas weiteren inhaltlichen Kontext beschreiben Einfluss der Zuordnung zu einer KategorieJedes Video sollte einer zugehörigen Kategorie eingeordnet werden. Dies ist Nicht SEO-relevant, entscheidet jedoch darüber, welchen Usern das Video eventuell auf der Startseite angezeigt wird. Die optimale VideolängeDie empfohlene Videolänge liegt laut Brian Dean, einem bekannten YouTuber und international anerkannten SEO-Spezialisten, bei 8:20 Minuten. Er untersuchte 1,3 Millionen YouTube-Videos und seine Studie ergab, dass längere Videos besser ranken als kürzere. Davon abgesehen ist darauf zu achten, die Videos nicht unnötig in die Länge zu ziehen und somit den Inhalt zu “verdünnen”. Die Videolänge ist themenabhängig. Optimierung zum vertrauenserweckenden KanalFolgende Einstellungen beeinflussen das Vertrauen zum Kanal (Channel Trust): Name des Kanals Beschreibung des Kanals Anzahl der Views Anzahl der Abonnenten Aktivität im Kanal (Häufigkeit des Uploads, Datum des zuletzt hochgeladenen Videos) Alter des Kanals Backlinks des Kanals Eine inhaltsreiche Channel-Beschreibung rundet einen optimierten Kanal ab. Wir hoffen, Sie sind in unseren YouTube-SEO-Anregungen fündig geworden und können den ein oder anderen Tipp für Ihre Videos anwenden. Zögern Sie nicht bei Rückfragen oder Feedback gerne auf uns zu zukommen.

Was bringt ein SEO-Audit (wirklich)?

$
0
0
Sitemaps, Canonical-Tags, Status-Codes – wer sich zum ersten Mal mit dem Thema SEO beschäftigt, läuft Gefahr, sich schnell im Dschungel der Begrifflichkeiten zu verirren. Doch keine Sorge: In unserem Artikel erfahren Sie, was Sie über ein erstes SEO-Audit wissen müssen und welches Potenzial ein solches in sich trägt.  Was genau beinhaltet ein SEO-Audit?Ein SEO-Audit bildet den Status Quo einer Website ab. Das Audit gibt dabei Aufschluss darüber, inwieweit die Prozesse und Bestandteile einer Website den aktuellen Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung gerecht werden. Denn nur, wer seine Seite wirklich kennt, hat auch die Möglichkeit, Potentiale zu identifizieren. Das Audit fördert durch die Abbildung des Ist-Stands der Website Chancen in den folgenden Bereichen:  Technische Website-Performance Content Qualität Positionierung und Darstellung in den Suchergebnis-Seiten Interne und externe Verlinkungen  Lokale Suchmaschinenoptimierung Mobile Performance Wann sollte ein SEO-Audit durchgeführt werden?Die Suchmaschinenoptimierung ist ein langfristiger Prozess, der in regelmäßigen Abständen neu bewertet werden muss. Die meisten Unternehmen führen je nach Größe der Website zwischen zwei und vier Mal im Jahr ein SEO-Audit durch. Für sehr kleine Webseiten (bis 500 Unterseiten) ist ein Audit alle sechs bis acht Monate ausreichend, um die eigenen SEO-Bemühungen zu überprüfen.  Ein SEO-Audit wird jedoch nicht nur in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Sind beispielsweise signifikante Änderungen wie ein Relaunch an der Website geplant, so gilt hier immer: SEO-Audit first.  Was ist das Ziel eines SEO-Audits?Mit Hilfe eines SEO-Audits ist es möglich, die Suchmaschinenfreundlichkeit einer Website zu bestimmen. Es dient Ihnen als Grundlage für eine interne SEO Strategie, deren resultierende Optimierungsmaßnahmen im besten Fall auch direkt auf die Unternehmensziele einzahlen.  Dank des SEO-Audits können Sie Maßnahmen zudem deutlich objektiver priorisieren. Nur, wer sich ein Gesamtbild über die eigene Seite schafft, kann nachvollziehen, welche Aufgaben nacheinander behandelt werden müssen. Anhand der Ergebnisse des Audits kann demzufolge im Anschluss ein Maßnahmenkatalog definiert werden. Welche strategische Fragen sollten Sie sich im Vorfeld eines SEO-Audits stellen?Ein jedes SEO-Audit sollte in erster Linie möglichst strukturiert vorbereitet werden. Bevor Sie beginnen, sollten Sie daher für sich zunächst folgende Fragen beantworten: Was ist der Anlass für Ihr SEO-Audit?  Welches Ziel und welchen Nutzen verfolgt Ihre Website?  Welche Ergebnisse erhoffen Sie sich von dem Audit?  Sollen bestimmte Bereiche der Website im Fokus stehen?  Welche Teammitglieder sind in der Lage, Sie bei der (technischen) Umsetzung der Maßnahmen zu unterstützen?  Welche bisherigen SEO-Maßnahmen wurden umgesetzt und welche Themen sind noch geplant?  Wie können Änderungen am Server, der Dateiverwaltung, dem CMS und am Quellcode vorgenommen werden?  Welche Zugänge für die Google Search Console und anderen Analyse Tools gibt es? Welche Schwerpunkte werden in einem SEO-Audit analysiert?Anhand unserer Checkliste werden sämtliche Bereiche (sowohl OnPage, als auch OffPage) einer Website analysiert. Die Schwerpunkte bzw. Detailtiefen sind dabei jedoch so vielfältig wie die jeweilige Seite. Während einige Websites besonders im Bereich des technischen SEO Unterstützung benötigen, liegt der Fokus bei anderen vermehrt auf den Themen Content oder User Experience. Folgende Prüfkriterien sind ein Muss in jedem SEO-Audit:   1. Schritt: Indexierung und Crawling Im ersten Schritt wird überprüft welche Seiten von den Suchmaschinen gecrawlt werden können und welche bereits indexiert sind. Das bedeutet, es wird analysiert welche Seiten Ihrer Website Google für die Suchergebnisseiten zur Verfügung stehen. Wir stellen uns hier unter anderem diese Fragen: Existiert eine Sitemap?  Enthält die Sitemap kaputte URLs?  Wurden Bereiche der Website auf der robots.txt aus dem Crawling ausgeschlossen?  Wie viele Versionen meiner Website hat Google indexiert?   2. Schritt: Content Im nächsten Punkt überprüfen wir, welche Inhalte und Informationen die Website bietet. Klar strukturierte Seiten, die einzigartigen und inhaltlichen Mehrwert liefern, werden von Suchmaschinen dabei deutlich bevorzugt. Folgende Frage sind unter anderem Teil der Content-Analyse:   Existieren Duplikat-Seiten, die auf dasselbe Keyword ranken? Wurden für diese Duplikat-Seiten bereits Canonical-Tags benutzt? Wurden Seiten anhand relevanter Keywords strukturiert? Wie gut findet sich der Suchende auf meiner Seite zurecht?   3. Schritt: Interne Verlinkung Links können im Allgemeinen als Verknüpfungen verstanden werden, die auf andere Seiten verweisen. Bei internen Links sind diese Seiten immer Teil derselben Website. Wer darauf achtet, dass die chec die User Journey auf der Seite positiv beeinflussen, wird auch hier von der Suchmaschine belohnt. Diese Punkte müssen unter Anderem geklärt werden: Zeigen alle interne Links auf intakte Seiten? Benötigt der User mehr als 4 Klicks um auf essentielle Inhalte zu stoßen? Werden nofollow-Tags verwendet um Seiten aus dem Index auszuschließen?   4. Schritt: Meta-Tags und Onpage-Gestaltung In diesem Punkt geht es einmal mehr um inhaltliche und strukturelle Hilfestellungen für die Suchmaschine. Dank Meta-Titel und h1-Tags ist es möglich, Content noch expliziter zu strukturieren und für die Suchanfragen aufzubereiten. Diese Fragen sollten Sie sich unter Anderem stellen: Existieren Title-Tag und Meta-Description für alle relevanten Seiten? Sind diese Titel-Tags Unikate und beinhalten die richtigen Keywords? Wurden h1-Tags auf der Website definiert?   5. Schritt: Technisches SEO Der Bereich des technischen SEOs ist mitunter vermutlich einer der wichtigsten Stellhebel in Ihrer Suchmaschinenoptimierung. Wer trotz hochwertiger Seiteninhalte, durchdachter Verlinkungs-Strategie und optimierter Meta-Tags noch keine Top-Rankings bei Google erzielt, sollte seinen Fokus auf die technische Optimierung setzen. Eine Auswahl an analytischen Fragen sind: Sind alle Unterseiten der Website erreichbar? Braucht die Seite länger als 5 Sekunden um zu laden? Sind schema.org-Auszeichnungen implementiert? Sind hreflang-Tags auf internationalen Seiten richtig definiert? Werden JavaScript-Redirects verwendet?   6. Schritt: Mobile Seit kurzem ist klar: Google wird ab Juli 2020 die Mobile-First-Indexierung zum Standard erheben. Das bedeutet, dass neu registrierte Domains und bisher nicht im Index befindliche Websites mit dem Smartphone-Googlebot gecrawlt werden. Bereits indexierte Domains werden hingegen zunächst auf die Möglichkeit der Mobile-First-Indexierung geprüft. Nichtsdestotrotz wird die Wichtigkeit der mobilen Ansicht noch einmal deutlich. Wichtige Fragen an Ihre Website sind in diesem Zusammenhang: Sind auf der mobilen Website die gleichen strukturierten Daten, wie auf der Desktop-Seite implementiert? Wird Content auf verschiedenen Geräten (Mobile, Tablet, Desktop) unterschiedlich dargestellt? Werden die gleichen Links auf den mobilen Seiten verwendet, die auf den Desktop-Seiten verwendet werden? Welche Tools sind für ein SEO-Audit hilfreich?Um eine umfangreiche Analyse der eigenen Website vorzunehmen, bedarf es ohne Zweifel technischer Hilfe. Im Folgenden finden Sie ein paar wichtige Tools die auch wir nutzen, um uns im Rahmen eines SEO-Audits einen Überblick über die Webseiten unserer Kunden zu verschaffen. 1. SEO Website Analyse Tools, verschaffen einen ersten Überblick über die Page Performance, Keyword- & Content Qualität und Backlinks.  SEMrush Sistrix Ryte 2. Website Crawler, durchsucht die Website ähnlich wie die Suchmaschine und sortiert sie in thematische Ordner. Ein solcher Spider ist eine wertvolle Informationsquelle, um zu verstehen, wie die Suchmaschine die eigene Website “sieht”.  Screaming Frog Audisto 3. Seitengeschwindigkeit - Wie lange benötigt die Website, um vollständig geladen zu werden? Der Google Lighthouse-Report 4. Backlink Überprüfung - In vielen Suchmaschinen wird die Anzahl und Qualität der Backlinks als Maß für die Linkpopularität verwendet.  LinkResearchTools  SEO-Audit intern durchführen lassen oder an andere abgeben? Entscheidend bei einem Audit ist weniger, ob er von intern oder extern durchgeführt wird. Vielmehr geht es darum, strukturiert vorzugehen und Maßnahmen richtig einschätzen zu können, um schlussendlich die richtigen (und wichtigsten) Potenziale zu erkennen. Ein interner Audit kann durchaus gute Ergebnisse bringen, sofern z. B. eine objektive Checkliste zur Hilfe genommen wird. Als Alternative dazu kommt auch in Frage, einen anderen Experten aus dem eigenen Team damit zu beauftragen.  Vorteile eines internen Audits Genaueste Kenntnisse über die eigene Website Kurze Wege zu Absprachen über das eigene Produkt, Unternehmensziele, Zielgruppen und speziellen KPIs Inhouse-SEOs arbeiten häufig in sehr engem Kontakt mit Entwicklern und haben direkten Einblick in die IT-Sprints Vorteile eines externen Audits Unabhängiger Expertenrat, befreit von jeglicher “Betriebsblindheit” Kann Empfehlungen zu (evtl. abweichenden) Audit-Schwerpunkten geben Der Auditierende ist up-To-Date zu den neuesten SEO-Tools und Regeln der Suchmaschinen Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Projekten können mit in die Bewertung einfließen Schritt für Schritt Betreuung bei der Umsetzung der identifizierten Maßnahmen Fazit: Was bringt ein SEO-Audit nun wirklich?Ihr Ziel ist es mehr organischen Traffic für Ihre Seite zu gewinnen? Ihre Seite benötigt einen neue Anstrich und ein Relaunch steht vor der Tür ? Der erste Schritt zu einer optimierten Website Performance ist in jedem Fall ein SEO-Audit. Nur wer die eigene Website kennt, sowohl deren Stärken als auch Schwächen, hat die Möglichkeit, konkrete Maßnahmen abzuleiten. Ihnen schwirrt immer noch der Kopf vor lauter Fachjargon? Sie möchten sich gerne von professioneller Seite beraten lassen? Hier gibt es mehr Informationen zu uns. SEO-Audit mit The Boutique Agency

Google Shopping goes Organic - und kostenlos

$
0
0
Eine Nachricht, die die Online-Marketing-Welt in Aufruhr versetzte: Am 21. April 2020 gab Google bekannt, in ihrem Shopping Tab von nun an hauptsächlich kostenlose Listenplätze zu vergeben. Dieses Feature innerhalb des sogenannten “Surfaces across Google”-Programms war zunächst nur in den USA verfügbar. Seit Anfang Oktober 2020 sind die Google Plattformen nun auch in Deutschland und weiteren Ländern ausgerollt und es werden erste organische Klicks für Shopping aufgezeichnet. Was das für bereits Werbetreibende und Shopping-Neulinge bedeutet und wie organisches Shopping genutzt werden kann, zeigen wir hier. Der Artikel wird bei Neuerungen aktualisiert. Google Shopping im WandelDie “alten Hasen” im Online Marketing kennen dieses Modell vielleicht noch. Zum Start von Google Shopping war dieses noch als Froogle bekannt und fungierte als kostenlose Produktsuche. Seit 2013 besteht Google Shopping vollständig aus kostenpflichtigen Shopping Anzeigen, den sogenannten Product Listing Ads (PLA). Jetzt beruft sich Google wieder auf seine Wurzeln und bietet erneut freie Fläche für die kostenlose Produktplatzierung an. Google möchte damit neuen und kleineren e-Commerce Händlern eine Möglichkeit bieten, Konsumenten zu erreichen. Gleichzeitig soll so auch dem Nutzer ein größeres Produktportfolio zur Verfügung gestellt werden. Ein Einflussfaktor wird sicherlich auch der extrem gestiegene Marktanteil Amazons, vor allem im Bereich der Produktsuche sein. Die aktuelle Krise scheint die Einführung organischer Shoppingergebnisse noch vorangetrieben zu haben. Paid vs. Organic Shopping: Status Quo und NeuerungenShopping Anzeigen werden bisher hauptsächlich an zwei Orten ausgespielt: Als Carousel Ad auf der Suchergebnissseite sowie im sogenannten Shopping Tab. Bisher hatte sich die Ankündigung kostenloser Produktplatzierungen auf den Shopping Tab beschränkt. Seit Ende Juni 2020 ist jedoch bekannt, dass kostenlose Listings auch auf der Sucheregebnissseite integriert werden sollen. Dies betrifft die sogenannten Product Knowledge Panels, die bisher ebenfalls aus bezahlten Anzeigen bestanden. Die Top-Positionen in der SERP (Carousel Ads an Position 0) sowie Listings in Gmail bleiben trotz der aktuellen Anpassungen weiterhin für bezahlte Anzeigen reserviert. Google Shopping Tab und Shopping Hub Seit Anfang Oktober steigt die Zahl der organischen Klicks auf Shopping-Suchergebnisse in Merchant Centern für Länder außerhalb der USA. Im Shopping Tab finden sich bezahlte Anzeigen jetzt im Carousel-Format ganz oben auf der Suchergebnisseite, während die gewohnten Produktergebnisse des Shopping Tabs nun organische Placements sind. Für einen Klick auf die Produkte unterhalb der Linie werden also keine Kosten mehr erhoben. Momentan liegen allerdings nur Mutmaßungen vor, wie viele Nutzer den Tab überhaupt verwenden. Vielerorts wird nur von einem Bruchteil ausgegangen - Google selbst veröffentlicht zur Nutzerverteilung zwischen Suchergebnisseite und Shopping Tab keine konkreten Daten mehr. Geht man von einem geringen Anteil an Tab-Usern aus, so werden die Auswirkungen für bereits Werbetreibende vermutlich gering sein. Je mehr die Funktionsweise des Shopping Tabs ausgebaut wird, desto wahrscheinlicher ist aber auch eine Verlagerung der Nutzeranteile und desto größer werden die Vorteile der organischen Shoppingergebnisse. Die Entwicklungen in den USA bieten dahingehend erste Einblicke: Beispielsweise wurde die Shopping-Suche bereits in den Google Shopping Hub umgestaltet. Dieser bietet viel mehr Inspiration und zeigt auf der Startseite Produkte basierend auf dem bisherigen Suchverhalten sowie passend zu aktuellen Anlässen (z. B. Muttertag) und Situationen (z. B. Home Office Ideen). Mit Shopping Actions ermöglicht Google es Usern in den USA und Frankreich außerdem, Einkäufe direkt über Google zu erledigen. Zusammen mit der neu eingegangenen Kooperation mit dem Bezahldienst PayPal etabliert sich Google immer mehr als eigener Marketplace. Organische Shopping-Ergebnisse auf Google-Plattformen Hinzu kommen noch weitere Listings über “Surfaces across Google” (zu deutsch: Google-Plattformen). Google-Plattformen umfassen Google Shopping Tab Google Search (Suche) Google Images (Bildersuche) Google Lens. Google testet mit Surfaces across Google schon seit längerem weitere Formen organischer Product Listings wie beispielsweise Popular Products, Best Products und Similar Products. Diese werden in einer eigenen Sektion auf der Suchergebnisseite ausgespielt und ergänzen die bisherigen Google Ads und SEO-Ergebnisse um eine visuelle Komponente. Gratis Google Shopping mit Merchant Center und FeedRetailer mit existierendem Merchant Center Händler, die bereits Google Shopping betreiben und ihren Warenfeed an das Google Merchant Center angebunden haben, müssen lediglich am Programm “Google-Plattformen” teilnehmen. Sofern er nicht automatisch geschieht, kann der Opt-In direkt im Merchant Center im Abschnitt Wachstum > Programme verwalten vorgenommen werden. Für den Zugriff auf Programme verwalten sind Admin-Rechte notwendig, die Teilnahme an den Google-Plattformen kann jedoch auch ohne Admin-Rechte unter Tools > Google-Plattformen eingesehen werden. Weiterhin dürfen Google-Plattformen bei den Zielorten des Feeds nicht über die Spalte excluded_destination ausgeschlossen sein. Neuerstellung Merchant Center Werbetreibende, die sich zum ersten Mal an Google Shopping wagen, können kostenlos ein Merchant Center einrichten und ihren Produktfeed hochladen. Hierfür muss die eigene Webseite verifiziert werden und die geltenden Richtlinien für Google Shopping, Google Plattformen und Merchant Center eingehalten werden. Um sich über die organischen Standard Listings in den Google-Plattformen hinaus auch für den Shopping Tab, also Enhanced Listings (erweiterte Einträge), zu qualifizieren, müssen im Feed auch Informationen zur Verfügbarkeit und weitere Spalten übergeben werden. Die Feed-Voraussetzungen können den Anforderungen für Surfaces across Google entnommen werden. Feedoptimierung für Google-Plattformen Nicht nur für den Shopping Tab, sondern auch im Hinblick auf die genannten organischen Produktplatzierungen in der SERP sollte sich rechtzeitig mit dem Thema Feedoptimierung auseinandergesetzt werden. Dies umfasst zum Beispiel die optimale Strukturierung des product_types, die Optimierung von Produkttiteln und Beschreibungen und die Steuerung der Zielorte für Produktplatzierungen. Ziel ist es, Produktinformationen so bereitzustellen, dass ein möglichst idealer Match zwischen Suchanfrage und Produkt entsteht. Hinweis: Auch ohne Teilnahme am Google-Plattformen-Programm, kann Google Daten aus im Merchant Center hinterlegten Feeds verwenden. Die Performance-Evaluierung des organischen Shopping-Traffics wird im Abschnitt Performance > Dashboard erfolgen. CSS und Google-Plattformen Nutzt ein Werbetreibender mehrere Merchant Center, zum Beispiel Google Shopping und zusätzlich einen Comparison Shopping Service (CSS), so kann nur ein Merchant Center die Google Plattformen nutzen. Standardmäßig wird die Funktion dem Merchant Center zugewiesen, das die meisten Produkte bereitstellt. In allen weiteren werden die Produkte für die Google Plattformen abgelehnt. Dies wirkt sich jedoch nicht negativ auf den Status der Produkte für Google Shopping Anzeigen aus. Die Zuweisung kann über das Merchant Center, welches die Website-URL beansprucht hat, geändert werden. Hierzu ruft man Tools > Shopping Anzeigen einrichten > Partner & Preisvergleichsportale auf und wählt für das gewünschte Preisvergleichsportal "Dieses Preisvergleichsportal für Google-Plattformen in Europa verwenden" aus. Google Shopping goes SEO: Standard Listings und Rich-ErgebnisseEin weiterer Weg, Surfaces across Google zu bespielen, ist die Nutzung strukturierter Produktdaten, z. B. mit Hilfe von Schema.org. Strukturierte Daten werden direkt auf der Webseite eingebunden. Sind sie richtig optimiert, qualifizieren sich Händler für die Ausspielung von so genannten “Rich-Ergebnissen” in den Google-Plattformen. Dabei handelt es zum Beispiel um Produktkarten mit Bild, die auf der Suchergebnisseite ausgespielt werden. Google behält sich je nach Relevanz des Produkts je Suchanfrage und Website-Performance-Daten vor, Rich-Ergebnisse auszuspielen. Für die Ausspielung in den organischen Ergebnissen im Shopping Tab sind strukturierte Daten nicht vorgesehen, da nicht alle Datenvoraussetzungen erfüllt werden können. Anders als für Enhanced Listings ist hier jedoch kein gesonderter Opt-In für Google-Plattformen nötig. Der Aufwand ist bei der SEO-Methode vermutlich höher, vor allem wenn strukturierte Daten bisher nicht oder nicht optimal genutzt werden. Bei Fehlern in der Auszeichnung der strukturierten Daten werden diese auch von Google ignoriert. Auswertungsmöglichkeiten in Bezug auf Rich-Product-Ergebnisse bieten die Google Search Console oder Tools wie Sistrix. Trotzdem sollten sich SEOs nicht nur auf die Optimierung für Search fokussieren, sondern bei e-Commerce-Unternehmen auch die Shopping-Ergebnisse im Hinterkopf behalten. Dies gilt besonders unter der Annahme, dass sich der Großteil der Nutzer momentan eher auf der Suchergebnisseite als im Shopping Tab bewegt. Unser FazitNeue Shopping Möglichkeiten mit noch unbekanntem Impact Momentan ist noch schwer einzuschätzen, wie sich die Nutzerinteraktion mit dem Shopping Tab verändert, welche Auswirkungen diese Neuerungen auf Werbetreibende haben wird oder wie viel Sichtbarkeit Neueinsteiger damit wirklich erreichen können. Dennoch kann dieses Feature Werbetreibenden die Möglichkeit bieten, ihre Paid Ads um weitere kostenlose Produktplatzierungen zu ergänzen oder sogar bisher nicht beworbene Produkte aufzunehmen. Eine gezielte Aussteuerung der Produkte in bezahlten und organischen Shopping-Ergebnissen wäre möglich. Neueinsteiger hingegen können nun auch ohne großes Marketingbudget und bezahlte Shopping Ads neue Nutzer zu erreichen und einen ersten Schritt in die Welt von Google Shopping und Feedoptimierung wagen.    Quelle Beitragsbild: @Natee Photo / shutterstock.com

SEO Breadcrumb - Leitfaden zur Brotkrumen-Navigation

$
0
0
SEO-Breadcrumb was steckt dahinter?Durch einen Breadcrumb-Navigationspfad, welcher sich im oberen Seitenbereich befindet, wird die Website-Hierarchie dargestellt. Dies erleichtert es dem Benutzer sich auf der Website zurecht zu finden und die Position der gewünschten Seite leicht zu erreichen. Daraus resultieren niedrigere Absprungraten, eine Erhöhung der Verweildauer auf der Website und eine positive Nutzererfahrung. Landet ein Nutzer beispielsweise auf einer Produktseite für “Skaterschuhe”, kann er anhand der Breadcrumb-Navigation erkennen, dass das Produkt “Skaterschuhe” der Kategorie “Sneaker” angehört. Wenn der Nutzer sich für weitere Produkte der Kategorie interessiert, kann er sich durch die Breadcrumb-Navigation orientieren und landet mit einem Klick auf der übergeordneten Seite oder der Startseite. Somit bieten die Breadcrumb-Navigation eine Win-Win Situation für Benutzer sowie Websitebetreiber. Aber auch Suchmaschinen-Crawler lesen die Breadcrumbs aus und verstehen dadurch, wie Seiten untereinander im Zusammenhang stehen und welche wichtigen Seiten thematisch miteinander verbunden sind. 11 Schritte Leitfaden zur SEO Breadcrumb1. Breadcrumbs werden stets von links nach rechts gelesen. 2. Der Breadcrumb-Navigationspfad beginnt immer mit der Startseite und endet mit der aktuellen Seite, auf welcher der Nutzer sich derzeit befindet. 3. Der Navigationspfad bildet die Hierarchie der Website ab und genau diese soll auch dargestellt werden. Inhaltliche Darstellungen, die dem Navigationspfad ähneln -z.B. Surf-Historie in Breadcrumb-Optik- und somit Nutzer und Crawler missverstehen können, sind zu vermeiden. 4. In der SEO-Breadcrumb müssen alle Zwischenschritte genannt werden und dürfen nicht durch “...” oder Ähnliches ersetzt werden. 5. Getrennt werden sollten die Zwischenschritte durch grafische Elemente wie beispielsweise Pfeile: >, », … Durch Elemente wie “/” hingegen, könnte der Nutzer irritiert werden. 6. Es wird empfohlen jeden einzelnen Schritt (jede einzelne Seite) bis zum Ziel der Navigation (Zielseite) zu verlinken, bis auf die Zielseite selbst.   Home > Magazin > SEO-Breadcrumb - Leitfaden zur Brotkrumen-Navigation 7. Die SEO-Breadcrumb sollte im sichtbaren Bereich auf der Webseite platziert werden. Sie sollte also ohne zu scrollen von Benutzern und dem Crawler einsehbar sein. 8. Der Navigationspfad dient als Hilfe und sollte daher sichtbar, aber nicht zu dominant auftreten. Die Hauptnavigation steht immer im Vordergrund. 9. Um den Navigationspfad für Google leicht erkennbar zu gestalten und die Ergebnisse bei der Google-Suche mit einem weiteren Blickfang auszustatten, können strukturierte Daten im Breadcrumb-Format auf der Seite hinterlegt werden. Zusätzlich zum HTML-Codeblock, mit dem die Breadcrumb den Nutzern auf der Webseite angezeigt wird. Empfohlen wird von Google selbst die Nutzung von JSON-LD.  Die Einbindung von strukturierten Daten für Breadcrumbs ermöglicht es, dass die Breadcrumb direkt unter dem Titel in den Suchergebnissen ausgespielt wird. Google behält sich hier allerdings vor, die Breadcrumb auszuspielen, d.h. es gibt keine Garantie darauf, dass eine über strukturierte Daten eingebundene Breadcrumb auch in den Suchergebnissen angezeigt wird. Allerdings hilft die Darstellung von Breadcrumbs über strukturierte Daten in jedem Fall den Crawlern die Seite und ihre Zusammenhänge besser zu verstehen.   Hier finden Sie zum Download ein Muster zur Einbindung von strukturierten Daten für Ihre Website: Jetzt strukturierte Daten - Breadcrumb runterladen! 10. Um den Rankingfaktor bei Google zu verbessern, lohnt es sich, den vollen Seitentitel in den einzelnen Navigationsschritten, oder mindestens deren Hauptkeyword zu nennen. 11. Alle Seiten sollten mit der SEO-Breadcrumb ausgestattet werden. FazitDie Breadcrumb-Navigation hilft dem Nutzer sowie der Suchmaschine bei der Orientierung und Navigation auf der Website. Breadcrumbs, die durch die strukturierten Daten in der Website eingebettet wurden, können in den Suchergebnissen angezeigt werden und vermitteln den Nutzern hier auf den ersten Blick einen Zusammenhang. Eine korrekt implementierte Breadcrumb-Navigation stärkt schließlich auch die interne Verlinkung, da Seiten miteinander verknüpft werden und durch wenige Klicks erreichbar sind.

Alin Radulescu im Interview - The Boutique Agency Marketing Lounge Vol. 5

$
0
0
Alin Radulescu beschäftigt sich seit dem frühen Beginn von Google mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung. Als ehemaliger Webentwickler ist er Experte für die technischen Aspekte des SEO. Nach vielen Jahren als Inhouse-SEO bei Unternehmen wie der Opendi AG oder Windeln.de, ist er seit 2018 selbstständig tätig und berät Unternehmen im Bereich SEO für The Boutique Agency. Neben einem Projekt mit einem Münchner Verlag betreut er nebenbei mehr als 100 eigene Hobby-Portale, unter anderem zu den Themen “Kochen”, und “Veranstaltungen”. Lernen Sie Alin kennenHallo Alin, möchtest du dich selbst kurz vorstellen für alle, die dich noch nicht kennen? Ich bin Alin Radulescu, selbständiger SEO Consultant und Dozent für Technical SEO und Web Performance bei der 121Watt. Seit knapp 20 Jahren beschäftige ich mich mit Webentwicklung und Online Marketing. Wie bist du dahin gekommen, wo du heute bist? Wolltest du schon immer SEO machen?  Mit IT habe ich recht spät angefangen. Ich hatte erst mit 20 meinen ersten PC, dann aber gleich für die Arbeit: XLS und OCR Software waren die ersten Berührungspunkte. Danach kamen HTML/CSS/PHP und Flash (ActionScript Programmierung). Auf SEO bin ich durch Zufall gestoßen und habe dabei festgestellt, dass die Programmierkenntnisse hilfreich sind. 2001 habe ich eine Webseite erstellt, die sehr gut bei Google rankte. Davon erfahren habe ich erst, als ich von meinem Server-Provider eine Rechnung in Höhe von damals 4000 DM bekommen habe. Ich dachte zunächst, dass es sich um einen Fehler handeln muss, aber es hat sich herausgestellt, dass über die Seite wahnsinnig viel Traffic gekommen ist. Ich habe dann relativ schnell gemerkt, dass man diesen Traffic monetarisieren kann, wodurch auch mein Interesse für SEO geweckt wurde. Was macht dir am meisten Spaß an deiner Arbeit als Technical SEO Berater? Der Aasgeier! So lange über eine Website kreisen, bis ich ein Stück Aas gefunden habe. Im Ernst, es gibt immer irgendwo ein (technisches) Problem zu finden. Spannend dabei ist auch nach wie vor, die Suchintention richtig zu deuten und Empfehlungen für die richtigen Inhalte zu liefern. Das SEO Thema, das jedes Unternehmen kennen sollteWas ist aus deiner Sicht gerade das wichtigste Thema im SEO, das jedes Unternehmen auf dem Schirm haben sollte? Sinnvoll strukturierte Daten und Semantik. Vor einigen Wochen hat Google die Core Web Vitals vorgestellt. Damit ist es ihnen gelungen, (mobile) UX in Kennzahlen zu bringen. Diese sollten sich Unternehmen genau anschauen. Außerdem wird Google natürlich immer smarter, auch das Thema EAT (Expert, Authority, Trust) wird in Zukunft relevant bleiben. SEO Irrtümer & FailsGibt es Irrtümer bezüglich SEO, die dir immer wieder begegnen? Der Klassiker ist, dass Kunden, die wenig Erfahrung mit Google haben, fragen, wie sie mit einem Thema auf Position 1 kommen. Da erkläre ich als erstes den Unterschied zwischen organischen und bezahlten Suchergebnissen. Gibt es auch Irrtümer unter SEOs, die dir öfter begegnen? Ich selbst lerne jeden Tag etwas Neues dazu und freue mich darüber, wenn ich eigene Irrtümer beseitigen kann. Der Klassiker bei einem Relaunch ist, dass man vergisst, die Webseite für Suchmaschinen erreichbar zu machen. Indem sie zum Beispiel über die Robots.txt für den Crawler gesperrt wird. Oder bei Wordpress das Häkchen vergessen wird, das die Seite von Suchmaschinen komplett ausschließt. Weil keiner von uns den Algorithmus wirklich kennt, ist all das, was wir betreiben mehr Glauben, als Wissen und basiert natürlich viel auf Experimenten. Was war der größte Fail, der dir selbst passiert ist? Der eben beschriebene Klassiker beim Relaunch mit dem Ausschluss der Webseite aus dem Google-Index über die Robots.txt ist mir natürlich auch schon passiert. Mein schmerzlichster Fehler war aber ein anderer: Ich war über zwei Jahre lang mit meinem Lasagne-Rezept auf Platz 1. Die Seite hatte vierstellige Besucherzahlen am Tag. Das Problem war, dass die Leute angefangen haben zu kommentieren. Der User-Generated-Content hat dazu geführt, dass der eigentliche Inhalt der Seite verwässert wurde. Dann sind die Rankings gefallen und ich bin auch nicht mehr da rausgekommen. Jetzt ist sie weit abgeschlagen auf Platz 30. Chefkoch befand sich damals aber auch noch im SEO-Winterschlaf ;)  Das sind Themen, die ich auf dem Schirm habe. Habe ich Crawling-Probleme? Sind die Seiten, die für den Index gedacht sind, tatsächlich zugänglich? Produziere ich zu viele Seiten, die nicht relevant sind? Habe ich Probleme mit User-Generated-Content? SEO AuditDas sind auch alles Punkte, mit denen du dich vermutlich in einem SEO Audit beschäftigst. Aber was ist das aller Erste, das du bei einem Audit machst? Ich mache eine Site-Abfage bei Google über site:domain -inurl:www. Damit finde ich heraus, welche Subdomains dieser Domain sich im Index befinden, aber eventuell nicht indexiert sein sollten. Zum Beispiel findet man dabei Intranetseiten (meistens nicht passwortgeschützt) oder gewisse “Datenbankverzeichnisse” und vieles mehr. Danach schaue ich mir den Quellcode an. Das sind die ersten zwei Dinge, die ich immer mache.  SEO Trends und EntwicklungViele sprechen davon, dass der Trend zu Voice Search die Suchmaschinenoptimierung in den kommenden Jahren noch stark verändern wird. Wie siehst du das? Dass das Thema gesprochene Sprache immer wichtiger wird, hat Google relativ schnell erkannt. Das war auch einer der Gründe, warum ein Algorithmus-Update wie Hummingbird stattgefunden hat. Der Algorithmus versucht die Daten basierend auf Semantik und strukturierten Daten zu analysieren. Bei gesprochener Sprache ist es wichtig, in der Lage zu sein, jedes einzelne Wort eines Satzes zu analysieren und zu verstehen, für welche Entität es steht und wie die einzelnen Entitäten zueinander in Verbindung stehen. Google versucht zu verstehen, was auf einer Webseite steht und die Nutzerintention dahinter zu analysieren. Wir werden deswegen Seiten nicht völlig anders aufbauen. Auch wenn ich etwas spreche, erwarte ich, bei manchen Suchanfragen, als Rückgabemedium eine Webseite zu sehen. Wir werden uns mehr Gedanken darüber machen, wie Daten, auch ohne HTML & Co., den User erreichen können und zwar so, dass wir als Urheber noch immer davon/daran profitieren. Zusammengefasst: Wird sich Voice Search durchsetzen, ja definitiv. Ich merke es an mir selbst. Alexa überrascht mich immer wieder, sie wird immer smarter. Man darf nicht vergessen, dass Amazon neben Google die wichtigste Suchmaschine für Produkte ist. In der Hinsicht wird sich vielleicht etwas verschieben, sodass Google nicht mehr unangefochtener Marktführer sein wird. Aber das ist der Blick in die Kristallkugel.  Was glaubst du, wie SEO in 10 Jahren aussehen wird? Google wird immer smarter werden und die Inhalte einer Website deutlich besser verstehen als heute. Dadurch wird die Qualität der Suchergebnisse zunehmen. Die Content Management Systeme werden im Hinblick auf SEO ebenfalls immer besser. Und wenn sie es nicht werden, Google lernt mit diesen Unzulänglichkeiten dieser Systeme umzugehen. NLP (Natural Language Processing), Entitäten und Technik werden nach wie vor eine wichtige Rolle spielen. SEO wird den Kunden hinsichtlich der Suchintention und den damit verbundenen (User)Erwartungen beraten. Und SEO wird sich in Zukunft nicht mehr nur auf Google fokussieren. Es gibt bereits jetzt viele Portale, die für manche Branchen wichtiger geworden sind als Google. Als Beispiel seien hier die Immoportale erwähnt oder Pinterest bei gewissen Inspirationsthemen.  Als ein weiteres relevantes Thema in der Zukunft sehe ich Afrika, da es ein riesiger Markt ist. Ein Großteil der Bevölkerung besitzt dort derzeit Feature Phones, mit einem einfachen Prozessor. Die Internetverbindung ist oft schwach. Jede Webseite, die in Deutschland am Markt existiert, könnte man mit so einem Feature Phone gar nicht bedienen. Eine Webseite, die normal im Schnitt 3,5 MB hat, müsste dort um die 150 KB haben. Das hinzubekommen, wird relativ kompliziert. Einen Kontinent wie Afrika mit über 1 Milliarde Menschen zu erschließen, wird eine weitere Herausforderung sein. Auf dem aktuellsten SEO Stand bleibenWas glaubst du, ist die richtige Strategie, um in Zeiten immer häufigerer Google-Algorithmus-Updates nachhaltig relevant für Google und den Nutzer zu bleiben?  Den User Intent zu verstehen und die richtige, umfangreichste und beste Antwort darauf liefern ist schon mal ein guter Anfang. Die eigene Brand stärken und die Inhalte semantisch zur Verfügung stellen. Und dabei das Technik-Fundament nicht aus den Augen lassen. Die Seiten sollten schnell verfügbar sein, auf allen Endgeräten. Veraltete Inhalte sollten entfernt werden. Ein gutes Monitoring-/Alertsystem hilft dabei die wichtigen KPIs im Auge zu behalten. Wie wichtig ist es, technisch immer auf dem neuesten Stand zu bleiben? Wenn du der Einzige in deiner Nische bist und den besten Inhalt bietest, dann brauchst du dir über die Technik keine Gedanken machen! Je kompetitiver dein Umfeld ist, desto mehr musst du Ausserordentlichkeit beweisen. Wenn du einen performanten Server zur Verfügung stellen musst und das Thema Seitenladegeschwindigkeit für dich relevant ist, dann sollte das berücksichtigt werden. Das gehört zur normalen Klaviatur. Jeder, der sein Geld im Internet verdient, sollte sich darüber im Klaren sein und das auch bedienen können. Technik ist immer relevant. Alin liebstes Google UpdateWelches war dein liebstes Google-Algorithmus-Update der letzten Jahre und warum?  Ich habe bei jedem Update zumindest ein wenig dazu gelernt. Am meisten hat mich bisher das Hummingbird Update in 2013 beeindruckt. Die Infrastrukturveränderung, die bei Google statt gefunden hat, hat vieles ermöglicht, was für uns heute selbstverständlich ist.  Amüsant waren aber auch Florida 2003 und der bekannte Zoo mit Panda in Hinblick auf Content und Penguin mit dem Fokus auf Backlinks.   Vielen Dank für deine Zeit und das tolle Interview!    Titelbild Quelle: ©Malinovskaya Yulia – Shutterstock.com

Die besten Data Studio Hacks

$
0
0
Mit Data Studio von Google lassen sich Daten aus verschiedenen Quellen visualisieren. In diesem Artikel mit Video-Tutorial werde ich erklären, wie man seine Reports noch übersichtlicher gestaltet, wie man Daten nach seinen eigenen Segmenten gruppiert und wie man eine einfache Kosten-Hochrechnungen auf Monatsbasis erstellt. Optimierte Darstellung von verschiedenen Conversion-TypenWie man verschiedene Conversion-Typen innerhalb einer Tabelle erstellt habe ich bereits in diesem Artikel gezeigt. Nun geht es darum wie man diese am besten in Data Studio darstellt, da es bei vielen Spalten in der Standardformatierung schnell unübersichtlich werden kann. So kann eine Tabelle nach einer optimierten Formatierung z. B. folgendermaßen aussehen: Dabei ist es zum einen wichtig zu Wissen, dass jede Spalte in einer Tabelle einfach umbenannt werden kann. Dabei fährt man einfach in der rechten Leiste auf eine beliebige Metrik, klickt auf den Stift und hinterlegt nun den Namen den man haben möchte: Im oberen Beispiel haben wir uns zusätzlich nun noch zwei graue Textboxen mit den für uns relevanten Conversion-Typen “Berechnung” und “Abschluss” erstellt und zusätzlich Linien zwischen den verschiedenen Spalten gezogen. Um diese Elemente auch immer einfach an der richtigen Stelle zu platzieren hilft und das Feature “Smarte Führungslinien”. Falls dieses noch nicht standardmäßig aktiviert ist, ist dieses oben in der Menüleiste unter “Ansicht” => “Ausrichten an” => “Smarte Führungslinien” zu finden:   Erstellung von benutzerdefinierten SegmentenNeben den bereits von den Datenquellen aus vorgegebenen Segmenten können wir uns auch einfach eigene Segmente erstellen. In diesem Beispiel haben wir uns Kampagnen-Gruppen nach verschiedenen Versicherungsarten erstellt: Um diese anzulegen gehen wir in der Menüleiste auf “Ressource” => “Hinzugefügten Datenquellen verwalten”. Nun wählen wir die von uns gewünschte Datenquelle mit einem Klick auf bearbeiten aus. Oben rechts können wir nun über den Button “Feld hinzufügen” ein eigenes neues Feld anlegen. Nun muss zunächst der Name für das Segment festgelegt werden. Für unser Beispiel oben sieht die dahinter liegende Formel z. B. folgendermaßen aus: Einfache erklärt, arbeitet dies nach folgenden Regeln: Wenn im Kampagnennamen irgendwo KFZ vorkommt, dann gruppiere alle Daten nach KFZ, wenn im Kampagnennamen irgendwo Haftpflichtversicherung vorkommt, dann gruppiere alle Daten nach Haftpflicht. Zuletzt gibt es hier noch einen Standardwert, falls keines dieser Werte gefunden wird. In diesem Fall gruppieren wir alle Daten nach “Rest”.   Nun speichern wir dieses Feld ab, um anschließend dieses Feld als Segment in unseren Diagrammen verwenden zu können. Täglich aktualisierte lineare monatliche (Kosten-)HochrechnungSchon am Anfang des Monats genau wissen wie hoch die Kosten zum Monatsende sein werden … ist mit dieser Methode leider auch nicht möglich. Aber zumindest bekommt man nach ein paar Tage eine ganz gute Progonose wo es hingehen könnte. Eine Hochrechnung könnte dann z. B. folgendermaßen aussehen: Nachdem es in Data Studio die für die Hochrechnung benötigte Zahl des aktuellen Datums leider nicht gibt müssen wir uns hier leider mit Google Tabellen und der Formel für den heutigen Tag begnügen. Dazu erstellen wir uns zunächst ein neues leeres Google Tabellenblatt welchem wir nun das Google Ads Addon hinzufügen. Falls ihr dies noch nicht installiert habt, könnt ihr dies ganz einfach in eurem Google Tabellenblatt in der Menüleiste unter “Addons” => “Addons aufrufen” hinzufügen.   Wenn dies gemacht ist, erstellen wir uns ebenfalls in der Menüleiste unter “Addons” => “Google Ads” einen neuen Report, wo wir zunächst den richtigen Account, als Zeitraum den aktuellen Monat und als Report-Typ Performance auswählen. Anschließend geben wir dem Report noch einen Namen, wählen als Spalte Kosten aus und setzen den Haken für die tägliche Ausführung. Nach der erstmaligen Ausführung, sollten wir in der Google Tabelle nun zwei neue Tabellenblätter sehen. Eins davon mit der Report-Konfiguration und eines mit dem Report-Ergebnis.   Anschließend erstellen wir uns nun noch ein weiteres Tabellenblatt und schreiben dort in die erste Zeile die Werte Heute, Tage des Monats, Kosten und der Kosten-Hochrechnung, jeweils in einer separaten Spalte. In Zeile zwei hinterlegen wir nun folgende Formeln: In der ersten Spalte haben wir die aktuelle Anzahl der Tage des Monats bis zum gestrigen Tag: =TAG(HEUTE())-1   In der Spalte für Monatsende haben wir die maximale Anzahl der Tage für den aktuellen Monat. Hierbei hilft uns die sehr nützliche Funktion Monatsende: =TAG(MONATSENDE(HEUTE();0))   In der Spalte Kosten holen wir uns die Summe aus dem Report des Google Ads-Addons. Die Formel könnte z. B. folgendermaßen aussehen: =SUMME(Tabellenblatt1!D2:D7)   Zuletzt berechnen wir uns nun noch die Hochrechnung indem wir die aktuellen Kosten des Monats durch die bereits im aktuellen Monat vorhandenen Tage teilen und mit der maximalen Anzahl der Tage des Monats multiplizieren. =C2/A2*B2   Am Ende sollte das Tabellenblatt folgendermaßen aussehen: Diese Tabelle müssen wir nun wieder mit Data Studio verknüpfen. Dafür gehen wir wieder in Google Data Studio und fügen über den Menüpunkt “Ressource” => “Hinzugefügte Datenquelle verwalten” eine neue Datenquelle vom Typ Google Tabelle hinzu. Habt ihr als Connector-Google Tabellen ausgewählt, müsste im nächsten Schritt auch die neu erstellte Tabelle zu finden sein. Falls dies nicht der Fall ist kann es auch sein, dass ihr Data Studio nochmals neu laden müsst.   Als Darstellungsform in Data Studio eignet sich hier vor allem die Kurzübersicht. Für dieses neue Diagramm wähle ich nun als Datenquelle die neue erstelle Google Tabellen aus und wähle als Wert die Kosten. Anschließend erstelle ich nochmals ein weiteres Kurzübersicht-Diagramm und wähle hier nun die hochzurechnenden Kosten als Wert aus.   Natürlich ist dies nur eine grobe lineare Hochrechnungen bei der keine Schwankungen während des Monats berücksichtigt werden. Jedoch ist es ein ganz guter Anhaltspunkt, auch da die Prognose gegen Monatsende immer genauer wird. Neben den Kosten können damit natürlich auch noch andere Hochrechnungen wie für Klicks oder Conversions erstellt werden. Titelbild Quelle: ©PixieMe – Shutterstock.com  

Relevante Landingpages steigern die Google Ads Performance

$
0
0
Ihre Google Ads Kampagnen konvertieren trotz gutem Setup nicht? - Werfen Sie in jedem Fall einen Blick auf Ihre Landingpages.  Die wichtigste Grundlage für das Gelingen Ihrer Kampagnen innerhalb von Google Ads stellt zweifelsfrei ein gutes Setup der Kontostruktur und die Implementierung eines fehlerfreien Conversion Trackings dar. Konvertieren Ihre Nutzer trotzdem nicht, sollten Sie einen tieferen Blick auf die korrekte Verknüpfung Ihrer Keywords und Anzeigen mit den passenden Landingpages werfen. Zunächst werfen wir einen Blick auf die Frage warum das überhaupt relevant ist. Kontinuität und NutzererlebnisSie verfolgen mit Ihrem Google Ads Konto und auch der Website das Ziel, dass der Nutzer eine bestimmte Handlung vollzieht und im besten Fall zu ihren hinterlegten Abschlüssen konvertiert. Diese können unterschiedlichste Zielsetzungen verfolgen: ein Kauf,, das Ausfüllen eines Kontaktformulars oder auch lediglich als Teil des Upper Funnels die Informationssuche in einem Magazinartikel, um nur ein paar Beispiele zu nennen.    Haben Sie nun passende Anzeigen geschrieben, die richtigen Keywords hinterlegt und auf die für Sie passende Zielgruppe ausgerichtet dann leiten Sie den Nutzer auf eine Landingpage. Hat er geklickt ist es entscheidend, die Kontinuität zu wahren und Ihr Versprechen und den Mehrwert, den Sie mit Ihren Anzeigen vermitteln, auf Ihrer Website fortzuführen. Haben Sie nicht das passende Ziel hinterlegt, ist es zu erwarten, dass der Nutzer zu einer größeren Wahrscheinlichkeit abspringt. Um dies zu vermeiden, sollten Sie darauf achten für jedes Thema Ihrer Anzeigen und jede Suchintention die passende Landingpage zu hinterlegen, um Ihrer Zielgruppe ein möglichst erstklassiges Nutzererlebnis zu bieten. QualitätsfaktorUnabhängig des verschwendeten Budgets durch abgesprungene Nutzer bewertet auch Google die Qualität Ihrer Landingpages. Hierbei werden nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch Absprungraten und weitere Faktoren betrachtet. Dies hat direkten Einfluss auf den Qualitätsfaktor. Exkurs: Der Qualitätsfaktor wird auf einer Skala von 1-10 angegeben und setzt sich aus der voraussichtlichen Klickrate, der Relevanz Ihrer Anzeigen für den Nutzer und der Erfahrung mit der Zielseite zusammen. Das wirkt sich unmittelbar auf Ihren tatsächlichen CPC aus, denn Google ermittelt bei jeder Auktion erneut den Qualitätsfaktor. Lesen Sie auch: Qualitätsfaktor in Data Studio überprüfen Zwei wichtige Indizien, dass Ihre Landingpage nicht zu 100 % passt, ist neben dem Qualitätsfaktor die Conversion Rate und die Absprungrate. Conversion Rate und AbsprungrateDie CTR (Click-Through-Rate) zeigt Ihnen direkt, wie relevant die Anzeigen, basierend auf der Suchintention des Nutzers, sind. Kann diese als gut bewertet werden sollten Sie nun die Conversion Rate und die Absprungrate betrachten. Ist die Conversionrate bei bestimmten Kampagnen wesentlich schlechter? Ist sie vergleichbar mit anderen Online Marketing Kanälen möglicherweise niedriger und passen ansonsten alle anderen Faktoren wie Zielgruppe und Keywords? Dann ist dies ein erstes Indiz, dass Sie auf Ihrer Website die Zielseite oder zusätzliche Seiten, die den Nutzer zum gewünschten Abschluss führen, überprüfen sollten. Einen weiteren Hinweis gibt Ihnen die Absprungrate. Hierfür müssen Sie Ihr Google Analytics Konto mit Google Ads verknüpfen und sich die Spalte einblenden lassen. Aber Vorsicht: Nicht immer bedeutet eine hohe Absprungrate eine unpassende Landingpage. Richten Sie Ihre Anzeigen auf informelle Upper Funnel Suchintentionen aus und verlinken einen Magazinartikel, kann ohne hinterlegte Zielvorhaben, wie Scrolltiefe, die Absprungrate auch 100 % sein, obwohl der Nutzer bereits seine gewünschte Informationen gefunden hat. Was sollten Sie außerdem prüfen? Passt Ihre Landingpage zu Ihren Anzeigen und Keywords?Die Relevanz ist Ihnen bekannt und durch die genannten Kennzahlen kann bereits ein erster Eindruck gewonnen werden. Gehen Sie dennoch in die Detailanalyse Ihrer Anzeigen und werfen Sie im ersten Schritt einen Blick auf die verwendete Sprache und Wordings, die ebenfalls passend zu Ihrem Website Content sein sollte. Gehen Sie anschließend Ihre hinterlegten Zielseiten durch und vergleichen Sie diese mit den Keywords und den damit verbundenen Suchanfragen. Finden Sie Unstimmigkeiten oder haben Sie eine bessere Landingpage für das jeweilige Anliegen des Nutzers, können Sie einfach eine andere Zielseite hinterlegen oder auch eine neue Kampagne erstellen, um den Nutzer wieder richtig abzuholen. Beachten Sie dabei auch unbedingt die dynamischen Suchanzeigen. Diese ziehen sich zwar die Informationen von Ihrer Website, jedoch besteht die Gefahr, dass der Algorithmus nicht immer die korrekte Übereinstimmung findet und schließen Sie in diesem Fall bestimmte Suchanfragen aus. Sind auch in den Anzeigenerweiterungen die richtigen Landingpages hinterlegt?Anzeigenerweiterungen sind ein wichtiger Aspekt Ihrer Anzeigen. Auch hier sollten Sie die gleiche Prüfung wie bei den Anzeigen durchführen. Haben Sie alle Punkte innerhalb von Google Ads geprüft, gehen Sie noch einmal auf Ihre Website. Conversion OptimierungTesten Sie die Ladezeit Ihrer Seite und prüfen Sie, ob sie vor allem auch auf mobilen Endgeräten schnell genug ist. Sehen Sie sich zudem Ihre Seite genauer an: Ist die Navigation einfach? Gibt es einen klaren CTA? Bietet es dem Nutzer Mehrwert und sind alle Informationen im sichtbaren Bereich? A/B Test der Landingpage in Google AdsMöchten Sie unterschiedliche Elemente Ihrer Zielseite oder komplette Landingpages gegeneinander in Google Ads testen können Sie das unter Entwürfe und Tests > Kampagnentests machen. Entscheiden Sie dabei, wie viel Prozent des Budgets der ursprünglichen Kampagne Sie dem Test zuweisen möchten und ob auf Basis der Cookies oder Suchanfragen gesplittet werden soll. Bei cookiebasierten Testgruppen vermeiden Sie, dass ein Nutzer möglicherweise beide Kampagnen sieht, es kann jedoch länger dauern, bis Sie, je nach Traffic, statistisch signifikante Daten erhalten. FazitDie Kontinuität und der Mehrwert für den Nutzer sollten im Vordergrund aller Online Marketingaktivitäten stehen. Eine in sich stimmige Customer Journey trägt entscheidend zum Erfolg Ihrer Google Ads Maßnahmen bei. Daher stellen die Optimierung der Landingpage, die passenden Verlinkungen mit Ihren Google Ads Kampagnen und eine logisch strukturierte und für die Zielgruppe angepasste Landingpage entscheidende Faktoren dar, um Nutzer zu konvertieren. Titelbild Quelle: ©PixieMe – Shutterstock.com

Alexander Holl im Interview - The Boutique Agency Marketing Lounge Vol. 6

$
0
0
The Boutique Agency Marketing Lounge heute in einer besonderen Version, in einem besonderen Jahr: Nicht nur wir als Mitarbeiter, sondern auch The Boutique Agency als Arbeitgeber, hat sich gefragt, wie funktioniert das Thema Weiterbildung 2020? Um über das Thema zu sprechen, haben wir uns den Experten für Weiterbildung im Digital Marketing eingeladen: Alexander Holl. Lernen Sie Alexander kennenHallo Alexander, vielen Dank, dass du Dir Zeit nimmst, heute das Interview mit uns zu führen. Möchtest du dich an dieser Stelle noch einmal kurz vorstellen?   Ich bin Alexander und mache das ganze Thema Internet seit inzwischen 26 Jahren - und seit 20 Jahren das Thema Digital Marketing. Mein Einstieg war damals bei der Firma Altavista mit dem Schwerpunkt SEO, danach war ich fünfeinhalb Jahre bei Yahoo bzw. bei Overture Services, die das Thema bezahlte Suche erfunden haben. Ich bin 2006/07 als Geschäftsführer zur Kalaydo nach Köln gegangen aber bald zurück nach Bayern, wo ich 2008 die 121Watt gegründet habe.      Unsere Vision, war und ist, dass wir Wissen vermitteln wollen, aber eigentlich gesagt haben, dass es immer total unabhängig vom Format sein soll. Wir wollten nicht Deutschlands größter Seminaranbieter werden, sondern haben damals das Unternehmen Marketmotive aus Amerika als Vorbild genommen. Deren Ansatz war es, Wissen zu digitalisieren. Diesen Ansatz fand ich richtig, aber zu reduziert. Weil ich dachte, alle die sich mit Wissen beschäftigen, brauchen das Wissen in dem Format, wie es gerade notwendig ist. Manchmal ist ein Seminar das perfekte Format, manchmal ein Webinar, aber es kann auch ein zehn Minuten Youtube-Video sein. 2008 haben wir 121Watt gegründet und mit 5 Themen angefangen. Jetzt machen wir 40 verschiedene Themen rund um Digital Marketing. Mein unternehmerisches Highlight ist, das wir seit diesem Jahr einen MBA im Digital Marketing anbieten können, mein privates Highlight, dass ich im Oktober das erste Mal Gastreferent an der Universität St. Gallen bin. Und so toll es auch ist bei uns zu referieren, aber für alle Betriebswirte ist die Uni St. Gallen, eine der weltweiten Top-Adressen. Darauf freue ich mich sehr, weil ich das Thema Wissensvermittlung total spannend finde und das dann an einer Universität, die so eine hohe Reputation hat. Weiterbildung 2021Wie wird sich das Thema Weiterbildung entwickeln, wie funktioniert das 2021 und auch schon dieses Jahr?   Zunächst hat uns Corona, wie viele von uns ganz grundsätzlich getroffen. Bei uns war's wie mit Tempo 130 gegen die Wand, weil wir trotz dem, dass wir in der Vision ein bisschen anders aussahen, in der Realität etwas gemacht haben, was extrem gut funktioniert hat: Unser Wissen über Seminare oder Inhouse-Seminare zu vermitteln.    Digitalisierung der Inhalte Wir hatten eigentlich schon letztes Jahr mit dem Thema Digitalisierung von Inhalten und einem Google Analytics Kurs angefangen. Ein Kurs bedeutet immer, im Gegensatz zu einem Webinar, dass jemand zeit- und ortsunabhängig lernen kann. Dann kam Corona und führte zu einer erheblichen Beschleunigung unserer Vision. Ich habe beispielsweise in den ersten drei Corona-Monaten einen SEO Kurs zu Hause gedreht und das bedeutet für uns, dass wir jetzt erstmal alle wesentlichen Inhalte in verschiedenen Formaten produziert haben. Zusätzlich haben wir relativ schnell unsere gesamtes Seminarprogramm von Seminar auf Webinar (Ortsunabhängig) umgestellt.   Neue Ernsthaftigkeit in der Weiterbildung Ich kann das noch nicht genau verifizieren, aber wir entdecken eine ganz neue Ernsthaftigkeit zum Thema Digital Marketing. Was meine ich damit? Oft wurden wir in der Vergangenheit von Unternehmen für zum Beispiel ein 2-Tage SEO-Seminar in der Erwartung angefragt, dass die Teilnehmer danach auch SEO können. Aber ein Erkenntnis, die sich jetzt noch stärker herausbildet, wie bekommen wir das Wissen nachhaltig nicht nur in einzelne Köpfe, sondern in die Organisation. Es gibt Unternehmen, da hängt das ganze Wissen an einer Person und wenn diese weg ist, dann ist das Wissen weg. Ich glaube das hat sich ein bisschen geändert, dass jetzt erkannt wurde, dass Digital in der vollen Breite angekommen ist und sie merken, dass an Digitalisierung und damit auch an Digital Marketing überhaupt kein Weg vorbei führt.  Das heißt konkret, was sich geändert hat, sind Anfragen mit der Zielstellung, ganze Teams, über einen längeren Zeitraum zu einem Thema, wie “Working with Data” oder Suchmaschinenoptimierung fit zu machen. Gleichzeitig bemerkt man aber auch eine gewissen Vorsicht und Zurückhaltung mit Budgets. Ich glaube, dass die Unternehmen ein bisschen im Dilemma sind. Einerseits hat der Corona-Schock den Unternehmen vor Augen geführt, wie eminent wichtig das Thema Digitalisierung und eben auch Digital Marketing ist, andererseits haben sie aber jetzt auch noch nicht die Budgets umgeshiftet.    Neue digitale Souveränität Und die zweite Entwicklung, die nicht überraschend ist, ist dass wir natürlich alles auf Webinar umgestellt haben. Die interessante Frage ist daher, wäre es in dieser Form vor einem Jahr möglich gewesen? Ich glaube fairerweise technisch irgendwie ja, aber was alle gelernt haben, vom kleinsten Unternehmen bis zu den  Schulen, dass sie überhaupt jetzt erst über die Infrastruktur zu Hause verfügen. Ein Call über Zoom oder Microsoft Teams ist vor einem Jahr kaum denkbar gewesen. Wie muss ich das installieren, eine Kamera habe ich nicht und auch das Thema Ton, wie kann ich mich zurückziehen? Und damit spielte auch hier ein ganz großes Maß an Unsicherheit mit. Nicht, dass es nicht möglich gewesen wäre, aber das Problem ist, dass sie es nicht geübt haben und das Theme Webinar wurde, glaube ich, Corona-bedingt auch jetzt erst wirklich massenfähig. Das ist jetzt kein Problem mehr und die Herausforderung findet sich eher im Bereich der Weiterbildung, wenn die Unternehmen oder auch die Referenten sich fragen: Kann man eigentlich Wissen, was wir in so einem Präsenz-Format hatten, auch digital umsetzen? Es gab bei uns auch Referenten, die gesagt haben es geht nicht und mein Seminar bekomme ich nicht als Webinar hin.    Remote Live Experience in der Weiterbildung Das, was wir steigern müssen, ist die Remote Live Experience. Also wenn wir ein Webinar machen, wie kriegen wir Inhalt, Interaktivität, Didaktik und Technik in einem digitalen Format realisiert. Die Leute sollen das Gefühl haben, dass ein Webinar ein ähnliches Produkt, wie eine Präsenzseminar, vielleicht sogar mit ganz neuen Stärken, ist.  Hier war unsere Lernkurve sicher am steilsten. Du konntest das am Anfang noch im Schlafzimmer machen, inzwischen hat sich das massiv professionalisiert: Bessere Technik, besseres Licht, besserer Ton. Aber das hat nicht nur einen technischen, sondern auch einen didaktischen Aspekt und die Frage ist, wie bekommt man Interaktion in einem Webinarformat hin?   Zoom FatigueEs hat sich ein neuer Begriff der Zoom Fatigue etabliert, der beschreibt, dass es doch sehr ermüdend ist lange in Video Calls zu sein. Wie siehst du die Thematik?   Ja, das ist eine interessante Frage. Das lustige ist, ich habe auch gesagt, dass unsere Formate funktionieren nicht einen ganzen Tag als Webinar. Ich habe sowohl die Erfahrung mit anderthalb Stunden Formaten, mit zwei anderthalb Stunden als auch mit dem ganzen Tag gemacht. Und inhaltlich hat ein Webinarformat das gleiche Niveau, wie ein Vorort-Termin. Was man aber wirklich vermisst, sind die Kaffeepausen, aber das kriegen wir auch noch gelöst.   Inhalte, Didaktik und Technik als Herausforderung Aber wir haben als Referenten einen noch höheren Einsatz im Webinar-Format. Für mich sind Webinare das anstrengendere und komplexere Format, weil ich mich neben dem ganzen Inhalt noch um Technik kümmern muss. Außerdem hat sich die Didaktik nochmal verändert. Ich mache ab und zu, wenn ich etwas gesagt habe, eine rhetorische 10 Sekunden Pause gemacht. Das ist der Moment, den die Teilnehmer brauchen, um noch einmal über das Gesagte nachzudenken, eine Frage für sich zu formulieren und sich zu entmuten. Die Zeit musst du ihnen geben und das als Referent auch aushalten 10 Sekunde nichts zu sagen. Auf der einen Seite gibt es diese Zoom Fatigue, auf der anderen Seite besteht, glaube ich aber auch die Möglichkeit, dass teilweise viel interaktiver zu gestalten, was die Meisten erst gar nicht glauben, da sie das Gefühl haben, dass sie 4 mal anderthalb Stunden oder 8 Stunden davor sitzen und dem Referenten zuhören. Das heißt auch, wenn du die Folien präsentierst, brauchst du viel mehr ein Konzept und viel mehr Struktur, damit du den Personen, die vor dem Rechner sitzen, eine Sicherheit gibst, dass das Wissen vermittelt wird. Ich fand den Begriff Remote-Live-Experience sehr gut, um der Zoom Fatigue entgegen zu wirken. Nachhaltige Veränderung?Glaubst du dass diese Veränderung nachhaltig ist und es so beibehalten wird oder wird es wieder zurückgehen?     Die These ist, nichts wird so bleiben wie es ist. Ich habe heute morgen etwas ganz Interessantes gesehen, da ging es um die technologische Entwicklung, die auf der einen Seite eher in eine stark ansteigende Kurve geht und die Veränderung der Organisation. Und dann gibt es manchmal Katalysatoren Events (Corona), wie wir es hatten, und diese führen dazu, dass man plötzlich merkt, dass sich die Organisationen doch ändern können, wenn der Impuls groß genug ist. Wir haben uns ja alle geändert. Also jetzt mal abseits davon glaube ich, dass das Homeoffice als Konzept bleiben wird. Das hat schon gewaltige Auswirkungen auf die Immobilienbranche. Jetzt haben wir gelernt, wie wir uns zwar organisieren, aber gleichzeitig, dass Zusammensein auch enorm wichtig ist.    Corona der Napster Moment der Eventbranche Ich habe so einen Artikel weitergeleitet bekommen, der sagt, Corona war in der Eventbranche der Napster-Moment der Musikbranche. Napster, war ja das erste Musik-Streaming Angebot. In der Konsequenz hat das in der Musikindustrie zur Modularisierung von Musik und irgendwann zu Spotify geführt. Das gleiche wird jetzt auch zum Thema Wissen passieren. Bis vor Corona wurde Wissen von vielen Anbietern im Präsenz-Format geschult. Aber ich erwarte in den nächsten Jahren ein starke Modularisierung von Wissen. Diese Modularisierung kennen wir natürlich nicht erst seit heute: YouTube-Videos, Webinare, also kürzere, schlankere und schnellere Formaten gibt es schon länger. Aber ich glaube hier gibt es noch einmal eine ganz neue Dynamik, mit einer Einschränkung: Wissen ist nicht Musik. Wissen ist nicht leichte Unterhaltung. Mit Wissen muss man sich auseinandersetzen.  Wissen wird immer modularer, aber auch kostenlos.   Das Zweite, was wir gesehen haben, sind Webinare oder virtuelle Konferenzen an jeder Ecke und nebenbei noch alles kostenlos. Das war ein Trend, den wir sowieso schon hatten, der naber och mal verstärkt worden ist. Wir werden im Augenblick von Wissen fast erschlagen, fairerweise muss man aber sagen, dass es auch zuvor schon viel gab. Die große Herausforderung für uns Alle ist: Du brauchst unglaublich viel Zeit, um das alles irgendwie zu recherchieren und zu konsumieren und jetzt ist es noch extremer.  So viel Zeit hätte ich gar nicht, deswegen glaube ich ist der bestimmende Faktor nicht das Angebot an Wissen, wir haben keinen Mangel an Wissen, sondern in unserem Umfeld (Digital Marketing) den Leuten Vertrauen zu geben und das Wissen auch in den Unternehmenskontext einordnen zu helfen.   Digital Empowerment statt Wissensüberfluss Wir nennen das für uns Digital Empowerment. Das Wissen wird nicht einfach nur als solches betrachtet, sondern wir stellen uns die Frage, wie kriegen wir anwendbares Wissen nachhaltig in die Köpfe und in die Organisation: Wissen als Prozess und nicht als Projekt. Deswegen glauben wir, geht es darum, die verschiedene Formate, wie man Wissen transferieren kann, richtig zu verknüpfen und zu überprüfen und das ist das, was kostenloses Wissen nicht hinbekommt. Wir haben bei uns im Weiterbildungsformat 3 Ebenen entwickelt: das Thema Basiswissen, das Thema Individualisierung und das Thema Überprüfung. Basiswissen kann z.B. auch orts- und zeitunabhängig über einen Online-Kurs vermittelt werden.  Ein Webinar oder auch Seminar ist immer viel individueller, weil Teilnehmer live ihre Fragen einbringen können. Etwas Neues was wir gemacht haben, ist das Thema Sprechstunde für den Bereich Individualisierung. Manche Teilnehmer, sind nach dem Besuch eines Seminars an den ersten Gehversuchen, wie bei der Erstellung ihrer ersten Google Ads- Kampagne gescheitert, weil irgendwo ein Häkchen gefehlt hat. Deswegen haben wir jetzt ein Sprechstunden-Format. Das bedeutet für einen Teilnehmer nach einem Kurs, Webinar oder Seminar noch einmal die Möglichkeit zu haben, Fragen gezielt stellen zu können. Das ist etwas, bei dem uns Corona und Zoom ganz andere Möglichkeiten gegeben haben, da wir jetzt die Fragen der Teilnehmer im Anschluss durchgehen können. Das ist ein Format, von dem wir glauben, dass es den Wert eines Seminars für einen Teilnehmer extrem steigert.   Der WeiterbildungsdschungelMit der Fülle an Wissensangebot fällt es einem oft schwer zu bewerten, was relevant ist. Hast du einen Tipp, wie man sich in dem Weiterbildungsdschungel  (mit unzähligen Webinaren und Online Workshops) zurecht findet, ohne überfordert zu sein?   Der Treiber ist nicht das Angebot und dass ich auf LinkedIn schaue, was es gibt, sondern, sei es als Person oder auch als Unternehmen, was man eigentlich machen möchte und braucht. In einem ersten Schritt, um mit dem Dschungel zurechtzukommen, brauchst du deinen eigenen Kompass.  Orientierung gewinnen: Das T-shaped Marketer Modell   Der eigene Kompass ist, dass man beispielsweise ein SEO sein möchte (dargestellt am Modell, des T-Shaped Marketer).     Ich habe das mal aus meiner Perspektive versucht zu erstellen. Du hast einerseits das T mit technischem SEO, Content SEO und Keywording. Dann kommt noch paralleles Wissen dazu, was man immer braucht, wie Basiswissen in der Suchmaschinenwerbung, Social Media, Online Marketing-Recht und möglicherweise Trends wie KI. Es ist auch hilfreich sich ein fundamentales Wissen zu PHP, CMS, HTML, CSS oder Javascript anzueignen. Jetzt könntest du das zusammenbauen und dich selbst für jeden Baustein auf einer Skala 0 bis 10 einordnen. Dann fange an zu überlegen, was davon muss ich mir ansehen, also was wäre interessant und versuche mir ein Ziel zu setzen, wie ich die größten Wissenslücken reduzieren kann.  Angebot recherchieren Jetzt kommt der Schritt, dass ich mir das passende Angebot suche, man hat schließlich begrenzte Ressourcen. Das wäre mein erster Tipp, um sich in dem Dschungel zurechtzufinden. Ich kenne das selbst, dass man fast hektisch aus den Webinaren oder Vorträgen rausgeht und sich denkt: Oh Gott, damit muss ich mich auch noch auseinandersetzen und was habe ich alles verpasst? Das führt bei mir meistens zu permanenten Krisensituationen. Ich habe immer das Gefühl, dass es so viel gibt, was ich gerade nicht weiß und dann kann ich mich gar nicht entscheiden. Während ich dem einen Vortrag zuhöre, habe ich gedacht, hätte ich doch das andere sehen sollen und alle anderen sind viel klüger als ich und wissen viel mehr, was aber totaler Quatsch ist. Das T-shaped Marketer Modell als Basis für das ganze Unternehmen Interessant wäre es, wenn du das jetzt auf die Unternehmensperspektive hoch setzt, was noch gebraucht wird und jeder für sich in seiner Rolle sein T überlegen würde, das individuell bespricht und dann auf die gesamte Unternehmensperspektive zusammenführt. Legt man alle Ts übereinander, dann verstehe ich auch relativ schnell, wo die Schwerpunkte der Weiterbildung für ein ganzes Team sein müssen. Wenn man sämtliche individuellen Ts zusammensetzt, bekommt man ein Unternehmens-T. Nach der Analyse die Recherche Das Zweite ist die Frage, bringt das, was angeboten wird überhaupt was? Ich versuche mir immer ein paar elementare Fragen bei meiner eigenen Weiterbildung zu beantworten. Welche Expertise und Erfahrung hat der Referent, wie vertrauenswürdig ist der Anbieter, gibt es ein Qualitätsmanagement, gibt es Teilnehmerstimmern bzw. Bewertungen? Kostenlose Angebote? Meine Grundthese heißt immer “There is no free lunch”, das heißt, wenn ein Angebot kostenlos ist, dann frage ich mich immer: Warum bietet der Gegenüber mir das kostenlos an? Was will er am Ende von mir?  Weiterbildung im Online MarketingWie bildet man sich als Online Marketer weiter? Denkst du das wird sich in den nächsten Jahren neben Corona verändern?   Neue Kanäle, Neue Werbe-Formate, neue Gesetzgebung - im Digital Marketing entwickeln sich die Möglichkeiten fast exponentiell. Die Weiterbildung im Digital Marketing muss auf die Zukunft ausgerichtet sein. Das heißt, du musst in deinem Weiterbildungskonzept überlegen, was sind unsere Kernthemen (das ist vielleicht das T) und was sind unsere Zukunftsthemen. Was ist die Basis, die ich können muss und was sind Perspektivthemen, in denen wir uns aufstellen müssen. Das heißt, ich mache keine Powerpoint-Schulung, nur weil das Weiterbildungsbudget ausgegeben werden musste. Noch ein paar Worte zur SMX 2020Gerade erst war die SMX, eine Fachkonferenz die nicht nur von uns gerne zur Weiterbildung genutzt wird. Sie fand als hybrides Event statt. SMX 2020, was waren deine Learnings und Erfahrungen auch in Bezug auf Weiterbildung?   Wir hatten auf der SMX eine besondere Herausforderung, von 1800 Teilnehmern auf maximal 350 in Präsenz und alle anderen virtuell umzustellen. Das hast du selbst mitbekommen, das funktioniert extrem gut und es ist auch eine gewisse Freiheit bei einer Konferenz, nicht vor Ort sein zu müssen. Meine inhaltliche Sicht auf die SMX ist sehr einseitig, da ich nur SEO Tracks und die Keynotes moderiert habe. Aber für mich gab es sehr viel sehr inspierende Momente. Beispielsweise hat Julius van de Laar in seiner Keynote gefordert, dass du eigentlich nur zwei Fragen beantworten musst. Why me and why now? Das ist so simpel, aber das musst du dich eigentlich einmal im Monat fragen. Warum sollen sie gerade mich buchen und warum gerade jetzt? Genau passend zu dem, was wir gerade besprochen hatten: es findet sich kostenloses Wissen ohne Ende da draußen. Das fand ich sehr inspirativ. Dann gab es die Frage von André Morys: Was willst du sein “Panda oder Küchenschabe?” Im Fundament gibt es hier um die Frage, wie anpassungsfähig bist du als Organisation. Das fand ich ebenfalls sehr schön, weil ich intuitiv auch ein Panda war, wollte danach dann doch die Küchenschabe sein, wegen der hohen Veränderungs- und Anpassungsfähigkeit. Das hat Digital Marketing immer ausgezeichnet, denn wenn wir was konnten, war es uns an Veränderungen anzupassen. Wenn wir das jetzt nicht hinkriegen, wer soll es sonst hinbekommen, denn das muss eigentlich in unserer DNA sein: Vergiss das, was gestern gültig war, es ist morgen sowieso anders bei Google und Facebook. Dann fand ich für mich folgendes ebenfalls inspirierend: Wir hatten bereits letztes Jahr den Ansatz, den wir auch besprochen hatten, dass wir uns nicht jedes Mal auf heiße Themen stürzen. Das hatten wir selbstverständlich auch mit dabei, aber haben dennoch den zweiten Tag unglaublich viel mit Fundamenten verbracht und zu jedem Fundament einen Deep Dive geboten, in dem wir tief in die Themen eingetaucht sind. Das spiegelt auch oft die Unternehmenssituation wider. Und zum Thema Fundament und in der Tiefe war gerade nochmal das, was Simo Ahava und Tom Anthony gemacht haben sehr spannend: Sie haben nämlich uns erklärt, wie eigentlich das Web funktioniert. Das hört sich banal an, aber Tom Anthony hat daraus unglaublich gut abgeleitet, wie abseits von der Bilderoptimierung die Reduktion der Requests ein starker Hebel für die Verbesserung der Seitenladegeschwindigkeit sein kann. Es ist wichtig diese Fundamente zu verstehen. Zum Thema hybrid, ich war ja live vor Ort und es war toll, wieder eine Live-Erfahrung zu haben, wie war das für dich, du hast ja virtuell teilgenommen?   "Für mich hat das Format super gepasst von zu Hause teilzunehmen und die SMX hat gezeigt, wie gut hybride Konferenzen mit Fokus auf Weiterbildung funktionieren können."    Vielen Dank Alexander für deine Zeit und die wertvollen Insights zum Thema Weiterbildung nicht nur in einem durchaus schwierigen Jahr sondern auch für die Zukunft.   Titelbild Quelle: ©Photographee.eu – Shutterstock.com

Merchant Center Feedregeln

$
0
0
Im Google Merchant Center gibt es bereits seit einiger Zeit die Möglichkeit direkt im Tool Änderungen am Datenfeed vorzunehmen. Das kann vom einfachen zusammenführen verschiedener Import-Spalten zu einer Spalte bis hin zu komplexen Datenanreicherungs-Regeln gehen. Merchant Center Feed Regeln erstellenDie Funktion der Feedregeln ist leider im Merchant Center etwas versteckt. Um diese aufzurufen müsst ihr zunächst in der linken Navigation über “Produkte” und “Feeds” eure Datenfeeds aufrufen, dann wählt ihr euren gewünschten Produktfeed aus und anschließend solltet ihr oben schon den Reiter Feedregeln finden. Hier seht ihr dann die bereits erstellten Regeln. Die neuen Regeln können schließlich über das Plus-Zeichen angelegt werden. Die Funktionen für die Feedregeln teilen sich im Grunde in die zwei Varianten Datenquellen und Änderungen auf: Bei den Datenquellen wird festgelegt woher die Daten für die Attribute bezogen werden. Das kann z. B. sinnvoll sein, wenn man zwei Import-Spalten zu einer kombinieren möchte. Bei den Änderungen können optionale Schritte zur Anpassung der Daten hinzugefügt werden. So können z. B. bestimmte Werte durch Suchen und Ersetzen ausgetauscht werden. Im Anschluss werden die Regeln dann nicht sofort im Live-System übernommen, sondern erstmal als Vorschau angezeigt. Besonders nützlich ist hier, dass ebenfalls angezeigt wird, welche für Auswirkungen die Regeländerungen auf die Freigabe der Produkte haben. So wird in einer detaillierten Auswertung gezeigt welche Produkte nun durch die Regeländerung freigeschalten und welche abgelehnt werden. Wie das genau funktioniert und wo die einzelnen Funktionen zu finden sind erfahren Sie in diesem Video.  Titelbild Quelle: ©Darko 1981 – Shutterstock.com

Automatisierte Monats-Hochrechnungen mit Google Data Studio

$
0
0
Um in Google Ads bei einem festen Monats-Budget stets die Kosten im Blick zu behalten, sollte man regelmäßig Hochrechnungen erstellen. In diesem Tutorial zeige ich zwei Möglichkeiten wie man dies einmal in Google Data Studio aufsetzen kann, um anschließend immer eine aktuelle Hochrechnung für den aktuellen Monat zu bekommen. 1. Möglichkeit: Einfache Hochrechnung ohne SkriptBevor wir mit der komplexen Methode einsteigen möchte ich euch erstmal eine etwas vereinfachte Variante zeigen, die zwar etwas ungenauer aber dafür auch komplett in Data Studio ohne Google Tabellen oder Skripte auskommt. Dafür erstellen wir uns in einem beliebigen Diagramm ein neues Datenfeld und hinterlegen dort die folgende Formel. Kosten / (EXTRACT(DAY FROM TODAY()) - 1) * 30,4 Erstmal holen wir uns dort die Kosten. Anschließend greifen wir auf mit der Funktion TODAY() das aktuelle Datum zurück, welches nun auch neu in Data Studio verfügbar ist Von diesem aktuellen Datum ziehen wir uns mit EXTRACT-Funktion nun den aktuellen Tag des Monats als Zahl Anschließend ziehen wir von dem aktuellen Datum noch einen Tag ab, da wir in unserer Berechnung nur die Kosten bis zum vorherigen Tag berücksichtigen wollen. Dies teilen wir nun noch durch 30,4, was die durchschnittliche Anzahl an Tage pro Monat ist. Anschließend müssen wir noch den korrekten Zeitraum einstellen. Achtung, hier wählen wir nicht “Diesen Monat” aus, da hier dann auch der aktuelle Tag inkludiert werden würde. Stattdessen   brauchen wir “Seit Monatsanfang”.   Und fertig ist die einfache Kosten-Hochrechnung, welche sich nun jeden Tag aktualisiert. Hier haben wir nun jedoch ein paar Probleme. Zum einem ist die Hochrechnung zum Monatsanfang noch relativ ungenau. Außerdem werden stärkere Kosten-Schwankungen während des Monats nicht berücksichtigt. Zuletzt führt natürlich noch die immer identische durchschnittliche Anzahl der Tage pro Monat zu Ungenauigkeiten. All die Probleme können wir jedoch mit der etwas komplexeren Variante lösen, die nicht nur immer die genaue Anzahl der Tage pro Monat verwendet, sondern deren Datengrundlage sich auf die letzten 7 Tage bezieht, wodurch diese bei Schwankungen deutlich genauere Ergebnisse liefert. 2. Möglichkeit: Fortgeschrittenere Variante mit Google Tabellen und Google Ads Skripten1. Skript Zunächst erstellen wir uns eine neue Google Tabelle und eine neues Skript. Im neu erstellten Skript fügen wir nun folgenden Code hinzu: function main() {   var sheet = SpreadsheetApp.openByUrl('xxx').getSheetByName("Tabellenblatt1");   sheet.clearContents()      var costsThisMonth = AdsApp.currentAccount().getStatsFor("THIS_MONTH").getCost();   var costsLast7Days = AdsApp.currentAccount().getStatsFor("LAST_7_DAYS").getCost();      sheet.getRange("A1").setValue("Cost This Month");   sheet.getRange("B1").setValue("Cost Last 7 Days");   sheet.getRange("A2").setValue(costsThisMonth);   sheet.getRange("B2").setValue(costsLast7Days); } Hierbei möchte ich gar nicht so sehr in die tiefe des Codes gehen, denn das einzige was ihr dort anpassen müsst ist die URL des neu erstellten Tabellenblatts, welche ihr anstelle dem xxx hinter openByURL einfügt. Anschließend autorisiert ihr noch das Skript und lässt es am Besten einmal in der Vorschau durchlaufen. Nun solltet ihr auch schon in eurem Tabellenblatt die Kosten für den aktuellen Monat und für die letzten 7 Tage sehen. Zum Schluss müsst ihr noch die Ausführung des Skriptes auf täglich stellen. Die Ausführzeit stellt ihr am Besten auf so früh wie möglich am Tag, also gerne auch um 1 Uhr in der Nacht.   2. Google Tabelle Nun erstellen wir uns einen neuen Tab in unserer Google Tabelle mit folgenden Spalten: In der Spalte für “Gestern” hinterlegen wir die Tageszahl des aktuellen Monats von gestern In der Spalte “Tage des Monats” hinterlegen wir die Gesamtzahl der Tage des aktuellen Monats. Hierbei hilft uns die Funktion Monatsende, welche je nach Monat die korrekte Zahl zurückgibt. In den nächsten beiden Spalten ziehen wir uns einfach die Werte aus dem anderen Tabellenblatt, welche wir uns vorher über das Skript gezogen haben. Anschließend rechnen wir uns noch die durchschnittlichen Tageskosten der letzten 7 Tage aus Und hier kommt nun die finale Berechnung für die Hochrechnung: Zum einen nehmen wir erstmal die aktuell bereits aufgelaufenen Kosten. Anschließend addieren wir noch die durchschnittlichen Tageskosten der letzten 7 Tage dazu, welche wir dann noch mit der Anzahl der restlichen Tage des Monats multiplizieren. Schlussendlich tragen wir hier noch unser Budget ein, um uns in der nächsten Zeile auszurechnen, wie viel wir pro Tag ausgeben dürfen um auf unser Budget zu kommen. In diesem Fall müssten wir unsere Kampagnen also noch deutlich hochdrehen, hier von 17 € pro Tag auf 46.   3. Data Studio In Data Studio müssen wir dann eigentlich nur noch die Google Tabelle als Datenquelle hinzufügen und fertig.     Titelbild Quelle: ©Vane Nunes – Shutterstock.com Video TutorialAlle Details Step by Step auch verfügbar in unserem Video Tutorial:

6 Fragen an…Julia Graupe

$
0
0
In unserer Artikelreihe „6 Fragen an…“ wollen wir unsere Kolleg:innen vorstellen und mehr über ihren Werdegang, ihre Meinungen zu bestimmten Trends und Themen und ihren Bezug zum Online Marketing erfahren. Heute mit dabei: Julia Graupe, die seit 1. Juli 2021 Project Managerin Operations ist. Zuvor war sie Business Development Managerin und hat sich um internes Marketing, Events & Messeauftritte und unsere Webseite gekümmert, so wie bei der Leadgenerierung unterstützt.   Geht gerne in die Berge und ist im Team für ihren Sport- und Teamgeist bekannt - unsere Project Managerin Operations Julia Graupe Frage ➊ Du hast ja als Online Marketing Trainee im Bereich SEA bei uns angefangen, dich dann aber eher Richtung internes Marketing entwickelt. Wie kam es dazu? Richtig. Ich habe im Juli 2017 als Online Marketing Trainee bei The Boutique Agency angefangen. Ursprünglich habe ich Medien- und Kommunikationsmanagement studiert und währenddessen im klassischen Marketing sowie im Branding und Eventmanagement als Werkstudentin gearbeitet. Da ich alles rund um das Thema Online Marketing super spannend fand, aber kaum praktische Berührungspunkte gehabt hatte, war das Online Marketing Traineeship dann der richtige nächste Schritt. Ich freue mich immer über neue Herausforderungen und liebe vielseitige Aufgaben - außerdem habe ich wirklich Spaß an der Kund:innenbetreuung. Umso mehr hat es mich bei der Übernahme gefreut, dass ich die Chance hatte meine erlernten Kenntnisse rund um SEA und Online Marketing mit neuen, spannenden Aufgaben zu erweitern, die auch perfekt an meine vorherige Laufbahn anschließen. Am meisten liebe ich daran, dass meine Themen vielseitig sind, mit hoher Schlagzahl kommen und man sehr viel Neues probieren kann. Von der Betreuung der eigenen Website und Social Media, über die Entwicklung einer Inbound -Marketingstrategie bis hin zum Eventmanagement: Ich glaube passender könnte ein Job fast nicht sein. :) Und das sind nur ein paar Beispiele: Auch Themen rund um Sales und Consulting zu Amazon Advertising gehören zu meiner Position. Frage ➋Welche deiner vielen Aufgaben macht dir am meisten Spaß? Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn es ist gerade die Vielfältigkeit, die ich sehr schätze. Wenn ich mich festlegen müsste, dann wahrscheinlich auf Eventorganisation. Da kann ich meine Liebe zur Organisation von Projekten mit kreativen Ideen kombinieren. Während des Events kann man dann das Resultat live sehen und miterleben, neue Menschen kennenzulernen und in den direkten Austausch gehen. Das finde ich schön. Gleichzeitig freue ich mich aber genauso darauf an einem Pitch mitzuarbeiten oder ein White Paper zu erstellen, bei dem ich mich inhaltlich noch mehr mit unseren Kernthemen befassen kann. Eigentlich gefällt mir die Kombination aus interaktiven Marketing Themen mit fachlichen Deep Dives am Besten! Frage ➌Office oder Home Office – was ist Dein bevorzugter Arbeitsort und warum? Ich musste bei der Frage kurz schmunzeln: alle Kolleg:innen erwarten jetzt sicher, dass ich laut "Office" rufe, da ich hier im Kolleg:innen-Durchschnitt mitunter am häufigsten anzutreffen bin ;) Und tatsächlich ist mir der zwischenmenschliche Kontakt und das Miteinander mit den Kolleg:innen wirklich wichtig. Ich bin außerdem nicht gut darin “nur” zu Hause zu sitzen und vor mich hinzuarbeiten. Auch wenn wir zum Glück aufgrund unseres Jobs von überall arbeiten können und auch digitale Meetings für uns keine Hürde darstellen, fehlt mir doch im Home Office das “rauskommen” und der direkte Austausch mit den Kolleg:innen. Ich habe in den letzten Monaten zwangsweise aber auch gelernt, dass ich dem Home Office auch viele gute Seiten abgewinnen kann: Man muss sich z.B. nicht darum kümmern einen Meeting Raum zu blocken. Die Bearbeitung gewisser Aufgaben funktioniert zu Hause überraschend sogar besser. Außerdem fällt der Arbeitswegt weg und ich kann stattdessen einfach im Park spazieren gehen und Podcasts hören oder telefonieren. Dennoch komme ich gerne ins Office, solange es die aktuelle Situation zulässt. Frage ➍Was hilft dir, wenn du mal so einen richtig „demotivierten Tag“ hast? Kaffee oder Tee helfen mir immer gut in den Tag zu kommen. Ansonsten tausche ich mich gerne in einem kurzen Brainstorming mit Kolleg:innen aus, denn das gibt mir im Zweifel den letzten Motivationskick. Ich arbeite auch gern mit Checklisten und fange diese dann einfach an “abzuarbeiten” - das klappt natürlich nicht immer und oft kommen wichtigere und dringendere Themen dazwischen, aber dann ist man ja schon mitten drin im Tagesgeschehen und das Motivationstief vorbei. Ich mag die hohe Schlagzahl und das motiviert mich. Frage ➎Was tust du zuerst, wenn du abends nach Hause kommst? Du meinst wenn wir nicht im Home Office sind? ;) Meistens versuche ich, bevor ich nach Hause komme, zum Sport zu gehen oder mindestens eine kleine Runde spazieren zu gehen. Das hilft mir enorm beim Abschalten und auch dabei, den Bewegungsmangel des Tages zu kompensieren. Ansonsten tausche ich mich gerne mit meinem Freund über unseren jeweiligen Arbeitstag aus, schicke ein paar Sprachnachrichten an Freund:innen und füttere unseren Zwerghamster. Frage ➏Wofür bist du bei deinen Kolleg:innen bekannt? Höchstwahrscheinlich einmal dafür, dass ich immer versuche alle dazu zu motivieren, mit mir zum Sport oder in die Berge zu gehen. In der Gruppe macht es einfach viel mehr Spaß. :D Und dafür, dass ich jeden Morgen frage: “Willst du auch einen Kaffee?”. Ansonsten fachlich sicherlich auch für Themen rund um Amazon, Angebote, unsere Website und alle möglichen internen (Marketing & Sales) Themen.   Vielen Dank Julia, dass du dir die Zeit genommen und dich unseren Fragen gestellt hast.   The Boutique Agency ist ständig auf der Suche nach qualifizierten und motivierten neuen Kolleg:innen. Informationen zu unseren offenen Stellen gibt es auf unserer Karriereseite.   Bildquelle: Malinovskaya Yulia – shutterstock.com

Praktikant fragt Geschäftsführer

$
0
0
Hallo ich bin Niclas Dörje, Praktikant der SEM Boutique. Ich als unerfahrener Praktikant habe Oliver ein paar Fragen gestellt, wie es als Geschäftsführer einer Agentur ist. Frage 1Wie lang planst du interne und externe Projekte voraus und wie viel vorausplanen macht Sinn? Wir planen gegen Ende des Jahres, was wir im kommenden Jahr erreichen möchten und fassen das in OKRs, also Ziele und messbare gewünschte Ergebnisse, zusammen. Neben der Jahresplanung, die wir jedes Quartal auf den Prüfstand stellen, werden Projekte gerne auch kurzfristig eingetütet. So experimentieren wir zum Beispiel kurzfristig mit neuen Entwicklungen am Markt und räumen diesen dann die nötige Zeit ein. Langfristige Planung auf Basis OKRs macht absolut Sinn, wir sind aber flexibel genug, die Planungen an veränderte Umstände anzupassen. Frage 2Wann wurde dir klar, dass das mit SEM Boutique etwas Großes wird (also ernst)? Ich habe es vom ersten Tag an ernst gemeint mit dem Unternehmensaufbau, und direkt eine GmbH gegründet. Allerdings war der ursprüngliche Plan, nicht mehr als sechs bis acht Kolleg*innen einzustellen, das ist ja gründlich schiefgegangen. Mittlerweile haben wir die Weichen gestellt, weiter zu wachsen und die größte Boutique Agentur Deutschlands zu werden, und ich bin darüber sehr dankbar. Frage 3Wie oft denkst du in deiner Freizeit über die Arbeit nach? Wenn ich mit meiner Familie zusammen bin, denke ich keinesfalls an berufliche Themen. Ich schalte auch gerne mal mit einem Buch oder guter Musik ab. Darüber hinaus liebe ich meinen Job, so dass es sich nicht wie "Arbeit" anfühlt. Frage 4Gäbe es einen Job, für den du das alles aufgeben würdest und wenn ja, welcher? Ich habe zwar relativ viele Interessen, möchte allerdings nichts aufgeben. Frage 5Wo willst du als Einzelner und mit der Firma hin, also was wäre der worst case und das happy end bei beidem? Der Weg ist das Ziel. Am Glücklichsten bin ich am Ende, wenn ich es geschafft habe, die meisten Momente aktiv zu erleben und nicht immer nur zu planen oder die Vergangenheit zu analysieren. Wenn ich dann noch ein paar Leute inspirieren konnte und SEM Boutique Kolleg*innen und Alumnis eine gute Zeit haben, dann bin ich glücklich. Frage 6Was ist diese eine Frage, die dir jeder stellt, wenn du erklärt hast, was du beruflich machst? "Wie schaffst du das alles, leidet nicht deine Familie darunter?" Aber zum Glück ist Unternehmertum mit Familie prima vereinbar, wenn man ein paar Regeln beachtet. Frage 7Was war die schwierigste Entscheidung, die du bei der SEM Boutique entschieden hast? Zu Beginn standen viele Entscheidungen an, die viele Dinge auf längere Zeit festlegen. Da habe ich schon gut abgewogen. Welche Services bieten wir an? Welcher Name macht Sinn? Wann stelle ich ein, und wen? Wie viel bin ich bereit, zu Beginn zu investieren? Ich bin froh, dass sich keine dieser Entscheidungen als falsch herausgestellt hat. Das Gewicht der Entscheidungen relativiert sich mit der Zeit, inzwischen haben wir ein tolles Team und ein Board, das mir hilft, Entscheidungen ordentlich abzuwägen. Frage 8Worauf freust du dich, wenn du arbeiten gehst und was motiviert dich dazu zu arbeiten? Täglich stehen neue Herausforderungen an. Unser Team und unsere Kunden sind so unterschiedlich und so großartig, dass ich enorm an SEM Boutique gewachsen bin. Diese Herausforderung motiviert mich jeden Tag aufs neue.     Vielen Dank Oliver, dass Du Dir Zeit für meine Fragen genommen und dich ihnen gestellt hast.

6 Fragen an…Lisa Fellinger

$
0
0
In unserer Artikelreihe „6 Fragen an…“ wollen wir unsere Kolleg:innen vorstellen und mehr über ihren Werdegang, ihre Meinungen zu bestimmten Trends und Themen und ihren Bezug zum Online Marketing erfahren. Heute mit dabei: Unser SEO Team Lead Lisa Fellinger, die seit November 2018 Teil des The Boutique Agency Teams ist. Immer offen für neue Ideen, ständig aktiv und mit ihr wird's garantiert nie langweilig - unser Senior Online Marketing Consultant Lisa Fellinger Frage ➊ Du bereitest dich gerade auf ein Sabbatical in Mailand vor. In den drei Monaten wirst du an einem Programmier-Bootcamp teilnehmen. Was hat dich dazu bewogen und was erhoffst du dir davon? Bei der intensiven Beschäftigung mit Websites stößt man unweigerlich auf technische Themen: die Zusammenarbeit zwischen Server und Browser, das effiziente Einbinden von Bildern, die Wahrnehmung der Website aus dem Blickwinkel von Google als Maschine: das sind nur ein paar Beispiele für Themen, die einem dabei täglich begegnen.   Nun ist es eine Sache, diese Zusammenhänge theoretisch zu verstehen. Es ist aber eine ganz andere Sache sie gut erklären zu können und zwar in Abhängigkeit davon, mit wem man sich gerade unterhält. Diesen unterschiedlichen Beratungs-Anforderungen kann man meiner Meinung nach nur gerecht werden, wenn man ein Thema in all seinen Facetten selbst versucht zu verstehen. Und um dieses Verständnis selbst zu erlangen, führt oft kein Weg daran vorbei, all diese Themen und Dinge selbst einmal ausprobiert zu haben. Dabei ist es – am Beispiel der Webentwicklung – nicht entscheidend selbst Profi im Bereich Webentwicklung zu werden. In meinem Fall heißt das dann konkret: Um mein Wissen in der Webentwicklung  noch auszubauen und um meine Kund:innen dann tagtäglich noch besser beraten zu können, habe ich mich für dieses Programmier-Bootcamp entschieden. Frage ➋Welches SEO Projekt würdest du gerne mal umsetzen? SEO-Projekt verstanden im übergreifenden Sinne von „Art der SEO-Zielsetzung“, „Art der Website“ oder „Art der Beratung“, so habe ich hier keine besonderen Vorlieben. Ich finde alles spannend und Websites sind hier zum Glück auch immer sehr unterschiedlich, somit ist immer Abwechslung und neue Lerneffekte geboten. Mich würde es reizen eine eigene Website mit einem unternehmerischen Fokus zu haben. Diese sollte komplex genug sein, um viele Anforderung umzusetzen und weiterverfolgen zu können, sie sollte sich aber gut neben der Arbeit betreuen lässt. Vielleicht bringt mich der Webentwicklungskurs in Mailand hier ein Stück weiter. Frage ➌Du reist ja auch gerne und viel. Wenn nicht Corona wäre: wohin würde dich deine nächste Urlaubsreise führen? Ich habe Freunde, die mit ihren Kindern Ende 2019 nach Cuba ausgewandert sind. Die würde ich sehr gerne besuchen. Frage ➍Was heißt „richtig gutes SEO“ für dich? Auf Websites bezogen bedeutet „richtig gutes SEO“ für mich: Die Motivation Suchmaschinen-Optimierung bestmöglich anzugehen, dabei strukturiert vorzugehen und die Nutzer:innen nicht aus den Augen zu verlieren. Auf die Branche bezogen: Nichts als gegeben hinzunehmen. Sich ständig weiterzubilden, Mut zur Lücke zu haben und zu wissen, bei welchen Expert:innen seines Vertrauens man eine Meinung einholen kann. Immer überall ein offenes Ohr für SEO-Anliegen im Branchen-Kreis zu haben und so durch kollektive Lösungsberatschlagung (aka Schwarmintelligenz , wie man so schön sagt), auf die beste Lösung zu kommen. Richtig gutes SEO bedeutet für mich aber auch, nicht nur seinen eigenen Fachbereich zu sehen, sondern den offenen Blick in andere Disziplinen als ebenso wertvoll zu erachten. Frage ➎Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß? Der Job als SEO-Beraterin ist unheimlich vielfältig und sehr kommunikativ. Agenturbedingt ist man durch den Kontakt mit verschiedenen Websites direkt dran am jeweiligen Unternehmensgeschehen. Man fiebert mit, wenn ein neues Produkt gelaunched wird. Man leidet mit, wenn die Branche leidet. Das Schöne ist, dass die Kolleg:innen genauso begeistert sind und das motiviert zusätzlich. Dann gefällt mir auch die Dynamik des Arbeitens gut. Bei The Boutique Agency sind wir auf Suchmaschinenmarketing spezialisiert, das umfasst sowohl die bezahlte Werbung, als auch die Auffindbarkeit der Websites durch ihre Selbstwirksamkeit. Die Optimierungsmöglichkeiten im SEO und SEA sind dabei unendlich und entwickeln sich mit jeder Verbesserung der Suchmaschinen. Dadurch, dass wir beide Bereiche vereinen, ist das Verständnis für die Suchmaschine auch noch einmal ein anderes. Man lernt nie aus und bekommt viel Input aus der anderen Fachdisziplin. Außerdem ist es für mich persönlich schön, dass ich in verschiedenen Sprachen arbeiten kann und die Beratung mit ihrem aktivem Anteil an der Umsetzung es mir ermöglicht, Wissen zu vermitteln und Zusammenhänge verständlich zu machen. Das macht mir besonders viel Spaß. Frage ➏Wofür bist du bei deinen Kolleg:innen bekannt? Immer und überall die SEO-Perspektive auf den Tisch zu legen. Liebe zu Fremdsprachen, gerade Italienisch. Klavierspielen, gerade und noch für lange Zeit am Verzweifeln an einfachen Klassik-Stücken mit Fingertechnik. Klettern (gerade nicht, weil Corona). Mittagessen mit Tischtennispartien, am liebsten immer, tatsächlich aber viel zu wenig. Koch-Faulheit & Pflanzen-Muffel, mit keinen Ausnahmen. Ambitionierte Projekte, mit einer schier unendlichen Liste an Ideen.   Vielen Dank Lisa, dass du dir die Zeit genommen und dich unseren Fragen gestellt hast.   The Boutique Agency ist ständig auf der Suche nach qualifizierten und motivierten neuen Kolleg:innen. Informationen zu unseren offenen Stellen gibt es auf unserer Karriereseite.   Bildquelle: Malinovskaya Yulia – shutterstock.com

6 Fragen an…Yvonne Eder

$
0
0
In unserer Artikelreihe „6 Fragen an…“ wollen wir unsere Kolleg:innen vorstellen und mehr über ihren Werdegang, ihre Meinungen zu bestimmten Trends und Themen und ihren Bezug zum Online Marketing erfahren. Dieses Mal findet das Interview in umgekehrter Konstellation statt, denn normalerweise stellt Yvonne die Fragen.   Heute darf ich meine Fragen an Yvonne stellen. Sie kümmert sich nicht nur um alle internen People Themen, sondern ist auch für Bewerber:innen die erste Kontaktperson, sowohl während der Bewerbung, als auch beim Vorstellungsgespräch.     Dieses Bild zeigt Yvonne, natürlich vollkommen unbearbeitet, in einer typischen Pose - bei Tee trinken Frage ➊ Du bist unsere erste Prüfinstanz für alle eingehenden Bewerbungen - was empfiehlst du Bewerber:innen aus deiner persönlichen Erfahrung? In erster Linie sind das eigentlich so die Klassiker: Individualisiere dein Anschreiben, anstatt nur den Namen des Unternehmens auszutauschen, denn das merkt man sofort. So kannst du gleich schon mal zeigen, dass du dich mit dem Unternehmen im Vorfeld beschäftigt hast und dich gezielt dort bewirbst. Mache dann deutlich warum du bei diesem Unternehmen arbeiten willst und warum du glaubst, ein guter Match für dieses Unternehmen zu sein (anstatt einfach deine generellen Qualitäten aufzuzählen). Wenn du auf der Website etwas gelesen hast, das dich besonders anspricht, dann erwähne das und sage, warum es dich anspricht. Wenn dir z.B. auffällt, dass potenzielle Bewerber:innen mit “Du” angesprochen werden, dann duze im Anschreiben ruhig zurück. Lies dir das Stellenprofil genau durch und höre heraus, was das Unternehmen sucht und ob es das ist, was du tun willst. Natürlich musst du nicht alle aufgelisteten Anforderungen zu 100% erfüllen, was du aber zukünftig machen möchtest und was das Unternehmen sucht, sollte schon in die gleiche Richtung gehen. Mal ganz praktisch für uns gesprochen: Wir machen nicht klassisches Marketing, sondern sehr zahlenbasiertes Online Marketing mit Hauptfokus auf den SEA und SEO Bereich. Wenn du keine Zahlen magst und eigentlich am liebsten kreative Texte schreibst oder mit Design Programmen arbeitest, dann sind wir in diesem Fall eher kein Match. Frage ➋Was ist dir in einem Bewerbungsgespräch besonders wichtig? Das ist vermutlich eine sehr individuelle Angelegenheit. Was schon mal ein wichtiger Grund dafür ist, dass wir bei The Boutique Agency alle Kandidat:innen mit mindestens 3-4 Kolleg:innen sprechen lassen. So können wir dann ein breites Meinungsbild zeichnen und zu einer möglichst fundierten Entscheidung kommen. Ich führe bei uns meistens die Erstgespräche - immer zusammen mit einem Kollegen oder einer Kollegin und fast immer digital. In meinem Idealfall entwickelt sich nach der “Vorstellungsrunde” einfach ein angenehmes Gespräch, bei dem man das Gefühl hat auch etwas vom Gegenüber als Person zu erfahren und ein Austausch stattfindet, anstatt dem klassischen Frage-Antwort Interview. Sehr schön ist es immer, wenn die Bewerber:innen auch Fragen mit- und einbringen, denn sie sollen ja auch einen Eindruck von uns als Unternehmen, als potentiellem Arbeitgeber und auch von uns als vielleicht zukünftigen Kolleg:innen bekommen und nicht nur andersherum. Mir ist außerdem die beidseitige Ehrlichkeit sehr wichtig. Bewerber:innen sollten nicht das sagen, von dem sie glauben, dass es das Unternehmen hören will, sondern ihre ehrliche Meinung äußern. Genauso sollte sich das Unternehmen nicht anders darzustellen versuchen, als es tatsächlich ist. Denn nur dann kann man ermitteln, ob Bewerber:in und Unternehmen wirklich zueinander passen und der Prozess in einer beidseitig gewinnbringenden Anstellung enden kann. Frage ➌Was war dein ungewöhnlichstes Erlebnis rund um das Thema Bewerbung?  Es gibt eine Sache, an die ich mich noch gut erinnere, weil ich sie sehr skurril fand, dabei ist das jetzt sicher schon mehr als zwei Jahre her.  Da kamen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zwei Bewerbungen für unterschiedliche Stellen rein (ich glaube, es waren für ein Traineeship und für eine Stelle als Online Marketing Manager:in). Die Bewerber hatten unterschiedliche Namen und unterschiedliche Geburtsdaten, ein CV war mit einem Foto versehen, der andere nicht. Das Seltsame war, dass komplette Absätze aus den beiden Anschreiben völlig identisch waren! Zwar anders angeordnet und mit ein paar unterschiedlichen Sätzen dazu, aber sonst wortgleich. Auch in den CVs fanden sich ein paar genau gleiche Stationen, sie waren sonst aber unterschiedlich gestaltet und auch mit etwas voneinander abweichenden Stationen versehen. Ich weiß bis heute nicht, ob uns ein Bewerber testen wollte, um zu sehen, wie genau wir hinschauen (falls das der Fall war, hier die Antwort: Wir sehen uns jede Bewerbung sehr genau an :-) ), oder ob eine der beiden Bewerbungen eventuell besser ankommt. Vielleicht war es aber auch die Bewerbung eines Freundes, Cousins, Studienkollegen etc. und der eine hat dem anderen sein Anschreiben “geklaut”. Es hat mir auf jeden Fall ein großes Fragezeichen über den Kopf gezaubert und ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben... Frage ➍Du hast auch mal bei einem Großkonzern gearbeitet - was hat dich dazu bewegt bei einer Agentur mit deutlich weniger Mitarbeiter:innen und anderen Strukturen anzufangen? Generell finde ich das Arbeiten bei einem kleinen Unternehmen spannender. Ich mag Abwechslung bei der Arbeit, das aktive Mitdenken und das “mit anpacken”. Bei einem kleineren Unternehmen ist man einfach dichter dran und hat das Gefühl noch mehr bewegen und mitgestalten zu können und vielleicht auch mal eine eigene Idee umzusetzen, die nicht direkt dem Stellenprofil entspricht. Die Auswirkungen und Ergebnisse des eigenen Tuns bekommt man dann auch direkter mit. Außerdem sind die Wege kürzer und oft unkomplizierter - sprich: es gibt nicht für jede Kleinigkeit einen Prozess, der durchlaufen werden muss. Tatsächlich finde ich es aber super, beides mal erlebt zu haben und würde das Arbeiten in einem größeren Unternehmen für mich auch generell nicht ausschließen. Auch dort kann man sehr viel lernen und bewirken und es ist durchaus spannend die “Politik” in einem Großkonzern direkt mitzuerleben. Frage ➎Du kümmerst dich nicht nur um People Themen, sondern auch um viele internen Projekte - gibt es etwas was dir am meisten Spaß macht? Ich finde es generell gar nicht einfach zwischen People Themen und internen Projekten zu unterscheiden. Interne Arbeit ist immer auch People Arbeit und gerade bei einem kleineren Unternehmen wie uns, hängt das alles irgendwie zusammen. Ich habe z.B. vor einiger Zeit nach neuen Büroräumen gesucht und diese auch besichtigt. Oder war ganz aktuell im Rahmen einer Task Force an der Umgestaltung unseres Büros beteiligt und habe den internen Umzug dann zusammen mit einem Umzugsunternehmen durchgeführt. Hat jetzt auf den ersten Blick vielleicht nicht direkt mit People zu tun, machen wir aber vor allem deswegen, weil wir das Arbeitsumfeld für unsere Kolleg:innen möglichst gut und - soweit möglich - zu deren Zufriedenheit gestalten wollen. Damit sind wir dann beim Thema zufriedene Kolleg:innen und also doch wieder im People relevanten Bereich. Generell kann ich sagen, dass ich möglichst abwechslungsreiche Tätigkeiten und immer mal wieder etwas Neues mag - gepaart mit ein paar klaren Konstanten, die Struktur geben, bei denen man genau weiß was man tut und wie man es tut, und die einem dann das gute Gefühl geben, eine Aufgabe auch ganz klar abgeschlossen zu haben. Frage ➏Wofür bist du bei deinen Kolleg:innen bekannt? Puh, gar nicht so einfach! Vielleicht dafür, diejenige zu sein, die unsere Teamevents organisiert und für die Auszahlung der Gehälter sorgt? ;-) Oder dafür eher nicht zu den bei uns sehr vertretenen Kaffee-Gurus zu gehören, sondern lieber der guten alten Tasse Schwarztee den Vorzug zu geben (immer zwingend mit einem extra starken, aus England importierten Teebeutel und einem guten Schuss Milch)?   Vielen Dank Yvonne, dass du dir die Zeit genommen und dich unseren Fragen gestellt hast.   The Boutique Agency ist ständig auf der Suche nach qualifizierten und motivierten neuen Kolleg:innen. Informationen zu unseren offenen Stellen gibt es auf unserer Karriereseite.   Bildquelle: Malinovskaya Yulia – shutterstock.com

Match Type Update: Phrase und Modified Broad Traffic immer im Blick

$
0
0
Anfang Februar wurde Google's Match Type Update bekanntgegeben, knapp zwei Wochen später begann ab 18. Februar 2021 bereits der Roll-out: Keywords der Übereinstimmungsoptionen "Passende Wortgruppe" und "Modifizierer für weitgehend passende Keywords" werden voerst gleichgeschaltet. Ab Juli 2021 soll das Anlegen von Keywords mit dem "+" als Modifizierer dann nicht mehr möglich sein. Bereits angelegte Modified Broad Keywords behalten jedoch ihre Gültigkeit - hier bestehe laut Google aktuell kein Handlungsbedarf. Was ändert sich an Phrase und Modified Broad?Die Funktionalitäten von Modified Broad werden in den Phrase Match integriert. Somit rückt die Reihenfolge von Begriffen innerhalb eines Keywords - eine Funktion, die ursprünglich einmal den Match Type Phrase ausgemacht hatte - in den Hintergrund. Laut Google soll die Beachtung der Reihenfolge zukünftig nur noch eine Rolle spielen, wenn sie für die Suchintention von Belang ist. Dies ist beispielsweise bei einer Suche von flug von münchen nach new york der Fall. Das Wortgruppen-Keyword "rote damen schuhe" wiederum wird mit dem Update dann auch für damen schuhe rot, schuhe damen rot, rote schuhe für damen und weitere ähnliche Varianten ausgespielt, da hier die Wortreihenfolge keine signifikante Rolle spielt. Keywords mit Modifizierer sollen nach demselben Schema funktionieren. Für bereits bestehende Modified Broad Keywords bedeutet das, dass die bereits bekannte flexible Position von Wörtern zwar beibehalten wird, die Reihenfolge aber dann eine Rolle spielen kann, wenn sie von Bedeutung ist. Aufgrund der Gleichschaltung der beiden Match Types müssen Modified Broad Keywords nicht geändert werden. Neue Keywords sollten aber direkt in Phrase angelegt werden. Dashboard: Beobachtung von Traffic nach Match TypesDa das Update nach und nach ausgerollt wird, zeigen sich bisher noch keine drastischen Veränderungen im Traffic. Dennoch ist es wichtig, etwaige Veränderungen bei Traffic und Sichtbarkeit der einzelnen Keyword-Optionen im Auge zu behalten. Da Modified Broad in den letzten Jahren jedoch kein eigenständiger Match Type war, sondern immer eine Ergänzung der Keyword-Option "weitgehend passend", bietet das Google Ads Interface nur über Filter die Möglichkeit, die Performance von Keywords mit Modifizierer näher zu betrachten. Damit Veränderungen bei Impression- und Klickzahlen je Match Type nicht unerkannt bleiben, haben wir ein Data Studio Dashboard erstellt, in dem auch Modified Broad (BMM) als eigener Match Type enthalten ist. Mit dem Datenkontrollfeld oben lässt sich jeder Google Ads Account auswählen, auf den man mit der eigenen E-Mail-Adresse Zugriff hat. Die Account-Auswahl kann durch das Setzen eines Lesezeichens auch ganz einfach gespeichert werden. Auch der Datumsbereich kann beliebig verändert werden. So zeigt das Dashboard für jedes beliebige Ads-Konto Daten zur wöchentlichen Impression-Entwicklungen sowie den Anteilen der Keyword-Optionen am Gesamtvolumen. Eine Aufteilung nach den einzelnen Match Types mit Fokus auf Modified Broad und Phrase zeigt außerdem Trends auf. Sollte es zu Veränderungen im Volumen kommen, finden diese mithilfe des Dashboards also nicht mehr unter dem Radar statt.   +++ Hier geht es zum Match Type Insights Dashboard +++ Quelle Header: Photo by Markus Winkler on Unsplash

6 Fragen an…Sebastian Zehelein

$
0
0
In unserer Artikelreihe „6 Fragen an…“ wollen wir unsere Kolleg:innen vorstellen und mehr über ihren Werdegang, ihre Meinungen zu bestimmten Trends und Themen und ihren Bezug zum Online Marketing erfahren. Heute mit dabei: Sebastian Zehelein, der die The Boutique Agency und allen voran seine Kunden seit Juni 2018 als (Senior) Online Marketing Manager im Bereich SEA unterstützt. Noch ein kühles Weißbier, bevor der gemeinsame Spielespaß beginnt - unser Senior Online Marketing Manager Basti auf einem gemeinsamen Hütten-Übernachtungs-Offsite. Frage ➊ Als einer unserer “Techies” erstellst du regelmäßig neue Skripte, die dann allen Kolleg:innen den Arbeitsalltag erleichtern. Wie bist du zum ersten Mal mit dem Thema in Berührung gekommen und was macht dir daran am meisten Spaß? Das erste Mal hatte ich während meines Praktikums bei FlixBus mit Google Ads Skripten zu tun. Um einen Einstieg in das Thema zu bekommen, haben mir auf jeden Fall meine Programmier-Vorkenntnisse aus dem Studium weitergeholfen. Den Rest habe ich mir dann im Selbststudium beigebracht. Generell sind die ganzen Bibliotheken ja recht gut in der Google-Hilfe dokumentiert. Ich habe die Skripte damals für einfache automatisierte Reportings verwendet. Früher gab es da auch noch viel weniger Möglichkeiten innerhalb des Interfaces. Generell ist es so, dass viele Themen, für die man früher Skripte verwendet hat, mittlerweile selbst Einzug ins Google Ads-Interface gehalten haben. Alleine das Thema Bidding mit Skripten wurde ja fast komplett von den automatischen Gebotsstrategien ersetzt. Besonders spannend finde ich am Skripten die vielen Möglichkeiten, wie man ein Problem lösen kann - und die Aussicht darauf repetitive Abläufe zu optimieren und auszulagern. Frage ➋Und welches Skript hat dir bisher selbst am meisten gebracht? Ich finde Skripte besonders dann sinnvoll und gelungen, wenn sie einem regelmäßig anfallende, einfache und oft eintönige Aufgaben abnehmen. Was mir da auf Anhieb einfällt, ist etwa das “Remarketing-List-Checker-Skript”. Dieses Skript prüft automatisch, ob die Größe einer Zielgruppe über die Zeit immer mehr abnimmt. Die Anwendung des Skripts hat mir schon ein paar mal dabei geholfen Tracking-Fehler zu entdecken. Auch ist es sehr hilfreich, wenn sich URLs der Webseite ändern, diese allerdings nicht in den Einstellungen der Remarketing-Liste angepasst wurden. Auf jeden Fall ein gutes Beispiel für ein gelungenes und hilfreiches Skript! Frage ➌Wie muss dein Arbeitsumfeld gestaltet sein, damit du am produktivsten arbeitest? Bei mir muss der Schreibtisch auf jeden Fall immer aufgeräumt sein. Nachdem wir aktuell vorwiegend im Home Office sind, habe ich mir dort nun auch den “Schreibtisch meiner Träume” eingerichtet. Das heißt konkret: großer Bildschirm und der Laptop schön in einem Holzständer. Was das angeht bin ich tatsächlich etwas perfektionistisch :-). Worauf ich zu Hause leider aktuell verzichten muss, ist ein Stehtisch. Vor allem direkt nach der Mittagspause habe ich meinen Schreibtisch im Office immer gerne nach oben gefahren, um dem Mittagstief im Stehen etwas entgegenzuwirken. Im Home Office greife ich nun im Ernstfall auf mein anderes bewährtes Mittel gegen die Müdigkeit nach der Mittagspause zurück: gute Musik. Frage ➍Was hat dich im letzten halben Jahr beruflich vor die größte Herausforderung gestellt? Generell hat das Thema Automatisierung und maschinelles Learning auch im SEA in letzter Zeit nochmals deutlich an Fahrt aufgenommen. Das führt dazu, dass viele routinemäßigen Aufgaben weniger werden oder sogar gänzlich wegfallen und man mehr Zeit für übergreifende strategische Aufgaben hat. Das ist zum einem natürlich super, führt aber auch dazu, dass es wichtiger denn je ist, sich mit dem jeweiligen Geschäftsmodellen und -zielen der Kund:innen auseinanderzusetzen und eine jeweils passende übergreifende Strategie auszuarbeiten. An diesen konstanten Änderungen dran zu bleiben und entsprechend richtig zu reagieren, das ist immer eine Herausforderung - aber eine, die auch Spaß macht!   Frage ➎Du bist letztes Jahr unter die Youtuber:innen gegangen. Was ist deine Empfehlung für alle, die diesen Schritt auch wagen wollen? Das Wichtigste ist in meinen Augen: man sollte auf jeden Fall von sich selbst aus einfach Lust dazu haben, ein Youtube-Video zu produzieren und es nicht tun, weil man das Gefühl hat man sollte oder müsste. Und dann ist natürlich das erste Video die größte Hürde. Deshalb sollte man einfach mal mit einem Thema anfangen, das einem wirklich interessiert und sich dazu eine grobe Struktur überlegen. Im Grunde fängt jedes Video bei mir damit an, dass ich mir erstmal ein Skript schreibe. Und dann überlege ich mir wie ich das bildlich und sprachlich am Besten unterstützen kann. Dieser Prozess macht dann tatsächlich auch am meisten Spaß. Was auch immer zu bedenken ist: Bei einem Video kann man so häufig neue Takes aufnehmen, bis das Ergebnis den eigenen Ansprüchen genügt und man rundum zufrieden ist. Das ist ja auch der große Vorteil gegenüber einer Live-Präsentation, bei der alles auf Anhieb sitzen muss. Die Hürde, sich zu “überwinden”, liegt im Vergleich daher nicht so hoch. Einfach mal ausprobieren! Bastis Youtube-Videos findet ihr hier! Frage ➏Wofür bist du bei deinen Kolleg:innen bekannt? Nachdem wir aktuell ja leider nicht so oft im Büro zusammenkommen können, organisiere ich nun einmal monatlich einen virtuellen Spieleabend (davor haben wir uns in unregelmässigen Abständen zu Spielabenden im Büro getroffen). Auch wenn das natürlich kein Live-Treffen ersetzt, macht es trotzdem immer großen Spaß mit den Kolleg:innen am Abend eine Runde Skribbl.io oder andere Onlinegames zu spielen.     Vielen Dank Basti, dass du dir die Zeit genommen und dich unseren Fragen gestellt hast.   The Boutique Agency ist ständig auf der Suche nach qualifizierten und motivierten neuen Kolleg:innen. Informationen zu unseren offenen Stellen gibt es auf unserer Karriereseite.   Bildquelle: Malinovskaya Yulia – shutterstock.com

6 Fragen an…Chiara Giorno

$
0
0
In unserer Artikelreihe „6 Fragen an…“ wollen wir unsere Kolleg:innen vorstellen und mehr über ihren Werdegang, ihre Meinungen zu bestimmten Trends und Themen und ihren Bezug zum Online Marketing erfahren. Heute mit dabei: Chiara Giorno.  Chiara hat im September 2020 als Werkstudentin bei The Boutique Agency angefangen und zwischenzeitlich ihr fünf-monatiges praktisches Semester ebenfalls bei uns absolviert. Interne Expertin für alles rund um Italien: unsere Werkstudentin Chiara Giorno Was studierst du?Was studierst du denn genau, wie bist du als Werkstudentin zu The Boutique Agency gekommen und was hat dich dazu bewogen, dein praktisches Semester dann ebenfalls bei uns in der Agentur zu absolvieren?  Ich studiere Tourismus Management, also nicht unbedingt das Erste, was man mit Online Marketing in Verbindung bringen würde. Lustigerweise bin ich aber nicht die Erste bei The Boutique Agency, die Tourismus Management studiert hat, sodass eine Stellenanzeige auch in einer Tourismus-Gruppe auf Facebook veröffentlicht wurde. Explizit wurde da nach einer Person mit Italienischkenntnissen gesucht. Das war dann für mich als Muttersprachlerin natürlich perfekt! Die ersten paar Monate als Werkstudentin bei The Boutique Agency haben mich begeistert. Ich hatte ja praktisch keine Vorkenntnisse im Online Marketing, also bin ich da in eine vollkommen neue Welt eingetaucht. Und obwohl ich nur an zwei Tagen in der Woche da war, konnte ich mir bereits viel aneignen und lernen. Da wollte ich einfach gerne ausprobieren, was alles noch dazukommen könnte! Außerdem hat mich die Vorstellung langzeitig an Projekten mitwirken zu können sehr angesprochen.  Auch das Team und die Unternehmenskultur waren große und wichtige Faktoren für meine Entscheidung. Ich habe mich auf Anhieb mit allen gut verstanden, alle waren freundlich und hilfsbereit und haben nicht auf mich “herab gesehen”, wie man es vielleicht erwarten würde, wenn man “nur” eine Werkstudentin ist. Mit und in einem solchen Team möchte man einfach arbeiten und gemeinsam etwas aufbauen. Da fiel mir die Entscheidung hier mein Praktikum zu absolvieren wirklich nicht schwer.  Was sind die größten Learnings für dich?Ich konnte durch das Praktikum einige Learnings mitnehmen und wichtige Schlüsse ziehen, sowohl über mich selbst und meine Arbeitsweise, als auch über das Online Marketing insgesamt.  Der Großteil meines Praktikums fand pandemiebedingt im Homeoffice statt und das war für mich absolut herausfordernd. Allerdings konnte ich dadurch auch meine Eigenständigkeit und Selbstdisziplin üben, wodurch ich mich letztendlich sehr weiterentwickeln und daran wachsen konnte. Im Rahmen dessen ist mir auch bewusst geworden, wie wichtig Organisation und Planung ist. Hätte ich nicht die Möglichkeit gehabt meine Aufgaben zu strukturieren, hätte das wirklich auch nach hinten losgehen können. Durch Asana (Asana ist das Projektmanagement-Tool, das The Boutique Agency agenturweit nutzt Anm. d. Red.) hatte ich aber immer vor Augen, was bis wann erledigt werden muss. Das hat mir sehr geholfen. Mittlerweile kann ich mir gar nicht mehr vorstellen ohne Projektmanagement-Tool zu arbeiten, insbesondere wenn man an vielen unterschiedlichen Projekten arbeitet.  Gerade diese Abwechslung hat mir aber besonders viel Spaß gemacht. Es war spannend an verschiedenen Projekten beteiligt zu sein, die jeweils ganz unterschiedliche Skills benötigt und trainiert haben. Deshalb war ich auch echt glücklich drüber die Kolleg:innen sowohl im SEA, als auch im SEO unterstützen zu können. Auch meiner Kreativität konnte ich im Rahmen des Praktikums freien Lauf lassen und diese mit analytischem Denken und Zahlen verknüpfen. Ich hatte viel Freude am Erstellen von Anzeigentexten, aber auch an der vereinfachten Darstellung von Zahlen und Zusammenhängen. So konnte ich das Beste aus beiden Welten kombinieren. Ganz generell nehme ich aber auch mit, dass es nicht nur wichtig ist was, sondern auch wo und mit wem man arbeitet. Selbst wenn man mit der Arbeit per se super zufrieden ist, denke ich nicht, dass dies ausreicht, um ein unpassendes Team oder Unternehmen insgesamt auszugleichen. Hier hatte ich sehr viel Glück. Ich bin mit der Unternehmenskultur und Arbeitsatmosphäre bei The Boutique Agency überglücklich. Die vier Core Values (unsere Core Values sind Verantwortung, Wertschätzung, Transparenz und Leidenschaft, Anm. d. Red.) werden hier wirklich gelebt und im Unternehmen herrscht eine tolle Atmosphäre. In dieser Zeit ist mir klar geworden, wie wichtig mir sowas ist und die Erfahrungen hier werden mich sicherlich auch in Zukunft (z.B. bei der Wahl von Arbeitgebern) begleiten. Und zuletzt: Man lernt nie aus! Das Online Marketing entwickelt sich immer weiter, es kommen immer wieder neue Sachen dazu und es gibt immer gewisse Themen, wo man andere um Tipps bitten muss. Genau das macht aber das Online Marketing zu so einem spannenden und außergewöhnlichen Gebiet. Da kann man sich wirklich auf die Zukunft freuen! Möchtest du nach deinem Studium ins Online Marketing?Könntest du dir vorstellen nach dem Ende des Studiums auch einen beruflichen Einstieg ins Online Marketing zu wählen und inwieweit hat das Praktikum deine Meinung hierzu beeinflusst? Ja, absolut! Nach meiner Zeit als Werkstudentin war ich sehr neugierig auf den normalen “Vollzeit-Tagesablauf” und war gespannt, ob dieser auch wirklich zu mir passen würde. Aber diese fünf Monate haben mich wirklich in jeder Hinsicht überzeugt. Ich hatte sehr viel Spaß und habe unglaublich viel gelernt, das muss ich einfach weitermachen! Deshalb habe ich jetzt auch vor in meinem Studium den Schwerpunkt auf “Digital Marketing Management” zu legen.  Was hat dir an deinem Praktikum am besten gefallen?Was hat dir an deinem Praktikum am besten gefallen und gab es vielleicht auch Dinge, die noch besser hätten laufen können? Das langfristige Mitarbeiten an Projekten war für mich das absolute Highlight. Im Rahmen des Praktikums konnte ich über mehrere Monate mit gewissen Kunden arbeiten oder auch sogar von Anfang an mithelfen. Zu sehen, wie sich das Projekt entwickelt und wächst, ist wirklich motivierend und man ist auch stolz auf das, was man aufgebaut hat. Außerdem konnte ich durch die sofortige Anwendung, Theorie und Praxis verbinden. Das erleichtert das Lernen sehr.  Auch mein Team und insbesondere meine Mentorin Lena waren in dieser Zeit unglaublich! Ein Praktikum unter Corona-Bedingungen ist nicht einfach, durch das Homeoffice entfällt der persönliche Austausch mit Menschen und das war für mich manchmal schon echt schwierig. Aber trotzdem war ich nie auf mich allein gestellt, meine Mentorin stand mir immer beiseite und hat mir jede Frage beantwortet. Durch ihre strukturierte Arbeitsweise konnte ich auch von Zuhause aus organisiert arbeiten, was besonders in stressigen Phasen wichtig war. Auch alle anderen haben mich in jeder Hinsicht unterstützt, sie haben mir spannende Aufgaben übergeben, Fragen beantwortet und waren auch für jeden Spaß zu haben. Auch als Praktikantin wurde ich als vollwertiges Teammitglied betrachtet und ich habe mich wirklich wertschätzend behandelt gefühlt.   Wie war der direkte Kundenkontakt für dich?Anders als in der Werkstudentenstelle, bist du im Verlauf des Praktikum ja auch direkt mit Kunden in Kontakt gekommen. Wie war das für dich? Das hat mir richtig Spaß gemacht! Die Arbeit mit dem Kunden ist einfach essentiell, denn nur, wenn man den oder die Ansprechpartner:in versteht und gut zusammenarbeitet, können die Kampagnen so laufen, wie sie sollten. Jede:r hat da ganz andere Bedürfnisse und es dauert auf jeden Fall ein bisschen, bis man diese richtig deuten kann, aber genau darin liegt der Spaß. Ich habe viele unterschiedliche Perspektiven kennengelernt, so wurde jedes Projekt einzigartig und ich habe mich nie gelangweilt. Diese Abwechslung macht mir sehr viel Spaß, es ist herausfordernd und man entwickelt sich persönlich sehr viel weiter, wenn man mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt tritt. Wofür bist du bei deinen Kolleg:innen bekannt? Wofür bist du bei deinen Kolleg:innen bekannt?  Hmmm schwierige Frage… Da ich ja noch nicht so lange dabei bin und die meiste Zeit davon im Homeoffice verbracht habe, ist es schwierig einzuschätzen, ob ich überhaupt schon für irgendwas bekannt bin. Wenn ich aber raten müsste, würde ich momentan meine Italienischkenntnisse sagen! Insbesondere für italienische Setups ist das ganz praktisch :D     Vielen Dank Chiara, dass du dir die Zeit genommen und dich unseren Fragen gestellt hast.   The Boutique Agency ist ständig auf der Suche nach qualifizierten und motivierten neuen Kolleg:innen. Informationen zu unseren offenen Stellen gibt es auf unserer Karriereseite.   Bildquelle: Malinovskaya Yulia – shutterstock.com

SEA und SEO Reporting mit Google Data Studio

$
0
0
SEA & SEO Monitoring - Was soll analysiert werden?Beim kanalübergreifenden Reporting sehen sich Online Marketing Manager mit einigen Herausforderungen konfrontiert:   Die Google Ads Performance lässt sich meist sehr genau auf Daten festlegen. Die organische Performance hingegen ist weniger konkret messbar.  Ein kanalübergreifender Report könnte also den Eindruck stärken, dass SEA der Online Marketing Kanal mit dem größten Conversion- und Umsatzpotential ist und man der SEO-Perfomance gerade wegen ihrer Ungenauigkeit nicht vertrauen darf.  => Hier gilt es im Hinterkopf zu behalten, dass Google sich bewusst im organischen Bereich nicht in die Karten schauen lassen möchte.  Ein kanalübergreifender Report sollte daher nicht dazu dienen, die beiden Kanäle 1:1 nebeneinander zu stellen und die Rentabilität zu messen, sondern Potentiale aufzuspüren, die ein Kanal bereits gut nutzt und wovon der andere Kanal noch profitieren könnte.   Die Angst davor, dass ein kanalübergreifendes Reporting die eigenen Optimierungsbemühungen schlecht aussehen lässt. Dieser Eindruck könnte zum Beispiel bei den Nutzersignalen zum jeweiligen Traffic-Kanal entstehen: Die organischen Nutzer verbringen durchschnittlich Minuten auf einer Landing Page, während der bezahlte Traffic schon nach ein paar Sekunden abspringt. Eine solche Darstellung ließe den schnellen Rückschluss zu: “Da muss der SEA Account-Manager wohl einen Fehler gemacht haben!” => Ein kanalübergreifendes Reporting sollte generell nicht dazu hergenommen werden Unzulänglichkeiten der operativ betreuenden Menschen hinter den Kanälen zu markieren. Wer die Tendenz hat, solche Rückschlüsse zu ziehen, wird wenig motivieren, ein solches Reporting aufzusetzen.  Stattdessen wäre der folgerichtige Schluss, genauer hinzuschauen, weshalb der andere Kanal bessere Performance-Werte erreichen kann und diese Erkenntnisse - wenn möglich - in die nächste Optimierungsrunde zu übernehmen.   Wenn die SEO-Performance auf Platz 1 ist, entsteht der Eindruck, man könne sich die bezahlte Anzeige zusätzlich sparen. => Auch hier kommt es auf verschiedene Faktoren an:  Wie stark ist die Konkurrenz vertreten? Kann sich das Unternehmen leisten, dass SEO zwar eine Top Position in den Suchergebnissen einnimmt, aber sich ein anderes Unternehmen mit einer bezahlten Anzeige davor schiebt?  Wie sind die Suchergebnisse grundsätzlich gestaltet?  Der Blick weg von den Reporting-Zahlen in die tatsächliche Google-Suche hilft. Gibt es viele Suchintegrationen? Wie Videos, Maps, Nutzer-fragten-auch, etc.  Wie sieht die mobile Google-Suche aus? Schnell kann im organischen Bereich selbst ein top rankendes Suchergebnis wegen einer großen Zahl an Suchintegrationen in die Unsichtbarkeit verschwinden. Die folgenden Reportdarstellungen wollen eine erste Inspiration zum kanalübergreifenden Reporting geben und gleichzeitig eine Nachbau-Anleitung bzw. eine Vorlage liefern. Wer sich die Zeit um Reporting-Aufbau sparen möchte, kann unsere Report-Vorlage am Ende des Artikels nutzen. 1. LandingPages mit viel SEO- / bzw. SEA-Traffic, aber im Vergleich schlechten NutzersignalenDie Erkenntnisse der Analyse dieser Datenansicht könnten sein: ◻Die Suchanfragen und eingebuchten Keywords der Google Ads Kampagne mit den Suchanfragen der Seite in der Google Search Console abgleichen. Ggf. können auf der LandingPage oder in Meta-Title und -Description Keywords-Ergänzungen oder Content-Veränderungen vorgenommen werden, die den Nutzerintent besser treffen. ◻Sich Inspiration von SEO / SEA bei Verfassen der Anzeigentexte / Meta-Title und - Descriptions zu holen.  Welche Meta-Title und -Description ist für die LandingPage hinterlegt und welche wird tatsächlich von Google organisch ausgespielt (Eigenrecherche)? Was kann hier für Google Ads oder vice-versa übernommen werden. ◻Die Ziel-LandingPage von SEA mit der rankenden Seite von SEO abzugleichen. Gibt es Kannibalisierung? Ist die organische Seite, die derzeit für das Keyword rankt evtl. nicht die beste Seite und es gibt bessere LandingPages? ◻Einen Blick auf die Google-Suchergebnisseite zu werfen und den Nutzerintent hinter den Suchanfragen zu überprüfen. Die Erkenntnisse können zur Verbesserung der Seiteninhalte hergenommen werden. ◻Den Unterschied zwischen informationellen, transaktionalenen Suchintentionen und Brand-Traffic im Hinterkopf behalten, bei der Analyse. Manchmal überwiegt im organischen Bereich der Anteil an informationellen Intentionen, welche andere Engagement- und Conversion-Daten zur Folge haben, als transaktionale Suchen, die gerne verstärkt in der bezahlten Suche fokussiert werden. Somit ist die Performance der Kanäle nur bedingt vergleichbar. Und so kann der Vergleich in Google Data Studio nachgebaut werden: 1. Die zugrunde liegende Datenquelle ist Google Analytics   Die hier hinterlegten Filter sind:   2. Keywords mit SEO-Traffic aber ohne SEA-KlicksDie Erkenntnisse aus dieser Report-Ansicht könnten sein: ◻Welche gut performenden (nach Klicks) SEO-Keywords werden derzeit noch nicht in Google Ads ausreichend abdeckt? ◻Aus welchen Gründen erhält SEA hierfür weniger Klicks? Ist das gezeigte Daten-Verhältnis aus Online Marketing-Sicht vertretbar und damit eine bewusste Entscheidung oder zeigt die Ansicht eine nicht bedachte Auswirkung an? Als Randnotiz: Je größer die Website, desto mehr bietet es sich aus Performance-Gründen für Data Studio an, die Daten vorab über BigQuery aufzubereiten und anschließend als Datenquelle im Google Data Studio Report abzufragen. Das Bildmaterial unter der Überschrift entstammt einer solchen BigQuery Aufbereitung. Es ist auch möglich sich einen solchen Report in Google Analytics zu erstellen, wenn Google Ads und die Google Search Console mit Analytics verknüpft sind. Aus Gründen der Vereinfachung wird im Folgenden für die Nachbau-Anleitung der Weg über "Blended Data" von Google Ads und Google Search Console via Google Data Studio beschrieben.  Wer gerne mehr über das "Wie” zur BigQuery-Datenanalyse erfahren möchte, darf sich auf einen kommenden Artikel zum Thema freuen, bzw. kann uns bei weniger Geduld gerne direkt eine Email schreiben.    Die Anleitung zum Data Studio Dashboard-Bau: 1. Datenquellen Hinterlegung Unter Resources > Manage added data sources hinterlegt man zunächst die gewünschte Google Search Console (Site Impression) und das dazugehörige Google Ads Konto.  2. Merge der Datenquellen Hier hinterlegt man an erster Stelle Google Ads und anschließend die Google Search Console.  Der "Join Key" ist jeweils das "Search Keyword", bzw. die "Query". Als Metrik werden die Klicks ausgewählt. Zur besseren Unterscheidung können die Klicks noch in "SEA Klicks" und "SEO Klicks" umbenannt werden. 4. Weitere Einstellungen Es kann noch ein Filter hinterlegt werden, um ggf. Google Ads-Keyword Types mit +keyword auszuschließen  und so eindeutigere Werte zu erhalten.    5. Das fertige Resultat mit Styling Und so könnte dann das fertige gemergte Data Studio Datenblatt aussehen:   3. Suchanfragen mit hohen Conversionvolumen und Möglichkeit zur Ranking-Verbesserung Die Erkenntnisse aus dieser Report-Ansicht könnten sein: ◻Hinter welchen Keywords liegt besonders viel Umsatz?  Das daneben gehaltene durchschnittliche Google Search Console Ranking vermittelt die Empfehlung, dass eine organische Ranking Verbesserung sich hier besonders positiv auf den Umsatz auszahlt.  ◻Die durchschnitttlichen Positionswerte der Google Search Console beachten, die mitunter kein genaues Bild abbilden.  Es ist empfehlenswert bei der Analyse zusätzlich die Keyword-Position über den Incognito-Modus des Browsers zu bestimmen. Anschließend kann ein Positions-Optimierungs-Zielwert festgesetzt werden. ◻Es gilt außerdem die Google-Search-Integration-Elemente (Ads, Bilder, Videos, Nutzer-fragten-auch) zu beachten - vor allem auch im mobilen Bereich, um sich hier ein ambitioniert-realistisches Optimierungsziel zu stecken.   Die Bauanleitung:   1. Datenquellen Hinterlegung und Merge der Datenquellen  Die Zusammensetzung der Datenquellen ist für diese Report-Ansicht die gleiche, wie zur Analyse zwei "Keywords mit SEO-Traffic aber ohne SEA-Klicks". Als Metrik werden hier nur "Total Conversion Value" im Ads-Bereich und "Average Position" im Google Search Console-Bereich hinterlegt.  Der "Total Conversion Value" kann durch die Datenformatierung "Currency" noch aufgehübscht werden. 2. Sortierung und Filter Nun sortiert man absteigend den Average Conversion Value. Um die Daten weiter für das Auge aufzubereiten empfiehlt es sich: a.) die Tabellen-Numerierung zu entfernen,  b.) für die organischen, durchschnittliche Position eine Heatmap zu hinterlegen, so dass man besser auf einen Blick Potential erkennen kann, wobei hier - wie bereits erwähnt - die organischen Positionen wegen des starken Durchschnitt-Charakters mit Vorsicht zu genießen sind und über den Incognito-Modus des Browsers überprüft werden sollten.  c.) den “Total Conversion Value” zu runden.  Und so könnte das Endergebnis aussehen: 4. Suchanfragen mit gutem SEO-Ranking und Möglichkeiten zur SEA-KostenoptimierungDie Erkenntnisse aus dieser Report-Ansicht könnten sein: ◻Bei welchen Keywords liegen die Google Ad-Kosten besonders hoch? ◻Auf welcher Position befindet sich das organische Ranking? (Mit gleichzeitigem Zwischen-Check über den Incognito-Modus des Browsers). ◻ Sind organische Klicks entsprechend präsent und könnte man in SEA Anzeigenkosten sparen, in dem man z.B. den CPC senkt oder ggf. auch auf eine Anzeige verzichtet?   Der Aufbau:   1. Datenquellen Hinterlegung und Merge der Datenquellen Die Zusammensetzung der Datenquellen ist für diese Report-Ansicht die Gleiche, wie zur Analyse zwei "Keywords mit SEO-Traffic aber ohne SEA-Klicks". Als Metrik werden hier "Total Conversion Value" und "Costs" im Ads-Bereich und "Average Position" sowie "Clicks" im Google Search Console-Bereich hinterlegt.    2. Sortierung und Filter Die Sortierung erfolgt nach Kosten absteigend. Die Klicks lassen sich über den Bearbeitungsstift der Klick-Metrik unter dem Reiter "comparison calculation" in Prozent angeben.  Auch hier ließen sich wieder über eine Heatmap besonders gute Werte anschaulich hervorheben. 5. Longtail Keywords und Shorttail Keywords-Verteilung in den KanälenBeim Vergleich der Performance beider Kanäle SEA und SEO kann auch ein Blick in die Klick-Verteilung der Short- und Longtail-Keywords interessant sein, die so genannte N-Gram-Analyse.  Vereinfacht haben Short-Keywords häufig das höhere Suchvolumen, sind allerdings stark umkämpft und in der Suche mit vielen Anzeigen und Such-Integrationen (Bilder, Video, etc.) besetzt.  Long-Tail-Keywords sind in der Anfrage spezifischer und werden meist (noch) weniger vielseitig / konkurrierender in der Suche ausgeliefert. Da der Fragende bei diesem Keywordtyp meist schon genau weiß, was er sucht, liegt das Conversion-Potential bei dieser Art der Suchanfragen besonders hoch.    Die Erkenntnisse aus dieser Report-Ansicht könnten sein: ◻Die Verteilung der Klicks auf Short- oder Long-Tail-Keywords über die Kanäle SEA und SEO sollte im besten Fall ausgewogen sein.  ◻Sind die prozentualen Klicks im SEO-Bereich für Short-Tail-Keywords besonders niedrig im Vergleich zu SEA, dann würde das für einen teuren Traffic-Einkauf in diesem Bereich sprechen. Allerdings auch für ein stark umkämpftes Wettbewerbsumfeld. ◻Sind in SEO-Long-Tail-Keyword-Klicks kaum vertreten, dann wird hier vorhandenes Potential wenig genutzt.  ◻Auch das SEA sollte für Long-Tail-Keywords Klicks verbuchen, da hier der Nutzer bereits näher an der Conversion ist und die Conversion ggf. sehr business-relevant ist. Wichtiges Kriterium für die Relevanz hier ist, dass die Begriffe auch Suchvolumen haben. ◻Allgemein lässt sich aus einem solchen Diagramm ableiten, wie Nutzer suchen, bzw. wie Nutzer am besten erreicht werden, um auf das eigene Angebot zu kommen. Im obigen Beispiel wird deutlich, dass Traffic für 1-Wort-Suchanfragen teuer eingekauft wird bzw. es starken Wettbewerb gibt. Der hohe Anteil an organischen 3-Wort-Suchanfragen könnte Potential für SEA bergen und sollte hinsichtlich seiner Conversion-Wahrscheinlichkeit genauer betrachtet werden.   Zur Chart-Einrichtung: 1. Datenquellen Hinterlegung & Sortierung Für SEA wird Google Ads als Data Source hinterlegt. Für SEO entsprechend die Google Search Console.  Als Metrik dienen jeweils die Klicks.  Um die Keyword-Länge auszugeben, hinterlegt man ein selbst-kalkuliertes Feld. Das Feld kann jetzt beliebig benannt werden, z.B. nach "Number_of_Words". In das Formel-Feld schreibt man folgende Regular Expression (für SEA):   LENGTH(REGEXP_REPLACE(Search keyword, "[^\t\n\f\r ]", "")) + 1   Das Ganze wird gespeichert und anschließend kann das erstellte Feld unter der Dimension ausgewählt werden. Für die SEO-Darstellung verhält sich die Einrichtung ähnlich, wie oben für SEA beschrieben.  Die hinterlegte Datenquelle ist die URL-Ebene der Google Search Console. Die Regular-Expression für den Filter muss hier nur leicht angepasst werden:   LENGTH(REGEXP_REPLACE(Query, "[^\t\n\f\r ]", "")) + 1 Fazit & Datastudio-VorlageÜber Google Data Studio lassen sich in wenigen Schritten Reports erstellen, die einen Vergleich der beiden Kanäle SEA und SEO ermöglichen und Potential für die Optimierung offenbaren. Dieser Artikel sollte ein paar Ideen für die Analyse und Vorlagen zum einfachen Nachbauen liefern.  Wer es aus Zeitgründen gerne ein bisschen einfacher hätte, kann sich gerne unsere Reportvorlage vornehmen. Für die Nutzersignale sind bereits Google Analytics Dummy Daten hinterlegt. Ansonsten lässt sich der Report einfach kopieren und kann anschließend durch die im Artikel beschriebenen Datenquellen eingerichtet werden. Dadurch werden die voreingestellten Dimensionen und Metriken übernommen. Die Filter müssten noch mal nachträglich manuell eingerichtet werden. Hier geht’s zur SEA-SEO Dashboard Report Vorlage Gerne freuen wir uns auch über euren individuellen Input zur SEA-SEO-Analyse durch Reportings. Schreibt uns gerne eine E-Mail! 

Google Fonts DSGVO konform - Was Website-Betreiber:innen beachten müssen

$
0
0
Disclaimer: Dieser Artikel enthält Screenshots aus dem Tool webpagetest.org. Wir haben die Tests mit folgenden Einstellungen durchgeführt: Serverstandort Deutschland Geschwindigkeit Fast3G Device: Motorolla G4 Wir haben diese Konfiguration gewählt, da Googles Page Speed Insights eine ähnliche Konfiguration verwendet Alle Zeitangaben des Artikels beziehen sich auf die o.g. Einstellungen. Februar 2022. Landgericht München. Einem Website-Betreiber wird mit einem Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder einer ersatzweisen Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten gedroht. Grund: Die unsichere Einbindung von Fonts.  (Link zur Quelle.) Auch wenn die Höhe und der Umfang der Strafe hier möglicherweise nicht genauso heftig eingetreten ist, landen dennoch einige Abmahnungen derzeit auf den Schreibtischen von Website-Besitzer:innen.  Was müssen Website-Betreiber:innen hinsichtlich Datensicherheit & Fonts beachten? Darüber soll dieser Artikel aufklären. Was sind Fonts?Font ist der englische Begriff für Deutsch „Schriftart“.  Fonts sind die Schriftarten, die wir auf Websites sehen und verwenden können. Eine Schriftart gibt an, wie ein Buchstabe aussieht. Die bekanntesten Fonts-Beispiele sind: Times New Roman oder Arial.  Weshalb braucht es websichere Schriften?Um zu verstehen, weshalb die Verwendung von Schriften Sicherheitsrisiken bergen kann, schauen wir uns zunächst an, wie sie in einer Website eingebunden werden.   Wie die Schrift auf die Website kommt Font-Auswahl Laut der Font-Finder Website whatfontis.com gibt es derzeit (Stand August 2022) 833,754 Fonts. Eine große Auswahl, die Unternehmen haben, um den richtigen grafischen Schriftausdruck für ihre Website zu finden.   Font-Entscheidung Designer:innen, Frontend Entwickler:innen, Marketer oder die Unternehmensführung sitzen zur Festlegung der Schriftart zusammen und überlegen, welche Schrift bzw. welche Schriften zum Look & Feel des Unternehmens am besten passen. Ist die Entscheidung getroffen (nicht zu kursiv, nicht zu fett, nicht zu verschnörkelt, aber schön jung, um der Corporate Identity zu entsprechen…), geht es darum, woher - von welchem Anbieter oder welcher Anbieterin- die Schrift verwendet wird.   Font-Anbieter:innen Denn Schriften bzw. die so genannten Webfonts, die hier genutzt werden, haben den Vorteil, dass keine Nutzerin bzw. kein Nutzer sie auf ihrem bzw. seinem Computer installiert haben muss, um sie angezeigt zu bekommen. Damit die einfache Einbindung in Websites und Darstellung über den Browser der Nutzerin bzw. des Nutzers gelingt, greift man auf Schriftportale als Anbieter zurück. Hier liegen die Schriftarten ab, sind dort gespeichert und stehen jedem in jeder erdenklichen Form zur Verfügung.  Die bekanntesten Schriftportale mit riesigen Bibliotheken an Schriftarten sind Google Fonts oder Adobe Fonts.   Font-Einbindung Angenommen eine Website-Betreiberin bzw. ein Website-Betreiber hätte gerne die Schriftart Baloo 2 Regular 400. Das Unternehmen hat nun rein technisch die Möglichkeit die Schrift auf folgende Arten einzubinden: 1. Website-Betreiber:innen können die gewünschte Schriftart vom Schiftartenportal, wie Google, herunterladen und erneut in den eigenen Webspace hochladen. Hier wird die Schriftart dann vom eigenen Server in die Website eingebunden. Besuchen Nutzer:innen eine solche Internetseite, wird keine Verbindung zu Google-Servern aufgebaut, um die Schrift lesen zu können, da die Schriftart der Website auf dem eigens verwalteten Server vorliegt. Datenschutzrechtlich und persönlichkeitsrechtlich ist diese Form der Einbindung daher unkritisch, natürlich sofern die eigene Serverinfrastruktur den DSGVO-Richtlinien entspricht. Damit sind dann auch verwendete Google Fonts DSGVO konform. Lokal, d.h. vom eigenen Server, geladene Fonts können im webpagetest.org Waterfall-Diagram wiefolgt aussehen:   2. Es besteht auch die Möglichkeit, ein CSS-Code-Snippet im HEAD des HTML-Codes der Website einzubinden, entweder per @import oder <link>.  Die Google Fonts Website selbst schreibt hier, wie das am besten geht. Hier wird bei Aufruf der Webseite eine Verbindung zum Google-Server aufgebaut, das CSS fordert dort die benötigte Schriftart blitzschnell an von einem zusätzlichen Google Server. Die Schriftart wird nun heruntergeladen und ausgespielt. Diese Art der Einbindung ist sehr einfach zu implementieren, jedoch nicht empfohlen da hier DSGVO und Google Fonts nicht im Einklang sind. Google Fonts DSGVO konform einbinden, was gilt es also zu beachten?Wenn Schriftarten direkt über ein Schriftportal wie Google Fonts eingebunden werden, dann wird beim Aufruf der Webseite eine Verbindung zu den Google-Servern aufgebaut, wie in dem folgenden Screenshot aus dem Abschnitt “Verbindungs-Aufbau” von webpagetest.org für die fonts.googleapis.com und die fonts.gstatic.com zu sehen ist: An dieser Variante ist problematisch, dass im Zusammenhang mit dem Verbindungsaufbau zum Google-Server mindestens die IP-Adresse des jeweiligen Websitebesuchers, also der Nutzerin bzw. des Nutzers, mit an Google übertragen wird. Wenn diese Übertragung im Cookie-Consent-Banner einer Website nicht explizit deutlich gemacht und die Nutzerin bzw. der Nutzer ausdrücklich ihr bzw. sein Einverständnis dazu gegeben hat, könnten Website-Betreiber:innen also eine DSGVO Google Fonts Abmahnung erhalten, wie zu Beginn des Artikels beschrieben. Der Weg zu websicheren SchriftenWebsichere Schriften sind demnach am besten immer lokal, direkt über die eigene Website zu laden. An dieser Stelle nochmal der Hinweis, dass auch Adobe Fonts gegen die DSGVO verstoßen. Im Unterschied zu den Google Fonts ist es aber mit Adobe nicht erlaubt, die Fonts lokal zu hosten, da es gegen die Adobe Lizenzbestimmungen verstößt. Hier ist man folglich an größere Limitierungen gebunden. Bildnachweise: Teaserbild: Pexels Foto von Fernando Arcos: https://www.pexels.com/de-de/foto/weisser-warnkegel-auf-der-tastatur-211151/ Screenshot 1: The Boutique Agency, Screenshot aus dem Tool webpagetest.org vom 12.08.2022 Screenshot 2: The Boutique Agency, Screenshot aus dem Tool webpagetest.org vom 12.08.2022

Webfont load

$
0
0
Disclaimer: Dieser Artikel enthält Screenshots aus dem Tool webpagetest.org. Wir haben die Tests mit folgenden Einstellungen durchgeführt: Serverstandort Deutschland Geschwindigkeit Fast3G Device: Motorolla G4 Wir haben diese Konfiguration gewählt, da Googles Page Speed Insights eine ähnliche Konfiguration verwendet. Alle Zeitangaben des Artikels beziehen sich auf die o.g. Einstellungen. Website-Betreiber:innen, die Schriften unkontrolliert in ihre Website einbinden, können der Performance ihrer Website schaden, wie auf diesem Beispiel-Screenshot aus webpagetest.org deutlich wird. Nachdem die initiale Verbindung zur Website hergestellt wurde, lädt die Beispiel-Website massenweise Schriften. Laut SEMRush in dem Artikel “What Is a Good Page Load Time for SEO — How Fast Is Fast Enough?” kann man nicht pauschal sagen, was eine gute Ladezeit tatsächlich ist. Vielmehr verbirgt sich hinter dem Begriff “gute Ladezeit” eine individuelle Wahrnehmung, welche sich nach der Nutzerin bzw. dem Nutzer und ihrem bzw. seinem konkreten Bedürfnis bei Besuch einer Website richtet. Daher sollte man nicht allein nach Schnelligkeit optimieren, sondern auch Nutzer:innensignale wie die Engagementrate und die Absprungrate in Untersuchungen miteinbeziehen.  Jedoch gibt der Artikel als Richtwert eine Ladezeit zwischen 1-2 Sekunden an. Das oben gezeigte Beispiel lässt zurecht vermuten, dass das Ziel zufriedener Nutzer:innen verfehlt wurde.  Wir halten zum Thema Webfont load fest: Schriften sind häufig große Dateien, die eine Weile zum Laden benötigen. Anzahl der Schriften und die Art der Einbindung hat einen großen Einfluss auf die Website-Performance. Auf was sollen Website-Betreiber:innen dabei achten? Mit dieser Frage beschäftigt sich dieser Artikel. 1. Nur Schriften einbinden, die auch verwendet werdenDie Frage, was Fonts überhaupt sind, haben wir in in dem Artikel "Google Fonts DSGVO konform - Was Website-Betreiber:innen beachten müssen", geklärt. Das oben erwähnte Beispiel zeigt, wie bereits erwähnt, 44 Schriften, die beim Aufruf einer Website geladen werden. Wenn man sich nun fragt, wie viele davon tatsächlich verwendet werden, dann sieht das Bild so aus: Keine der 44 Schriften sind tatsächlich für das Laden der Seite relevant. Demnach kann sich die hier betroffene Seite tatsächlich auf all diese Schriften verzichten und damit 13 Sekunden zum Laden der Seite sparen. Wer wissen möchte, wie man mithilfe von webpagetest.org erkennt, welche Schriften von einer Seite tatsächlich verwendet werden, findet die Antwort im webpagetest.org Interface. Nach Klick auf einen Run im Menü unter View > Oppotunities & Experiments. Hier taucht der entsprechende Vermerk unter "Is it quick?" auf, wenn es Auffälligkeiten gibt. Kurz unsere bisherigen Erkenntnisse zusammenfassend: Das bedeutet, das eine Seite immer nur die Schriften laden bzw. überhaupt einbinden sollte, die auch wirklich verwendet werden.  2. Schriften lokal vom eigenen Server ladenDas lokale Laden von Schriftarten vom eigenen Server hat weitreichende Auswirkungen auf die Ladezeiten von Seiten. Je nach Geschick der lokalen Einbindung kann der Effekt sehr positiv sein oder aber auch negative Auswirkungen haben. Die im Artikel genannten Tipps sollen helfen, möglichst positive Performance-Ergebnisse bei der Schrifteinbindung zu erzielen. Außerdem befinden sich Website-Betreiber:innen auch auf der rechtlich sicheren Seite, hinsichtlich DSGVO, wenn Schriften von Google auf der eigenen Website eingebunden werden.   Der Unterschied in den Ladezeiten zeigt sich über die Zeit, die beim Verbindungsaufbau zu externen Ressourcen benötigt wird. Vom Entdecken der Schrift auf - in diesem Beispiel - dem Google Server bis kurz vor Empfang des First Byte vergehen 1254 ms. Die verbleibenden 609 ms zu den im Screenshot gezeigten 1863 ms erstrecken sich dann auf die Zeit des First Byte Empfang zum abschließenden Download der Ressource. In diesem Request wird zunächst nur die CSS-Datei der Schrift geladen mit der font-face-Regel. Für das Herunterladen der eigentliche Schrift ist ein erneuter Verbindungsaufbau zum gstatic-Server notwendig, der 1150 ms in unserem Beispiel dauert. DNS-Lookup (grüner Balken), Connection und SSL-Negotiation (orange und pinke Verbindung) sind in dem vorliegenden Beispiel zeitlich versetzt, da die Ressourcen hier durch die Hinweise DNS prefetch und den Link-Relation-Type preconnect bereits frühzeitig angegangen werden können. Schriften, die lokal über die Website geladen werden, benötigen keinen zusätzlichen Verbindungsaufbau.  Die Zeitersparnis für die Webperformance könnte hierbei, je nach Einbindung der lokalen Schrift, zwischen 600 bis 800ms betragen. Demnach ist es nicht nur aus DSGVO-Gründen, sondern auch aus Webperformance-Einsparungen ratsam, Schriften lokal über die eigene Website einzubinden. 3. Webfont load: Schriften preoloadenSchriften, die bereits Above the Fold eine wichtige Rolle spielen, sollten vorgeladen werden.  Im Folgenden Beispiel sieht man, wie das Laden einer Schrift zu einem Layoutshift führt.  Solche Nachlade-Erscheinungen können umgangen werden, wenn der betreffenden Schrift ein preload-Tag gegeben wird, d.h. <link rel="preload" as="font">. Damit wird die Schrift geladen, sobald die Ressourcen dafür frei sind. Sofern die Schrift deutlich vor dem FCP geladen wird, kann man erreichen, dass der Nutzer die Seite sofort Schriftarten technisch gestylt sieht und keinen nervigen Layout-Shift mehr wahrnimmt. Google beschreibt in seinen Ressourcen zu diesem Thema unter "Preload your webfont resources" ausführlich, welche Möglichkeiten es hierfür gibt.  4. Schriften im Rendering-Prozess sofort sichtbar machenAuch wer preload nutzt, kann sich noch nicht sicher sein, dass der Browser die Schrift schnell genug lädt. Der Browser weiß zwar, dass er die Ressource bevorzugt laden soll, aber die Reihenfolge der zu ladenden Ressourcen ist damit immer noch nicht sicher. Bezogen auf Schriften kann dies kurzzeitig zu einem weißen Bildschirm bei Nutzern führen. SEO-Manager mag die Meldung “Avoid invisible text during font loading” in diesem Zusammenhang bei der Webperformance-Optimierung schon einmal aufgefallen sein.  Damit dies nicht passiert, schlägt Google zwei Möglichkeiten vor.    Bei der ersten Möglichkeit wird ein System-Font angezeigt, bis der eigentlich Font geladen werden kann. Diese Möglichkeit basiert auf der CSS-Anweisung font-display, die nicht von allen Browsern gleichermaßen unterstützt wird: Mehr Informationen dazu bietet der Google-Guide unter "Use font display". Bei der zweiten Möglichkeit wird inhaltlich ein ähnliches Vorgehen wie bei der erstgenannten Möglichkeit angestrebt. Der Unterschied hierbei ist, dass man quasi manuell (durch eine JavaScript-Anweisung) den Browser dazu anhält im entscheidenden Moment Systemschriften zu laden, bis die tatsächlichen Schriften geladen werden können. Der Vorteil hiervon ist, dass es browser-übergreifend durchführbar ist. Mehr Informationen hierzu finden sich auch im Google-Guide, unter "Wait to use custom fonts until they are loaded". 5. Schriften cachenDamit Schriften bei Nutzern, die nochmal die Website besuchen, nicht immer wieder neu geladen werden müssen, gibt es die Möglichkeit sie zu cachen und für den Cache von Schriften ein “Ablaufdatum”, d.h. einen Zeitraum, wie lange eine Schrift gecached werden soll, zu definieren. Damit wird die Ladezeit der Schriften, bei einem wiederholten Besuch der Website, eingespart. Mehr Informationen zum Caching von Schriften liefert dieser Artikel von Google “Proper caching is a must". 6. Schriften durch HTTP/2 Server Push zeitgleich zum HTML pushenEinen weiteren Schritt, den man gehen kann, um Schriften möglichst zügig auszuliefern ist der HTTP/2 Server Push.  Der HTTP/2 Server Push ermöglicht es, Nicht-HTML-Assets wie Schriftarten zusammen mit einem HTML-Dokument zu übertragen. Dies unterscheidet sich von der herkömmlichen Art der Auslieferung von HTTP-Anfragen, bei der das HTML-Dokument geparst werden muss, bevor nachfolgende Anfragen zum Abrufen von Fonts und anderen Assets gestellt werden können.  Auch hier kann man gute Performance-Gewinne erzielen. Wer wissen möchte, ob Server Push für die eigene Website in Frage kommt, kann hier mehr darüber in dem Guide zu "HTTP2 Server Push" erfahren. 7. Hat die Schriftart einen Effekt auf SEO?“Does font size affect seo?”, wurde John Müller über Twitter 2020 gefragt. Die Antwort ist deutlich: “Die Schriftart hat keinen Effekt auf SEO.” https://twitter.com/JohnMu/status/1265191575723925504 Bildnachweise: Teaserbild: Pexels, Foto von mali maeder: https://www.pexels.com/de-de/foto/selektive-fokusfotografie-von-hustle-and-bust-text-54257/

Ahrefs: Unsere 4 Lieblingsansichten für Backlink-Analysen

$
0
0
EinleitungOffpage SEO ist laut der SEO-Community weiterhin ein wichtiger Bestandteil von SEO. Insbesondere nach dem Penguin-Update im Jahr 2012 wurde großen Wert darauf gelegt, dass das Backlink-Profil einer Domain sicher ist und nicht versucht, den Google-Algorithmus zu manipulieren. Nach Penguin sah die SEO-Community eine Menge negativer Backlink-"Attacken", die darauf abzielten, die Websites von Mitbewerbern herabzustufen oder schlimmstenfalls sogar zu manuellen Maßnahmen gegen die Website führten.  Heutzutage werden diese schädlichen Backlinks jedoch größtenteils automatisch vom Google-Algorithmus ignoriert, was diesen Aspekt der Backlink-Analyse erleichtert.   Zu Beginn der Arbeit mit einer Website lohnt es sich jedoch immer, einen Blick auf ihr Backlinkprofil zu werfen. Nicht nur, um die Sicherheit der bereits vorhandenen Backlinks zu analysieren, sondern auch, um den Markt besser zu verstehen und folgende Aspekte zu identifizieren:  Chancen, die die Website im Hinblick auf Offpage-SEO verpassen könnte Risiken im Zusammenhang mit dem Backlinkprofil der Website  Interessante Muster im Markt, die bei der Gestaltung der zukünftigen Offpage-SEO-Strategie helfen könnten   Wir arbeiten zu diesem Zweck mit verschiedenen Tools, aber wir stellen immer sicher, dass wir Ahrefs aufgrund ihrer Datenqualität und Benutzerfreundlichkeit einbeziehen. Hier sind einige hilfreiche Ahrefs-Berichte, die helfen können, die eigene Webseite besser zu verstehen. Für diesen Artikel werden wir unsere eigene Website als Beispiel verwenden.  1: Der ÜbersichtsberichtUm zum Übersichtsbericht zu gelangen, gibt man die Adresse der Webseite in die Suchleiste ein. Zu beachten ist, dass man nicht nur die gesamte Domain, sondern auch eine bestimmte Subdomain, ein Verzeichnis oder eine Seite analysieren kann, wenn dies für den jeweiligen Anwendungsfall sinnvoller ist. Durch Klicken auf das Lupensymbol gelangt man auf die Übersichtsseite, die wie folgt aussieht (Stand: August 2022): Abbildung: Screenshot The Boutique Agency, vom 30.08.2022 Ein sehr interessanter Teil dieses Übersichtsberichts ist das Entwicklungsdiagramm zu den verweisenden Domains und den verweisenden Seiten. Hier kann man sehen, wie sich diese im Laufe der Zeit entwickelt haben und Auffälligkeiten ausmachen. Abbildung: Screenshot The Boutique Agency, vom 30.08.2022 Entsprechen die Auffälligkeiten bei den “verweisenden Seiten” einem ähnlichen Muster wie bei den “verweisenden Domains”? Eine seitliche Entwicklung könnte bedeuten, dass die Domains dazu neigen, wenige Backlinks pro verweisender Domain zu erhalten. Wenn die Anzahl der verweisenden Domains nur geringfügig zunimmt, die Anzahl der verweisenden Seiten jedoch stark ansteigt, könnte es sich um eine standortübergreifende Integration in einer der verweisenden Domains handeln, die zu einem solchen Backlink-Zufluss führt (z. B. sind Banner- oder Footer-Integrationen hier häufige "Übeltäter"). Wenn man einige Bewegungen im Graphen entdeckt, die einer weiteren Untersuchung bedürfen, kann man eine tiefere Analyse im Backlinks-Bericht durchführen, wo man nach bestimmten Datumsbereichen filtern kann (sowie nach anderen Filtern, wie z. B. dem Backlink-Rel, bei dem man herausfinden kann, ob er noch aktiv ist oder wann er entdeckt oder gelöscht wurde usw.). 2: Der Bericht über verweisende DomainsWer hauptsächlich sehen möchte, wer auf die eigene Website verlinkt und wie, für den ist der verweisende Domains-Bericht eine sehr gute Informationsquelle. Wie der Name schon sagt, bietet er einen sehr guten Überblick über alle Websites, die Backlinks zu der eigenen Website senden, und verfügt über eine Menge cooler Funktionalitäten, die bei der Analyse helfen können.  Nehmen wir noch einmal das Beispiel unserer Website, The Boutique Agency.  Um die Analyse durchzuführen, werden wir die Domains nach der Anzahl der eingehenden Links sortieren und nur die Do-Follow-Links (die, die PageRank weitergeben) und nur die Backlinks berücksichtigen, die noch aktiv sind. Abbildung: Screenshot The Boutique Agency, vom 30.08.2022 Der Bericht zeigt nur eine Übersicht (also alle Daten zu einer verweisenden Domain in einer Zeile), aber wenn man auf jede Zeile klickt, kann man natürlich mehrere Backlinks pro Domain sehen. Abbildung: Screenshot The Boutique Agency, vom 30.08.2022 Dem Bericht "Verweisende Domains" können wir folgenden Informationen entnehmen: Welche Websites verlinken auf uns? Sind sie thematisch relevant? Sind sie vertrauenswürdig? Vermitteln die Links, die sie uns schicken, PageRank (den so genannten Link-Juice)? Mit anderen Worten: Sind die Links auf "follow" oder "no-follow" gesetzt? Wie verlinken Websites auf uns? Verlinken sie von vielen oder wenigen Seiten aus? Auf welche unserer Seiten verlinken sie und mit welchem Anchor-Text? Sehen die Backlinks natürlich aus?   Wie bei der gesamten Backlink-Analyse sind auch hier “Muster” ein sehr wichtiges Stichwort. Erkennen wir irgendwelche Verlinkungs-, Seiten- oder Ankertextmuster, die nicht normal aussehen? Das sollte für uns eine Warnung sein. Übliche Beispiele wären:  Backlinks, die von vielen ähnlich aussehenden Blogs kommen (z.B. name + nachname.blogspot.com), die ungefähr die gleiche Anzahl von Backlinks pro Domain senden (meistens ist der Backlink als Bild implementiert). Ein plötzlicher Gewinn an Backlinks, die innerhalb von ein paar Tagen entdeckt und gelöscht werden. Eine große Anzahl von Domains, die nicht ccTLD-relevant sind und Backlinks zur Domain mit zufälligem Ankertext in einer nicht relevanten Sprache senden.   Wie bereits erwähnt, sollten Sie jedoch bedenken, dass es auf die Muster ankommt. Da auch schlechte Backlinks Teil eines natürlichen Backlink-Profils sein können und einer Website nicht schaden (es sei denn, es handelt sich um Backlinks, für deren Erwerb man bezahlt hat). Als Faustregel gilt daher, dass man sich bei der Analyse der verweisenden Domains auf die Gesamtzahl der Domains konzentrieren sollte, die zu etwa 80-90 % der gesamten eingehenden Do-Follow-Backlinks beitragen. Anstatt sich auf einzelne Domains mit wenigen eingehenden Backlinks zu fokussieren. Natürlich kann die gleiche Analyse nicht nur auf unsere eigene Domain angewandt werden, sondern auch auf die der Top-Konkurrenten, um zu sehen, ob sie Backlinks von relevanten, maßgeblichen Domains erhalten, die man ebenfalls ansprechen könnte. 3: Der Ankertexte-BerichtEin Anker ist der sichtbare, anklickbare Teil des Links, und er kann ein Text oder ein Bild sein. Anker sind ein wichtiger Aspekt von Backlinks, da sie von Google bei der Analyse Ihres Backlinkprofils berücksichtigt werden.  Ankertexte ermöglichen es den Nutzern zu verstehen, wohin sie gelangen, wenn sie auf den Link klicken und den Suchmaschinen, die Zielseite semantisch zu verstehen und sie entsprechend zu bewerten. Daher wirkt sich die Art der Anker, die zur Verlinkung auf Ihre Domain verwendet werden und ihre Verteilung auf das Ranking-Potenzial der Website aus.   Es gibt verschiedene Möglichkeiten Anker zu gruppieren, aber man kann sich auf die folgenden Haupttypen von Ankertexten einigen:  Exact Match: Der Anker entspricht genau dem, worauf er verlinkt (z. B. im Fall einer E-Commerce-Website mit Damenschuhen wäre ein Exact Match "Damenschuhe"). Partial Match: Der Anker ist mehr Long Tail als ein Exact Match (im vorigen Beispiel etwa "Entdecken Sie hier unsere neueste Auswahl an Damenschuhen") Brand: Der Anker ist der Markenname Naked: Es wird kein Anker gesetzt, aber die Ziel-URL ist stattdessen das klickbare Element Generic: ein Anker, der eher allgemein gehalten ist und nichts mit dem Inhalt der Seite zu tun hat, auf die der Nutzer geleitet werden soll (z. B. " Hier klicken", "Hier", " Informieren Sie sich" und so weiter)   Die Anker können in Ahrefs unter Backlink Profil > Ankertexte überprüft werden. Auch hier können wir die Anker sortieren und filtern und zwar nach: der Anzahl der eingehenden Do-Follow-Links, nach dem Zeitpunkt, an dem sie zum ersten Mal gesehen wurden, nach der Anzahl der verweisenden Domains, die diesen bestimmten Anker verwenden   So sieht der Bericht aus: Abbildung: Screenshot The Boutique Agency, vom 12.08.2022 Da es sich bei der oben genannten Vorgehensweise um eine manipulative Taktik handelt, ist dies etwas, worauf man im obigen Bericht achten und es vermeiden sollte. Wenn wir z. B. sehen, dass mehr als 90 % unserer Anker stark optimierte, exakte Matches sind, sieht unser Backlinkprofil gefälscht aus. Bei der Überprüfung der Anker wollen wir auch unteroptimierte und zufällige Anker sehen, da dies widerspiegelt, wie andere organisch auf unsere Website verlinken würden. 4: Der “Beste nach Links” BerichtEin weiterer leistungsstarker Bericht von Ahrefs, der uns hilft, nicht nur unsere Domain besser zu verstehen, sondern auch besser zu durchschauen, wie die Konkurrenz Backlinks aufbaut, ist der “Beste nach Links” Bericht. Er zeigt uns eine Analyse der eingehenden Backlinks.  Den Report gibt es bei Ahrefs unter der Rubrik Seiten>Beste nach Links: Abbildung: Screenshot The Boutique Agency, vom 12.08.2022 Der “Beste nach Links Bericht kann ein mächtiges Werkzeug sein, um unsere eigene(n) Domain(s) (und die der Konkurrenz) besser zu verstehen und zu sehen, was aus der Perspektive des Linkaufbaus funktioniert und was nicht. Indem man hier nach Dofollow-Links sortiert, kann man sehen, welche Seiten jene mit der höchsten Anzahl von Backlinks waren. Das hilft zu verstehen, ob zum Beispiel bestimmte Inhalte besser als andere Backlinks generieren. In dieser Ansicht gibt es leider keinen Toggle, um die Links zu öffnen und direkt mehr Informationen auf derselben Ansicht zu erhalten, aber man kann auf die Anzahl der Dofollow-Links klicken. Hier öffnet man den Backlink-Seitenbericht, wo alle Details zu sehen sind. Außerdem ist es möglich, nicht nur nach der Anzahl der Dofollow-Links zu sortieren, um die Quantität zu bewerten, sondern auch nach dem DR (oder Domain Ranking, einer benutzerdefinierten Metrik von Ahrefs, die von 0 bis 100 reicht und die Stärke des Backlink-Profils einer Website anzeigt), um zu sehen, welche anderen, gut verlinkten (und daher wahrscheinlich qualitativ hochwertigeren) Websites auf welche Seiten der eigenen Website verlinken. Auf Basis Analyse kann man wichtige Erkenntnisse für die eigene Backlink-Strategie entwickeln. Nicht zuletzt eignet sich dieser Bericht auch dazu Probleme mit den eigenen wichtigsten Backlinks zu erkennen. Wie oben zu sehen ist, erhalten wir eine Benachrichtigung, wenn unsere Seiten, die Backlinks erhalten, keinen 200er-Statuscode zurückgeben. Das ermöglicht es uns, schnell offpage-relevante Seiten zu identifizieren, die mit hoher Priorität repariert werden müssen. Derselbe Bericht kann auch verwendet werden, wenn man sich die Backlink-Profile von Mitbewerbern ansieht, um interessante Backlinks zu identifizieren, die auf Seiten verweisen, die nicht mehr existieren, und wir können uns dann an die entsprechende verweisende Website wenden und eine Seite von uns anpreisen, die stattdessen dieselben Informationen oder Produkte anbietet.  Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ahrefs ein sehr leistungsfähiges Tool ist, das dabei hilft, die eigene Website und den Markt im Allgemeinen besser zu verstehen. Habt keine Angst, mit den verschiedenen Berichten zu spielen, die es anbietet, und findet die Berichte, die für euch am sinnvollsten sind!   Bildquelle Teaserbild: Shutterstock

Praktikantin fragt Praktikantin

$
0
0
Mary studiert im 6. Semester Online-Medien-Management in Stuttgart und hat im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum im Bereich Online Marketing bei The Boutique Agency absolviert. Dabei hat sie hauptsächlich im SEA unterstützt, hatte aber auch die Möglichkeit, in den Bereich SEO hineinzuschnuppern. Jetzt unterstützt sie die Agentur als Werkstudentin. Hannah befindet sich gerade in ihrem Praktikumssemester und absolviert dieses bei The Boutique Agency im Bereich Marketing and Communications. Mit Hannahs Fragen im Gepäck sprechen die beiden über Marys Praktikumszeit. Frage 1Was war dein erster Eindruck von The Boutique Agency? Mein erster Eindruck von The Boutique Agency war durchweg positiv. Neben den verschiedenen Services hat mich vor allem die Präsentation der Agentur mit dem gesamten Team und den Core Values angesprochen. Nachdem ich meine Bewerbung abgeschickt habe, habe ich sehr schnell eine Rückmeldung erhalten und mich schon im Bewerbungsprozess “aufgehoben” gefühlt. Die Bewerbungsgespräche waren sehr angenehm und es wurden auch meine persönlichen Wünsche für das Praktikum berücksichtigt. Genauso strukturiert lief der Start meines Praktikums ab. Frage 2Was hat dich am meisten überrascht, als du zu The Boutique Agency gekommen bist? Mich hat am meisten überrascht, wie intensiv die einzelnen Core Values tagtäglich gelebt werden - und bin jeden Tag aufs Neue begeistert, wie viel Wertschätzung jeder:m Mitarbeiter:in entgegengebracht wird. Ich habe mich zu keiner Zeit wie “die Praktikantin” gefühlt und wurde von der ersten Sekunde an herzlich aufgenommen und aktiv mit einbezogen. Besonders überrascht hat mich auch, dass sehr viel Zeit in interne Prozesse investiert wird, um sowohl die Agentur und das Team, als auch den Nachhaltigkeitsgedanken aktiv weiterzuentwickeln. Außerdem hat mich überrascht, dass die Praktikumsstelle (im Vergleich zu anderen Agenturen, bei denen ich mich beworben habe) überdurchschnittlich vergütet wird. Frage 3Was hat dir am meisten Spaß gemacht? (Natürlich die Teamevents ;-) )  Am meisten haben mir die kreativen Aufgaben Spaß gemacht. Ich fand es cool, eigene Anzeigentexte zu verfassen, Keywords zu recherchieren und mich mit den verschiedenen Kunden, Produkten und Dienstleistungen aus komplett verschiedenen Branchen zu befassen. Die Abwechslung hat mir generell gut gefallen, weil ich jeden Tag neue Aufgaben übernehmen durfte und in einem gewissen Rahmen auch die Möglichkeit hatte, selbst Dinge auszuprobieren. Auch, dass ich nach und nach mehr Verantwortung übernehmen durfte, hat mir in meinem Praktikum besonders Spaß gemacht, weil es in gewisser Hinsicht auch immer wieder eine Herausforderung für mich war, mich in neue Aufgabenfelder einzuarbeiten und den Anforderungen gerecht zu werden. Frage 4Welche Situation während deines Praktikums ist dir bis heute im Kopf geblieben? Das Meeting mit Yvonne ein Monat vor Ende meines Praktikums ist mir bis jetzt im Kopf geblieben. Ich war nervös, weil ich davor gar nicht wusste, worüber es in dem Gespräch gehen wird. Als sie mir dann gesagt hat, dass alle sehr zufrieden mit mir als Praktikantin sind und sie mich daher fragen möchte, ob ich nach dem Praktikum als Werkstudentin weitermachen möchte, habe ich mich riesig gefreut. Auch der Moment, nachdem ich meinen Workshop über Suchmaschinen außer Google gehalten habe, ist mir im Kopf geblieben. Ich habe sehr viel Zeit in die Vorbereitung des Workshops gesteckt und war sehr nervös davor ihn zu halten - nicht weil ich generell Angst vor Präsentationen habe, sondern weil ich als “Praktikantin” meinen Kolleg:innen (allesamt Spezialist:innen) noch etwas “Neues” erzählen sollte. Ich habe im Nachgang aber viel positives Feedback erhalten und war stolz auf mich, dass ich die Challenge gemeistert und einiges dazugelernt habe. Frage 5Team Office oder Team Homeoffice? Gute Frage… geht beides? Generell Team Office, vor allem weil das Office über dem Giesinger Bräu total cool ist und man zwischendurch auch mit Kolleg:innen quatschen kann oder gemeinsam zu Mittag isst. Da ich aber nicht aus München komme, arbeite ich hauptsächlich von Zuhause, weil es für mich praktischer ist - das spricht eher für Homeoffice. Frage 6Die Agentur lebt eine offene Fehlerkultur - was war der größte Fail, der dir während deines Praktikums bei The Boutique Agency passiert ist? Ich habe über 100 neue Sitelinks für sämtliche Kampagnen eines Kunden anlegen müssen und diese aus Versehen in der alten Version anstatt in der neuen Version angelegt. Ist mir allerdings erst aufgefallen, als alle Sitelinks angelegt waren und ich sie nur noch hätte verknüpfen müssen. Leider kann man die Sitelinks nicht mit copy-paste von der alten in die neue Version übertragen. Ich musste also alles nochmal machen. Das Gute daran ist: sowas passiert nur ein einziges Mal ;-) Seitdem prüfe ich beim Anlegen immer genau, ob ich an der richtigen Stelle bin. Frage 7Was hast du aus dem Praktikum mitgenommen? Da ich mich vorher thematisch noch nie so intensiv mit SEA befasst habe, habe ich mir mit jeder neuen Aufgabe mehr Wissen angeeignet. Angefangen von den Basics, wie man z.B. eine Keyword-Recherche durchführt, über den Aufbau von Account Set-Ups und Kampagnen bis hin zum Monitoring anhand geeigneter KPIs. Einer der wertvollsten Erfahrungen, die ich aus meinem Praktikum – auch für mein späteres Berufsleben – mitnehmen konnte, ist jedoch die Arbeitsweise, die sich aus all diesen formulierten und auch gelebten Werten ergibt. Abgesehen von den inhaltlichen Kompetenzen und Aufgaben, habe ich viel in Bezug auf eine wertschätzende und agile Arbeitsweise mitnehmen können. Frage 8Welchen Tipp würdest du mir von Praktikantin zu Praktikantin geben? Sei offen für die verschiedenen Aufgaben, die dir gestellt werden und nimm’ Challenges an. Auch wenn du vielleicht nicht immer direkt weißt, was du zu tun hast, oder wie du loslegen sollst - am Ende ist es ein tolles Gefühl, wenn man die Aufgabe geschafft hat. Trau dich auf jeden Fall nachzufragen, wenn du etwas nicht verstehst oder dich etwas besonders interessiert und fordere auch aktiv Feedback zu den Aufgaben ein. Alle Kolleg:innen nehmen sich gerne die Zeit, dir etwas (nochmal) zu erklären oder dir Feedback zu geben. Es ist völlig in Ordnung, wenn man mal was einfach nicht kapiert und zur Not fünfmal dasselbe fragen muss. Neben ihrer Leidenschaft für Online Marketing besitzt Mary zwei Pferde und betreibt in ihrer Freizeit einen Onlineshop in diesem Bereich.

Conversiontypen in Data Studio

$
0
0
Ob E-Commerce oder anderer Webauftritt: Oftmals ist es sinnvoll mehr als einen Conversion-Typ zu messen. Während sich deren Auswertung in Google Ads mit benutzerdefinierten Spalten sehr einfach lösen lässt, ist dies in Google Data Studio nicht ganz so trivial. Mit der Funktion “Daten zusammenführen” lassen sich jedoch dennoch bis zu vier verschiedene Conversion-Typen in Kombination mit anderen KPIs in einer Tabelle darstellen. Eine zentrale Rolle dabei spielt die etwas versteckte Dimension “Segment Conversion Type Name”. Mit dieser lässt sich in Kombination mit dem Messwert “Alle Conversions” auf die verschiedenen Conversion-Typen zugreifen.   Fügt man dieser Tabelle nun jedoch nun weitere Kennzahlen hinzu kommt es zu einem Fehler. Hier kommt nun die Funktion “Daten zusammenführen” ins Spiel, welche im folgenden Video genauer erklärt wird:

Recap: SEAcamp Jena 2022

$
0
0
“Nach drei Jahren fühlt es sich an wie ein Neuanfang", sagt Olaf Kopp (Aufgesang), bevor es auf dem SEA Camp in Jena in die Sessionplanung geht. Alle eingereichten Sessions werden gehalten, das Zuschauer-Interesse bestimmt, in welchem Raum der Vortrag stattfindet. Olaf Kopp (Aufgesang), David Schlee (Conversearch), Andreas Hörcher (Finnwaa) und Thomas Grübel (InBiz) sind die Gastgeber des SEA Camps. Regelmäßig gibt es deutlich mehr Nachfrage nach den Tickets als Plätze. Über zwei Themen wurde häufiger gesprochen: zunehmende Tracking Verluste vermeiden und möglichst datenschutzkonform kompensieren Die Nutzerintention verstehen und passgenau aufgreifen Dazu war das Interesse am PMAX Learnings groß. Marina Meiertöns - “PMAX von A bis Z”Nachdem Mike Ryan von smec bereits eine Menge Learnings zu PMax geteilt hat war ich gespannt, was Marina dem hinzufügt und was die anschließende Diskussion ergibt. Direkt es durch die Slides mit folgenden Erkenntnissen: PMax ist schnell aufzusetzen und gut geeignet, um schnell über verschiedene Kanäle zu werben, performt jedoch nicht so gut für Produkte, bei denen nur wenig Daten vorliegen. Bei Produkten mit vielen Conversions war die PMax Performance dagegen sehr gut. Die Ausspielung Remarketing ist eine Stärke von PMax, was bei zyklischen Sortimenten sinnvoll ist, also für Produkte, die hohe Wiederkaufsraten aufweisen. Der CLV (Customer Lifetime Value) von Bestandskunden lässt sich über Wiederkaufsrate und Warenkorb (Produkte und Wert) ermitteln. Bei der Wiederkaufsrate können wir direkt ansetzen. Marinas PMax Kampagne hatte in einem Shop für Kfz Zubehör eine viel höhere Wiederkaufsrate (2,6 vs. 1,11 im Shop) als der durchschnittliche Kunde. PMax Kampagnenstruktur durch Segmentierung anpassen Nur eine Kampagne zu verwenden würde heißen: alle Produkte sind gleich wichtig. Sind sie aber nicht, also differenzieren wir in mehrere Kampagnen. Das gesamte Sortiment ausschließlich über PMax zu bewerben stürzt uns in die Abhängigkeit von Googles Black Box. Nur Top Produkte über PMax zu bewerben, ermöglicht bessere Kontrolle über Low-Seller, bedeutet aber auch mehr Aufwand. Marina empfiehlt eine Dritte Variante: New Customer Acquisition über PMax, was vor allem sinnvoll bei anti-zyklischen Sortimenten (z.B. Sofas) erscheint. Empfohlen werden 3-15 Asset Groups mit direktem Produkttyp- oder Markenbezug. Dazu eine “Everything Else” Asset Group. Asset Groups sollten Userverhalten bzw. die Navigation der Website widerspiegeln. Marina schließt in PMax grundsätzlich die Homepage als Landing Page aus, um Ausspielungen der Brand zu vermeiden, dennoch nimmt der Search Traffic durch Pmax ab. Im Austausch am Ende war man sich einig, Brand möglichst auszuschließen, und mit Max. Conversion Value als Gebotsstrategie zu starten, um dann einen Ziel ROAS einzuziehen. “Wo sind meine Daten hin?” fragt Christian Ebernickel Er zeigt auf, wie ein Tracking Set-Up aussieht, das fit für die Zukunft ist. Trackingverluste erleiden wir durch nicht gegebenen Consent, und noch mehr durch Tracking Prevention in den Browsern. Bereits heute werden nur noch ca. 42% der Daten wirklich erfasst. Es wird noch schlimmer, wenn der “Alles abwählen” Button im Consent Banner obligatorisch ist. Christian schätzt, dass dann nur noch rund 25% der Daten verfügbar sein werden. Darum müssen wir uns kümmern: Tracking Prevention (Erosion der Datengrundlage) Consent Banner (Strengere Anforderungen) Google Analytics 4 (Erzwungener Umstieg) Die Laufzeit für 1st Part Cookies ist nur noch 7 Tage gültig, teils auf 24 Stunden begrenzt. Darüber hinaus blockieren z.B. Privacy Plug-ins das Tracking komplett. Das App Tracking Tansparency Framework ermuntert iPhone Nutzer, Tracking zu verhindern. Aus all diesen Dingen resultiert ein steigender CPA und ein sinkender ROAS. Performance-basierte Abrechnungsmodelle sollte man als Agentur möglicherweise überdenken. Die Antwort darauf lautet serverseitiges Tagging mit GTM (Google Tag Manager) Server. Damit können die Tracking Preventions umgangen werden und die Cookie Laufzeit kann verlängert werden. Server-side Tagging sendet einen GA4 Datenstream an den GTM Tagging Server, der z.B. auf einer Subdomain Eurer Domain liegt. Von dort werden die Daten weitergeleitet, zum Beispiel an Google Ads oder Facebook. Server-side Cookies, die im Browser nicht mehr lesbar sind, können mit einer längeren Cookie Laufzeit gesetzt werden. Folgende Effekte sind zu erwarten: Server-side Tagging reduziert die Anzahl an Nutzern (in einem Beispiel um 21%), da wir die Nutzer nun besser wiedererkennen. Non-Direct Kanäle wie Google / cpc oder organic gewinnen, direct / (none) geht deutlich zurück. Die Transaktionen werden tendenziell (Im Beispiel um 5%) zunehmen, in den einzelnen Kanälen deutlich mehr (bei “Direct” weniger). Die Datenqualität steigt demnach bei Server-side Tagging.  Nachteile hat das Server-side Tagging auch: erhöhte Komplexität und höhere (wenn auch überschaubare) Kosten. Die Kosten stehen dennoch nicht im Verhältnis zum Uplift, den die Datenqualität bringt. Der Funktionsumfang ist zum Teil noch eingeschränkt, wenngleich die wichtigsten Networks angebunden werden können.  Server-side Tagging wird ab einer gewissen Website Größe generell empfohlen, da die Vorteile überwiegen. Damit ist die bestmögliche Lösung für die Tracking Prevention Verluste beschrieben. Aber was ist mit dem Consent Banner? Statt dieser Ansicht (beispielhafter, häufig verwendeter Consent Banner) wird es überwiegend zu folgender Ansicht gehen (Mercedes-Benz als Musterbeispiel). Gleichfarbige Buttons bieten die Option, mit nur einem Klick das Tracking der Daten abzulehnen. Christians Annahme ist, dass die Consent Rate durch die strengeren Anforderungen von 80% auf 50% sinken wird. Es gibt unterschiedliche Lösungsansätze, einer wäre ein Serverseitiges Tracking mit GTM Server. Für anonymisiertes Tracking ist kein Consent erforderlich. Beim Server-Side Tracking wird keine IP Adresse des Nutzers weitergegeben. Die clids und fbclid können im Cloud Firestore zwischengespeichert werden und dann weitergereicht. Diese Praxis ist jedoch unter Anwälten umstritten. Es gibt hier unterschiedliche Einschätzungen zur Datenschutzkonformität, je nach betreuender Kanzlei. Die Daten, die wir zusätzlich durch Server-side Tracking bekommen, erzeugen einen großen Anstieg von Nutzern (+50% im Beispiel von Christian), die direct/none massiv nach oben ziehen (durch die fehlende Wiedererkennung der Nutzer ohne Consent). Der Uplift der Transaktionen ist nur ca. +15% im Beispiel, da wir viele Bouncer mit-tracken und da Nutzer, die keinen Consent geben, in der Regel eine niedrige Conversion Rate aufweisen). Wenn wir also Server-side Tagging und Server-side Tracking nutzen, haben wir gegenläufige Effekte. Server-side Tracking schließt jedoch eine große Lücke im Measurement, daher überwiegen auch hier meist die Vorteile gegenüber den Nachteilen (hohe Komplexität, Integration in Webapplikationen nötig, harte Last-Click Attribution, da keine Wiedererkennung der Nutzer und hoher Anteil an Direct Traffic). Natürlich gibt es so eine Session nicht ohne Disclaimer: Eine detaillierte datenschutzrechtliche Prüfung ist erforderlich. Kommen wir zur dritten Herausforderung: Google Analytics 4 Der Funktionsumfang von GA4 ist nach wie vor limitiert: Es gibt keine Datenansichten, Channel Groupings sind noch nicht anpassbar, unzureichende Filter sind einige Beispiele. Christian zeigt die Problematik auf, dass GA4 noch keine datenschutzrechtlichen Bedenken auflöst. Es gibt eine zunehmend ablehnende Haltung der Datenschutzbehörden der EU-Mitgliedsstaaten. Es geht um den Schutz der Daten von EU-Bürgern bei der Übermittlung in die USA. Hier gilt es, Risiken abzuwägen. Christian empfiehlt als Backup eine Fallback-Lösung zu implementieren, wenn Risiken als signifikant eingestuft werden. Der Fallback kann ein Einsatz im Server-side Tagging und Tracking Set-Up sein, bei dem zum Beispiel Matomo die Daten parallel erfasst und im Fall der Fälle als Backup-Lösung bereitsteht. Die drei Lösungen im Überblick: Server-Side Tagging (Tracking Preventions) Server-Side Tracking (Consent) Risiken von GA4 abwägen, Fallback vorbereiten Markus Baersch: “Conversion Tracking ohne Cookies”Markus baut auf Christians Vortrag auf und fokussiert sich auf die technische Tracking Seite. Googles Consent Mode lehnt Markus aus Datenschutzgründen ab. Auch die Conversion API hinterfragt er kritisch und zeigt ein Beispiel aus der Facebook Shopify-Integration. Die Option “Maximum” lässt Consent und Kontrolle außer Acht, und bietet Futter für sogenannte Schattenprofile. Wenn sich der Nutzer dann beim Portal registriert, sind seine Daten schon da - “Wie krass ist das denn?”  Datenschutztechnisch besonders fragwürdig ist “Automatic Advanced Matching” von Facebook. Hierfür findet Baersch deutliche Worte. Im Datenuniversum gibt es viele Meinungen und Haltungen. Ist eine minimierte Rückmeldung an das Werbesystem ohne Consent möglich? Eine unterschätzte Lösung: Matomo bietet eine First Party Webtracking Option (nicht die Cloud Version). Eine Matomo Instanz könnte das Tracking bereitstellen. Markus sprach noch über die Vorzüge des Matomo Conversion Exports, der kostenpflichtig für die On-Premise Lösung erhältlich ist. Die Google Lösung dazu ist enhanced Conversions, laut Markus über das Google Tag “fraglich in allen Belangen”, aber über Server-Side Tag Manager kontrollierbar. Aber Vorsicht, dies geht nur für User mit Consent.  Über den Umgang mit Identifiern (gclid & Co.): Bei gegebenem Consent kann man diese im Cookie speichern. Ohne Zustimmung in der Session / Kurzzeit Hash Table. Rückmeldung über ssGTM Ads Tag, Offline Import, oder API (oder eigenes Serverside Tracking über PHP code oder eine Cloud Function). Weiterführende Informationen findet ihr in Markus ausführlichen Blogposts: https://www.markus-baersch.de/blog/   Fazit: Wir müssen die Daten aktiv liefern. Mit Consent kein Problem, ohne Consent so umsetzen, dass es ein Datenschützer “Durch den Hals kriegt”. Tracking ist kein IT Thema mehr, Tracking ist keine One Man Show. Es ist eine interdisziplinäre Angelegenheit zwischen IT, Marketing und Datenschutz.  Tracking != Cookies.  Abschließend: Modellierung ist eine gute Sache, am besten auf Basis eigener Daten. Markus Baersch stellt seine Slides auf Slideshare zur Verfügung. Thomas Kraus und Steffen Schulz, Varify.ioTraffic und Conversions potenzieren sich. Eine Traffic Erhöhung um 50% und eine Conversion Steigerung von 50% ergeben den gleichen Umsatz Uplift. Schafft man beides zu kombinieren, steigt der Umsatz überproportional. Wie erreichen wir das? Hier geht Thomas auf die Hebel ein, die Google Ads Managern zur Verfügung stehen. Keywords und Anzeigentexte werden optimiert, jedoch wird der Hebel der Landing Page Optimierung außer Acht gelassen. Die perfekte Landing Page gibt es leider nicht. Thomas und Steffen gehen hier auf zehn Punkte ein, angefangen beim Logo. über Navigation bis Call-to-Action und visueller Produkterklärung.  Steffen zeigt einige Beispiele, bei denen Versprechen aus der SEA Anzeige nicht auf der Landing Page eingehalten werden. Positivbeispiele gehen auf Targeting nach geeigneten Placements (Bsp. Veggie-Blog) ein, Soziodemografisches Targeting (Familien werden mit Familienreisen abgeholt) oder Geotargeting (Beratung vor Ort). Der Trick ist hierbei, die Targeting Kriterien auch auf der Landing Page zu berücksichtigen. Dies geht auch dynamisch, indem die DKI (Dynamic Keyword Insertion) auch auf die Landing Page übertragen wird. Um dies einfach umsetzen zu können, stellen Steffen und Thomas mit varify.io ein eigenes Tool bereit.  Rebecca Hall (Projecter) - "Content Marketing im SEA"Zunächst stellt Rebecca den “See, Think, Do, Care” Funnel vor und eine Persona (KiTa Erzieherin Thea). Doch von der Theorie geht Rebecca schnell in die Praxis über und zeigt anhand eines Shops für KiTa-Bedarf (Kindertagesstätten), wie Content Bewerbung über SEA erfolgreich geht. Die Herausforderung im Upper Funnel: Ein B2B Kunde mit kleinem Keyword Set und hohen cpcs. Der Lösungsansatz: Über relevante Inhalte Touchpoints schaffen, mit der die Persona im “Think” Abschnitt erreicht wird. Der Content sollte relevant und wertvoll sein, damit potenzielle Kund*innen mit einem guten Gefühl die Seite verlassen und mit Remarketing wieder erreicht werden können. Mit Content Marketing können weniger umkämpfte Touchpoints angesprochen werden. Als Beispiel zeigt Rebecca eine Kampagne zum KiTa Morgenkreis, für den Thea nach Inspiration im Internet sucht. Anstatt sie direkt mit Produkten zu konfrontieren, umfasts die Landing Page Morgenkreislieder, Bewegungsspiele, Videos, PDFs zum Herunterladen, etc. Um die Seite richtig zu bewerben, hat Rebecca über Answer the Public Long Tail Keywords mit Informations-Intention recherchiert und diese zielgenau mit Content beworben. Beim Fokus auf die Suchintention wurden auch Foren, Social Media Beiträge und Produktbewertungen verwendet. Die Kampagne lief 20 Tage und generierte zu sehr niedrigen cpcs mehr als 1.000 Klicks und 90 Downloads. Darüber hinaus werden die Nutzer nun mit Retargeting angesprochen. Fazit: Für Unternehmen mit wenigen Keywords, hohen CPCs oder bei einem Markteintritt lohnt sich Content Marketing. Wichtig dabei sind niedrigschwellige Conversion Aktionen. Zum Abschluss teilt Rebecca noch eine Checkliste für SEA Content Marketing: Ivana Nikic und Domenic von Tryller (Norisk)Settings, Alerting und Skripte helfen, die Qualität von Google Ads Accounts hoch zu halten. Monitoring von harten Faktoren (Budget, CpC) wird ergänzt um Monitoring von weichen Faktoren (Anzeigeneffektivität, Qualitätsfaktor). Ein dauerhaftes (24/7) Monitoring ist manuell nicht zielführend, daher helfen Settings, Alerts und Skripte. Settings sind Stolperfallen. Ein Beispiel ist diese Kampagne: Im Display Bereich wurden Klickraten von 2% erzielt und ein CPL von gut 30 € - für den Kunden prima Werte - bis der Kunde, der eigentlich Roboter verkauft, sich meldet. Er bekommt plötzlich viele Anfragen rund um PCR Tests. Ein Blick in die Display Kampagne enthüllt: Die Kampagne lief auf QR Code Scanner Apps (siehe Placement Report). Die Leute standen vor Teststationen und gelangten über die QR Code Scanner App auf das Formular des Kunden. Ein weiteres Beispiel für ein spezifisches Alerting ist der Produktschutz im Google Merchant Center. Hierbei wird ein Alert ausgelöst, wenn ein gewisser Prozentsatz an Produkten nicht mehr ausgespielt wird. Google Analytics Alerts und Google Ads Regeln helfen, Tracking Ausfälle schnell zu bemerken. Ein weiteres Beispiel sind Payment Referrer in Google Analytics, die ausgeschlossen werden müssen, damit der Umsatz nicht bei den Traffic Kanälen fehlt (-> Verweisausschluss). Archive Data hilft, Daten aus Analytics in neue Tabellen zu ziehen und mit dem vorherigen Zeitraum abzugleichen. Somit kann man sich E-Mails zusenden, wenn eine neue Quelle/Medium einläuft, diese prüfen und Payment Referrals ausschließen. Skripte wie Link Checker helfen beim regelmäßigen Check, ob 404 Seiten Traffic erhalten oder Suchseiten, bei denen Produkte out of stock sind (Im Google Link Checker Skript konfigurierbar). Noch besser wäre es jedoch, vorbeugend die Seite danach zu crawlen. AAR (Auto-applied recommendations) kann auch nach hinten losgehen. Die Einstellung “Redundante Keywords entfernen” hat in einem Fall ein Brand Keyword im Exact Match entfernt, was letztendlich zu einem signifikanten Umsatzrückgang führte. Klassiker wie Zielgruppen in Kampagnen versehentlich auf “Ausrichtung” stellen, oder auch im Werbezeitplaner nur einen Tag zu hinterlegen, lassen sich nicht immer vermeiden, aber mit den richtigen Skripten schnell erkennen und beheben. Fazit: Sprecht in den Teams, schafft Raum, über Fehler zu sprechen. Wenn gleiche Fehler oder gleiche Fragen auftauchen, schaut nach Tools, Skripten und anderen Helfern, diese zukünftig zu vermeiden. Eine positive Fehlerkultur kann hierbei helfen. Die Feedback-RundeAm Ende waren sich die Teilnehmer des SEAcamp einig: Die Vorträge waren auf sehr gutem Niveau, und die Branche braucht das SEAcamp, auch wenn sich die Ticketpreise im nächsten Jahr so niedrig nicht halten lassen werden.  Die Rahmenbedingungen des kleinen, familiären Events im Steigenberger Hotel in Jena waren klasse, und der Austausch unter SEA Experten wertvoll. Wir freuen uns schon auf das nächste SEAcamp und werden versuchen, mindestens eines der begehrten Tickets zu ergattern.  

SEO und UX - So werden sie ein Dream Team

$
0
0
User First: Das gemeinsame Ziel von UX und SEOSEO (Search Engine Optimization) und UX sind beides Disziplinen der Website-Optimierung. Doch SEO-Manager:innen optimieren Websites für Suchmaschinen und UX-Designer:innen für den Menschen. Wie kann das zusammen passen?  User Experience (deutsch: Nutzererfahrung) ist schon lange kein Buzzword mehr. Der Begriff wurde bereits in den 90er Jahren von dem Wissenschaftler und UX-Guru Don Norman geprägt und nimmt im Online Marketing von Jahr zu Jahr an Bedeutung zu.  Auch Google macht die Nutzerzentrierung zu seiner wichtigsten Unternehmensphilosophie: „Focus on the user and all else will follow“ und fordert dieses Credo auch von Websitebetreiber:innen ein. Dass das Erfüllen der Suchintention eine wichtige Rolle für die Ranking-Optimierung in der Suchmaschine spielt, ist schon lange klar. Mit der Veröffentlichung der Core Web Vitals im Juni 2021 machte Google die Page Experience dann auch zum offiziellen Ranking Faktor. Warum also sollten UX- und SEO-Teams unabhängig voneinander agieren, wenn beide nur den User im Sinn haben? Wie man SEO und UX vereint und inwiefern beide Disziplinen davon profitieren, haben wir im Folgenden zusammengefasst. Was ist SEO?Unter Suchmaschinenoptimierung (engl.: Search Engine Optimization, Abkürzung: SEO) versteht man alle inhaltlichen und technischen Maßnahmen (On- und Offpage), um das Ranking einer Website in den Ergebnissseiten einer Suchmaschine wie Google zu verbessern.  Im Fokus von Google stehen die Nutzer:innen und diese sollen im Idealfall immer das beste Suchergebnis erhalten. Dabei wird der Google-Algorithmus stetig weiterentwickelt – mit jedem Core Update kann die Suchmaschine Nutzer:innen besser verstehen und ihnen passende Ergebnisse liefern. Während früher Websites für die Suchmaschine optimiert wurden - optimieren SEO Manager:innen heute Webseiten für die Nutzenden. Was ist UX?User Experience bedeutet einfach übersetzt Nutzererfahrung. Dabei handelt es sich um das ganzheitliche Erlebnis, das wir als Nutzer:in, bei der Verwendung von Websites vor, während und nach der Interaktion mit eben jenen erfahren (ISO Norm 9241).  UX-Expert:innen betrachten deshalb die gesamte User Journey und diese beginnt oft bei einer Eingabe ins Google-Suchfeld und dem Klick auf das Suchergebnis einer Website. Nachdem die Seite geladen hat, scannen die User normalerweise den Inhalt der Seite, um zu prüfen, ob ihre Fragen dort beantwortet werden. Je nach Seitentyp beschäftigen sie sich mit Inhalten und navigieren sich zu verschiedenen Unterseiten, bis das Ziel (z.B. ein Produktkauf, der Erhalt einer Information) erreicht wurde.  Nach dem Honeycomb Modell von Peter Morville setzt sich eine gute User Experience aus sieben verschiedenen Merkmalen zusammen:   Useful: Bietet die Website einen konkreten Nutzen? Usable: Ist die Website gut bedienbar? Kommt der User einfach und schnell zu seinem Ziel? Desirable: Ist das Design attraktiv? Weckt es positive Emotionen? Findable: Gibt es eine klare Navigation und Struktur? Accessible: Ist die Website auch nutzbar für Menschen mit Beeinträchtigung? Credible: Wirkt die Website seriös und vertrauensvoll? Valuable: Liefert die Website einen Mehrwert? Verbindung zwischen SEO und UX Was verbindet SEO und UX und wie können beide Teams voneinander profitieren?    Wir haben bereits geklärt, dass es sowohl im SEO als auch im UX darum geht, den Nutzenden in den Fokus zu stellen. Viele Maßnahmen beider Disziplinen gehen daher Hand in Hand und können sich gegenseitig positiv beeinflussen. Wirft man einen genaueren Blick auf die jeweiligen Schwerpunkte wird deutlich, dass sich SEO und UX teilweise perfekt ergänzen.  01. Zielgruppe Eine sorgfältige Zielgruppendefinition und die Berücksichtigung der jeweiligen Suchintention ist zentral für jede SEO-Strategie. Im UX/Usability Team geht man noch einen Schritt weiter mit der Entwicklung von sogenannten “Personas”. Dabei handelt es sich um eine abstrakte Darstellung eines idealen Kunden basierend auf Daten, die man bereits über seine Kunden hat oder die mit qualitativer und quantitativer Forschung erhoben wurden. Als Nächstes werden die Interaktionen der definierten Personas mit einem Produkt oder Service betrachtet, um so ein ganzheitliches Verständnis über Nutzer-Ziele und Pain Points entlang der User Journey zu erhalten. Das sogenannte User Journey Mapping dient dazu, das gesamte Nutzererlebnis zu verstehen und Optimierungspotenziale aufzudecken.   02. Content Qualitativ hochwertige Inhalte & ein klares Design helfen nicht nur dem User, sich zu orientieren. Content ist auch einer der Hauptaspekte einer jeden Suchmaschinenoptimierung. Während früher Texte noch für Suchmaschinen optimiert wurden und oft wenig nutzerfreundlich waren, nähern sich die Ziele von SEO und UX auch hier immer mehr an. Die Qualität des Contents ist mit der Einführung der E-E-A-T-Kriterien (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) auch für das Google Ranking essentiell. Haben User ein positives Erlebnis, weil sie die gesuchten Informationen auf einer Seite schnell finden, ohne sich durch lange SEO-Textwüsten zu kämpfen, sendet das auch positive Nutzersignale an Google wie geringere Absprungraten oder mehr Interaktionen mit der Seite.  Die sogenannte Content UX beschränkt sich nicht nur auf die inhaltliche Ebene, sondern auch auf die Struktur von Inhalten. Um ein einfaches Scanning von Texten zu ermöglichen, sollte man beispielsweise auf folgende Punkte achten:    Prägnante und einzigartige H1-Überschrift Kurzer Teaser-Text unterhalb der Überschrift Inhaltsverzeichnisse Content in Absätze strukturieren Fettung von wichtigen Keywords Bulletpoints Grafiken    03. Website Architektur Eine gut strukturierte Seite und Navigation ist sowohl für den Nutzenden wichtig, als auch für den Suchmaschinen Crawler. Nur so findet der User auf der Seite schnell und einfach zu ihrem bzw. seinem Ziel und gleichzeitig wird eine gute Crawlability der Seite sichergestellt und alle relevanten Inhalte landen im Google Index. Die Optimierung der Website Navigation ist ein zentraler Hebel für eine gute UX.   04. Interne Verlinkung Da in der Regel nur wenige URLs einer mittelgroßen Website über Backlinks von außen verlinkt sind, ist die interne Verlinkung das Schlüsselelement für die Verknüpfung der Informationsstruktur einer Website. Sie gewährleistet, dass der Crawler alle relevanten Inhalte findet und indexieren kann. Doch auch für die Benutzerführung und die Orientierung auf der Website ist sie ein wichtiges Instrument.  Folgende Punkte sorgen für Orientierung und eine gute Crawlability:   Sinnvolle Hauptnavigation Verwendung von Breadcrumbs Einzigartiger und beschreibender Seitentitel (H1) Einheitliche Ankertexte   💡 Tipp: Ein wichtige UX-Regel lautet: “Don’t make the User think” (Steve Krug, 2000). Die Nutzerführung sollte schnell und intuitiv erfolgen. Als Richtwert sollte man darauf achten, dass der User in maximal 3-5 Schritten (Klicks) seine Aufgabe (z.B. Formular ausfüllen) erfüllen kann.   05. Page Design Der “Aesthetic Usability Effect”  besagt, dass Nutzer:innen ästhetisch ansprechende Designs häufig als besser nutzbar oder praktikabel wahrnehmen. Zudem sind User deutlich toleranter gegenüber kleineren Problemen und Ladezeiten. Der erste Eindruck ist demnach entscheidend für den Umgang des Nutzers mit der Website. Findet sich der Nutzer auf der Seite zurecht? Wird diese als professionell und nutzbar wahrgenommen?   06. Web Performance Die Core Web Vitals sind Metriken, die Google zur Bewertung der Page Performance verwendet und die die Nutzererfahrung auf einer Website widerspiegeln. Sie sollten sowohl von SEO- als auch UX-Manager:innen zur Status Quo-Analyse herangezogen werden. Die Core Web Vitals setzen sich wie folgt zusammen:   Largest Contentful Paint (LCP): Misst die Ladeleistung (Renderzeit des größten sichtbaren Inhalts) First Input Delay (FID): Misst die Interaktivität (z.B. Zeit, bis Elemente klickbar sind) Cumulative Layout Shift (CLS): gemessene visuelle Stabilität   Ladezeiten lassen sich nicht immer vermeiden, dennoch werden sie sowohl von Google als auch vom Nutzer negativ wahrgenommen und haben direkten Einfluss auf die Conversion-Rate. Laut einer Studie von Portent weisen Websites mit einer Ladegeschwindigkeit zwischen 0-4 Sekunden die höchsten Conversion-Rates auf. Eine Seite sollte demnach unter 4 Sekunden vollständig geladen sein. 💡 Tipp: Es empfiehlt sich, die Core Web Vitals einer Website mit verschiedenen Tools zu prüfen, da sie auf unterschiedliche Probleme aufmerksam machen können. Wir prüfen die Web Performance mit Googles PageSpeed Insights und Webpagetest.org.   07. Accessibility Eine Website ist barrierefrei, wenn sie sich von jedem, also auch von Menschen mit Einschränkungen beim Sehen, Hören oder Bewegen, nutzen lässt. Warum Barrierefreiheit für die User Experience wichtig ist, ist klar. Doch welche Rolle spielt sie im SEO? Google stellt das Thema Accessibility immer mehr in den Fokus und macht es selbst Teil seiner Mission: “Organize the world's information and make it universally accessible and useful”. Was sich Google selbst auf die Fahne schreibt, sollten auch SEO-Manager:innen im Auge behalten. 💡 Tipp: Der Bereich Barrierefreiheit ist auch Teil der PageSpeed Insight Analyse. So lassen sich Hinweise erhalten, welche Elemente einer Website beispielsweise nicht für Screen Reader optimiert sind oder wo Probleme bezüglich Kontrasten oder Textgröße bestehen.   08. Datenanalyse Google und andere Suchmaschinen werten Nutzersignale aus, um festzustellen, ob Nutzer:innen die gewünschten Ergebnisse auf einer Website gefunden haben und mit der Gesamterfahrung zufrieden waren. Positive User Signals können direkt zu einem besseren Ranking in den SERPs beitragen. Zu diesen Nutzersignalen zählen beispielsweise:   Absprungrate Scrolltiefe Verweildauer Anzahl aufgerufener Seiten Klicks und Klickrate   Auch UXler können diese Metriken heranziehen, um Erkenntnisse über die Nutzererfahrung zu erhalten: Wie lange bleibt der Nutzer auf einer Seite? Mit welchen Elementen interagiert der Nutzer? Wenn ein Nutzer sich zum Beispiel lange auf einer Blogartikel-Seite aufhält, kann das ein Zeichen dafür sein, dass er mit den Inhalten zufrieden ist und sich vielleicht sogar aufmerksam mit den gefundenen Informationen befasst.  Zu den wichtigsten Aufgaben in der UX-Optimierung gehört außerdem User Research, zum Beispiel mittels User Interviews oder Eye Tracking Tests, um mehr über die Bedürfnisse und Pain Points der Nutzer:innen zu erfahren. Diese Erkenntnisse können auch für SEO-Teams höchst relevant sein.   09. Strukturierte Daten Die User Experience fängt bereits in den Suchergebnissen an. Neben optimierten Meta-Title und -Description gibt es die Möglichkeit, das SERP-Snippet mittels Strukturierter Daten aufzuwerten und so auffällige Positionierungen in den Featured Snippets zu erreichen. Dabei kann es sich um Rich Snippets wie Sternebewertungen, Zusammenfassungen von Produkt-Reviews, aktuelle Preise oder Verfügbarkeiten handeln.   10. Mobile First Ob nun auf Mobile, Desktop oder auch Tablet - die Nutzererfahrung kann je nach Endgerät erheblich variieren. Sowohl im SEO als auch im UX-Design gilt die Regel: “Mobile First”. Bei der Mobile-First Indexierung nutzt Google vor allem die mobile Version einer Website für die Indexierung und das Ranking. Auch im UX Design wird in der Regel die mobile Version einer Website zuerst gestaltet, da immer mehr User über ihr Smartphone Websites besuchen (Ausnahmen können z.B. B2B-Websites sein). Außerdem hilft die reduzierte Fläche dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Inhalte sollten so priorisiert werden, dass der User diese schnell erfassen kann. Wann kommt es zwischen UX und SEO zu Differenzen?Natürlich gibt es auch im SEO und UX Bereiche Themen, die zuweilen widersprüchlich sind, oder es zumindest scheinen. Wie also geht man mit den folgenden Herausforderungen um?     Relevanter Content für SEO vs. bildreiches Design/Lean Design:   Während die Platzierung relevanter Haupt- und Nebenkeywords auf einer Website im SEO als enorm wichtig angesehen wird, wird im UX darauf geachtet, auf unnützen Content zu verzichten und sich auf die Essenz der Seite zu konzentrieren. Minimalistische Designs, wie man sie von Apple und Co. kennt, sind sehr bildgewaltig und bieten kaum noch Fläche für SEO relevanten Content. Das Zauberwort an dieser Stelle ist das sogenannte “Content Design” (auch “UX Writing”). Der Begriff wurde von Sarah Winters geprägt und bedeutet so viel wie: “Ohne Content gibt es kein Design, sondern nur Deko und Ornamente. Und ohne visuelles und konzeptionelles Design ist Content nicht in der Lage, seine Funktion zu erfüllen.”  Wenn man es genau betrachtet, soll Content Design SEO und UX in einer funktionalen Einheit verbinden.   Bildreiches/animiertes Design vs. Web Performance   Gehen kreative Design-Entscheidungen zu Lasten der Web Performance bedeutet das oft für den Nutzer unangenehme Ladezeiten. Wie also umgehen mit einer Seite, die toll aussieht, den Nutzer aber im Umgang mit ihr gegebenenfalls frustriert? Wir empfehlen hier, der Web Performance den Vortritt zu lassen und die Seite so gut es geht auf realistische Werte der Core Web Vitals zu optimieren. Benötigt die Seite nach intensiver Optimierung dennoch ein wenig mehr Ladezeit, können Tricks wie das Aufzeigen einer Skeleton Page oder die Animation des Ladesymbols Abhilfe schaffen und den Nutzer während des Wartens unterhalten oder informieren. FazitSEO und UX sind beides Bestandteile der Website-Optimierung, die das gemeinsame Ziel teilen, die Nutzererfahrung auf einer Website zu optimieren. Denn eine Website, die der User schnell und einfach bedienen kann, steigert nicht nur die Kundenzufriedenheit und die Conversion-Rate. Aspekte wie eine klare Website-Navigation, hilfreicher Content und schnelle Ladezeiten werden auch von Suchmaschinen Crawlern positiv bewertet und sorgen für bessere Rankings. Wer SEO und UX nicht mehr in Konkurrenz zueinander sieht und stattdessen eine integrierte Strategie entwickelt, wird gleich mehrfach profitieren. Autorinnen: Verena Lahner und Johanna Dietrich sind Spezialistinnen für den Bereich "UX/Website Usability" bei The Boutique Agency und haben den Artikel gemeinsam verfasst.   Weitere Quellen:  lawsofux.com blog.hubspot.de usability.de uxpin.com about.google.com

Chrome Extension für den Export von PMax Suchbegriffen

$
0
0
Wer mit PMAX Kampagnen arbeitet, kennt das Problem eventuell: Es gibt keinen Download Bereich, in dem man alle relevanten Suchanfragen einer Kampagnengruppe herunterladen kann, um diese weiterzuverarbeiten oder zu prüfen. Bisher musste man in jede Kategorie reinklicken, die Details öffnen und dann per Copy- und Paste alle Suchbegriffe in eine Tabelle kopieren. Das ist nicht nur fehleranfällig, sondern auch sehr schlecht formatiert und macht daher viel Arbeit, bis man mit den Suchbegriffen weiterarbeiten kann. Für wen ist diese Extension hilfreichDie Extension ist für jede:n relevant, die bzw. der mit Daten strukturiert (weiter)arbeiten möchte. Seit kurzer Zeit können jetzt Account-Negatives hinterlegt werden, die auch für PMAX gelten und so mit mehr Suchanfragen gearbeitet werden.  Dabei sieht man, was Google matched und welche Suchbegriffe auszuschließen sind.  Durch die zusammengefassten Daten können auch Veränderungen der Keywords ersichtlich werden. Da es bisher nur eine Ansicht auf Produkt-ID Ebene gab, konnte man nicht einsehen, welche Suchanfragen dahinter sind, die Google matched. Die zusammengefassten Suchbegriffe der Extension decken nun also auch neue Keyword-Potentiale für andere Bereiche wie bspw. Search auf. Auch für alle SEO's sind die Keywords in Bezug auf die Suchanfragen relevant. Anwendung der Extension 1. Navigiere in einen Account > Statistiken 2. Scrolle zu den Suchbegriffen und öffne eine Kategorie 3. Klicke in der Kategorie auf “Details anzeigen” 4. Jetzt kannst du die Extension mit einem Klick auf “P” öffnen 5. Mit “Get Queries” kannst du den aktuell offenen Teil der Tabelle abspeichern 6. Da die Suchbegriffe immer erst mit dem Klick auf den Pfeil geladen werden, muss du einen Bereich nach dem anderen öffnen und auf “Get Queries” klicken 7. Wenn du alle Suchbegriffe gespeichert hast (das Badge zeigt die Anzahl an), dann kannst du auf “Download” klicken und die Tabelle als CSV herunterladen Was zeigt die TabelleDie exportiere CSV-Datei gibt folgende Werte aus: Category = Suchanfragen Thema (von Google festgelegt) Sub Category = Eine Ebene tiefer (auch von Google festgelegt) Search Query = Search Terms, Keywords Metric = Impressions, Klicks, Conversions oder Conversion Wert (je nachdem was vor dem Download als Metric ausgewählt wurde)  Change = Zeigt die prozentuale Veränderung zu dem vorherigen Zeitraum  (entweder 7 Tage oder 28 Tage) DownloadHier kannst du die Chrome Extension kostenlos downloaden: https://github.com/jonasdlu/pmax-search-queries   Ein Hinweis zur Nutzung: Die Extension funktioniert in Chrome, nicht aber in Safari oder Firefox. Ein Google Konto ist dafür nicht erforderlich. AusblickIn der nächsten Version der Extension sollen noch weitere Metriken möglich sein. Aktuell kann nur eine der Metriken (Impressions, Klicks, Conversions oder Conversion Wert) exportiert werden, die im Google Ads Interface auswählbar sind. Über einen weiteren Button sollen dann alle Metriken nacheinander der Export-Tabelle hinzugefügt werden.

Künstliche Intelligenz - Die Zukunft der Content-Erstellung?

$
0
0
Google Core Update im März 2023Im März 2023 hat Google ein weiteres Core Update veröffentlicht.   Mit diesem Update soll die allgemeine Suchqualität verbessert werden, um den Nutzer:innen mehr relevante und vertrauenswürdige Inhalte anzuzeigen.  Folgendes konnte man bei diesem Core Update feststellen: Häufig kam es zu Rankingverlusten in der gesamten Domain und zu starken Schwankungen bei Wörterbuch- und Nachschlagewerken. Besonders betroffen waren Websites aus den Kategorien E-Commerce, Reisen, Rezensionen, Gesundheit und Unterhaltung. Verlierer sind Websites, die Informationen von anderen Websites sammeln, wie es beispielsweise ChatGPT tut, ohne ein eigenes Produkt/eine eigene Dienstleistung anzubieten. Gewinner sind hierbei Nischenseiten, die echte Erfahrung in ihrem Bereich bieten. Ein weiterer Aspekt, den es zu berücksichtigen gilt, ist E-E-A-T. Dieses Konzept wurde im Dezember 2022 von Google eingeführt und steht für Expertise, Authoritativeness, Trust und neu hinzugekommen: Experience. Gerade in der heutigen Zeit, in der häufig KI-generierte Inhalte genutzt werden, sind Originalität und Erfahrung das Wichtigste, um hochwertige Inhalte zu erstellen, was ein KI Chatbot wie ChatGPT nicht leisten kann. Einsatz von KI bei der Content-ErstellungAber nicht nur Rankingverluste können eine negative Auswirkung des Einsatzes von KI in der Content-Erstellung sein. Im Folgenden werden weitere Nachteile insbesondere des beliebten KI-Chatbots ChatGPT, aber auch anderer KI-Tools aufgeführt: KI generierte Texte bieten oft keinen Mehrwert und ähneln sich inhaltlich sehr.  Google kann solche Inhalte als "Near Duplicate Content" bewerten und als nicht ausreichend hilfreich oder relevant für die Nutzer:innen einstufen.  Künstliche Intelligenz ist noch nicht in der Lage, sich eine eigene Meinung zu einem Thema zu bilden und diese in einem Text wiederzugeben.  Dem sehr beliebten ChatGPT stehen nur Daten bis 2021 zur Verfügung, aktuelle Themen werden außen vor gelassen.  KI-Tools formulieren teilweise falsche, unlogische oder irreführende Antworten. Der Grund hierfür ist, dass die von AI generierten Texte auf der Wahrscheinlichkeit der Reihenfolge der Wörter basieren. Formulierungen sind häufig als AI Content zu identifizieren: Außerdem nutzt das Sprachmodell des Öfteren die gleichen Ausdrücke und wiederholt häufig seine Inhalte Es gibt teilweise keine Quellenangaben. AI Tools können zwar in vielerlei Hinsicht relevante Antworten generieren, aber es kann nicht jede ihrer Antworten mit zuverlässigen Quellen belegen. Die Chatbots können keine Quellen unabhängig voneinander bewerten. Es gibt zahlreiche Gründe, die belegen, dass KI-Tools lediglich als Hilfsmittel bei der Content-Erstellung verwendet werden sollten. Insbesondere bei der Recherche oder dem Verfassen von Entwürfen können sie eine wertvolle Unterstützung sein. Dennoch ist es wichtig zu betonen, dass KI nicht in der Lage ist, den kreativen Schreibprozess von Autoren zu ersetzen. Bei der Verwendung ist es sehr wichtig, dass ein:e Autor:in den Text noch einmal überarbeitet und gegebenenfalls Ergänzungen vornimmt, um sicherzustellen, dass er einen Mehrwert bietet und sich inhaltlich von ähnlichen Texten unterscheidet.  KI für SEO-ProzesseNatürlich bietet KI ein enormes Potenzial, das den Weg zur perfekten Website vereinfachen kann. Die Nachteile und Risiken sollten jedoch nicht unterschätzt werden. Es ist wichtig, den Einsatz von KI bei der Erstellung von Inhalten sorgfältig abzuwägen und sich bewusst zu sein, dass KI kein Allheilmittel ist, sondern nur eine Ergänzung zu menschlicher Kreativität und Expertise. Der Einsatz von KI kann jedoch eine Möglichkeit sein, den Content-Erstellungsprozess in den folgenden Bereichen zu optimieren: Recherche (Achtung: Faktenprüfung!) Keywordrecherche Wettbewerbsanalyse Themenfindung Überschriften finden Gliederung von Texten erstellen     Korrekturlesen Kurze Produkttexte erstellen Meta Title & Descriptions 5 AI-Tools für SEO-ContenterstellungAber nicht nur ChatGPT kann bei der Contenterstellung hilfreich sein. Hier sind fünf weitere KI-Tools, die bei der Erstellung von SEO-Content helfen können: Keywordinsights.ai: eignet sich sehr gut für das Clustering von Themen.  frase.io: wird häufig für die Erststrukturierung von Inhalten verwendet. Chatsonic: Ähnlich wie ChatGPT. Es ist  jedoch auch in der Lage, aktuelle Informationen aus dem Internet zu generieren und eine sprachgesteuerte Ein- und Ausgabe zu bieten. grammarly.com: kontrolliert Texte auf Grammatik und Rechtschreibung. Bringt sofort Verbesserungsvorschläge. jasper.ai: hilft beim Verfassen von Blog-Artikeln, Social Media Posts, Marketing-E-Mails und vielem mehr. Hinweis: Die obige Recherche bezieht sich auf den Zeitpunkt April 2023. Aufgrund der sich ständig ändernden Rahmenbedingungen und der Weiterentwicklung von KI-Tools können sich die Einschätzungen auch verändert haben.

Recap: SEAcamp Jena 2023

$
0
0
Es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal am SEAcamp teilgenommen habe, umso schöner war es, beim 10 jährigen Jubiläum dabei zu sein. Dieses Mal hatten wir die Ehre, einer der Sponsoren der Veranstaltung zu sein. Das SEAcamp ist keine klassische Konferenz, sondern findet im Barcamp-Stil statt, d.h. viel Austausch zwischen Referent und Publikum war und ist gewünscht.  Olaf Kopp (Aufgesang), David Schlee (Conversearch), Andreas Hörcher (Finnwaa) und Thomas Grübel (InBiz) waren auch dieses Mal wieder die Gastgeber des SEAcamps. "Conversion Export ist kein No Brainer"Die drei Hauptthemen der von mir besuchten Vorträge waren Privacy, Automation (immer wieder am Beispiel von PMAX-Kampagnen) und die Nutzung von ChatGTP für uns SEAs. Den Anfang machte Markus Baersch, der über First Party Conversion Tracking ohne Cookies sprach und darauf hinwies, dass man auch bei vermeintlich sicheren Lösungen wie Conversion Tracking via Matomo spätestens beim Import der Conversions zu Google aufpassen muss. Zitat: “Conversion Export ist kein No Brainer”. Anschließend stellte er zwei mögliche Ideen vor, wie man ein eigenes Conversion Tracking aufbauen könnte. Die erste Möglichkeit hieß ATZE (passend zu seinem Outfit bei der Präsentation ;-). Die zweite Möglichkeit hieß LATZE und zeigte einen innovativen Ansatz, wie man Conversion Tracking über Logfiles einrichten könnte. ChatGTP für SEAZum Thema ChatGTP sprachen sowohl Julia Riml von Peak Ace als auch Katharina Knolle. Beide stellten sinnvolle Usecases für SEA Manager:innen vor und sprachen über die aktuellen Grenzen von ChatGTP. Einige der Usecases war u.a. die Erweiterung der Keyword-Recherche, für den Einsatz im Verständnisaufbau von Branchen und/oder Produkten, für die Generierung von Anzeigenmodulen und weitere. Das Learning daraus: Die Prompting Skills der Nutzer werden immer wichtiger.   Michael und Jeff von Bonprix zeigten in ihrem Vortrag, wie sie die Google API für Automation nutzen.  Ausgangspunkt ihrer Reise zu mehr Automation ist ein "Anomaly Checker", dessen Alerts aktiv in Microsoft Teams gepusht werden, sowie die Automatisierung von Aktions Sitelinks, die nun einfach über ein Google Spreadsheet erstellt werden können. Die Einführung des letztgenannten Cases dürfte zu einer Zeitersparnis von über 10.000 Stunden geführt haben, was praktisch der Arbeitszeit einer Vollzeitmitarbeiterin bzw. eines Vollzeitmitarbeiters für einen Monat entspricht. Not bad! PMAX KampagnenZum Thema PMAX-Kampagnen konnte ich zum einen den Vortrag von Thomas Grübel besuchen, der 15 Skripte vorstellte, die zur Steuerung von PMAX-Kampagnen eingesetzt werden können, um im besten Fall den einen oder anderen Euro zu sparen. Der zweite Vortrag von Bernhard Prange über die Nutzung der Google API, BigQuery und Looker Studio versuchte ein wenig Licht in die Blackbox PMAX zu bringen. Unter anderem zeigte das Reporting die Performance von Zielgruppen, die dann im nächsten Schritt zu anderen Kampagnen hinzugefügt wurden, um eine Performancesteigerung zu forcieren. Generell war sehr deutlich zu spüren, dass die Intransparenz des Kampagnentyps PMAX so ziemlich allen SEAs (mit denen ich gesprochen habe) auf den Zeiger geht und nun verzweifelt versucht wird, mit ordentlichem Zeitaufwand Licht in die bewusst angelegte Blackbox zu bekommen. Das ist mühsam und sorgt für viel Frust. Die richtige Kontostruktur für Marketing und maschinelles LernenDer letzte Vortrag, den ich besucht habe, war von Martin Röttgerding und trug den Titel “Die richtige Account-Struktur für Marketing und Machine Learning”. Martin zeigte unter anderem, wie man mit dem Ad Customizer auf Keyword-Ebene möglichst viele Datenpunkte auf einzelne Ads legen kann. So kann die Anzahl der Ads innerhalb eines Accounts drastisch reduziert werden und die Optimierung der Ads wieder in den Fokus der Arbeit rücken. Definitiv ein spannender Ansatz, den es zu testen lohnt. FazitIn der anschließenden Feedbackrunde wurde angemerkt, dass der gemeinsame Austausch beim SEAcamp in Zukunft wieder noch mehr in den Fokus rücken sollte. Auch das würde ich sehr begrüßen. Insgesamt hat es aber wieder sehr viel Spaß gemacht. Das SEAcamp ist eine der wenigen Möglichkeiten, sich mit Leuten auszutauschen, die wirklich operativ an den Themen arbeiten. Und das tut gut!

Marketing-Herausforderungen von Personas in Bezug auf Barrierefreiheit

$
0
0
Was sind Personas und wie werden sie im Marketing verwendet?Personas sind fiktive Charaktere, die die Bedürfnisse, Ziele und Verhaltensweisen einer bestimmten Anwender:innengruppe repräsentieren. Sie werden häufig im Marketing und im Produktdesign eingesetzt, um sicherzustellen, dass Produkte und Dienstleistungen auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten sind. Durch die Schaffung von Personas können Unternehmen ein tieferes Verständnis für ihre Kunden entwickeln, was wiederum dazu beiträgt, gezieltere Marketingstrategien zu entwickeln und Produkte zu gestalten, die besser auf die Bedürfnisse der Benutzer:innen eingehen. Probleme mit Personas im Hinblick auf AccessibilityObwohl Personas ein wertvolles Werkzeug sein können, gibt es Bedenken hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, wenn es um Accessibility geht. Oftmals sind Personas auf den bzw. die „durchschnittlichen“ Benutzer:in ausgerichtet und berücksichtigen nicht die Vielfalt der Benutzer:innen, einschließlich derer mit Behinderungen. Dies kann dazu führen, dass Produkte und Dienstleistungen entwickelt werden, die für Menschen mit Behinderungen unzugänglich sind. Darüber hinaus kann die Fokussierung auf die Behinderung in einer Persona dazu führen, dass der Fokus von der Person auf die Behinderung verlagert wird, was zu einer Entmenschlichung der Persona führen kann. Ein weiteres Problem ist die Vernachlässigung der vielfältigen Technologien und Hilfsmittel, die Menschen mit Behinderungen nutzen, um auf Inhalte und Ressourcen im Internet zuzugreifen. Wenn wir nicht verstehen, wie diese Technologien funktionieren und wie sie die Zugänglichkeit beeinflussen, können wir keine barrierefreie Marketingkommunikation entwickeln. Lösungsansätze zur Berücksichtigung von Accessibility1. Modulare Personas: Anstatt separate Personas für jede Art von Behinderung zu erstellen, bleibt die Basis-Persona dieselbe, aber kleine Module können hinzugefügt werden, um zusätzliche Informationen basierend auf verschiedenen Bedürfnissen zu berücksichtigen. 2. Design für Extreme: Indem man für extreme Fälle entwirft, wie zum Beispiel Menschen mit schweren Behinderungen oder Menschen in stressigen Situationen, stellt man sicher, dass das Design für eine breitere Palette von Benutzer:innen geeignet ist. Dieser Ansatz geht davon aus, dass, wenn ein Produkt für die Extreme entworfen wird, es auch für den bzw. die Durchschnittsbenutzer:in funktionieren wird. 3. Kontinuierliche Anpassung von Personas: Es ist wichtig zu erkennen, dass Personas niemals als abgeschlossen betrachtet werden sollten. Sie sollten regelmäßig überprüft und angepasst werden, um sicherzustellen, dass sie die Bedürfnisse einer vielfältigen Nutzer:innengruppe widerspiegeln, einschließlich derer mit Behinderungen. Indem man Accessibility in den Vordergrund stellt und innovative Ansätze wie modulare Personas und Design für Extreme verfolgt, können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Produkte und Dienstleistungen für alle Benutzer:innen zugänglich und inklusiv sind. Hier geht es zu einem sehr informativen Do and Don’t Guide der Deque University: https://accessibility.deque.com/hubfs/Dos-and-Donts-Posters.pdf  

Drei Fragen an... SMX Advanced Europe 2022 Edition

$
0
0
Am 29. und 30. September 2022 findet die SMX Advanced in Berlin statt. Unser Team Lead Lisa Fellinger spricht gemeinsam mit SEO Tech Sparring Partner Alin Radulescu am zweiten Tag der Konferenz. Mit dem Thema "Good from far, but far from good – How to use waterfall charts to resolve the most common misconceptions affecting site performance" durchleuchten sie die Vorteile eines Wasserfall-Diagramms, denn Wasserfalldiagramme sind eines der effektivsten Werkzeuge im SEO-Werkzeugkasten, werden aber von den meisten SEOs nicht ausreichend genutzt.  Manchmal wissen SEOs nicht, wo sie anfangen sollen, wenn sie sich Wasserfall-Diagramme von webpagetest.org ansehen. Hier möchten Lisa und Alin mit ihrem Vortrag unterstützen. Drei Fragen an Lisa  Was sind aus deiner Sicht die häufigsten Missverständnisse, die die Leistung einer Website beeinträchtigen? Das wäre zum Beispiel: a. Unsere Website lädt schnell. Das kann man auch durch webpagetest.org bestätigen, aber wenn man genauer im Waterfall hinsieht, erkennt man viele Layoutshifts. Die Google Core Web Vital Metrik CLS hat damit noch einiges an Optimierungspotential, das man angehen kann. b. Wir nutzen ein ausgezeichnetes Cookie-Consent-Management-Tool. Diese Tools werden häufig als Wundermittel empfunden. Bei genauerem Hinschauen im Waterfall-Diagramm kann man erkennen, dass sie manchmal nicht richtig eingestellt sind und nicht alle Cookies oder Drittanbieter blockieren,  obwohl sie das eigentlich sollten. Auch sind manche Tools unheimlich mächtig und haben einen großen Impact auf die Ladezeit der Website.  c. Unsere Bilder sind optimiert. Da geht häufig immer noch ein bisschen ‘was. Entweder in der Kompression, der Art der Einbindung oder der Art, wie lazyload verwendet wird.    Inwiefern ist eine Wasserfall-Analyse mit einem Hürdenlauf zu vergleichen? Erstens: Das Ding läuft auf Zeit. Es gibt einen Startpunkt (wenn der Browser das HTML-Dokument anfragt) und eine Ziellinie (wenn die Seite geladen ist). Dazwischen gibt es einige Hürden zu überwinden: Dateien müssen angefragt, empfangen und entpackt werden. Inhalte werden gezeichnet. Elemente sind voneinander abhängig. Je nachdem, wie der Hürdenlauf gestaltet ist, kann das Laden einer Website zur runden Sache werden. Manchmal werden die einzelnen Hürden jedoch so hoch gesetzt, z.B. wenn unzählige Schriften, die eigentlich nicht verwendet werden, gleich zu Beginn einer Website geladen werden, dass der Einlauf in der Ziellinie (Document Complete) sich stark verzögert.  Wenn man eine Website dann im Kontext seiner Konkurrenz sieht, kann man eindeutig Gewinner und Verlierer bei diesem “Sport” ausmachen. Am Ende ist jedoch immer die bzw. der Nutzer:in die echte Gewinnerin oder Verliererin bzw. der echte Gewinner oder Verlierer.   Was hilft dir bei der Analyse eines Wasserfall-Diagramms den Überblick zu behalten? Alin :-) , der sich bereits in zahlreiche Wasserfall-Diagramme eingefuchst hat und sehr hilfreiche Erkenntnisse aus eigenen Erfahrungen und Entwicklergesprächen gewonnen hat. Aber auch der Leitfaden von Matt Hobbs  “How to read a WebPageTest Waterfall View chart” ist extrem hilfreich und sehr gut aufgebaut: https://nooshu.com/blog/2019/10/02/how-to-read-a-wpt-waterfall-chart/  Drei Fragen an Alin  Sollte die Wasserfall-Analyse (fester) Bestandteil eines SEO-Audits werden?  Die Web Performance ist seit einiger Zeit ein wichtiger Punkt für eine erfolgreiche Website.  2018 führte Google ein das Page Speed Update ein, welches die Seitengeschwindigkeit auf mobilen Endgeräten zum Ranking-Faktor machte. 2021 folgte dann das Page Experience Update. Die Nutzerfreundlichkeit einer Website ist für den SEO-Erfolg wichtiger als zuvor. Und die Geschwindigkeit einer Website zählt entscheidend zur Nutzerfreundlichkeit einer Website dazu. Es ist also wichtiger denn je, dass eine Website schnell ist, sowohl für SEO als auch für die Nutzerfreundlichkeit oder User Experience (UX). Daher sollte die Web Performance der untersuchten Website, in einem SEO Audit eine Rolle spielen. Die Wasserfall-Analyse hilft mir persönlich, am besten mögliche Potenziale zu entdecken. Es ist aber sicherlich nur eine der vielen Möglichkeiten die im Rahmen eines Audits zur Verfügung stehen.     Beispiele für relevante und aufschlussreiche Daten, die ein Wasserfall-Diagramm ausgibt:  Neben ganz offensichtlichen Einblicke, wie zu große oder zu viele Bilddateien oder Schriften, gibt es hilfreiche Informationen über die Anzahl der Verbindungen oder fehlerhafte Bild Implementierungen (301, oder 302 Weiterleitungen). Ich persönlich interessiere mich sehr für die Reihenfolge der geladenen Ressourcen sowie deren TTFB. Ebenfalls sehr spannend finde ich die Informationen über einzelnen KPIs, wie z.B. FCP, LCP oder die Layoutshifts.    Wer ist bei einer Waterfall-Analyse involviert und für wen ist es relevant?  Das Wasserfall-Diagramm ist schnell erklärt und selbst Neulinge auf dem Gebiet erkennen schnell und einfach mögliche Verbesserungspotenziale. Entwickler schätzen die konkreten Handlungsempfehlungen die aus einem Wasserfall-Diagramm abgeleitet werden können, aber auch die Abhängigkeiten und Auswirkungen der einzelnen Ressourcen auf den Loading-, Scripting-, Layout-, Painting-Prozess.  Ein wenig technisches Verständnis ist sicher hilfreich, aber nicht zwingend notwendig.  Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich die Ergebnisse gerne besprechen mit jemandem aus dem Frontend-, Backend-, UX- und SEO-Team. Bestenfalls werden wir von einem interessierten PO/PM unterstützt. TicketsDie SMX Advanced richtet sich an alle SEO- und PPC-Experten aus der ganzen Welt und  findet dieses Jahr in Berlin statt. Erfahrene Search Marketers tauschen sich vom 29. bis 30. September 2022 über komplexe Fachthemen aus.  Das Event und alle Vorträge werden in Englisch stattfinden.  Tickets gibt es hier:  https://smxadvanced.eu/registration/  Wir freuen uns auf euren Vortrag am Freitag, den 30. September um 11:20 Uhr - Vielen Dank euch beiden für eure Zeit und die ersten Insights dazu!

YouTube Assets - Mit der richtigen Konzeption zum Erfolg

$
0
0
Warum YouTube Ads?YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt, was es zu einem wichtigen Kanal für Werbetreibende macht.  Um mit YouTube Ads Erfolge zu erzielen, braucht es aber mehr als nur eine kreative Video-Idee. Mit unseren Erfahrungswerten und Tipps zur richtigen Konzeption wird Ihr Asset zum Erfolg. Erster Schritt: Definition des MarketingzielsErstellung von YouTube Creatives anhand des Marketingziels Bevor man mit der Konzeption eines YouTube Assets startet, ist dieser Schritt essentiell. Unsere Erfahrungen zeigen, dass Marketer, die sich vor der Erstellung der Werbevideos intensiv mit den Zielen, der Einordnung in den Sales Funnel und der Strategie auseinandersetzen, performantere Resultate mit ihren YouTube-Kampagnen erzielen. Der Sales Funnel beschreibt die verschiedenen Phasen, durch die ein potenzieller Kunde geht, bevor er eine Kaufentscheidung trifft. Der klassische Sales Funnel besteht aus den Phasen Awareness, Consideration und Action.  Je nachdem, in welcher Phase Sie Ihre Zielgruppe erreichen möchten, müssen die Botschaften und Inhalte angepasst werden. Ein effektives YouTube Asset trägt dazu bei, die richtige Botschaft in der jeweiligen Phase an potentielle Kunden auszuspielen. Ein Beispiel: Ein Unternehmen möchte in einen neuen Markt expandieren und im ersten Schritt Bekanntheit für seine Brand aufbauen. Es befindet sich also in der Awareness-Phase. Das primäre Ziel ist es dabei nicht, Conversions zu generieren, da die Nutzer:innen die Marke ggf. noch nicht kennen und meist weit entfernt vom Kauf des Produktes oder der Dienstleistung sind. Hier sollte der Fokus des YouTube-Videos erstmal nicht auf dem eigentlichen Produkt liegen, sondern die Marke im Vordergrund stehen.   💡 Nur wenn man klar definiert hat, welche Ziele man auf YouTube erreichen möchte, ist es ratsam, entsprechende Inhalte zu erstellen. Die Anforderungen an diese Inhalte variieren je nach Phase. Zweiter Schritt: StorylineEin moderner statt traditioneller Handlungsbogen Eine effektive Storyline ist ein weiterer wichtiger Aspekt für die Konzeption eines erfolgreichen YouTube-Werbevideos. Im Gegensatz zum traditionellen Handlungsbogen  zeichnen sich moderne Handlungsbögen durch starke Einstiege mit mehreren Höhepunkten und unerwarteten Wendungen aus, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu halten. Daher sollte ein Spannungsbogen oder Hook in den ersten fünf Sekunden des Videos eingebaut werden, um ein frühzeitiges Überspringen des Videos zu vermeiden. Der Einsatz von Audio, wie Voice-over, Musik und Soundeffekte, können dabei hilfreich sein, die Aufmerksamkeit der Nutzer:innen von Anfang an zu fesseln. Dritter Schritt: ABCD-ModellABCD-Modell Das durch Google konzipierte ABCD-Modell ist ein hilfreiches Framework für die Erstellung eines effektiven YouTube Assets. A steht für Attention (Aufmerksamkeit), B für Branding (Markenbildung), C für Communication (Kommunikation) und D für Drive Action (Handlungsaufforderung). Auch hier richten sich die Handlungsempfehlungen nach der spezifischen Phase, in der sich der Kunde befindet. Doch grundsätzlich gilt: Attention (Aufmerksamkeit) bezieht sich auf den ersten Eindruck, den das Video auf den Zuschauer hinterlässt. Das Video sollte die Aufmerksamkeit des Zuschauers gewinnen und halten. Wie oben erwähnt, ist daher eine aufmerksamkeitsstarke Einleitung essenziell.   Branding (Markenbildung): Hier geht es um die Darstellung der Marke im Video. Die Marke sollte auf natürliche und durchdachte Weise integriert werden. Idealerweise sollte die Marke bereits in den ersten fünf Sekunden des Videos gezeigt werden, um den Branding-Effekt aufrechtzuerhalten, selbst wenn der bzw. die Nutzer:in das Video überspringt. Beispielsweise kann die Marke zu Beginn subtil auf den Produkten platziert oder durch den Protagonisten genannt werden. Communication bezieht sich darauf, mit dem Zuschauer in Interaktion zu treten. Die Botschaft sollte prägnant und leicht verständlich sein. Dabei hilft gutes Storytelling - also Emotion / Spannung, Ton und das richtige Tempo. Schnelle Schnitte helfen zum Beispiel, die Aufmerksamkeitsspanne länger aufrechtzuerhalten. Drive Action (Handlungsaufforderung): Hier sollte in jeder Phase des Funnels am Ende des Videos ein klarer CTA (Call-To-Action) stehen, also die Aufforderung an die Zuschauer, eine Handlung auszuführen. Dies könnte z.B. der Kauf eines Produkts, das Ausfüllen eines Formulars oder das Abonnieren eines Kanals sein. Empfehlenswert sind dabei Kombinationen aus Bild und Ton. Drei weitere Tipps: 1. An Mobile Devices denken Da viele Nutzer:innen YouTube auf ihren Mobilgeräten verwenden, ist es wichtig sicherzustellen, dass das Asset auf verschiedenen Bildschirmgrößen optimal angezeigt wird. Texte und Bilder können auf mobilen Endgeräten ggf. zu klein sein. Damit die Videos auch für Mobile gut erkennbar sind, sollten also hellere Aufnahmen (wegen potentiell gedimmter Screens) sowie größere Texte und Grafiken genutzt werden.    2. Mit Audio und Voiceover die Aufmerksamkeit erhöhen Um die Aufmerksamkeit der Nutzer:innen zu gewinnen, sollte ein starkes Intro mit der Kombination aus Bild und Ton geschaffen werden. Dies verschafft dem Zuschauer von Anfang an einen Grund, das Video bis zum Ende anzusehen und nicht zu überspringen. Ein Voiceover macht u.a. für Nutzer:innen Sinn, die nicht aktiv das Video schauen, da sie z.B. über YouTube Musik hören. Diese laufen Gefahr, die Werbebotschaft nicht mitzubekommen. Tipp: Es kann sinnvoll sein, Untertitel zum Voiceover hinzuzufügen. Dadurch wird es auch Personen ermöglicht, das Video zu verstehen, die den Ton ausgeschaltet haben oder Schwierigkeiten beim Verstehen der Inhalte haben.   3. Texteinblendungen, um die Markenbotschaft zu verstärken Texteinblendungen können die Markenbotschaft verstärken. Diese sollten prominent in der Video-Mitte platziert werden. Außerdem bieten sich Texteinblendungen für einen Call-To-Action an. Beispielsweise im Lower-Funnel, wenn der Kunde schon kurz vor dem Kauf steht.  FazitDie Erstellung eines erfolgreichen YouTube Assets erfordert eine sorgfältige Planung, denn unsere Erfahrungen zeigen, dass spontane YouTube-Werbekampagnen mit bspw. recycelten TV-Werbespots meist nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen. Jedoch können bestehende Videos in der Regel mit etwas Schnitterfahrung an die Anforderungen der Plattform angepasst werden. Erfolgsfaktoren für die Asset-Erstellung sind unter anderem: Eine wirkungsvolle Storyline mit einem modernen Handlungsbogen und die Berücksichtigung des ABCD-Modells. Durch die Anpassung des Assets an die verschiedenen Bildschirmgrößen, die Verwendung von Audio, Voiceover und Texteinblendungen kann die Werbewirkung des Videos noch weiter gesteigert werden. Am wichtigsten bei der Erstellung eines effektiven YouTube-Werbevideos ist, sich bewusst darüber zu werden, in welcher Phase des Sales Funnel man sich befindet, und daraus das Ziel abzuleiten, aus dem sich die Message des zu erstellenden Assets ergibt.  Dabei ist es entscheidend zu berücksichtigen, dass der gesamte Prozess von der Idee über die Zieldefinition, Konzeption bis zur Umsetzung mehrere Wochen, sogar Monate in Anspruch nehmen kann. Daher ist eine rechtzeitige Planung wesentlich.

TikTok SEO - Schlüsselfaktoren für die Optimierung

$
0
0
Laut dem Google Senior Vice President Prabhakar Raghavan wenden sich immer mehr junge Erwachsene von Google ab und nutzen stattdessen Social- Media-Plattformen zur Informationsbeschaffung.* Diese unterscheiden sich von der herkömmlichen Keyword- basierten Suche. Von Modetipps und Unboxing-Videos, bis hin zu Rezepten und Produktbewertungen wird so einiges in die Suchleiste eingetippt. TikTok hat auf diese Verhaltensänderung reagiert und seine Suchfunktionen kontinuierlich verbessert. Nutzer:innen finden nun nicht nur relevante Inhalte durch die Eingabe von Schlagwörtern, sondern auch aktuelle Suchvorschläge, die auf die Interessen der Community abgestimmt sind. Die Suchergebnisse können nach Kategorien wie Personen, Sounds, Videos und Hashtags gefiltert werden. Die Bedeutung von TikTok SEOMit knapp 1,59 Milliarden aktiven Nutzer:innen weltweit* bietet TikTok eine enorme Chance, die Sichtbarkeit und die Awareness von Marken zu steigern. TikTok SEO ist entscheidend, um auf der "For You Page" (FYP) der Nutzer:innen und in den TikTok- Suchergebnissen höher zu ranken. Unternehmen & Creator können also maßgeblich Einfluss nehmen und die Suchanfragen der Zielgruppen gezielt bedienen. Schlüsselfaktoren der Optimierung auf TikTok Keywords & Hashtags: Die Verwendung relevanter Keywords in Videotiteln und Beschreibungen ist entscheidend und hilft dem Algorithmus, Inhalte richtig zu kategorisieren und deren Auffindbarkeit zu verbessern. Auch in den Profildetails signalisieren die Schlüsselwörter dem User, welche Inhalte er auf dem Profil erwarten kann. Thumbnail: Vergiss dein Thumbnail nicht! Auch Texte, die du hier platzierst, werden vom TikTok Algorithmus gescannt. Zwar wird das Thumbnail nicht auf der For You Page angezeigt, dafür aber auf den Suchergebnisseiten. Nutzerinteraktionen: Likes, Kommentare, Shares und hohe Video-Completion- Rates sind wichtige Indikatoren für den Algorithmus. Inhalte, die Neugier wecken und Diskussionen anstoßen, verbessern Sichtbarkeit und Ranking. Durch das Interagieren mit Kommentaren lässt sich zudem eine Beziehung zur Community aufbauen und weiteres Engagement fördern. Topical Authority: Durch kontinuierliches Posten in einem Themengebiet positionieren sich Marken und Creator als Expert:innen ("Topical Authority Leader"), was dem Algorithmus Relevanz und Kontinuität signalisiert und ihr Ranking bei bestimmten Schlüsselwörtern verbessert. Trends nutzen: Trendende TikTok Sounds, virale Hashtags, aktuelle Ereignisse und neue Challenges können das Ranking der Inhalte erheblich beeinflussen. Profilbeschreibung: Beginne direkt bei deinem Benutzernamen: Sei kreativ, aber achte darauf, dass er zu deinem Inhalt passt oder nutze deinen Unternehmensnamen, um Professionalität zu vermitteln. Beschreibe dann kurz und prägnant, was du anbietest, und integriere dein Hauptkeyword. Ergänze relevante Hashtags und verlinke abschließend deine Website, um zusätzliche Informationen bereitzustellen und den Traffic zu erhöhen. Geotagging: Nutze Standort-Tags in deinen Videos, da viele Nutzer gezielt nach bestimmten Orten oder Regionen suchen. Dadurch wirst du leichter gefunden und kannst ortsbezogene Suchanfragen wie "Restaurant München" effektiv abfangen.   Monetarisierung durch Search AdsMit dem deutschlandweiten Launch von TikTok Search Toggles im Oktober 2023 monetarisiert die Plattform den Trend, soziale Plattformen zur Informationsbeschaffung zu nutzen. Neben den organischen Suchergebnissen gibt es nun die Möglichkeit, Anzeigen zu platzieren. Hierfür werden die bestehenden In-Feed Anzeigen recycelt und bei relevanten Suchanfragen ausgespielt. Alles was hierfür nötig ist, ist es, den Search Ads Toggle zu aktivieren, woraufhin automatisch aus den bestehenden Anzeigeninhalten neue Ads generiert werden. Sie werden als gesponsert gekennzeichnet und erscheinen je nach Relevanz, Nutzerabsicht und weiteren Ranking-Faktoren neben den SEO-Ergebnissen. Möchten Werbetreibende die Search Ads nicht nutzen, muss diese Funktion manuell in den Kampagneneinstellungen pausiert werden. Bislang werden die Search Ads nur sehr geringfügig ausgespielt im Vergleich zu den In- Feed-Anzeigen. TikTok entwickelt die Funktion kontinuierlich weiter und bietet Werbetreibenden somit eine leicht zu erschließende, zusätzliche Umsatzquelle, und das ohne Mehraufwand. Aktuelle Entwicklungen: TikTok verbot in den USADie Diskussion über Datenschutz und Zensur auf Social-Media-Plattformen ist kein neues Thema, doch für TikTok könnte sie jetzt ernsthafte Folgen haben. Die Plattform steht seit einiger Zeit unter intensiver Beobachtung in den USA. Schon im letzten Jahr wurde im US-Bundesstaat Montana ein landesweites Totalverbot der Online-Plattform angestrebt, das jedoch von Richter Donald Molloy gestoppt wurde. Er entschied, dass das Verbot die Befugnisse des Staates überschreite und gegen die verfassungsmäßigen Rechte von Nutzern und Unternehmen verstöße. Ende März 2024 musste sich dann aber der CEO von TikTok, Shou Zi Chew, im Kongress den kritischen Fragen stellen. Die Kritik an TikTok fokussiert sich hauptsächlich auf zwei zentrale Punkte: Zum einen die umfangreiche Datensammlung durch die App und die Tatsache, dass der Mutterkonzern ByteDance, wesentliche Anteile besitzt und dessen Hauptsitz in Peking liegt. US-Politiker befürchten, dass sich ByteDance dem Einfluss chinesischer Behörden nicht entziehen kann. Zum anderen wird vor dem potenziellen Einfluss von TikTok auf die Meinungsbildung seiner Nutzer:innen gewarnt. Mit rund 150 Millionen aktiven Nutzer:innen allein in den USA sind die Sorgen hinsichtlich politischer Einflussnahme durchaus berechtigt. Als Reaktion auf diese Debatte hat US-Präsident Joe Biden nun ein Gesetz unterzeichnet, das ByteDance dazu verpflichtet, sich innerhalb von 270 Tagen von TikTok zu trennen, andernfalls drohe ein Verbot der App. *Quellen: https://fortune.com/videos/watch/Brainstorm-Tech-2022-Organizing-The-Worlds-Information/934585a6-7fb6-41a5-8ef3-e497f8ca2986 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1356493/umfrage/anzahl-der-tiktok-nutzer-weltweit https://www.spiegel.de/netzwelt/apps/tiktok-verschwindet-die-video-app-in-den-usa-bald-von-allen-handys-a-5fc502c2-7d80-407c-ae4b-baea6b12fa65 https://www.handelsblatt.com/politik/international/shou-zi-chew-tiktok-chef-gesteht-bei-anhoerung-im-us-kongress-zugriff-auf-nutzerdaten/29055700.html https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/tiktok-verbot-montana-usa-klage-gericht-100.html

Global Accessibility Awareness Day 2024

$
0
0
Global Accessibility Awareness DayDer Global Accessibility Awareness Day (GAAD) ist dafür da, Aufmerksamkeit auf das Thema Barrierefreiheit zu lenken. Viele Webseiten, die sich momentan im Netz befinden, erfüllen die Standardrichtlinien (WCAG2.2 Guidelines) noch nicht, welche dazu dienen, die digitale Welt für alle Menschen zugänglicher zu machen. Mehr Informationen speziell zu diesem Tag sind hier zu finden: https://accessibility.day/  Was heißt eigentlich Barrierefreiheit?Bei Barrierefreiheit oder dem englischen Wort Accessibility handelt es sich darum, eine inklusive Welt zu schaffen, die für Menschen mit Behinderungen gut zu navigieren ist. Das gilt sowohl für die Busrampe für Rollstuhlfahrer als auch dafür genug Kontrast für Texte auf einer Webseite zu verwenden, um diese für jeden lesbar zu gestalten. Es geht darum, Barrieren im Alltag abzubauen, egal ob digital oder nicht.  Wie bereits erwähnt, wird von vielen Menschen Accessibility nur mit dauerhaften Behinderungen in Verbindung gebracht. Dabei machen diese Menschen nur einen Teil der Bevölkerung aus, für die das Thema und dessen vermehrter Umsetzung positive Folgen im Alltag hat. Neben dieser Art von Behinderung gibt es auch andere, die man häufig als solche gar nicht wahrnimmt:   Situationsbedingte Behinderung Eine Mutter versucht eine Nachricht auf ihrem Handy zu schreiben und hat ein schreiendes Kind auf dem Arm. Man sitzt in der Sonne und möchte einen Nachrichtenartikel lesen.   Temporäre Behinderung Ein Junge hatte einen Fahrradunfall und hat sich den Arm gebrochen, wodurch er sein Handy nicht mehr richtig bedienen kann. Man hat eine Ohrenentzündung und möchte trotzdem gerne einen Film ansehen.   Das alles sind Beispiele für Behinderungen, die wir als solche nicht wahrnehmen, die jedoch im Laufe unseres Lebens auftauchen und ebenfalls eine Art von Behinderung darstellen. Um für diese situationsbedingten und temporären Einschränkungen eine gute Handhabung von digitalen Medien zu ermöglichen, wird ein Standard benötigt, der es jedem, auch Menschen mit dauerhaften Behinderungen, ermöglicht, digitale Dienste in Anspruch zu nehmen und sich gut zurechtzufinden. Es nützt also nicht nur Menschen mit dauerhaften Behinderungen, sondern auch jedem einzelnen von uns, sich mit dem Thema und den daraus folgenden Konsequenzen auseinanderzusetzen.